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Do. 21.03.2019, 18:00 - 22:15 Wien

Richard Strauss

Der Rosenkavalier

Dirigent: Adam Fischer, Regie: Otto Schenk
Mit Adrianne Pieczonka, Peter Rose, Stephanie Houtzeel, Chen Reiss

 
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Preisinformation

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€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,76 - UK: £ 13,43 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer

Adam Fischer | Dirigent

1949 in Budapest geboren, studierte Adam Fischer Komposition und Dirigieren zunächst in Budapest und dann in der Klasse von Hans Swarowsky in Wien. Ein erstes Engagement führte ihn als Korrepetitor an die Oper Graz. Danach wurde er 1. Kapellmeister an der Oper in Helsinki, am Staatstheater Karlsruhe und an der Bayerischen Staatsoper, GMD in Freiburg, in Kassel und Mannheim. 2007-2010 war er Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper. Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter der Budapester Wagner Tage. Er dirigiert regelmäßig an den größten Opernhäusern in Europa und den USA, u. a. an der Met, der Scala, am ROH Covent Garden, in Bayreuth. 1987 war er Mitinitiator der Haydnfestspiele Eisenstadt. Er ist Chefdirigent der Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie und des Danish National Chamber Orchestras. Als Konzertdirigent ist er in allen wichtigen Musikzentren präsent. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1980 mit Otello und leitete hier eine große Anzahl an Vorstellungen wie Rosenkavalier, Fledermaus, Ring, Fidelio, Cavalleria rusticana, Mozart/Da Ponte-Zyklus, Pagliacci.

 

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Peter Rose | Baron Ochs auf Lerchenau

Peter Rose gab sein Operndebüt im Jahre 1986 als Commendatore (Don Giovanni) in Hong Kong im Zuge eines Gastspiels des Glyndebourne Festivals. Regelmäßige Auftritte führten ihn seither u. a. nach Aix-en-Provence, Paris, London, Rom, an die New Yorker Metropolitan Opera, nach Barcelona, an die Deutsche Oper Berlin, die Komische Oper Berlin, die Berliner Staatsoper, nach Sydney, an die Scottish Opera, nach Hamburg, Tokio, an das Royal Opera House Covent Garden in London, nach Chicago, San Francisco, Salzburg, Bregenz, München, Amsterdam und Dresden. Erfolge feierte er unter anderem als Bottom (A Midsummer Night’s Dream), Ochs, Gurnemanz, Osmin, Claggart, Ramfis, Mustafà, Philipp, Kezal, Basilio, Falstaff, Leporello, Walter (Luisa Miller), Daland, Silva (Ernani), Fasolt. Jüngste Engagements umfassen: Marke, Pogner Hunding, Gurnemanz, Osmin, Arkel an der Hamburgischen Staatsoper, Osmin, Ochs, Basilio an der Bayerischen Staatsoper, Ochs an der Semperoper in Dresden, La Roche und Daland am ROH Covent Garden. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1997 als Marke (Tristan und Isolde) und sang hier seither Claggart, Gremin, Rocco, Gurnemanz, Ochs und Sarastro.

Stephanie Houtzeel | Octavian

Die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel erhielt ihren „Master of Music“ an der Juilliard School in New York und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Sie war in führenden Rollen an der Opéra National de Paris, der Oper Zürich, der Semperoper, dem Washington Kennedy Center, der New York City Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra de Lyon, der Opéra National du Rhin, der Royal Danish Opera, dem Teatro Nacional de São Carlos, der New Israeli Opera, der Oper Graz und bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Komponist, Octavian, Dorabella, Siébel, Varvara, Nicklausse, Kreusa, Orlofsky oder Jenny Hill zu sehen war. Neben den großen Strauss- und Mozart-Rollen ihres Stimmfachs umfasst ihr Repertoire u.a. Charlotte, Glucks Orfeo, Händels Ariodante, Ottavia, Valencienne oder Amando in Grand Macabre. Künftige Engagements führen die Mezzosopranistin u.a. nach Graz (Titelrolle Xerxes), an die Komische Oper Berlin, zu den Bayreuther Festspielen. 2015 erscheint ihre neue CD Nostalgia.

Chen Reiss | Sophie

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Adrianne Pieczonka | Feldmarschallin

Die kanadische Sopranistin ADRIANNE PIECZONKA wurde zu Beginn ihrer Karriere an die Wiener Volksoper engagiert und wurde dann Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Dort begann sie ihre internationale Karriere, die sie in alle großen Opernhäuser und Musikzentren der Welt führte. Am ROH Co­vent Garden in London sang sie Donna Anna, an der Mailänder Scala in Otello, Rosenkavalier und Tannhäuser, an der Metro­politan Opera in Pique Dame, Walküre und Simon Boccaneg­ra, bei den Münchner Opernfestspielen in Ariadne auf Naxos, beim Maggio Musicale in Florenz in Die Frau ohne Schatten. An der Pariser Oper Bastille war sie als Senta zu erleben und an der Canadian Opera Toronto sang sie ihre erste Leonore. Bei den Salzburger Festspielen sang sie in Don Carlo und im Rosenkavalier, bei den Bayreuther Fest­spielen Sieglinde und Senta. In Aix en Provence debütierte sie als Chrysothemis. An der Wiener Staatsoper sang sie u. a. Contessa d’Almaviva, Antonia, Tatjana, Donna Anna und Donna Elvira, Senta, Marschallin, Elsa, Eva, Desdemona, Arabella und Ariadne. Adrianne Pieczonka ist Österrei­chische Kammersängerin, „Officer of the Order of Canada“ und seit 2010 Mitglied der Royal So­ciety of Canada.

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Tosca, Elisabeth (Don Carlos ital.).

Es ist zeitig am Morgen. Die von ihrem Gatten vernachlässigte Feldmarschallin hat eine stürmische Liebesnacht mit ihrem Geliebten Oktavian verbracht. Da platzt ohne jede Ankündigung ihr Vetter, der lüstern-aufdringliche Baron Ochs von Lerchenau herein. Ochs, der gekommen ist, um sich für seine bevorstehende Hochzeit mit Sophie Faninal, der Tochter eines reichen Emporkömmlings, von der Marschallin einen standesgemäßen Kavalier für die traditionelle Rosenüberreichung an die Braut empfehlen zu lassen, findet sogleich Gefallen an der "Kammerzofe", der er sogleich unzweifelhafte Angebote macht. Als ihm die Marschallin schließlich Oktavian als den geeigneten Rosenkavalier empfiehlt und ihm ein Medaillon des Geliebten zeigt, ist Ochs über die "Ähnlichkeit" der "Kammerzofe" mit dem Bildnis Oktavians höchst verwundert, akzeptiert aber den Vorschlag.

Als Oktavian in der Funktion des Rosenkavaliers bei Sophie eintritt, verlieben sich die beiden jungen Menschen sogleich ineinander. Da Ochs, der nur an der Mitgift des Mädchens interessiert ist, sich auch noch überaus derb und anzüglich zu benimmt, denkt Sophie gar nicht mehr daran ihn zu heiraten. Als sie schließlich zur Unterzeichnung des Ehevertrages gedrängt wird, zieht Oktavian den Degen, fordert Ochs zum Duell und verletzt diesen leicht am Arm. Das nun folgende allgemeine Durcheinander verhindert den rechtlichen Akt der Eheschließung. Um die geplante Hochzeit endgültig zu untergraben, soll Ochs auch noch eine Falle gestellt werden. In einem Brief lädt ihn die "Kammerzofe" zu einem Beisammensein in ein Vorstadtgasthaus …

Ochs der das Angebot der „Kammerzofe“ voller Freude angenommen hat, trifft diese im besagten Vorststadtbeisl. Als er sich an "ihr" vergreifen möchte, dringen verschiedene Gestalten in das Zimmer und beginnen einen Mummenschanz. Ganz zuletzt kommen auch noch Faninal, Sophie, ein Polizeikommissär und die Marschallin dazu. Schließlich muss Ochs erkennen, dass er als Bräutigam ausgedient hat. Verlegen bleiben Oktavian und Sophie mit der Marschallin zurück. Als letztere sich der neuen Neigung Oktavians gewiss ist, führt sie ihn - ganz Herrin der Szene - der jüngeren Sophie zu und überantwortet das junge Paar seinem Schicksal.