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Sa. 07.09.2019, 19:00 - 21:30 Wien

Giuseppe Verdi

La traviata

Dirigent: Giampaolo Maria Bisanti, Regie: Jean-François Sivadier
Mit Irina Lungu, Charles Castronovo, Thomas Hampson

 

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,77 - UK: £ 13,73 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Giuseppe Verdi  |  Musik
  • Giampaolo Bisanti  |  Dirigent
  • Jean-François Sivadier  |  Regie
  • Alexandre de Dardel  |  Bühne
  • Virginie Gervaise  |  Kostüme
  • Cecile Kretschmar  |  Maske
  • Philippe Berthomé  |  Licht
  • Boris Nebyla  |  Choreographie
  • Veronique Timsit  |  Regiemitarbeit

Irina Lungu | Violetta Valéry

Die Sopranistin IRINA LUNGU lernte zunächst Klavier und Chorleitung und später Gesang und schloss ihre Studien in Russland im Jahr 2003 ab. Sie ist Preisträgerin mehrerer bedeutender internationaler Wettbewerbe, wie etwa des Tschaikowski-Wettbewerbs, des Operalia Wettbewerbs von Plácido Domingo, des Belvedere Wettbewerbs in Wien und des Voci Verdiane Wettbewerbs. 2003 bis 2005 war Irina Lungu Mitglied der Accademia del Teatro alla Scala in Mailand. Sie sang unter anderem an Häusern wie der Mailänder Scala (Nannetta, Adina, Violetta, Maria Stuarda, Marguerite), dem Royal Opera House Covent Garden in London (Musetta), der Metropolitan Opera in New York (Gilda, Musetta), der Bayerischen Staatsoper München (Liù), dem Opernhaus Zürich (Violetta),  an der Arena di Verona (Micaëla, Juliette, Donna Anna), in der Deutschen Oper Berlin (Violetta), am La Fenice in Venedig (Violetta), im Teatro Real in Madrid (Violetta), in Muscat (Liù), in Aix-en-provence (Gilda), an der Oper in Rom (Gilda), an der Opéra National de Paris (Gilda, Violetta), an der Hamburgischen Staatsoper (Violetta), am Teatro Regio in Turin (Marguerite), in Amsterdam (Marguerite). An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2015 als Violetta.

Thomas Hampson | George Germont

Als einer der bedeutendsten und gefragtesten Opern-, Konzert-und Liedsänger der Gegenwart ist KS THOMAS HAMPSON regelmäßig auf den führenden internationalen Opern- und Konzertbühnen zu Gast und hat mit den angesehensten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern unserer Zeit gearbeitet. Knapp 200 Aufnahmen spiegeln nicht nur seine  außergewöhnliche stilistische Spannweite wider, sondern erhielten auch renommierte Preise. Breite Anerkennung genießt der Künstler darüber hinaus für seine sorgfältig erforschten und außergewöhnlich zusammengestellten Programme, sowie für seine aktive Lehrtätigkeit und die Erkundung des schier unendlichen Liedrepertoires. Sein breit gespanntes Repertoire umfasst alle großen Partien des italienischen, deutschen, russischen und französischen Fachs. An der Wiener Staatsoper debütierte er im März 1987 als Guglielmo (Cosí fan tutte). Es folgten Auftritte als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Posa (Don Carlo), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Mandryka (Arabella), Roland (Fierrabras), Eugen Onegin, Antonio (Linda di Chamounix), die Titelfigur in der Uraufführungsproduktion des Riesen vom Steinfeld, in Simon Boccanegra, Don Giovanni und Guillaume Tell, Amfortas.

1. Bild
Violetta Valéry, strahlender Mittelpunkt der Pariser Demimonde, gibt - nach einer Krankheit scheinbar wieder genesen - in ihrem Haus ein Fest, bei dem sich viele Herren der guten Gesellschaft einfinden. Einer aus der Schar ihrer Verehrer, Gaston, führt seinen Freund Alfred Germont, auf den die umworbene Frau tiefen Eindruck gemacht hat, in deren Salon ein. Ihr zu Ehren preist Alfred in einem Trinklied die Liebe. Violetta bekennt sich zum unbeschwerten Lebensgenuss. Als sie die Gesellschaft zum Tanz auffordert, erleidet sie jedoch einen plötzlichen Schwächeanfall.
Alfred gesteht ihr nun seine Liebe. Violetta, die an echte Gefühle nicht zu glauben wagt, ist von seinen Worten tief bewegt. Sie warnt ihn zwar zunächst, nur Freundschaft, nicht Liebe gewähren zu können, reicht ihm aber dann doch eine Kamelienblüte und deutet damit an: Wenn diese verblüht sei, dürfe er wiederkommen. Die Gesellschaft kehrt vom Tanz zurück und verabschiedet sich. Violetta bleibt allein und überdenkt ihr bisheriges Leben. Soll sie es ändern? Ihre Gefühle schwanken: Innerlich bekämpft sie noch ihre wachsende Leidenschaft zu Alfred, dessen Liebesgeständnis sie wie in Trance vernimmt.

2. Bild
Seit drei Monaten leben Violetta und Alfred, ganz von ihrer Liebe erfüllt, in einem Landhaus. Durch die aus Paris zurückgekehrte Dienerin Annina erfährt Alfred, dass Violetta gezwungen war, ihr Habe zu verkaufen, um mit dem Erlös den gemeinsamen Haushalt zu bestreiten. Alfred will nach Paris, um seinerseits die notwendigen Mittel bereitzustellen.
Violetta erhält einen Brief ihrer Freundin Flora, die sie zu einem Ball einlädt. Da wird ein fremder Herr gemeldet. Es ist Alfreds Vater Giorgio Germont, der Violetta bezichtigt, seinen Sohn verführt zu haben. Dem Vater entdeckt sie, dass sie alles, was sie besaß, bereits geopfert habe; ihre Vergangenheit habe sie ausgelöscht durch ihre Liebe zu Alfred. Dessen Vater jedoch, befangen in gesellschaftlichen Konventionen, fordert ein größeres Opfer: Das Lebensglück seiner Tochter, der Schwester Alfreds, stehe auf dem Spiel, deren Bräutigam trete von dem Verlöbnis zurück, wenn Alfred nicht die Bindung zu Violetta löse und dadurch den guten Ruf der Familie rette. Schmerzlich getroffen lässt sich Violetta zum Verzicht auf den Geliebten bestimmen. In einem Brief an Alfred deutet sie ihre Untreue an, um ihm so die Trennung leichter zu machen. Alfred trifft diese Nachricht wie ein Blitz. Dem Vater gelingt es nicht, den Sohn zur Rückkehr in die Heimat zu bestimmen. Alfred findet die Einladung Floras. Das mehrt noch seine Eifersucht. Auf Floras Fest will er sich für die vermeintliche Schmach rächen.

3. Bild
Ein spanisches Maskenfest im Hause Floras. Die Gäste sind entsprechend kostümiert. Eine spanische Truppe zeigt ihre Künste.
Während der Festlichkeit erscheint Alfred. Violetta betritt am Arm des Barons Douphol den Saal. Alfred, beim Kartenspiel mehr und mehr gewinnend, reizt den verhassten Nebenbuhler zum Glücksspiel. Violetta warnt Alfred vor dem Baron, da sie ein Duell befürchtet. Um ihr dem Vater Alfreds gegebenes Wort nicht zu brechen, erklärt sie, aus Liebe zum Baron Alfred verlassen zu haben. In seiner Verblendung schleudert dieser im Beisein aller sein gewonnenes Geld der Geliebten als "Bezahlung" vor die Füße. Erschüttert sieht sein Vater, der diese Beleidigung ungeschehen machen möchte und Alfred wegzuführen versucht, welches Unrecht die Geschmähte erdulden muss, die ihre wahre Liebe nicht offenbaren darf.

4. Bild
Violetta, deren finanzielle Mittel aufgebraucht sind, siecht dahin, körperlich und seelisch gebrochen. Der Doktor sieht keine Rettung mehr: Das Lungenleiden Violettas ist unheilbar. Ein Brief von Alfreds Vater, der mittlerweile menschlich gereift ist und seine Fehler erkannt hat, gibt ihr Gewissheit, dass der Geliebte nun weiß, welch großes Opfer sie ihm dargebracht hat.
Da flackert ihr Lebensmut noch einmal auf. Sie selbst glaubt wieder an ihre Genesung, als Alfred sie in seine Arme schließt. Das aber ist nur ein glücklicher Augenblick, denn sie spürt, dass der Tod unabwendbar ist. Auch Alfreds Vater, der Violetta als seine Tochter aufnehmen will, kommt zu spät...

LA TRAVIATA

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