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Di. 23.06.2020

Giuseppe Verdi

La traviata

Dirigent: Plácido Domingo, Regie: Jean-François Sivadier
Mit Aida Garifullina, Benjamin Bernheim, Simon Keenlyside

 

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,77 - UK: £ 13,73 *

Einzelticket verfügbar, sobald die Startzeit bekannt ist. Die Vorstellung kann mit einem Abo ausgewählt werden.

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Giuseppe Verdi  |  Musik
  • Plácido Domingo  |  Dirigent
  • Jean-François Sivadier  |  Regie
  • Alexandre de Dardel  |  Bühne
  • Virginie Gervaise  |  Kostüme
  • Cecile Kretschmar  |  Maske
  • Philippe Berthomé  |  Licht
  • Boris Nebyla  |  Choreographie
  • Veronique Timsit  |  Regiemitarbeit

Plácido Domingo | Dirigent

KS PLÁCIDO DOMINGO ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts und setzt seit Jahrzehnten internationale Inter­pretationsmaßstäbe. Sein Gesangsrepertoire, das er zuletzt um Partien wie Simon Boccanegra und Rigoletto erweiterte, umfasst 134 verschiedene Rollen – eine Anzahl, die bislang von keinem Tenor je erreicht worden ist. Als Dirigent leitete Plácido Domin­go weltweit über 450 Opern- und Konzertaufführungen. Auch als Operndirektor (Los Angeles Opera und Washington National Opera) machte er sich einen Namen. An der Wiener Staatsoper – deren Ehrenmitglied er ist – trat er seit seinem Debüt 1967 (Don Carlo) an mehr als 220 Aben­den auf (davon 34 Mal als Dirigent). Er sang hier u. a. Radames, Don José, Don Carlo, Gustaf III., Stiffelio, Otello, Canio, Rigoletto-Herzog, Cavaradossi, Manrico, Siegmund, Idomeneo, Lohen­grin, Rodolfo, Dick Johnson, Hoffmann, Turiddu, Faust, Loris, Samson, Enzo Grimaldo, Parsifal, Hermann, Simon Boccanegra. Außerdem dirigierte Plácido Domingo am Haus am Ring bislang Vorstellungen von Aida, Carmen, Die Fledermaus, Macbeth, I puritani, Tosca, La traviata, Il trovatore, Nabucco, Madama Butterfly.

Aida Garifullina | Violetta Valéry

Die Sopranistin AIDA GARIFULLINA wurde in Russland geboren. Sie studierte Gesang unter anderem an der Musikuniversität in Wien und debütierte bei einer Studioproduktion als Despina in Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte. 2012 debütierte Aida Garifullina an der Arena di Verona in Italien. Im August dieses Jahres gewann sie Plácido Domingos renommierten Operalia-Wettbewerb. Mit diesem ersten Preis begann die steile Karriere der Sängerin. Erste Einladungen erhielt Aida Garifullina nach Peking und ans Moskauer Bolschoi Theater. In London war sie als Susanna in Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro zu hören, in derselben Rolle trat sie am St. Petersburger Mariinski-Theater auf. Dort sang sie auch noch die Adina in Gaetano Donizettis L’elisir d’amore. Im Juli 2013 trat Aida Garifullina bei einer Gala in Kazan mit dem Orchester des Mariinski-Theaters unter Valery Gergiev auf. Ihr wurde bereits in jungen Jahren der Titel Honoured Artist of the Republic of Tatarstan verliehen. Zuletzt war sie am Marinskii-Theater als Nannetta in Giuseppe Verdis Falstaff zu hören, eine Rolle, die sie auch in Buenos Aires gestaltete. Ab der Spielzeit 2014/2015 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper.

Benjamin Bernheim | Alfred Germont

Der französische Tenor BENJAMIN BERNHEIM hat sich schnell als einer der vielversprechendsten jungen Sänger einen Namen gemacht. Er studierte bei Gary Magby am Konservatorium von Lausanne. Außerdem nahm er an Meisterklassen bei Giacomo Aragall und Dale Duesing teil und besuchte Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto. Nach seiner Zeit als Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich führen ihn seine Engagements nach ganz Europa. Er sang unter anderem Rodolfo am Opernhaus Zürich, Flamand (Capriccio) an der Pariser Oper, Cassio (Otello) bei den Salzburger Osterfestspielen, Roméo (Roméo et Juliette) an der Niederländischen Nationaloper, Italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) an der Mailänder Scala, Edmondo (Manon Lescaut) und Nicias (Thaïs) bei den Salzburger Festspielen. Weiters gestaltete er an der Semperoper in Dresden Rodolfo, Tamino (Die Zauberflöte) und Erik (Der fliegende Holländer). Lenski (Eugen Onegin) und Alfredo (La traviata) sang er an der Deutschen Oper Berlin. Aktuelle Projekte umfassen darüber hinaus Auftritte an der Lyric Opera in Chicago und an der Berliner Staatsoper.

Simon Keenlyside | George Germont

SIMON KEENLYSIDE wurde in London geboren und studierte Zoologie in Cambridge sowie Gesang in Manchester. Er erhält regelmäßig Einladungen nach Zürich, Barcelona, Madrid, an die Bayerische Staatsoper, nach Tokio, an die Metropolitan Ope­ra, zu den Salzburger Festspielen, die Scala, nach Ferrara, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden oder an die Pariser Oper. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Giovanni, Billy Budd, Pa­pageno (Die Zauberflöte), Jeletzki (Pique Dame), Marcello (La Bohème), Hamlet, Macbeth, Eugen Onegin, Posa (Don Carlo), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Pelléas (Pelléas et Mélisande), Wozzeck und Prospero in Thomas Adès‘ The Tempest. Simon Keenlyside ist auch als Konzertsänger überaus gefragt. An der Wiener Staatsoper debütierte Si­mon Keenlyside 1999 als Marcello (La Bohème) und sang hier am Haus am Ring seither – zum Teil in Premieren – auch Figaro (Il barbiere di Siviglia), Posa (Don Carlo), Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Giorgio Germont, die Titelpartien in Wozzeck, Billy Budd, Eugen One­gin, Macbeth, Don Giovanni, Rigoletto sowie Papageno.

1. Bild
Violetta Valéry, strahlender Mittelpunkt der Pariser Demimonde, gibt - nach einer Krankheit scheinbar wieder genesen - in ihrem Haus ein Fest, bei dem sich viele Herren der guten Gesellschaft einfinden. Einer aus der Schar ihrer Verehrer, Gaston, führt seinen Freund Alfred Germont, auf den die umworbene Frau tiefen Eindruck gemacht hat, in deren Salon ein. Ihr zu Ehren preist Alfred in einem Trinklied die Liebe. Violetta bekennt sich zum unbeschwerten Lebensgenuss. Als sie die Gesellschaft zum Tanz auffordert, erleidet sie jedoch einen plötzlichen Schwächeanfall.
Alfred gesteht ihr nun seine Liebe. Violetta, die an echte Gefühle nicht zu glauben wagt, ist von seinen Worten tief bewegt. Sie warnt ihn zwar zunächst, nur Freundschaft, nicht Liebe gewähren zu können, reicht ihm aber dann doch eine Kamelienblüte und deutet damit an: Wenn diese verblüht sei, dürfe er wiederkommen. Die Gesellschaft kehrt vom Tanz zurück und verabschiedet sich. Violetta bleibt allein und überdenkt ihr bisheriges Leben. Soll sie es ändern? Ihre Gefühle schwanken: Innerlich bekämpft sie noch ihre wachsende Leidenschaft zu Alfred, dessen Liebesgeständnis sie wie in Trance vernimmt.

2. Bild
Seit drei Monaten leben Violetta und Alfred, ganz von ihrer Liebe erfüllt, in einem Landhaus. Durch die aus Paris zurückgekehrte Dienerin Annina erfährt Alfred, dass Violetta gezwungen war, ihr Habe zu verkaufen, um mit dem Erlös den gemeinsamen Haushalt zu bestreiten. Alfred will nach Paris, um seinerseits die notwendigen Mittel bereitzustellen.
Violetta erhält einen Brief ihrer Freundin Flora, die sie zu einem Ball einlädt. Da wird ein fremder Herr gemeldet. Es ist Alfreds Vater Giorgio Germont, der Violetta bezichtigt, seinen Sohn verführt zu haben. Dem Vater entdeckt sie, dass sie alles, was sie besaß, bereits geopfert habe; ihre Vergangenheit habe sie ausgelöscht durch ihre Liebe zu Alfred. Dessen Vater jedoch, befangen in gesellschaftlichen Konventionen, fordert ein größeres Opfer: Das Lebensglück seiner Tochter, der Schwester Alfreds, stehe auf dem Spiel, deren Bräutigam trete von dem Verlöbnis zurück, wenn Alfred nicht die Bindung zu Violetta löse und dadurch den guten Ruf der Familie rette. Schmerzlich getroffen lässt sich Violetta zum Verzicht auf den Geliebten bestimmen. In einem Brief an Alfred deutet sie ihre Untreue an, um ihm so die Trennung leichter zu machen. Alfred trifft diese Nachricht wie ein Blitz. Dem Vater gelingt es nicht, den Sohn zur Rückkehr in die Heimat zu bestimmen. Alfred findet die Einladung Floras. Das mehrt noch seine Eifersucht. Auf Floras Fest will er sich für die vermeintliche Schmach rächen.

3. Bild
Ein spanisches Maskenfest im Hause Floras. Die Gäste sind entsprechend kostümiert. Eine spanische Truppe zeigt ihre Künste.
Während der Festlichkeit erscheint Alfred. Violetta betritt am Arm des Barons Douphol den Saal. Alfred, beim Kartenspiel mehr und mehr gewinnend, reizt den verhassten Nebenbuhler zum Glücksspiel. Violetta warnt Alfred vor dem Baron, da sie ein Duell befürchtet. Um ihr dem Vater Alfreds gegebenes Wort nicht zu brechen, erklärt sie, aus Liebe zum Baron Alfred verlassen zu haben. In seiner Verblendung schleudert dieser im Beisein aller sein gewonnenes Geld der Geliebten als "Bezahlung" vor die Füße. Erschüttert sieht sein Vater, der diese Beleidigung ungeschehen machen möchte und Alfred wegzuführen versucht, welches Unrecht die Geschmähte erdulden muss, die ihre wahre Liebe nicht offenbaren darf.

4. Bild
Violetta, deren finanzielle Mittel aufgebraucht sind, siecht dahin, körperlich und seelisch gebrochen. Der Doktor sieht keine Rettung mehr: Das Lungenleiden Violettas ist unheilbar. Ein Brief von Alfreds Vater, der mittlerweile menschlich gereift ist und seine Fehler erkannt hat, gibt ihr Gewissheit, dass der Geliebte nun weiß, welch großes Opfer sie ihm dargebracht hat.
Da flackert ihr Lebensmut noch einmal auf. Sie selbst glaubt wieder an ihre Genesung, als Alfred sie in seine Arme schließt. Das aber ist nur ein glücklicher Augenblick, denn sie spürt, dass der Tod unabwendbar ist. Auch Alfreds Vater, der Violetta als seine Tochter aufnehmen will, kommt zu spät...

LA TRAVIATA

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