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Mi. 17.06.2020

Giuseppe Verdi

Nabucco

Dirigent: Guillermo García Calvo, Inszenierung: Günter Krämer
Mit Plácido Domingo, Jinxu Xiahou, Roberto Tagliavini, Tatiana Serjan

 

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,54 - UK: £ 13,98 *

Einzelticket verfügbar, sobald die Startzeit bekannt ist. Die Vorstellung kann mit einem Abo ausgewählt werden.

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Giuseppe Verdi  |  Musik
  • Petra Buchholz  |  Bühne
  • Manfred Voss  |  Bühne
  • Falk Bauer  |  Kostüme
  • Manfred Voss  |  Licht
  • Günter Krämer  |  Inszenierung
  • Guillermo García Calvo  |  Dirigent

Plácido Domingo | Nabucco

KS PLÁCIDO DOMINGO ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts und setzt seit Jahrzehnten internationale Inter­pretationsmaßstäbe. Sein Gesangsrepertoire, das er zuletzt um Partien wie Simon Boccanegra und Rigoletto erweiterte, umfasst 134 verschiedene Rollen – eine Anzahl, die bislang von keinem Tenor je erreicht worden ist. Als Dirigent leitete Plácido Domin­go weltweit über 450 Opern- und Konzertaufführungen. Auch als Operndirektor (Los Angeles Opera und Washington National Opera) machte er sich einen Namen. An der Wiener Staatsoper – deren Ehrenmitglied er ist – trat er seit seinem Debüt 1967 (Don Carlo) an mehr als 220 Aben­den auf (davon 34 Mal als Dirigent). Er sang hier u. a. Radames, Don José, Don Carlo, Gustaf III., Stiffelio, Otello, Canio, Rigoletto-Herzog, Cavaradossi, Manrico, Siegmund, Idomeneo, Lohen­grin, Rodolfo, Dick Johnson, Hoffmann, Turiddu, Faust, Loris, Samson, Enzo Grimaldo, Parsifal, Hermann, Simon Boccanegra. Außerdem dirigierte Plácido Domingo am Haus am Ring bislang Vorstellungen von Aida, Carmen, Die Fledermaus, Macbeth, I puritani, Tosca, La traviata, Il trovatore, Nabucco, Madama Butterfly.

Guillermo García Calvo | Dirigent

GUILLERMO GARCÍA CALVO wurde 1978 in Madrid geboren. Sein Studium schloss er an der Musikuniversität in Wien ab. Im März 2003 debütierte er als Operndirigent mit Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn. 2007 arbeitete er als musikalischer Assistent von Christian Thielemann für die Wiederaufnahme des Ring in Bayreuth. 2009 übernahm er die Premiere von La cenerentola an der Deutschen Oper Berlin, wo er seither Vorstellungen von Il barbiere di Siviglia, Lucia di Lammermoor, Carmen, Don Giovanni und Les pêcheurs de perles (konzertante Premiere) dirigiert hat. Er ist seit 2003 eng mit der Wiener Staatsoper verbunden, wo er als Solokorrepetitor wirkte und darüber hinaus zahlreiche Aufführungen von Opern, Kinderopern sowie Ballettabende leitete. Am Aalto-Theater Essen leitete er eine Neuproduktion von L’elisir d’amore, sowie mehrere Vorstellungen von I puritani, Nabucco und La Bohème. 2011 gab er mit der Premiere von Tristan und Isolde am Teatro Campoamor in Oviedo sein von Presse und Publikum umjubeltes Operndebüt in Spanien. An diesem Theater wird er ab September 2013 den Ring des Nibelungen leiten.
 

Jinxu Xiahou | Ismaele

JINXU XIAHOU wurde in Zibo, in der östlichen chinesischen Provinz Shadong, geboren. Der Tenor studierte ab dem Jahr 2008 am Zentralkonservatorium für Musik in Peking (China) und schloss als Bachelor ab. Sein Bühnendebüt gab Jinxu Xiahou als Basilio in Le nozze di Figaro. Sein Europa-Debüt gab er im Jahr 2010, als er bei der Classic Night in Zürich auftrat. Mit dem Macao Philharmonic Orchestra sang er in einer konzertanten Aufführung von Così fan tutte die Partie des Ferrando. Er war im Jahr 2011 Finalist des Gesangswettbewerbs Neue Stimmen der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh und gewann den dritten Preis. 2012 gab Jinxu Xiahou sein Debüt an der Wiener Staatsoper und sang hier bisher unter anderem Don Ottavio, Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Nemorino, Don Ramiro, Ernesto, Sänger (Der Rosenkavalier), Rodolfo (La Bohème), Stimme des Seemanns (Tristan und Isolde), Cassio (Otello), Fenton (Falstaff), Pang, Fetodik (Drei Schwestern), Macduff (Macbeth). Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.

Tatiana Serjan | Abigaille

Die russische Sopranistin TATIANA SERJAN absolvierte ihr Gesangsstudium
am Konservatorium in Sankt Petersburg. Ihr Repertoire umfasst Rollen wie Lady Macbeth (Macbeth), Tosca, Leonora (Il trovatore), Amelia (Un ballo in maschera), Abigaille (Nabucco), Amelia (Simon Boccanegra), Odabella (Attila), Elvira (Ernani), Maddalena (Andrea Chénier). Tatiana Serjan tritt an den wichtigsten Opernhäusern der Welt auf, darunter die Semperoper in Dresden, das Teatro alla Scala di Milano, das Teatro Real in Madrid, das Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon, das Mariinski-Theater in St. Petersburg, die Bayerische Staatsoper in München, die Deutsche Oper Berlin, das Opernhaus Zürich sowie die Opernhäuser in Chicago, Rom, Parma und Festivals wie das Maggio Musicale Fiorentino, die Bregenzer Festspiele und die Salzburger Festspiele. Aktuelle Auftritte Tatiana Serjans umfassen Tosca und Abigaille an der Lyric Opera in Chicago, Tosca in Dresden, Lady Macbeth in Amsterdam, Leonora (Trovatore) und Tosca in St. Petersburg, Amelia (Simon Boccanegra) an der Scala, Amelia (Ballo in maschera) in Verona.

1. Akt

Jerusalem: Krieg herrscht zwischen Assyrien und Israel. Nabucco, König der Assyrer, hat Jerusalem besetzt, und die letzten Überlebenden der Israeliten - Leviten und Tempelvolk - sind in den Altarraum des Tempels geflüchtet. Der Prophet Zaccaria nimmt eine Geisel: Fenena, die Tochter Nabuccos, die einst dem Juden Ismaele geholfen hat, aus Babylon zu entkommen; Fenenas Schwester Abigaille hat ihn damals aus Eifersucht festgehalten. Ismaele will Fenena zur Flucht verhelfen, da werden beide von Abigaille überrascht. Sie erpreßt Ismaele: Nur seine Liebe zu ihr könne die Juden noch retten. Ismaele entscheidet sich für Fenena. Als Nabucco in den Tempel eindringt, will Zaccaria seine Geisel töten, doch Ismaele fällt ihm in den Arm und rettet Fenena. Sein Volk verflucht ihn. Alle Hebräer gehen in die Gefangenschaft. ​

2. Akt

Der Frevler: Ismaele lebt fluchbeladen in Freiheit. Nabucco hat Fenena für die Zeit seiner Abwesenheit die Krone übergeben. Der Oberpriester der Babylonier läßt Abigaille ein geheimes Dokument zukommen, das die Gründe ihrer Benachteiligung nennt: sie ist die Tochter einer Sklavin. Somit ist Abigaille erpreßbar und für die Machtansprüche des Oberpriesters benützbar. Er bietet ihr die Krone an; von der Priesterschaft ist das Gerücht vom Tod Nabuccos schon verbreitet worden. Um den Bann von Ismaele zu lösen, hat Fenena die Juden befreit, doch diese bleiben unbarmherzig. Mit dem Übertritt zum jüdischen Glauben macht sich Fenena des Hochverrats schuldig - ganz nach Plan des Oberpriesters. Beide Schwestern sind nun Rivalinnen der Macht, doch den entscheidenden Kampf führen im Hintergrund Zaccaria und der Oberpriester. Der zurückgekehrte Nabucco sieht sich von allen Seiten verraten und verflucht sowohl den babylonischen als auch den jüdischen Glauben. Als neue Instanz setzt er sich selbst einem Gott gleich - dessen erstes Opfer Fenena werden soll. Diese Anmaßung und der Mißbrauch seiner Macht lassen Nabucco zusammenbrechen.​

3. Akt

Die Prophezeiung: Abigaille kann nun den Ruhm einer Königin genießen: Alle Hebräer sind wieder in Gefangenschaft - auch der geliebte Ismaele. Der Oberpriester fordert die Vernichtung aller. Der durch Wahnsinn hellsichtige Nabucco durchschaut Abigailles Absichten. Vater und Tochter erpressen sich nun gegenseitig: Er nennt sie eine Sklavin, sie provoziert ihn mit seiner Schwäche als König. Noch ist Nabucco nicht soweit, das Schicksal eines ganzen Volkes zu begreifen, er bittet nur um Gnade für Fenena. Vergebens. Nachdem er das Todesurteil unterschrieben hat, wird er selbst zum Gefangenen. Im Kerker warten die Juden auf den Tod. Zaccaria prophezeit in einer blutigen Vision Untergang und Vernichtung für alle Feinde Israels. ​

4. Akt

Das zerbrochene Götzenbild: Nabucco ist durch die schrecklichen Ereignisse gezeichnet. Er beweint sein ganzes Leben, das Leben eines Völker- und Tochtermörders. Plötzlich stehen die Türen des Kerkers offen. Nabucco kann mit seinen Soldaten die Hinrichtung der Juden verhindern und Fenena befreien. Für Abigaille kommt er zu spät. Sie hat ihrem Lehen ein Ende gesetzt. Der König der Assyrer schenkt allen die Freiheit. Frieden könnte sein zwischen Assyrien und Israel...​