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Richard Wagner

Die Feen

Aufzeichnung der Wiener Staatsoper, 2012 | 120 min.

 

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Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Kathleen Kelly  |  Musikalische Leitung
  • Waut Koeken  |  Regie
  • Agnes Hasun  |  Bühnenbild
  • Carmen van Nyvelseel  |  Kostüme
  • Victoria Coeln  |  Video

Daniela Fally | Ada

Die in Niederösterreich geborene Sopranistin DANIELA FALLY beendete ihr Gesangsstudium an der Wiener Musikuniversität nachdem sie zuvor ein Theaterwissenschaftsstudium, eine Musi­calausbildung und eine private Schauspielausbildung absolviert hatte. Seit der Saison 2009/2010 ist Ensemblemitglied an der Wie­ner Staatsoper, davor war sie vier Jahre lang Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Gastengagements führten sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Opern­festspielen München (Zerbinetta 2011 und 2013), an die Bayri­sche Staatsoper München (Adele, Zerbinetta), die Staatsoper Hamburg (Fiakermilli, Marie/Fille du régiment 2012 und 2013, Zerbinetta), die Semperoper Dresden (Blonde, Sophie/Rosenkavalier unter Christian Thielemann 2012 und 2013), an die Opernhäuser in Zürich (Adele), Düsseldorf (Adele), Liège (Zerbinetta), und Strassburg (Blonde, Sophie/Rosenkavalier), Köln (Zerbinetta), zu den Seefestspielen Mörbisch (Adele) und an die Lyric Opera in Chicago (Adele). An der Wiener Staatsoper sang sie unter anderem Sophie (Rosenkavalier und Werther), Rosina, Fiakermilli, Ade­le, Oscar, Zerbinetta, italienische Sängerin (Capriccio), Oscar.

 

Sorin Coliban | Feenkönig / Harald

SORIN COLIBAN wurde in Bukarest geboren und studierte dort an der Musikakademie. Er sang unter anderem am ROH Covent Garden, an drei der Pariser Opernh.user, in Athen, San Francisco, Santiago de Chile, Tel Aviv, beim Rossini Festival in Pesaro, an der Bayerischen Staatsoper, in Amsterdam (Concertgebouw), an der Deutschen Oper am Rhein, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und der Wiener Volksoper. Im Sommer 2013 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und im Jahr 2014 wird er sein Debüt an der Oper in Lausanne geben. Sein Repertoire umfasst Partien wie Philipp II., Fiesco, Procida, Ramfis, Ferrando, Banquo, Don Giovanni, Leporello und Commendatore, Sarastro, Guglielmo, Lord Sidney, Holl.nder, Timur. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2004 als Monterone (Rigoletto) und sang hier unter anderem den Grand Inquisiteur (Don Carlos), Landgraf (Tannhäuser), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Capulet (Romeo et Juliette), Fra Melitone (La forza del destino), Fasolt (Das Rheingold), Bartolo (Le nozze di Figaro), Colline (La Bohème). 

 

Donna Ellen | Zemina

DONNA ELLEN stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Wilfrid Laurier University ihrer Heimat. Zwei Saisonen sang sie an der Canada Opera Piccola unter der Obhut von Leopold Simoneau und Pierrette Alarie, bevor sie an das Opernstudio Zürich wechselte. 1987 wurde sie an das Landestheater Linz en­gagiert, wo sie Partien wie die Königin der Nacht, Blonde, Zer­lina gestaltete oder in der Uraufführung von Balduin Sulzers Proteus sang. Auftritte absolvierte sie u. a. in Stuttgart, Genf, Berlin, Bad Ischl, im Musikverein und Konzerthaus. 2004 debü­tierte sie an der Volksoper. Ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied sie ist, gab sie 2003 als Helmwige. Seither sang sie hier u. a. die Marzellina (Barbiere di Siviglia), Axinja (Lady Macbeth von Mzensk), Leitmetzerin (Rosenkavalier), Annina (Traviata), Curra (Forza del destino), Brünnhilde (Nibelungenring für Kinder), Königin (Traumfresserchen), Berta (Pünktchen und Anton), Marcellina (Nozze di Figaro), Fekluša (Kátja Kabanová), Kar­tenaufschlägerin (Arabella), Aufseherin (Elektra), Dirne (Aus einem Totenhaus), Giovanna (Rigoletto). 
 

Monika Bohinec | Farzana

Die slowenische Mezzosopranistin MONIKA BOHINEC studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Operndebüt gab sie 2006 als Clarissa (Die Liebe zu den drei Orangen) an der Slowenischen Staatsoper. In den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim, wo sie u.a. als Carmen, Giulietta, Suzuki und Ulrica zu hören war. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie bisher bereits unter anderem als Lola, Fenena, Suzuki, Marcellina, Ulrica, Fremde Fürstin (Rusalka) und Erste Norn zu hören war. Jüngste Gastspiele führten sie als Magdalena (Meistersinger) zu den Salzburger Festspielen. Im Jänner 2014 gab sie einen Liederabend im Wiener Musikverein. Im Juni 2014 gab sie ihr Debüt als Amneris in einer Premierenproduktion am Münchner Theater am Gärtnerplatz. Gastengagements in vergangenen Spielzeiten umfassen Suzuki in Maribor, Principessa di Bouillon (Adriana Lecouvreur) in Rijeka, Walküre in Frankfurt und Czipra (Zigeunerbaron) bei den Seefestspielen Mörbisch. In Juni 2015 singt sie unter anderem auch mit Royal Philharmonic Orchestra in Royal Albert Hall in London.

Caroline Wenborne | Lora

CAROLINE WENBORNE wurde in Sydney geboren und studier­te Gesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Sie war Siege­rin bei zahlreichen Gesangswettbewerben und war 2005/2006 Mitglied des Opernstudios Köln. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Donna Anna (Don Giovanni), Desdemona (Otello), Alice Ford (Falstaff) und Ru­salka. In 2006/2007 war sie Stipendiatin der Opera Foundation Australia an der Wiener Staatsoper, wo sie 2007 als Giannetta (L’elisir d’amore) debütierte; im selben Jahr erhielt sie die Eberhard Waechter-Medaille. Seit der Saison 2007/2008 ist Caroline Wenborne Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie sang hier u. a. Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Anna (Don Giovanni), Javotte (Manon), Mascha und Chloë (Pique Dame), Gerhilde (Walküre), Freia (Das Rheingold), Gutrune und Dritte Norn (Götterdämmerung), Freia (Das Rheingold), Isotta (Die schweigsame Frau). Weitere Verpflichtungen führten die Sängerin u.a. an die Victoria Opera Australia, wo sie als Donna Anna zu hören war. 
 

Michael Roider | Gunther

Michael Roider stammt aus Salzburg und studierte am Mozarteum Violine und Gesang. Zunächst als Geiger tätig, entschloss er sich 1978 für die Sängerlaufbahn. Erste Engagements hatte er in Basel, Luzern sowie in Graz, wo er u. a. Kudrjáš (Kátja Kabanová), Max (Freischütz), Eisenstein (Fledermaus) und die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg verkörperte. Weitere Auftritte führten ihn nach Berlin, Tokio, Budapest, Salzburg, Karlsruhe, Bern, Zürich, Leipzig und an die Volksoper. 1995 debütierte er als Offizier (Ariadne auf Naxos) an der Wiener Staatsoper, wo er seither u. a. als Idomeneo, Triquet, Hirt (Oedipe), Valzacchi (Rosenkavalier), Herodes (Salome), Hauptmann (Wozzeck), Maler (Lulu), Loge (Rheingold), Basilio (Nozze di Figaro), Vere (Billy Budd), Spalanzani (Contes d’Hoffmann), Bob Boles (Peter Grimes), Cajus (Falstaff), Aegisth (Elektra), Laca (Jenufa), Guillot (Manon), Altoum (Turandot), Schäbiger (Lady Macbeth von Mzensk), Kreon (Medea), Incroyable (Andrea Chénier), Trabuco (Forza del destino), Albert (Tote Stadt) und Eisenstein zu hören war. 2008 und 2009 sang er den Mime in Budapest.

 

Hans Peter Kammerer | Gernot

HANS PETER KAMMERER wurde in Südtirol geboren und stu­dierte unter anderem bei KS Walter Berry an der Musikhoch­schule Wien. Erste Engagements führten ihn an die Wiener Kammeroper und zu den Bregenzer Festspielen. Weiters sang er an der Staatsoper Berlin, am Brüsseler La Monnaie und bei den Pfingstfestspielen in Salzburg, beim Festival Mozart in Schönbrunn, an der Opéra Bastille, am Staatstheater Stuttgart, in Genf und an den Opernhäusern von Barcelona und Lyon so­wie an der Wiener Volksoper. An der Wiener Staatsoper debü­tierte er 1995 als Dancaïro (Carmen). Es folgten u. a. Ascanio (Gesualdo), Marullo (Rigoletto), Barbier (Schweigsame Frau), Achter Stammesfürst (Moses und Aron), Graf Dominik (Arabel­la), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Hauptmann (Eugen Onegin), Haly (L’italiana in Algeri), Masetto (Don Giovanni), Haushofmeister (Ariadne auf Naxos), Papageno, Dr. Falke, Gubetta (Lucrezia Borgia), Kleiner Sträfling (Aus einem Totenhaus), Wagner (Faust), Mitjuch (Boris Godunow). Außerdem wirkte er in Kinderopern sowie in Zimmermanns Weiße Rose im Parlament mit. 

Prinz Arindal begegnet auf der nächtlichen Jagd einem weißen Reh, das sich in die schöne Fee Ada verwandelt. Beide verlieben sich sogleich ineinander. Arindal beschließt, für immer bei Ada im Feenreich zu bleiben. Der Feenkönig warnt jedoch: Sollte jemals Arindal Ada länger als ein Jahr alleine lassen, würde diese zu Stein werden. Die beiden Feen Jemina und Farzana heißen Arindal willkommen, doch auch sie mahnen ihn, die Jahresfrist nie zu vergessen. In Arindals Königreich ist Krieg ausgebrochen. Seine Schwester Lora ersehnt die Rückkehr des seit sieben Jahren verschollenen Bruders. Gunther, der Lora sehr zugetan ist, und Gernot begeben sich auf die Suche nach dem Prinzen in den Feenwald. Sie drängen Arindal, in seine bedrohte Heimat zurückzukehren, wo er inzwischen nach dem Tod des Vaters König geworden ist. Schweren Herzens muss Arindal Ada verlassen, um in der Menschenwelt seiner Pflicht zu folgen, schwört aber, noch vor Ablauf eines Jahres in das Feenreich zurückzukehren. Lora hofft nach Arindals Wiederkehr auf baldigen Frieden und verspricht Gunther ihre Hand. Der Feind kann endlich besiegt werden, doch inzwischen ist ein Jahr vergangen. Traurig glaubt Ada, Arindal hätte sie vergessen, dennoch ist ihre Liebe zu ihm unvermindert. Mit dem Anbruch des Tages wird sie zu Stein.

 

Der verzweifelte Arindal weiß, dass er sein Versprechen nicht gehalten hat. Der Feenkönig aber kennt das Zaubermittel, mit dem er Ada wieder zurückverwandeln kann. Durch die Kraft seiner Liebe und die Macht der Musik und seines Gesanges vermag Arindal Ada schließlich aus ihrer Versteinerung zu erlösen. Zum Dank dafür wird ihm selbst Unsterblichkeit im Feenreich zuteil.  

Die Feen

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