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Di. 19.05.2020

Carl Maria von Weber

Der Freischütz

Dirigent: Axel Kober, Regie: Christian Räth
Mit Camilla Nylund, Tomasz Konieczny, Andreas Schager, Hans Peter Kammerer

 

Preisinformation

Preis inkl. österreichischer MwSt. Dieser Preis kann sich nach Angabe Ihrer Benutzerdaten ändern, da die Umsatzsteuer des Landes angewandt wird, in dem Sie die Übertragung konsumieren.
Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,66 - UK: £ 13,49 *

Einzelticket verfügbar, sobald die Startzeit bekannt ist. Die Vorstellung kann mit einem Abo ausgewählt werden.

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Carl Maria von Weber  |  Musik
  • Axel Kober  |  Dirigent
  • Christian Räth  |  Regie
  • Gary McCann  |  Ausstattung
  • Thomas Hase  |  Licht
  • Nina Dunn  |  Video
  • Vesna Orlic  |  Choreographie

Axel Kober | Dirigent

Axel Kober setzt als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein seit 2009/10 mit seinem breiten Repertoire vom Barock bis zu Uraufführungen in Oper und Ballett entscheidende Akzente. Feste Engagements hatte er zuvor an den Theatern Schwerin, Dortmund und Mannheim sowie als Musikdirektor an der Oper Leipzig. Neben seinen sinfonischen Tätigkeiten führen ihn Gastengagements mit Opern wie Die Frau ohne Schatten, Elektra, Parsifal, Tannhäuser, Lohengrin, Tristan und Isolde, regelmäßig an die Staatsoper Hamburg, Deutsche Oper Berlin, Semperoper Dresden, das Opernhaus Zürich. Seit 2013 dirigiert Axel Kober bei den Bayreuther Festspielen, zuletzt Der fliegende Holländer. An der Wiener Staatsoper wird er diese Spielzeit neben Hänsel und Gretel und Arabella auch Der Ring des Nibelungen dirigieren.

Camilla Nylund | Agathe

Camilla Nylund wurde in Vaasa (Finnland) geboren. Sie stu­dierte am Salzburger Mozarteum. Die mit zahlreichen Wettbe­werbspreisen ausgezeichnete Künstlerin war 1995-1999 Ensem­blemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999-2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. Im Jahr 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin genannt. Gastverträge führten sie u. a. an die Scala, Bayerische Staatsoper, Finnische Nationaloper, das Teatro La Fenice, das New National Theatre in Tokio, die Vlaamse Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Königliche Oper Kopenhagen, die Nederlandse Opera, das ROH Co­vent Garden, Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Ihre wichtigsten Rollen sind: Salome, Leonore (Fidelio), Figaro- und Capriccio-Gräfin, Fiordiligi, Antonia, Marie (Die verkaufte Braut), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Rosalinde (Fledermaus), Lisa (Land des Lächelns), Marschal­lin (Rosenkavalier), Elisabeth (Tannhäuser), Salome, Rusalka, Elisabetta (Don Carlo), Marietta/ Marie (Die Tote Stadt), Sieglinde, Ariadne und Arabella. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2005 als Salome und sang hier seither auch noch Ariadne, Elsa, Feldmarschallin, Rosalinde, Sieg­linde.

Andreas Schager | Max

ANDREAS SCHAGER studierte an der Universität für Musik in Wien. 2009 gab er sein Debüt bei den Tiroler Festspielen Erl als David in Die Meistersinger von Nürnberg. Seitdem sang er die Partien des Florestan (Fidelio), Max (Der Freischütz), Rienzi (Rienzi), Tristan (Tristan und Isolde) sowie die Rolle des Siegfried sowohl in der Götterdämmerung als auch in Siegfried. Verträge führten ihn an Häuser wie die Deutsche Oper Berlin, Staatsoper Berlin, Teatro Real Madrid, Hamburgische Staatsoper, die Oper in Rom und die Mailänder Scala. Zu den Höhepunkten der jüngsten Vergangenheit gehören Apollo in Daphne in Cleveland und der Carnegie Hall in New York, Tristan in Rom, Gurrelieder in Paris, Erik (Fliegender Holländer) an der Hamburgischen und Berliner Staatsoper sowie bei den Bayreuther Festspielen 2016, Tannhäuser in Antwerpen, Siegmund in Leipzig und die Neuinszenierung von Fidelio an der Staatsoper Berlin. Laufende Projekte beinhalten u.a. Tamino sowie die Neuinszenierung von Parsifal an der Staatsoper Berlin, Tristan in Rom und Siegfried in Toronto, Leipzig und Wiesbaden. In den Spielzeiten 2017-2019 wird Andreas Schager bei den Bayreuther Festspielen die Titelpartie des Parsifal übernehmen.

 

Tomasz Konieczny | Caspar

TOMASZ KONIECZNY wurde 1972 in Lodz/Polen geboren. An der dortigen Filmakademie studierte er Schauspiel sowie Gesang in Warschau und Dresden. 1997 debütierte er in Po­sen als Figaro (Nozze di Figaro), zwei Jahre später in Leipzig, 2000/2001 wechselte er an das Lübecker Theater. Während dieser Zeit wurde er nach St. Gallen, Halle, Chemnitz und Mannheim verpflichtet. Ab 2002/2003 war er Ensemblemitglied in Mannheim. 2005 debütierte er an der Deutschen Oper am Rhein. Weitere Engagements umfassen Auftritte an der Scala, an der Pariser Oper, der Semperoper, Teatro Real, Warschau, an der Bayerischen Staatsoper, Tokio, Berlin und Salzburger Festspiele. Zu seinen Partien zählen unter anderem: Kezal, Orest, Procida, Ramfis, Wotan Wanderer, Pizarro, Großinquisitor, Jochanaan, Osmin, Golaud, Saras­tro, Mandryka, Amfortas, Alberich, Pimen, Marke, Colline, Melitone, Wozzeck. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als Alberich und sang hier seither auch Fra Melitone, Alberich (kompletter Ring), Amfortas, Goldhändler, Jochanaan, Wotan, Wanderer, Mandryka, Jack Rance, Don Pizarro und Dreieinigkeitsmoses.  

Inhaltsangabe von Carl-Maria von Weber
Ein alter fürstlicher Förster will seinem braven Jägerburschen Max seine Tochter und Dienst geben, und der Fürst ist es zufrieden, nur besteht ein altes Gesetz, dass jeder einen schweren Probeschuss ausführen muss. Ein anderer boshafter liederlicher Jägersbursche, Caspar, hat auch ein Auge auf das Mädel, ist aber dem Teufel halb und halb ergeben. Max, sonst ein trefflicher Schütze, fehlt in der letzten Zeit vor dem Probeschusse alles, ist in Verzweiflung darüber und wird endlich dadurch von Caspar dahin verführt, sogenannte Freikugeln zu gießen, wovon sechs unfehlbar treffen, dafür aber die siebte dem Teufel gehört. Diese soll das arme Mädchen treffen, dadurch Max zur Verzweiflung und Selbstmord geleitet werden. Der Himmel beschließt es aber anders. Beim Probeschuss fällt zwar Agathe, aber auch Caspar, und zwar wirklich als Opfer des Satans, erstere nur aus Schrecken – warum, ist im Stück entwickelt. Das Ganze schließt freudig.

Der junge Komponist Max steht vor der Hochzeit mit Agathe, soll aber noch vor der Heirat seine Oper vollenden, an der er schon seit geraumer Zeit arbeitet. Doch trotz größten Ringens kommt der von Versagensängsten geplagte Max mit dem Werk so gut wie nicht vom Fleck. Visionen und Halluzinationen suchen ihn heim, die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit scheinen zu verschwimmen, sich zu überlappen. Caspars Verführungsversuche, sich endlich auch einmal auf die verborgenen und dunklen kreativen Kräfte seines Ichs einzulassen, und auf diese Weise die Schreibhemmung zu überwinden, fruchten schließlich. Max reißt sich zunächst von der Welt Agathes los, sucht die alptraumhafte Wolfsschlucht auf und öffnet sich, unter Anrufung Samiels, in einer Art schöpferischen Ekstase seinem dunklen Kreativpotenzial, aus dem er nun begierig schöpft. Agathe wird ihrerseits von Zweifeln hinsichtlich einer gemeinsamen Zukunft mit Max geplagt. Mit dem Ännchen durchlebt sie gemeinsam Hoffnungen, Sehnsüchte aber auch Angstvisionen. Doch als der von allen bedrängte Max, den letzten Schritt wagt und die siebente in der Wolfsschlucht gewonnene Inspiration ausspielt, bleibt sie wie durch ein Wunder unversehrt. Max gesteht schlussendlich, vor dem gesamten Publikum, sein Verweilen in der Wolfsschlucht, aber die daraufhin von Ottokar verhängte Strafe wird vom übermächtig scheinenden Eremiten in ein Probejahr abgemildert, in dem Max die Komposition seiner Oper fortzusetzen hat. Damit ist Max abermals aufgespannt zwischen den in ihm wirkenden hellen und dunklen Kräften…