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So. 23.06.2019

Giacomo Puccini

Tosca

Dirigent: Marco Armiliato, Regie: Margarethe Wallmann
Mit Nina Stemme, Piotr Beczala, Carlos Álvarez

 

Preisinformation

Preis inkl. österreichischer MwSt. Dieser Preis kann sich nach Angabe Ihrer Benutzerdaten ändern, da die Umsatzsteuer des Landes angewandt wird, in dem Sie die Übertragung konsumieren.
Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,96 - UK: £ 13,46 *

Einzelticket verfügbar, sobald die Startzeit bekannt ist. Die Vorstellung kann mit einem Abo ausgewählt werden.

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer

Marco Armiliato | Dirigent

MARCO ARMILIATO studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. In den 90er Jahren begann eine rege Tätigkeit an den großen Opernhäusern der Welt. So dirigierte er an der New Yorker Met Il trovatore, La Bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, La Fille du régiment und Rigoletto, an der San Francisco Opera La Bohème, Turandot, La traviata, Tosca, Aida und Cavalleria rusticana, an der Wiener Staatsoper, an der er am 2. November 1996 mit Andrea Chénier debütierte, u. a. Il barbiere di Siviglia, Cavalleria rusticana, Pagliacci, Fedora, Stiffelio, Tosca, La traviata, Turandot, Manon Lescaut, Carmen, Werther, La Bohème, Simon Boccanegra, Falstaff, Don Carlo, La forza del destino. Weitere internationale Engagements erhielt er an die Opernhäuser von Barcelona, Madrid, Toronto, Pittsburgh, Baltimore, Turin, Rom, an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an das Théâtre du Châtelet und die Opéra Bastille in Paris und die Hamburgische Staatsoper. Marco Armiliato ist international auch als Konzertdirigent höchst erfolgreich.

Nina Stemme | Floria Tosca

Die schwedische Sopranistin KS NINA STEMME ist eine der ge­fragtesten Interpretinnen ihres Fachs. Auf ihr Debüt als Cherubi­no in Italien folgten Einladungen an Opernhäuser in Stockholm, Wien, Dresden, Zürich, Neapel, Barcelona, an die Metropolitan Opera, an das Royal Opera House Covent Garden, nach San Fran­cisco, Zürich und zu den Festivals von Bayreuth, Luzern, Salzburg, Savonlinna, Glyndebourne und Bregenz, wo sie mit großem Er­folg die Partien ihres Repertoires sang, wie Mimì, Madama Butter­fly, Tosca, Manon Lescaut, Tatjana (Eugen Onegin), Suor Angelica, Euridice, Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Contessa (Nozze di Figaro) Marguerite (Faust), Agathe (Der Freischütz), Marie (Wozzeck), Nyssia (König Kandaules), Rosalinde, Marschallin (Der Rosenkavalier), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Senta (Fliegender Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Forza del destino), Aida, Isolde, Arabella, Brünnhilde, Salome. An der Wiener Staatsoper debü­tierte sie 2003 als Senta und sang hier außerdem die Sieglinde, Brünnhilde (Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Leonora (Forza del destino) Ariadne, Tosca, Marschallin, Minnie. 

Piotr Beczala | Mario Cavaradossi

 

PIOTR BECZALA ist einer der Hauptrepräsentanten im lyrischen Tenorfach; er feierte Erfolge an der New Yorker Met, in Chicago und San Francisco, an der Münchner Staatsoper, am Londoner Covent Garden, an der Pariser Opéra National, der Mailänder Sca- la, der Berliner Staatsoper sowie bei den Festspielen in Salzburg, Baden- Baden und Montpellier. In Südpolen geboren und ausgebildet war er zunächst Ensemblemitglied am Landestheater Linz und anschließend an der Oper Zürich. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1996 mit Anton Bruckners Te Deum und war hier in der Folge auch als Tamino, Belmonte, Alfredo, Faust, Rodolfo, Roméo und Edgardo zu hören. Zu seinem zentralen aktuellen Repertoire zählen weiters Verdis Duca und Riccardo, Massenets Werther, Gounods Roméo, Tschaikowskijs Lenski und Vaudémont, Smetanas Jenik sowie seit kur- zem auch Massenets Des Grieux. Engagaments in letzter Zeit umfassen u.a. Duca, Faust, Prinz in Rusalka, Rodolfo, Alfredo, Lenski; er gastierte u.a. in München, der Met, der Scala, in Salzburg und in Baden-Baden. Er ist auch ein gefragter Konzertsänger und arbeitet regelmäßig mit führenden Dirigenten.

Carlos Álvarez | Baron Scarpia

KS CARLOS ÁLVAREZ wurde in Málaga geboren und studier­te am Konservatorium seiner Heimatstadt. Sein Sängerdebüt erfolgte 1990. Seither führte ihn seine internationale Karrie­re unter anderem an die Mailänder Scala, an das Royal Opera House Covent Garden in London, nach Paris, Amsterdam, San Francisco, an die Hamburgische und Bayerische Staatsoper, an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an die Arena di Verona, an die Zürcher Oper, an das Opernhaus Bonn, nach Brüssel, Valencia, zu den Salzburger Festspielen und an die New Yorker Metropolitan Opera. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1995 als Figaro (Il barbiere di Siviglia). Weitere Rollen im Haus am Ring waren unter anderem Giorgio Germont (La travi­ata), Sir Riccardo Forth (I puritani), Posa (Don Carlo), Sulpice (La Fille du régiment), Carlo Gérard (Andrea Chénier), Don Carlo (Ernani), Don Carlos (La forza del destino), Stankar (Stiffelio), Herzog von Nottingham (Roberto Devereux), Alphonse XI. (La Favorite), Escamillo (Carmen), Ford (Falstaff) sowie die Titelpartien in Don Giovanni und Le nozze di Figaro. 2007 wurde der international oft ausgezeichnete Carlos Álvarez zum Österreichischen Kam­mersänger ernannt. 

 

Rom um 1800. Die Stadt stöhnt unter einem Schreckensregime. Der revolutionär gesinnte Maler Mario Cavaradossi ist beauftragt, in der Kirche Sant'Andrea della Valle ein Maria Magdalena-Gemälde zu schaffen. Der aus seiner Gefangenschaft geflohene Republikaner Angelotti aus der Familie der Attavanti hat sich in dieser Kirche verborgen und macht sich nun Mario gegenüber bemerkbar. Dieser nennt ihm ein sicheres Versteck auf seinem Besitz. Kaum ist Angelotti weitergeflohen, betritt der grausame Polizeichef Scarpia die Kirche. In der offen gelassenen Grabkapelle der Attavanti findet er den Fächer der Schwester Angelottis. Sofort ist im klar, dass Angelotti in der Kirche Zuflucht gesucht haben muss. Er weiß von der Freundschaft Cavaradossis und Angelottis. Außerdem will er Cavaradossis Geliebte, die Sängerin Floria Tosca, für sich gewinnen. Also reizt er die Eifersucht Toscas, indem er ihr den Fächer zeigt und ihr somit ein Verhältnis der jungen Attavanti mit Cavaradossi suggeriert.

Tosca eilt sofort zu Cavaradossis Villa, um ihn zur Rede zu stellen. Scarpia lässt ihr unbemerkt einige Polizisten folgen. Nachdem sich Tosca von der Haltlosigkeit ihrer Befürchtungen überzeugt hat und die Villa verlässt, wird Cavaradossi verhaftet und zu Scarpia gebracht. Tosca, die von der Verhaftung erfährt, eilt ebenfalls herbei: In ihrem Beisein lässt Scarpia ihren Geliebten foltern. Tosca verrät daraufhin das Versteck Angelottis. Cavaradossi soll nun am nächsten Tag hingerichtet werden. Nur wenn Tosca Scarpia erhört, will er ihm das Leben schenken. Zum Schein geht Tosca auf das Angebot ein: Daraufhin ordnet Scarpia eine fingierte Hinrichtung mit blindgeladenen Gewehren an. Als er zu Tosca geht, um "seinen Lohn" zu empfangen, ersticht sie ihn. Doch Scarpia hat Tosca getäuscht und eine wirkliche Erschießung befohlen. Nun ist für Tosca das Leben sinnlos geworden. Beim Herannahen von Scarpias Schergen stürzt sie sich von der Engelsburg, auf der ihr Geliebter erschossen worden ist.