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Giacomo Puccini

La fanciulla del West

Aufzeichnung aus der Wiener Staatsoper, 2013 | 195 min.

 

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Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Franz Welser-Möst  |  Dirigent
  • Marco Arturo Marelli  |  Regie, Bühne und Licht
  • Thomas Lang  |  Chorleitung
  • Dagmar Niefind  |  Kostüme

Nina Stemme | Minnie

Die schwedische Sopranistin KS NINA STEMME ist eine der ge­fragtesten Interpretinnen ihres Fachs. Auf ihr Debüt als Cherubi­no in Italien folgten Einladungen an Opernhäuser in Stockholm, Wien, Dresden, Zürich, Neapel, Barcelona, an die Metropolitan Opera, an das Royal Opera House Covent Garden, nach San Fran­cisco, Zürich und zu den Festivals von Bayreuth, Luzern, Salzburg, Savonlinna, Glyndebourne und Bregenz, wo sie mit großem Er­folg die Partien ihres Repertoires sang, wie Mimì, Madama Butter­fly, Tosca, Manon Lescaut, Tatjana (Eugen Onegin), Suor Angelica, Euridice, Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Contessa (Nozze di Figaro) Marguerite (Faust), Agathe (Der Freischütz), Marie (Wozzeck), Nyssia (König Kandaules), Rosalinde, Marschallin (Der Rosenkavalier), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Senta (Fliegender Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Forza del destino), Aida, Isolde, Arabella, Brünnhilde, Salome. An der Wiener Staatsoper debü­tierte sie 2003 als Senta und sang hier außerdem die Sieglinde, Brünnhilde (Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Leonora (Forza del destino) Ariadne, Tosca, Marschallin, Minnie. 

Jonas Kaufmann | Dick Johnson (Ramerrez)

Jonas Kaufmann wurde in München geboren und zählt zu den gefragtesten Tenören der Gegenwart. Er studierte Gesang in München und absolvierte Meisterklassen bei James King, Hans Hotter und Josef Metternich. Er begann seine Laufbahn 1994 am Staatstheater Saarbrücken und erhielt sehr bald Einladungen an die Hamburgische Staatsoper, nach Stuttgart, Chicago, Paris, an die Scala, die Metropolitan Opera in New York, an die Bayerische und Berliner Staatsoper, nach Edinburgh, Tokio, London, Luzern, Venedig, Zürich und Brüssel. 1999 debütierte Jonas Kaufmann bei den Salzburger Festspielen in Busonis Doktor Faustus.

Erfolgreich war er außer in der bereits genannten Partie unter anderem auch als Alfredo (La traviata), Tamino (Die Zauberflöte), Faust (La Damnation de Faust), Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Max (Der Freischütz), Don José (Carmen), Rodolfo (La Bohème), Cavaradossi (Tosca), Don Carlo, Roméo (Roméo et Juliette), Florestan (Fidelio), Des Grieux (Manon).


 

Norbert Ernst | Nick

NORBERT ERNST studierte in Wiener Neustadt bei Gerd Fussi und in Wien bei KS Robert Holl. Wichtige Impulse erhielt er au­ßerdem durch Meisterkurse bei Kurt Equiluz und Walter Berry. Sein erstes Engagement führte ihn 2002 als Ensemblemitglied an die Deutsche Oper am Rhein-Düsseldorf, wo er u. a. sein erfolgreiches Debüt als David gab. Gastspiele führten den jungen österreichischen Tenor u.a. an die Wiener Volksoper, nach Genf, an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Bay­erische Staatsoper, nach Monte Carlo, an die Opéra National Paris, an die Nederlandse Opera in Amsterdam, an das Liceu in Barcelona. Seit 2004 erhält er regelmäßig Einladungen zu den Bayreuther Festspielen. 2013 wirkte er dort u.a. in einer Neuproduktion im Ring des Nibelungen als Loge mit. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als David. Seit 2010 ist er Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Steuermann, Kudrjáš, Tamino, Elemér, Jack O’Brien, Triquet, Tanzmeister, Narraboth, Aegisth, Alfred, Jaquino, Andres, Loge.

 

Paolo Rumetz | Ashby

PAOLO RUMETZ begann sein Gesangsstudium in seiner Geburts­stadt Triest und vervollkommnete sich in München bei Josef Met­ternich und in Rom bei Renato Guelfi. Sein Debüt gab Paolo Rú­metz in Cimarosas Il Maestro di Cappella in Spoleto. 1988 folgte sein erster Auftritt am Teatro Verdi in Triest in Strauss’ Ariadne auf Naxos. Seither erhielt Paolo Rúmetz regelmäßig Engagements nach London, Pisa, Lucca, Prag, Macerata, Venedig, Ravenna, Vero­na, Turin, Tokio, an die Mailänder Scala, nach Barcelona, Zürich, Leipzig, Florenz. Unter anderem sang er Barnaba in La Gioconda in St. Gallen und die Titelpartie von Simon Boccanegra in Tokio. Zu Paolo Rúmetz’ Repertoire zählen weiters Partien wie Enrico in Donizettis Lucia di Lammermoor, Sharpless in Puccinis Madama Butterfly, Alberich in Wagners Das Rheingold, Doktor Dulcamara in Donizettis L’elisir d’amore, Sulpice in Donizettis La Fille du régiment, David in Mascagnis L’amico Fritz, Don Geronio in Rossinis Il turco in Italia, die Titelpartie in Verdis Falstaff, Don Bartolo in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Jago in Verdis Otello, Graf Gil in Ermanno Wolf-Ferraris Il segreto di Susanna, Fra Melitone in Verdis La forza del destino, Taddeo in Rossinis L’italiana in Algeri. Er sang im Haus am Ring bisher Dulcamara, Ashby (La fanciulla del West), Bartolo, Don Magnifico.

Boaz Daniel | Sonora

BOAZ DANIEL wurde in Tel Aviv geboren, studierte an der dor­tigen Universität und setzte sein Gesangsstudium von 1996 bis 1999 am Konservatorium der Stadt Wien fort. 1999 erhielt er den Förderungspreis der Eberhard Waechter-Medaille in Wien. 1998 wurde er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er ein breites Repertoire singt, u. a. Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Sharpless (Madama Butterfly), Belcore (L’elisir d’amore), Paolo (Simon Boccanegra), Marcello (La Bohème), Enrico (Lucia di Lammermoor), Kurwenal (Tristan und Isol­de), Lescaut (Manon Lescaut), Ford (Falstaff), Klingsor (Parsifal), Rangoni (Boris Godunow), Valentin (Faust), Rodrigo (Don Carlo), Jeletzki (Pique Dame), Sonora (La fanciulla del West), Heerrufer (Lohengrin) und Gunther (Götterdämmerung). Einladungen erhält er wiederholt an das Royal Opera House Covent Garden, die Deutsche Oper Berlin, die New Israeli Opera, die Dresdner Semperoper, nach Chicago, Turin, Salzburg, San Francisco, Frankfurt, Barcelona. Zuletzt feierte er u.a. an der Lyric Opera of Chicago in Ernani sowie in Don Giovanni in Graz, in Tel Aviv in Un ballo in maschera, und in Tristan und Isolde in Hamburg, Berlin und London Erfolge. 

Michael Roider | Trin

Michael Roider stammt aus Salzburg und studierte am Mozarteum Violine und Gesang. Zunächst als Geiger tätig, entschloss er sich 1978 für die Sängerlaufbahn. Erste Engagements hatte er in Basel, Luzern sowie in Graz, wo er u. a. Kudrjáš (Kátja Kabanová), Max (Freischütz), Eisenstein (Fledermaus) und die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg verkörperte. Weitere Auftritte führten ihn nach Berlin, Tokio, Budapest, Salzburg, Karlsruhe, Bern, Zürich, Leipzig und an die Volksoper. 1995 debütierte er als Offizier (Ariadne auf Naxos) an der Wiener Staatsoper, wo er seither u. a. als Idomeneo, Triquet, Hirt (Oedipe), Valzacchi (Rosenkavalier), Herodes (Salome), Hauptmann (Wozzeck), Maler (Lulu), Loge (Rheingold), Basilio (Nozze di Figaro), Vere (Billy Budd), Spalanzani (Contes d’Hoffmann), Bob Boles (Peter Grimes), Cajus (Falstaff), Aegisth (Elektra), Laca (Jenufa), Guillot (Manon), Altoum (Turandot), Schäbiger (Lady Macbeth von Mzensk), Kreon (Medea), Incroyable (Andrea Chénier), Trabuco (Forza del destino), Albert (Tote Stadt) und Eisenstein zu hören war. 2008 und 2009 sang er den Mime in Budapest.

 

Hans Peter Kammerer | Sid

HANS PETER KAMMERER wurde in Südtirol geboren und stu­dierte unter anderem bei KS Walter Berry an der Musikhoch­schule Wien. Erste Engagements führten ihn an die Wiener Kammeroper und zu den Bregenzer Festspielen. Weiters sang er an der Staatsoper Berlin, am Brüsseler La Monnaie und bei den Pfingstfestspielen in Salzburg, beim Festival Mozart in Schönbrunn, an der Opéra Bastille, am Staatstheater Stuttgart, in Genf und an den Opernhäusern von Barcelona und Lyon so­wie an der Wiener Volksoper. An der Wiener Staatsoper debü­tierte er 1995 als Dancaïro (Carmen). Es folgten u. a. Ascanio (Gesualdo), Marullo (Rigoletto), Barbier (Schweigsame Frau), Achter Stammesfürst (Moses und Aron), Graf Dominik (Arabel­la), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Hauptmann (Eugen Onegin), Haly (L’italiana in Algeri), Masetto (Don Giovanni), Haushofmeister (Ariadne auf Naxos), Papageno, Dr. Falke, Gubetta (Lucrezia Borgia), Kleiner Sträfling (Aus einem Totenhaus), Wagner (Faust), Mitjuch (Boris Godunow). Außerdem wirkte er in Kinderopern sowie in Zimmermanns Weiße Rose im Parlament mit. 

Tae-Joong Yang | Bello

Der Bariton TAE-JOONG YANG wurde im südkoreanischen Buye geboren und absolvierte sein Gesangsstudium in Seoul. 2003 kam er nach Deutschland, wo er seine musikalische Aus­bildung in Berlin fortsetzte. Unter seinen zahlreichen Preisen sei der 1. Preis bei Domingos Operalia-Wettbewerb zu erwäh­nen. Regelmäßige Opern- und Konzertauftritte führen Tae- Joong Yang unter anderem nach Korea, Japan, Italien, Frank­reich und Österreich. Im Dezember 2008 gab Tae Joong Yang sein erfolgreiches Debüt als Figaro (Il barbiere di Siviglia) an der Wiener Staatsoper. Als Ensemblemitglied dieses Hauses singt Tae Joong Yang hier seit der Spielzeit 2009/2010 außerdem unter anderem Silvio, Lescaut (in Manon Lescaut sowie in Manon), Alessio (La sonnambula), Albert (Werther), Schaunard, Der junge Sträfling (Aus einem Totenhaus), Harlekin, Masetto, Mercutio (Roméo et Juliette), Marullo (Rigoletto), Ro­berto (I vespri siciliani), Bello (Fanciulla del West) und Belcore (L’elisir d’amore). Konzert­projekte umfassten zuletzt u. a. sein USA-Debüt mit der LA Symphony sowie Opern-Galas in der Alten Oper Frankfurt und dem Königin Elisabeth Zaal Antwerpen.     

Rollen an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2014/2015: u.a. Masetto, Dandini, Bello.  

Peter Jelosits | Harry

KS Peter Jelosits wurde in Wien geboren. Er war Mitglied der Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Musikhochschule und am Konservatorium der Stadt Wien. Von 1983 bis 1985 war er Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. 1984 debütierte er als 1. Priester (Die Zauberflöte). Seit 1985 ist er Ensemblemitglied des Hauses am Ring. Er wirkte bei Festivals wie zum Beispiel beim Carinthischen Sommer, bei den Wiener Festwochen, bei der Schubertiade Hohenems und bei den Salzburger Festspielen mit. An der Wiener Staatsoper trat er u. a. als Jaquino (Fidelio), Normanno (Lucia di Lammermoor), Rodrigo (Otello), Wirt (Rosenkavalier), Gaston (La traviata), Yamadori (Madama Butterfly), Arbace (Idomeneo), Missail (Boris Godunow), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Hirt (Tristan und Isolde), Dr. Blind (Die Fledermaus), Heinrich (Tannhäuser), Narr (Wozzeck), Monsieur Taupe (Capriccio), Titelrolle Traumfresserchen, Sir Hervey (Anna Bolena), Rustighello (Lucrezia Borgia), Tschekalinski (Pique Dame), Don Curzio (Le nozze di Figaro) auf.


Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015 (Auswahl): Yamadori, 2. Jude, 4. Knappe, Harry (Fanciulla del west), Dr. Blind.

Carlos Osuna | Joe

CARLOS OSUNA was born in Mazatlán (Mexico) and studied vocal arts in his home country and at the Cardiff International Academy of Voice. In 2009 he became member of the opera studio of the Basel Theatre and took master classes with Grace Bumbry and Francisco Araiza as well as with Mirella Freni, Kiri Te Kanawa, Ileana Cotrubas, José Carreras and Sherril Milnes. The tenor for example received invitations to the Verbier Festival, the Welsh National Opera, the Opéra National de Lorraine in Nancy, the Festival Internacional de Santander. He celebrated great triumphs as (excerpt) Nemorino, Rodolfo, Pinkerton, in the title role Werther, as Beppe in Pagliacci and in Aus einem Totenhaus. Furthermore, Carlos Osuna is also very successful on the world´s concert stages. At the Wiener Staatsoper he for example sang Abdallo (Nabucco), Hauptmann (Simon Boccanegra), Gaston (La traviata), Aladdin (Aladdin und die Wunder­lampe, Kinderoper), Der große Sträfling (Aus einem Totenhaus), Beppe, Tebaldo (I vespri siciliani), Scaramuccio, (Ariadne auf Naxos), Narraboth (Salome), Hirt (Tristan und Isolde), Sir Hervey (Anna Bolena).

 

 

Clemens Unterreiner | Happy

CLEMENS UNTERREINER was born in Vienna. In 1998 he began his vocal art studies with Hilde Rössel-Majdan, Gottfried Hornik, Helena Lazarska and Wicus Slabbert. Numerous national and international opera and operetta productions as well as lied evenings, oratories and church concerts. Guest soloist in the Große Saal of the Wiener Musikverein, at the Wiener Konzerthaus, Palau de la Musica and other international concert halls. Member of the ensemble of the Wiener Staatsoper since 2005, where Clemens Unterreiner for example sang Sharpless, Faninal, Donner, Harlekin, Melot, Brétigny, Schtschelkalow, Oberpriester des Apollon(Alceste), Happy (La fanciulla del West), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos),Schaunard. Also as guest soloist at the Volksoper Wien he very successfully performed as Papageno or Sharpless. Further engagements led him to the New York Carnegie Hall, the Royal Opera House Copenhagen, to the Strasbourgh Opera, the Salzburger Festspiele, Opera de Nice, Linzer Landestheater, the Oper Chur, the Sommerfestspiele Heidenheim as well as to the Richard Wagner Festival Budapest.

 

Portrait Clemens Unterreiner

Il Hong | Larkens

Der südkoreanische Bass IL HONG wurde 1980 in Seoul gebo­ren und studierte an der dortigen Yonsei University bei Prof. Kwan-Dong Kim. Im Frühjahr 2007 schloss er sein Gesangs­studium mit dem Bachelor of music ab. Seit Oktober studiert er bei Prof. Markus Goritzki an der Hochschule für Musik Frei­burg im Masterstudiengang. Er gewann im Jahr 2011 beim 49. Concorso Liric voci Internazionale Verdiane-Wettbewerb den zweiten Preis und war darüber hinaus Finalist mehrerer Ge­sangswettbewerbe. Il Hong war in der Spielzeit 2009/2010 im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München und wechselte zur Spielzeit 2010/2011 an das Landestheater Detmold. Dort sang er u. a. Sarastro, Banquo (Macbeth), Wassermann (Ru­salka), Bartolo (Le nozze di Figaro), Fasolt (Das Rheingold). Seit der Spielzeit 2011/2012 gehört Il Hong zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier bisher Rollen wie Marquis von Obigny, Reinmar von Zweter (Tannhäuser), Oberpriester (Nabucco), Joe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Don Bartolo (Le nozze di Figaro), Graf Warting (Un ballo in ma­schera), Capulet (Roméo et Juliette).
 

Jongmin Park | Billy Jackrabbit

Der Bass JONGMIN PARK studierte in seiner Heimatstadt Seoul Gesang und war Mitglied der Mailänder Accademia Teatro alla Scala. Zum Beginn der Spielzeit 2010/2011 wurde er ins Ensem­ble der Hamburgischen Staatsoper engagiert. Hier übernahm er u. a. die Partien König (Aida), Sparafucile, Masetto. Als Kon­zertsolist tritt er ebenfalls weltweit auf. Beim Weihnachtskon­zert in der Mailänder Scala sang er unter Myung-Whun Chung in Mozarts Vesperae solennes de Confessore. Außerdem trat er regelmäßig in Korea auf sowie im Moskauer Bolschoi-Theater und im Mariinsky-Theater. 2010 gab er seinen ersten Soloabend in München, kurz darauf in Frankfurt. Er wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er gewann den Interna­tionalen Tschaikowsky-Wettbewerb, den Birgit Nilsson-Preis bei Plácido Domingos Operalia- Wettbewerb und den Wagner-Award. 2009 erhielt er sowohl den ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Gesangswettbewerb Stella Maris an Bord der MS Europa. 2014 debütiert er am ROH Covent Garden. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2011 als Colline und sang hier weiters u.a. Zuniga, Basilio, Billy Jackrabbit, Quinault, Gremin, Sir Giorgio. 

Juliette Mars | Wowkle

JULIETTE MARS absolvierte ihr Studium am Conservatoire Natio­nal Supérieur de Lyon. Anschließend wurde die Mezzosopranistin Mitglied der CNIPAL (Centre National d’Insertion Professionelle d’artistes Lyriques) in Marseille und nahm erfolgreich an Gesangs­wettebewerben teil. Ihr Bühnendebüt gab sie im Jahr 2000 in St. Etienne in der Rolle der Gala in Massenets Roma. Sie ist auch als Lied- und Konzertsängerin international erfolgreich. 2006 debü­tierte sie an der Wiener Staatsoper als Giovanna in Rigoletto und sang im Haus am Ring seither Partien wie Mercédès (Carmen), Meg Page (Falstaff), Rosette (Manon), Berkenfield (La Fille du régiment), Page (Salome), Zulma (Italiana in Algeri), Alisa (Lucia de Lamermoor), Suzuki (Butterfly), Siébel (Faust), Thibault (Don Carlos), Flora (Traviata), Stéphano (Roméo et Juliette), Smeton (Anna Bolena), Dangeville (Adri­ana Lecouvreur), Waklee (Fanciulla del West), Barena (Jenufa), Zweite Dame (Zauberflöte), Dry­ade (Ariadne auf Naxos), Knappe, Blumenmädchen, Stimme von oben (Parsifal), 2. Norn (Göt­terdämmerung), Rossweisse (Walküre), Flosshilde (Götterdämmerung), Zweite Magd (Elektra), Tisbe (Cenerentola).

Alessio Arduini | Jake Wallace

ALESSIO ARDUINI wurde in Desenzano del Garda in Italien geboren. Im Alter von fünfzehn Jahren entdeckte er seine Liebe zum Gesang und studierte für einige Jahre bei Vincenzo Rose. 2010 erhielt er ein Stipendium von der Lina Aimaro Bertasi Foundation und debütierte in der Titelrolle von Don Giovanni in einer Produktion des Como Teatro Sociale. Bei einer weiteren Produktion dieser Institution war er als Conte d’Almaviva in Le nozze di Figaro zu erleben. Als Don Giovanni hörte man Alessio Arduini am Teatro Comunale in Bologna; im Teatro Ponchielli in Cremona sang er den Riccardo in I puritani. Engagements umfassen unter anderem die Partie des Guglielmo in Così fan tutte (Teatro Regio in Turin und Teatro La Fenice in Venedig), den Don Giovanni am Teatro Petruzzelli und den Schaunard in La Bohème bei den Salzburger Festspielen, am La Fenice, in Lucca, Pisa, Livorno und Ravenna. Weitere Auftritte: Don Giovanni und Guglielmo (La Fenice), Schaunard (Royal Opera House Covent Garden), Silvano (Scala). Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.

 

Alessio Arduini | José Castro

ALESSIO ARDUINI wurde in Desenzano del Garda in Italien geboren. Im Alter von fünfzehn Jahren entdeckte er seine Liebe zum Gesang und studierte für einige Jahre bei Vincenzo Rose. 2010 erhielt er ein Stipendium von der Lina Aimaro Bertasi Foundation und debütierte in der Titelrolle von Don Giovanni in einer Produktion des Como Teatro Sociale. Bei einer weiteren Produktion dieser Institution war er als Conte d’Almaviva in Le nozze di Figaro zu erleben. Als Don Giovanni hörte man Alessio Arduini am Teatro Comunale in Bologna; im Teatro Ponchielli in Cremona sang er den Riccardo in I puritani. Engagements umfassen unter anderem die Partie des Guglielmo in Così fan tutte (Teatro Regio in Turin und Teatro La Fenice in Venedig), den Don Giovanni am Teatro Petruzzelli und den Schaunard in La Bohème bei den Salzburger Festspielen, am La Fenice, in Lucca, Pisa, Livorno und Ravenna. Weitere Auftritte: Don Giovanni und Guglielmo (La Fenice), Schaunard (Royal Opera House Covent Garden), Silvano (Scala). Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.

 

Wolfram Igor Derntl | Postillon

Wolfram Igor Derntl wurde in Mauthausen geboren. Er schloss sein Gesangsstudium am Goetheanistischen Konservatorium mit Auszeichnung ab. 2004 wurde er in den Chor der Wiener Staatsoper engagiert und ist seitdem auch Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Vor seinem festem Engagement an der Wiener Staatsoper war er u. a. an der Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper, am Stadttheater St. Pölten, in Klosterneuburg, Schwetzingen oder am Wiener Burgtheater engagiert. Erfolgreich war er als Tamino (Zauberflöte), Basilio und Don Curzio (Figaro), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Barinkay (Zigeunerbaron), Symon (Bettelstudent), Adam (Vogelhändler) und Alfred (Fledermaus). Seit seinem Engagement an der Wiener Staatsoper verkörperte er neben seiner administrativen Tätigkeit für den Chor zahlreiche Partien und wirkte in der vergangenen Spielzeit am Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper mit. Seit 2009/2010 ist er im Haus am Ring mit einem Solovertrag engagiert.
 

Tomasz Konieczny | Sheriff Jack Rance

TOMASZ KONIECZNY wurde 1972 in Lodz/Polen geboren. An der dortigen Filmakademie studierte er Schauspiel sowie Gesang in Warschau und Dresden. 1997 debütierte er in Po­sen als Figaro (Nozze di Figaro), zwei Jahre später in Leipzig, 2000/2001 wechselte er an das Lübecker Theater. Während dieser Zeit wurde er nach St. Gallen, Halle, Chemnitz und Mannheim verpflichtet. Ab 2002/2003 war er Ensemblemitglied in Mannheim. 2005 debütierte er an der Deutschen Oper am Rhein. Weitere Engagements umfassen Auftritte an der Scala, an der Pariser Oper, der Semperoper, Teatro Real, Warschau, an der Bayerischen Staatsoper, Tokio, Berlin und Salzburger Festspiele. Zu seinen Partien zählen unter anderem: Kezal, Orest, Procida, Ramfis, Wotan Wanderer, Pizarro, Großinquisitor, Jochanaan, Osmin, Golaud, Saras­tro, Mandryka, Amfortas, Alberich, Pimen, Marke, Colline, Melitone, Wozzeck. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als Alberich und sang hier seither auch Fra Melitone, Alberich (kompletter Ring), Amfortas, Goldhändler, Jochanaan, Wotan, Wanderer, Mandryka, Jack Rance, Don Pizarro und Dreieinigkeitsmoses.  

Erster Akt
Feierabend in einem amerikanischen Camp von Minenarbeitern. Nick, der Barkeeper öffnet den Ausschank, die Arbeiter kehren von ihrem Tagewerk zurück und warten auf Minnie, die Chefin der Kneipe und auch die einzige Frau im Camp. Dabei vertreiben sie sich die Zeit mit Whisky, Kartenspiel und Raufereien. Um sie abzulenken, lässt Nick ein Lied aus der fernen Heimat spielen, Larkens hält es vor Heimweh nicht mehr aus und die Kumpels sammeln Geld, um ihm die Heimreise zu ermöglichen. Der selbsternannte Sheriff Jack Rance, der hinter Minnie her ist, brüstet sich vor allen, dass Minnie bald seine Frau werden wird; darüber gerät er in Streit mit Sonora, der ebenfalls heftig in Minnie verliebt ist. Mitten in diesen Kampf trifft Minnie ein und weist alle in ihre Schranken. Sie betreibt nicht nur die Wirtschaft, sondern versucht den rauen Kerlen im Winter Schulunterricht zu geben und sorgt mit einer Bibelstunde für etwas Einkehr und Besinnung. Ashby, der Chef einer Transportfirma besucht das Camp. Er ist auf der Suche nach einem Banditen namens Ramerrez, der seit einiger Zeit die Gegend unsicher macht. Die Post trifft ein und durch eine Depesche wird Ashby von einer dubiosen Frau über den angeblichen Aufenthaltsort von Ramerrez aufgeklärt. Als Jack mit Minnie allein ist, versucht er ihre Liebe zu erringen, indem er ihr viel Geld anbietet. Brüsk weist sie ihn ab, indem sie ihm vom armen, doch glücklichen Leben und der Liebe ihrer Eltern erzählt. Da betritt ein Fremder das streng bewachte Camp, Jack schöpft Verdacht, ruft die Arbeiter zusammen und stachelt sie gegen den Unbekannten auf. Doch Minnie bürgt für den Fremden, der sich als Mister Johnson aus Sacramento ausgibt. Minnie und er erinnern sich an eine frühere Begegnung. Mit einem kleinen Walzer wird der Unbekannte in die Gemeinschaft aufgenommen. Alarm ertönt, die Arbeiter schleppen Castro, ein Mitglied aus der Bande von Ramerrez, herbei. Er ist gekommen, um alle Arbeiter mit falschen Angaben über Ramerrez' Aufenthalt aus dem Camp zu locken, um so seinem Anführer (denn der unerkannte Dick Johnson ist in Wahrheit Ramerrez) die Möglichkeit zu geben, das Camp auszurauben. Alle machen sich auf die Jagd nach Ramerrez, Minnie bleibt allein mit Dick zurück. Die aufkeimenden Gefühle für Minnie machen es Dick unmöglich, diese Frau, die zurückgeblieben ist, um die versteckten Goldvorräte mit ihrem Leben zu verteidigen, zu überwältigen und auszurauben. Bevor er sie verlässt, verabreden sie sich für den späten Abend in ihrer Behausung oben am Berg. ​​​​

Zweiter Akt
In ihrer Behausung bereitet sich Minnie auf Dicks Besuch vor. Als dieser eintrifft, berichtet sie ihm zutraulich von ihrem Leben, doch er verschweigt ihr seine wahre Identität. Beide gestehen sich ihre Gefühle, doch die Idylle wird abrupt durch den Besuch von Jack und einigen Arbeitern unterbrochen. Diese klären Minnie über die wahre Identität Johnsons auf und warnen sie vor ihm, dem Kriminellen. Enttäuscht stellt Minnie Dick zur Rede, er versucht sich zu verteidigen: Nicht freiwillig sei er Bandit geworden, vielmehr hat er nach dem Tod sein Vaters dessen Räuberbande übernehmen müssen. Doch das Zusammentreffen mit Minnie habe ihm den Weg für ein neues Leben gezeigt. Als er merkt, wie tief Minnie von seinem Vertrauensbruch getroffen ist, versucht er zu gehen, doch kaum ist der draußen, trifft ihn die Kugel Jacks, der ihm aufgelauert hat. Minnies Liebe erwacht erneut, sie öffnet ihm die Tür und verbirgt den Verwundeten. Doch einige Tropfen Blut verraten dem zurückkehrenden Sheriff, der sich ungestüm an Minnie vergreifen will, sein Versteck. Da beginnt Minnie für das Leben von Dick zu kämpfen. Eine Partie Poker soll über ihr und Johnsons Schicksal entscheiden. Sollte er gewinnen, will sie sich ihm hingeben und ihm Johnson ausliefern, sollte sie gewinnen, gehöre der Geliebte ihr alleine. Nachdem sie Jack sein Ehrenwort abgenommen hat, gewinnt sie die Partie mit falschen Karten.​​​​

Dritter Akt
Jack hat sein Ehrenwort gegenüber Minnie gebrochen und setzt alles daran, um Dick zu fangen. Bei anbrechendem Tag beginnt die Verfolgung, doch Dick scheint zunächst zu entkommen. Doch schließlich gelingt es Ashby, ihn zu fassen. Jack will mit seinem Rivalen schnell kurzen Prozess machen, er hetzt die Meute auf, und schon wird Dick die Schlinge um den Hals gelegt. Doch die Hinrichtung stoppt, als Minnies Rufen zu hören ist. Sie nutzt die allgemeine Überraschung und stellt sich schützend vor ihren Geliebten. Nach und nach gelingt es ihr, den Hass und die Mordlust der Männer zum Versiegen zu bringen und sie zu überzeugen, ihren Geliebten zu begnadigen. Minnie und Dick machen sich auf, um anderswo ein neues Leben anzufangen. ​​​​