Live Detail

Zurück zur Übersicht

So. 17.02.2019

Giacomo Puccini

Tosca

Dirigent: Marco Armiliato, Regie: Margarethe Wallmann
Mit Sondra Radvanovsky, Piotr Beczala, Thomas Hampson

 

Preisinformation

Preis inkl. österreichischer MwSt. Dieser Preis kann sich nach Angabe Ihrer Benutzerdaten ändern, da die Umsatzsteuer des Landes angewandt wird, in dem Sie die Übertragung konsumieren.
Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 16,14 - UK: £ 13,43 *

Einzelticket verfügbar, sobald die Startzeit bekannt ist. Die Vorstellung kann mit einem Abo ausgewählt werden.

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer

Marco Armiliato | Dirigent

MARCO ARMILIATO studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. In den 90er Jahren begann eine rege Tätigkeit an den großen Opernhäusern der Welt. So dirigierte er an der New Yorker Met Il trovatore, La Bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, La Fille du régiment und Rigoletto, an der San Francisco Opera La Bohème, Turandot, La traviata, Tosca, Aida und Cavalleria rusticana, an der Wiener Staatsoper, an der er am 2. November 1996 mit Andrea Chénier debütierte, u. a. Il barbiere di Siviglia, Cavalleria rusticana, Pagliacci, Fedora, Stiffelio, Tosca, La traviata, Turandot, Manon Lescaut, Carmen, Werther, La Bohème, Simon Boccanegra, Falstaff, Don Carlo, La forza del destino. Weitere internationale Engagements erhielt er an die Opernhäuser von Barcelona, Madrid, Toronto, Pittsburgh, Baltimore, Turin, Rom, an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an das Théâtre du Châtelet und die Opéra Bastille in Paris und die Hamburgische Staatsoper. Marco Armiliato ist international auch als Konzertdirigent höchst erfolgreich.

Sondra Radvanovsky | Floria Tosca

Die amerikanische Sopranistin SONDRA RADVANOVSKY ist ein gerne gesehener Gast auf allen wichtigen Bühnen des internati­onalen Operngeschehens. So sang und singt sie unter anderem am Royal Opera House Covent Garden, der Pariser Oper, der Mailänder Scala, der Lyric Opera in Chicago, der San Francisco Opera sowie an vielen anderen bedeutenden Opern- und Kon­zerthäusern. Ein für Sondra Radvanovsky besonders wichtiges Haus ist die New Yorker Metropolitan Opera, wo sie ihre inter­nationale Karriere begann und in der Titelrolle von Luisa Miller und als Antonia in Les Contes d’Hoffmann ihren Durchbruch erlebte. Seither gestaltet sie, ne­ben Werken von Mozart über Gounod bis Tschaikowski, vor allem auch die großen Partien des italienischen Fachs und war in letzter Zeit etwa als Aida, Leonora (Il trovatore), Tosca, Lucrezia Borgia, Suor Angelica, Elvira (Ernani), Elisabetta (Don Carlo), Roxane (Cyrano de Bergerac), Amelia (Un ballo in maschera), Manon Lescaut, Norma oder Elena (I vespri siciliani) zu erle­ben. Die Sängerin ist auch als Konzertsängerin weltweit gefragt. An der Wiener Staatsoper debü­tierte Sondra Radvanovsky im Jahr 2006 als Elena in I vespri siciliani und sang hier auch Amelia (Un ballo in maschera). 

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Aida.

Piotr Beczala | Mario Cavaradossi

 

PIOTR BECZALA ist einer der Hauptrepräsentanten im lyrischen Tenorfach; er feierte Erfolge an der New Yorker Met, in Chicago und San Francisco, an der Münchner Staatsoper, am Londoner Covent Garden, an der Pariser Opéra National, der Mailänder Sca- la, der Berliner Staatsoper sowie bei den Festspielen in Salzburg, Baden- Baden und Montpellier. In Südpolen geboren und ausgebildet war er zunächst Ensemblemitglied am Landestheater Linz und anschließend an der Oper Zürich. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1996 mit Anton Bruckners Te Deum und war hier in der Folge auch als Tamino, Belmonte, Alfredo, Faust, Rodolfo, Roméo und Edgardo zu hören. Zu seinem zentralen aktuellen Repertoire zählen weiters Verdis Duca und Riccardo, Massenets Werther, Gounods Roméo, Tschaikowskijs Lenski und Vaudémont, Smetanas Jenik sowie seit kur- zem auch Massenets Des Grieux. Engagaments in letzter Zeit umfassen u.a. Duca, Faust, Prinz in Rusalka, Rodolfo, Alfredo, Lenski; er gastierte u.a. in München, der Met, der Scala, in Salzburg und in Baden-Baden. Er ist auch ein gefragter Konzertsänger und arbeitet regelmäßig mit führenden Dirigenten.

Thomas Hampson | Baron Scarpia

Als einer der bedeutendsten und gefragtesten Opern-, Konzert-und Liedsänger der Gegenwart ist KS THOMAS HAMPSON regelmäßig auf den führenden internationalen Opern- und Konzertbühnen zu Gast und hat mit den angesehensten Sängern, Pianisten, Dirigenten und Orchestern unserer Zeit gearbeitet. Knapp 200 Aufnahmen spiegeln nicht nur seine  außergewöhnliche stilistische Spannweite wider, sondern erhielten auch renommierte Preise. Breite Anerkennung genießt der Künstler darüber hinaus für seine sorgfältig erforschten und außergewöhnlich zusammengestellten Programme, sowie für seine aktive Lehrtätigkeit und die Erkundung des schier unendlichen Liedrepertoires. Sein breit gespanntes Repertoire umfasst alle großen Partien des italienischen, deutschen, russischen und französischen Fachs. An der Wiener Staatsoper debütierte er im März 1987 als Guglielmo (Cosí fan tutte). Es folgten Auftritte als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Posa (Don Carlo), Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), Mandryka (Arabella), Roland (Fierrabras), Eugen Onegin, Antonio (Linda di Chamounix), die Titelfigur in der Uraufführungsproduktion des Riesen vom Steinfeld, in Simon Boccanegra, Don Giovanni und Guillaume Tell, Amfortas.

Rom um 1800. Die Stadt stöhnt unter einem Schreckensregime. Der revolutionär gesinnte Maler Mario Cavaradossi ist beauftragt, in der Kirche Sant'Andrea della Valle ein Maria Magdalena-Gemälde zu schaffen. Der aus seiner Gefangenschaft geflohene Republikaner Angelotti aus der Familie der Attavanti hat sich in dieser Kirche verborgen und macht sich nun Mario gegenüber bemerkbar. Dieser nennt ihm ein sicheres Versteck auf seinem Besitz. Kaum ist Angelotti weitergeflohen, betritt der grausame Polizeichef Scarpia die Kirche. In der offen gelassenen Grabkapelle der Attavanti findet er den Fächer der Schwester Angelottis. Sofort ist im klar, dass Angelotti in der Kirche Zuflucht gesucht haben muss. Er weiß von der Freundschaft Cavaradossis und Angelottis. Außerdem will er Cavaradossis Geliebte, die Sängerin Floria Tosca, für sich gewinnen. Also reizt er die Eifersucht Toscas, indem er ihr den Fächer zeigt und ihr somit ein Verhältnis der jungen Attavanti mit Cavaradossi suggeriert.

Tosca eilt sofort zu Cavaradossis Villa, um ihn zur Rede zu stellen. Scarpia lässt ihr unbemerkt einige Polizisten folgen. Nachdem sich Tosca von der Haltlosigkeit ihrer Befürchtungen überzeugt hat und die Villa verlässt, wird Cavaradossi verhaftet und zu Scarpia gebracht. Tosca, die von der Verhaftung erfährt, eilt ebenfalls herbei: In ihrem Beisein lässt Scarpia ihren Geliebten foltern. Tosca verrät daraufhin das Versteck Angelottis. Cavaradossi soll nun am nächsten Tag hingerichtet werden. Nur wenn Tosca Scarpia erhört, will er ihm das Leben schenken. Zum Schein geht Tosca auf das Angebot ein: Daraufhin ordnet Scarpia eine fingierte Hinrichtung mit blindgeladenen Gewehren an. Als er zu Tosca geht, um "seinen Lohn" zu empfangen, ersticht sie ihn. Doch Scarpia hat Tosca getäuscht und eine wirkliche Erschießung befohlen. Nun ist für Tosca das Leben sinnlos geworden. Beim Herannahen von Scarpias Schergen stürzt sie sich von der Engelsburg, auf der ihr Geliebter erschossen worden ist.