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Giuseppe Verdi

La forza del destino

Aufzeichnung aus der Wiener Staatsoper, 2008 | 165 min.

 

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Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Zubin Mehta  |  Dirigent
  • David Pountney  |  Regie
  • Richard Hudson  |  Ausstattung
  • Thomas Lang  |  Chorleitung
  • Beate Vollack  |  Choreographie
  • Fabrice Kebour  |  Licht
  • fettFilm  |  Video

Nina Stemme | Leonora de Vargas

Die schwedische Sopranistin KS NINA STEMME ist eine der ge­fragtesten Interpretinnen ihres Fachs. Auf ihr Debüt als Cherubi­no in Italien folgten Einladungen an Opernhäuser in Stockholm, Wien, Dresden, Zürich, Neapel, Barcelona, an die Metropolitan Opera, an das Royal Opera House Covent Garden, nach San Fran­cisco, Zürich und zu den Festivals von Bayreuth, Luzern, Salzburg, Savonlinna, Glyndebourne und Bregenz, wo sie mit großem Er­folg die Partien ihres Repertoires sang, wie Mimì, Madama Butter­fly, Tosca, Manon Lescaut, Tatjana (Eugen Onegin), Suor Angelica, Euridice, Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Contessa (Nozze di Figaro) Marguerite (Faust), Agathe (Der Freischütz), Marie (Wozzeck), Nyssia (König Kandaules), Rosalinde, Marschallin (Der Rosenkavalier), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Senta (Fliegender Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Forza del destino), Aida, Isolde, Arabella, Brünnhilde, Salome. An der Wiener Staatsoper debü­tierte sie 2003 als Senta und sang hier außerdem die Sieglinde, Brünnhilde (Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Leonora (Forza del destino) Ariadne, Tosca, Marschallin, Minnie. 

Carlos Álvarez | Don Carlos de Vargas

KS CARLOS ÁLVAREZ wurde in Málaga geboren und studier­te am Konservatorium seiner Heimatstadt. Sein Sängerdebüt erfolgte 1990. Seither führte ihn seine internationale Karrie­re unter anderem an die Mailänder Scala, an das Royal Opera House Covent Garden in London, nach Paris, Amsterdam, San Francisco, an die Hamburgische und Bayerische Staatsoper, an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an die Arena di Verona, an die Zürcher Oper, an das Opernhaus Bonn, nach Brüssel, Valencia, zu den Salzburger Festspielen und an die New Yorker Metropolitan Opera. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1995 als Figaro (Il barbiere di Siviglia). Weitere Rollen im Haus am Ring waren unter anderem Giorgio Germont (La travi­ata), Sir Riccardo Forth (I puritani), Posa (Don Carlo), Sulpice (La Fille du régiment), Carlo Gérard (Andrea Chénier), Don Carlo (Ernani), Don Carlos (La forza del destino), Stankar (Stiffelio), Herzog von Nottingham (Roberto Devereux), Alphonse XI. (La Favorite), Escamillo (Carmen), Ford (Falstaff) sowie die Titelpartien in Don Giovanni und Le nozze di Figaro. 2007 wurde der international oft ausgezeichnete Carlos Álvarez zum Österreichischen Kam­mersänger ernannt. 

 

Nadia Krasteva | Preziosilla

NADIA KRASTEVA wurde in Sofia geboren. Ihre Gesangsaus­bildung erhielt sie an der Staatlichen Musikakademie in Sofia und in Rom an der Akademie Boris Christoff. In der Saison 2001/2002 sang sie an den Opernhäusern in Sofia, Plovdiv, Var­na, Burgas und Stara Zagora und ist seit 2002 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Fenena in Nabucco debütier­te. Seither hat sie in Wien mehr als 30 Partien gesungen wie zum Beispiel Carmen, Adalgisa (Norma), Maria Gesualdo, Lé­onor (La Favorite), Olga, Giulietta (Contes d’Hoffmann), Ma­rina Mnischek (Boris Godunow), Meg Page (Falstaff), Ulrica (Ballo in maschera), Eboli (Don Carlos), Flosshilde (Rheingold, Götterdämmerung), Erste Norn (Götterdämmerung), Polina und Daphnis (Pique Dame), Maddalena (Rigoletto), Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk), Preziosilla. Weiters trat bzw. tritt sie unter anderem an der Deutschen Oper Berlin, der Scala, der Bayerischen Staatsoper, in Hamburg, Sofia, Bratislava, Savonlinna, Riga sowie im Parma, an der Lyric Opera Chicago, in Valencia, an der De Nederlandse Opera und am Bolschoi Theater Moskau auf. Zukünftige Auftritte führen sie u. a. an die Met und München.

Dan Paul Dumitrescu | Alcalde

Dan Paul Dumitrescu wurde 1966 in Bukarest (Rumänien) geboren. Er studierte zunächst Klarinette, dann Gesang an der Musikhochschule in Bukarest. 1996 besuchte er die Internationale Akademie für Oper in Verona. Unmittelbar nach dem Abschluss seines Gesangsstudiums an der Musikhochschule folgte 1997 ein Engagement an die Bukarester Oper. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe.

Dan Paul Dumitrescu war Gast wichtiger Bühnen wie etwa der Royal Albert Hall, der Arena di Verona, der Mailänder Scala, der New Israeli Opera, dem Teatre del Liceu in Barcelona, dem Wiener Musikverein, weiters trat er in München, Budapest, Berlin, Paris, Tokio und bei den Salzburger Festspielen auf. 2000 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper und ist seit September 2001 Ensemblemitglied des Hauses. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Bass-Rollen, etwa Sarastro, Pimen, Gremin, Procida, Enrico VIII., Ramfis, Pistola, Sparafucile, Banquo, Raimondo, Oroveso, Graf Des Grieux, Balthazar, Colline, Timur, Pietro, Grenvil, Graf Rodolfo, Mönch und Großinquisitor (Don Carlos ital. und frz. Version).

Michael Roider | Mastro Trabuco

Michael Roider stammt aus Salzburg und studierte am Mozarteum Violine und Gesang. Zunächst als Geiger tätig, entschloss er sich 1978 für die Sängerlaufbahn. Erste Engagements hatte er in Basel, Luzern sowie in Graz, wo er u. a. Kudrjáš (Kátja Kabanová), Max (Freischütz), Eisenstein (Fledermaus) und die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg verkörperte. Weitere Auftritte führten ihn nach Berlin, Tokio, Budapest, Salzburg, Karlsruhe, Bern, Zürich, Leipzig und an die Volksoper. 1995 debütierte er als Offizier (Ariadne auf Naxos) an der Wiener Staatsoper, wo er seither u. a. als Idomeneo, Triquet, Hirt (Oedipe), Valzacchi (Rosenkavalier), Herodes (Salome), Hauptmann (Wozzeck), Maler (Lulu), Loge (Rheingold), Basilio (Nozze di Figaro), Vere (Billy Budd), Spalanzani (Contes d’Hoffmann), Bob Boles (Peter Grimes), Cajus (Falstaff), Aegisth (Elektra), Laca (Jenufa), Guillot (Manon), Altoum (Turandot), Schäbiger (Lady Macbeth von Mzensk), Kreon (Medea), Incroyable (Andrea Chénier), Trabuco (Forza del destino), Albert (Tote Stadt) und Eisenstein zu hören war. 2008 und 2009 sang er den Mime in Budapest.

 

Clemens Unterreiner | Chirurgus

CLEMENS UNTERREINER was born in Vienna. In 1998 he began his vocal art studies with Hilde Rössel-Majdan, Gottfried Hornik, Helena Lazarska and Wicus Slabbert. Numerous national and international opera and operetta productions as well as lied evenings, oratories and church concerts. Guest soloist in the Große Saal of the Wiener Musikverein, at the Wiener Konzerthaus, Palau de la Musica and other international concert halls. Member of the ensemble of the Wiener Staatsoper since 2005, where Clemens Unterreiner for example sang Sharpless, Faninal, Donner, Harlekin, Melot, Brétigny, Schtschelkalow, Oberpriester des Apollon(Alceste), Happy (La fanciulla del West), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos),Schaunard. Also as guest soloist at the Volksoper Wien he very successfully performed as Papageno or Sharpless. Further engagements led him to the New York Carnegie Hall, the Royal Opera House Copenhagen, to the Strasbourgh Opera, the Salzburger Festspiele, Opera de Nice, Linzer Landestheater, the Oper Chur, the Sommerfestspiele Heidenheim as well as to the Richard Wagner Festival Budapest.

 

Portrait Clemens Unterreiner

 

1. Akt

Leonora di Vargas liebt Alvaro, den Nachkommen eines königlichen Inka-Geschlechts. Ihr Vater, der Marqués de Calatrava, widersetzt sich aber einer Heirat. So haben sich die beiden zur Flucht entschlossen. Die nächtliche Entführung Leonoras wird jedoch durch das Eingreifen des Vaters vereitelt. Als Alvaro seine Pistole von sich wirft, löst sich ein Schuss und trifft den Marqués. Zu Tode getroffen verflucht er seine Tochter.

 

 

2. Akt

Auf der Flucht ist Leonora von Alvaro getrennt worden. Als Mann verkleidet sucht sie Unterkunft in einer Gemeinschaft, in welcher Preziosilla freiwillige Soldaten für einen Glaubenskrieg anwirbt. Leonora entdeckt ihren Bruder Don Carlos de Calatrava, der sich als Student ausgibt und, um den Tod seines Vaters zu rächen, die Verfolgung des flüchtigen Liebespaares aufgenommen hat. Als eine Prozession von Pilgern vorüberzieht, gelingt es Leonora, unerkannt zu fliehen.

In einem Kloster sucht Leonora in Männerkleidern Zuflucht und Schutz. Der Pförtner Melitone bringt dem nächtlichen Gast an der Pforte nur Misstrauen entgegen. Als jedoch der Prior Pater Guardian erscheint, vertraut sich Leonora ihm an und wird auf ihr Drängen von diesem in die Obhut des Klosters aufgenommen. Sie entschließt sich, in einer Einsiedelei ihr Leben zu beschließen und so ihre Schuld zu sühnen. Die Mönche des Klosters geloben feierlich, nie nach dem Namen und der Herkunft der Fremden zu forschen. So wird Leonora in das Bußgewand des Ordens gekleidet, um fortan in der Einsamkeit zu leben.

 

 

3. Akt

Unter dem falschen Namen Federigo Herreros ist Alvaro, der Leonora gestorben glaubt, in den Krieg gezogen. In einer militärischen Attacke rettet er einem spanischen Landsmann das Leben, ohne zu ahnen, dass sich hinter dem von diesem angegebenen Namen - Fliz de Bornos - Leonoras Bruder Don Carlos verbirgt. Die beiden Männer schließen Freundschaft. In der kurz darauf folgenden Schlacht wird Alvaro verwundet. Er gibt dem Freund ein Bündel mit Briefen und bittet ihn, dieses im Fall seines Todes ungelesen zu verbrennen. Don Carlos verspricht ihm dies, obwohl er unterdessen, da Alvaro den Orden von Calatrava heftig zurückgewiesen hat, misstrauisch geworden ist. Nachdem Alvaro ins Feldlazarett getragen worden ist, öffnet Don Carlos das Bündel und entdeckt darin das Portrait seiner Schwester Leonora. Nun weiß er, wem er seine Freundschaft angetragen hat, und schwört dem vermeintlichen Mörder seines Vaters blutige Rache.

Im Heerlager herrscht wilde, verzweifelte Stimmung. Der Mönch Melitone hält eine deftige Moralpredigt. Alvaro, von seinen Wunden genesen, wird von Don Carlos zum Duell gefordert. Vergebens sucht er seinen Gegner von seiner Schuldlosigkeit zu überzeugen. Die Kämpfenden werden von den Wachen getrennt. Alvaro hofft, inneren Frieden in der Einsamkeit eines Klosters zu finden. Preziosilla versucht die Moral im Camp, das von der Angst des kommenden Luftangriffs ergriffen ist, zu heben.

 

 

4. Akt

Bruder Melitone verteilt unter den Verwundeten Essen. Don Carlos, der nicht abgelassen hat, die Spur Alvaros zu suchen, entdeckt nun endlich im Mönch Rafaello den gesuchten Schänder seiner Familienehre. Erneut fordert er ihn zum Zweikampf. Wieder weigert sich Alvaro, die Waffe zu ergreifen. Endlich aber gelingt es Don Carlos, ihn durch Hohn und Beschimpfung derart zu reizen, dass er sich dem Duell stellt. Don Carlos wird tödlich verwundet. Alvaro ruft nach einem Beichtvater für den Sterbenden und pocht an die Pforte der Einsiedelei. Als Leonora auf der Schwelle erscheint, erkennt er sie wieder. Noch im Tode unversöhnlich, ersticht Don Carlos die sich hilfreich über ihn neigende Schwester.

In tiefster Verzweiflung erhebt Alvaro seine Stimme gegen die Gerechtigkeit Gottes. Pater Guardian aber vermag es, ihm und der sterbenden Leonora Trost zuzusprechen und die beiden mit dem unerforschlichen Ratschluss des Himmels zu versöhnen.

La forza del destino

Trailer