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Mi. 29.05.2019, 19:00 - 20:30 Wien

Beginn in:

Gottfried von Einem

Dantons Tod

Dirigent: Michael Boder, Regie und Licht: Josef Ernst Köpplinger
Mit Tomasz Konieczny, Benjamin Bruns, Jörg Schneider, Thomas Ebenstein, Olga Bezsmertna

 

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,66 - UK: £ 13,49 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Michael Boder  |  Dirigent
  • Josef Ernst Köpplinger  |  Regie und Licht
  • Rainer Sinell  |  Bühnenbild
  • Alfred Mayerhofer  |  Kostüme
  • Ricarda Regina Ludigkeit  |  Choreographische Mitarbeit
  • Gottfried von Einem  |  Musik

Michael Boder | Dirigent

MICHAEL BODER war GMD am Gran Teatro del Liceu in Barcelona von 2008 bis 2012. Seit September 2012 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Berater am Königlich dänischen Theater und des Königlich dänischen Orchesters. Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule Hamburg und in Florenz übernahm er noch nicht 30jährig als Chefdirigent die musikalische Leitung der Oper Basel. Bereits in dieser Zeit gastierte er in Hamburg, München, Berlin und an der Royal Opera Covent Garden. Mittlerweile ist er regelmäßiger Gast an den Staatsopern in Berlin, Dresden, Hamburg und Wien, darüber hinaus dirigierte er unter anderem an der Oper in Frankfurt, San Francisco, an der Bayerischen Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin, dem New National Theatre in Tokio und der Oper Zürich. Eine Reihe von erfolgreiche Uraufführungen belegen seinen großen Einsatz für die zeitgenössische Musik, unter anderem Cerhas Der Riese vom Steinfeld, Pendereckis Ubu Rex, Trojahns Was Ihr wollt, Aribert Reimanns Das Schloss und Medea sowie Henzes Phädra. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1995 mit Wozzeck und leitete hier weiters Elektra, Frau ohne Schatten, Ariadne auf Naxos, Gianni Schicchi, Jakobsleiter, Lulu, Meistersinger, Oedipe, Cardillac, Der Riese vom Steinfeld und Medea.

Tomasz Konieczny | George Danton

TOMASZ KONIECZNY wurde 1972 in Lodz/Polen geboren. An der dortigen Filmakademie studierte er Schauspiel sowie Gesang in Warschau und Dresden. 1997 debütierte er in Po­sen als Figaro (Nozze di Figaro), zwei Jahre später in Leipzig, 2000/2001 wechselte er an das Lübecker Theater. Während dieser Zeit wurde er nach St. Gallen, Halle, Chemnitz und Mannheim verpflichtet. Ab 2002/2003 war er Ensemblemitglied in Mannheim. 2005 debütierte er an der Deutschen Oper am Rhein. Weitere Engagements umfassen Auftritte an der Scala, an der Pariser Oper, der Semperoper, Teatro Real, Warschau, an der Bayerischen Staatsoper, Tokio, Berlin und Salzburger Festspiele. Zu seinen Partien zählen unter anderem: Kezal, Orest, Procida, Ramfis, Wotan Wanderer, Pizarro, Großinquisitor, Jochanaan, Osmin, Golaud, Saras­tro, Mandryka, Amfortas, Alberich, Pimen, Marke, Colline, Melitone, Wozzeck. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als Alberich und sang hier seither auch Fra Melitone, Alberich (kompletter Ring), Amfortas, Goldhändler, Jochanaan, Wotan, Wanderer, Mandryka, Jack Rance, Don Pizarro und Dreieinigkeitsmoses.  

Benjamin Bruns | Camille Desmoulins

Seinen sängerischen Werdegang begann BENJAMIN BRUNS als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Noch während des Studiums an der Musikhochschule Hamburg wurde ihm durch das Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten. Dem folgten Ensembleverträge an der Oper Köln sowie der Sächsischen Staatsoper Dresden. Gastspiele führten ihn u.a. an das Staatstheater Nürnberg, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, das Teatro Colón und zu den Bayreuther Festspielen. Auch als Oratorien- und Liedsänger genießt Benjamin Bruns einen hervorragenden Ruf und ist somit neben der Oper ebenfalls in den großen Konzertsälen zu Hause. Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 gehört Benjamin Bruns zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier Partien wie Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Oronte (Premierenproduktion Alcina), Arturo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Premierenproduktion Le nozze di Figaro), Brighella (Ariadne auf Naxos), Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Évandre (Premierenproduktion Alceste).


 

 

Portrait Benjamin Bruns

Michael Laurenz | Hérault de Séchelles

MICHAEL LAURENZ stammt aus Halle an der Saale und begann seine musikalische Laufbahn als Trompeter, u.a. im Gustav Mahler Jugendorchester und später als Erster Trompeter bei den Berliner Symphonikern. Ab 2006 verlagerte er seine musikalische Tätigkeit zum Gesang hin. Zunächst war er Mitglied des Opernstudios in Zürich, 2010 wurde er Ensemblemitglied in Zürich. 2010 gastierte er erstmals bei den Bregenzer Festspielen, zu denen er 2014 zurückkehrte. Seit 2010 ist er immer wieder Gast an der Pariser Oper, 2012 konnte er sein Salzburger Festspieldebüt feiern. Weitere Debüts führten ihn an die Bayerische Staatsoper, zum Stuttgarter Musikfest, an die Berliner Staatsoper und an die Vlaamse Opera. 2015 kamen wichtige Stationen der Opernwelt hinzu, z.B. Amsterdam, Mailand und das Theater an der Wien. Sein Konzertrepertoire reicht von Bach bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Geplant sind Engagements beim Brechtfestival Augsburg/Kurt Weill-Fest Dessau, in Glyndebourne, Lyon, Zürich, Antwerpen und an der Mailänder Scala. Mit Beginn der Spielzeit gehört er zum Ensemble der Wiener Staatsoper.

Thomas Ebenstein | Robespierre

THOMAS EBENSTEIN wurde 1979 in Kärnten geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. Von 2003 bis 2012 war der Tenor Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Gastengagements führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Lin den, die Semperoper Dresden, an die Deutsche Oper am Rhein, das Grand Théâtre de Genève, an das Theater an der Wien, an die Volksoper Wien, die Carnegie Hall in New York, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zur Ruhrtriennale Bochum, zu den Wiener Festwochen, den Osterfestspielen Salzburg, den Salzburger Festspielen, zum Bergen International Festival und zum Hong Kong Arts Festival. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) – u.a. bei den Salzburger Festspielen, DVD bei Arthaus, Vašek (Die verkaufte Braut), Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Narraboth (Salome) und Alfred (Die Fledermaus). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2012 und sang u.a. Tanzmeister, Andres, Valzacchi, Monostatos, Jack O’Brien, Incroyable, Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio, Guillot de Morfontaine.  

 

Olga Bezsmertna | Lucile

OLGA BEZSMERTNA absolvierte ihr Studium an der Kiev National Academy of Music in der Ukraine im Jahr 2010. Sie war unter den Finalisten des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien 2010 und 2011. Beim Debut Gesangswettbewerb 2008 in Deutschland wurde sie sowohl mit dem Ersten Preis, als auch mit dem Publikums- und dem Puccini- Preis ausgezeichnet. 2007 war sie beim Oper Oder-Spree Festival engagiert. Im Jahr 2006 erhielt sie eine Auszeichnung beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Gesangswettbewerb in St. Petersburg. Die Sopranistin erhielt weiters den 1. Preis des Internationalen Gesangswettbewerbs der Bertelsmann Stiftung. Im Sommer 2011 war sie Teilnehmerin des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele. Ihr Repertoire umfasst u. a. Contessa d’Almaviva, Pamina, Donna Elvira, Fiordiligi, Micaëla, Marguerite, Nedda, Marfa (Die Zarenbraut), Tatjana. Sie ist Ensemblemit- glied an der Wiener Staatsoper, an der sie 2012 debütierte und u.a. Dame (Cardillac), Pamina, 3. Norn, Contessa d’Almaviva und Rosalinde sang. Aktuelle Auftritte umfassen ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin und bei den Salzburger Festspielen.   

1. Teil
Robespierre hat die Macht an sich gerissen und lässt unentwegt Gegner hinrichten. Sein einziger Gegner auf Augenhöhe ist Danton – dementsprechend könnte nur er im Konvent gegen den tyrannischen Extremisten vorgehen. Doch dafür scheint Danton die Zeit noch nicht gekommen.
Desungeachtet verhöhnt Danton Robespierre in einem persönlichen Gespräch wegen dessen zur Schau getragenen Tugendhaftigkeit. Umso leichter folgt Robespierre dem Ratschlag des jungen Fanatikers Saint-Just, Danton und seine engsten Verbündeten, Hérault de Séchelles und Camille Desmoulins, festnehmen zu lassen.
Obwohl Danton frühzeitig von der drohenden Verhaftung erfährt, weigert er sich zu fliehen und liefert sich somit indirekt Robespierre aus. 
2. Teil
Danton und seine Freunde sind im Gefängnis. Auf die Hilfe der Massen, die ursprünglich geschlossen hinter Danton gestanden sind, kann er sich nicht mehr wirklich verlassen – die offizielle Meinung beginnt sich bereits, zumindest teilweise, gegen ihn zu wenden.
Vor dem Revolutionstribunal kann sich der von seinen Gegnern gefürchtete Rhetoriker Danton gekonnt verteidigen, sodass er kurzzeitig wieder Oberhand gewinnt. Doch Saint-Just legt gefälschtes Belastungsmaterial gegen die Beschuldigten vor. Danton klagt daraufhin Robespierre, Saint-Just und ganz allgemein die „Raben des Wohlfahrtsausschusses“ des Hochverrats an. Die Zuhörer sind gespalten und die Gefangenen werden mit Gewalt abgeführt.
Vor dem versammelten Volk werden Danton und seine Freunde guillotiniert – die Hinrichtung wird vom der Menge jubelnd gefeiert und mit gebrüllten „Heil!“-Rufen quittiert. 
Desmoulins irrsinnig gewordene Gattin Lucile besiegelt, nach ihrem Lied vom Schnitter Tod, mit den Worten „Es lebe der König“ auch ihr eigenes Schicksal.