Live Detail

Zurück zur Übersicht

Mi. 30.01.2019, 19:00 - 21:45 Wien

Beginn in:

Giuseppe Verdi

Falstaff

Dirigent: James Conlon, Regie: David McVicar
Mit Carlos Álvarez, Simon Keenlyside, Jinxu Xiahou, Olga Bezsmertna, Hila Fahima, Monika Bohinec

 

Preisinformation

Preis inkl. österreichischer MwSt. Dieser Preis kann sich nach Angabe Ihrer Benutzerdaten ändern, da die Umsatzsteuer des Landes angewandt wird, in dem Sie die Übertragung konsumieren.
Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,96 - UK: £ 13,46 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • James Conlon  |  Dirigent
  • Giuseppe Verdi  |  Musik
  • David McVicar  |  Regie
  • Charles Edwards  |  Bühnenbild
  • Gabrielle Dalton  |  Kostüme
  • Paul Keogan  |  Licht
  • Leah Hausman  |  Bewegungsregie

James Conlon | Dirigent

Der Dirigent JAMES CONLON debütierte 1974 mit dem New York Philharmonic und hat seither praktisch alle wesentlichen Klangkörper in den USA und in Europa geleitet. Von 1983 bis 1991 war er Musikdirektor des Rotterdam Philharmonic, von 1989 bis 2002 Generalmusikdirektor der Stadt Köln, von 1995 bis 2004 Erster Gastdirigent des Pariser Oper. Darüber hinaus ist James Conlon seit 1979 Musikdirektor des Cincinnati May Festivals, seit 2005 Musikdirektor des Ravinia Festivals und seit 2006 Musikdirektor der Los Angeles Opera. 1976 debütierte James Conlon an der New Yorker Metropolitan Opera, an der er bisher mehr als 270 Vorstellungen leitete. Weitere Auftritte absolvierte der Dirigent unter anderem an der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden in London, der Lyric Opera in Chicago, dem Maggio Musicale Fioretino und der Oper in Rom. In der Saison 2014/2015 leitete er an der Los Angeles Opera unter anderem La traviata, Le nozze di Figaro, Il barbiere di Siviglia. Er ist Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres und seit 2002 Mitglied der französischen Ehrenlegion.

Carlos Álvarez | Falstaff

KS CARLOS ÁLVAREZ wurde in Málaga geboren und studier­te am Konservatorium seiner Heimatstadt. Sein Sängerdebüt erfolgte 1990. Seither führte ihn seine internationale Karrie­re unter anderem an die Mailänder Scala, an das Royal Opera House Covent Garden in London, nach Paris, Amsterdam, San Francisco, an die Hamburgische und Bayerische Staatsoper, an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an die Arena di Verona, an die Zürcher Oper, an das Opernhaus Bonn, nach Brüssel, Valencia, zu den Salzburger Festspielen und an die New Yorker Metropolitan Opera. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1995 als Figaro (Il barbiere di Siviglia). Weitere Rollen im Haus am Ring waren unter anderem Giorgio Germont (La travi­ata), Sir Riccardo Forth (I puritani), Posa (Don Carlo), Sulpice (La Fille du régiment), Carlo Gérard (Andrea Chénier), Don Carlo (Ernani), Don Carlos (La forza del destino), Stankar (Stiffelio), Herzog von Nottingham (Roberto Devereux), Alphonse XI. (La Favorite), Escamillo (Carmen), Ford (Falstaff) sowie die Titelpartien in Don Giovanni und Le nozze di Figaro. 2007 wurde der international oft ausgezeichnete Carlos Álvarez zum Österreichischen Kam­mersänger ernannt. 

 

Simon Keenlyside | Ford

SIMON KEENLYSIDE wurde in London geboren und studierte Zoologie in Cambridge sowie Gesang in Manchester. Er erhält regelmäßig Einladungen nach Zürich, Barcelona, Madrid, an die Bayerische Staatsoper, nach Tokio, an die Metropolitan Ope­ra, zu den Salzburger Festspielen, die Scala, nach Ferrara, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden oder an die Pariser Oper. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Giovanni, Billy Budd, Pa­pageno (Die Zauberflöte), Jeletzki (Pique Dame), Marcello (La Bohème), Hamlet, Macbeth, Eugen Onegin, Posa (Don Carlo), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Pelléas (Pelléas et Mélisande), Wozzeck und Prospero in Thomas Adès‘ The Tempest. Simon Keenlyside ist auch als Konzertsänger überaus gefragt. An der Wiener Staatsoper debütierte Si­mon Keenlyside 1999 als Marcello (La Bohème) und sang hier am Haus am Ring seither – zum Teil in Premieren – auch Figaro (Il barbiere di Siviglia), Posa (Don Carlo), Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Giorgio Germont, die Titelpartien in Wozzeck, Billy Budd, Eugen One­gin, Macbeth, Don Giovanni, Rigoletto sowie Papageno.

Jinxu Xiahou | Fenton

JINXU XIAHOU wurde in Zibo in der östlichen chinesischen Provinz Shadong im Dezember 1990 geboren. Der Tenor stu­dierte ab dem Jahr 2008 bei Prof. Wang Xianlin am Zentral­konservatorium fur Musik in Peking (China) und schloss als Bachelor ab. Sein Bühnendebüt gab Jinxu Xiahou als Basilio in Le nozze di Figaro. Im Jahr 2009 gestaltete Jinxu Xiahou die Partie des Triquet in Eugen Onegin an der Tianqiao Oper in Peking. Sein Europa-Debüt gab er im Jahr 2010, als er bei der jährlichen Classic Night in Zürich auftrat. Er war im Jahr 2011 Finalist des renommierten internationalen Gesangswettbewerbs Neue Stim­men der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh und gewann den dritten Preis. Im Jahr 2012 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper und sang bisher u. a. Conte di Lerma/Un areldo reale (Don Carlo ital.), Gaston (La traviata), Sänger (Rosenkavalier), Stimme des Seemanns (Tristan und Isolde), Rodrigo (Otello), Abdallo (Nabucco), Zweiter Jude (Salome), Bote (Aida), Comte de Lerme/Herold (Don Carlos franz.). Er ist Ensemblemit­glied der Wiener Staatsoper. 

 

Olga Bezsmertna | Alice Ford

OLGA BEZSMERTNA absolvierte ihr Studium an der Kiev National Academy of Music in der Ukraine im Jahr 2010. Sie war unter den Finalisten des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien 2010 und 2011. Beim Debut Gesangswettbewerb 2008 in Deutschland wurde sie sowohl mit dem Ersten Preis, als auch mit dem Publikums- und dem Puccini- Preis ausgezeichnet. 2007 war sie beim Oper Oder-Spree Festival engagiert. Im Jahr 2006 erhielt sie eine Auszeichnung beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Gesangswettbewerb in St. Petersburg. Die Sopranistin erhielt weiters den 1. Preis des Internationalen Gesangswettbewerbs der Bertelsmann Stiftung. Im Sommer 2011 war sie Teilnehmerin des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele. Ihr Repertoire umfasst u. a. Contessa d’Almaviva, Pamina, Donna Elvira, Fiordiligi, Micaëla, Marguerite, Nedda, Marfa (Die Zarenbraut), Tatjana. Sie ist Ensemblemit- glied an der Wiener Staatsoper, an der sie 2012 debütierte und u.a. Dame (Cardillac), Pamina, 3. Norn, Contessa d’Almaviva und Rosalinde sang. Aktuelle Auftritte umfassen ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin und bei den Salzburger Festspielen.   

Hila Fahima | Nannetta

HILA FAHIMA graduierte an der Jerusalem Rubin Academy for Music, wo sie bei Agnes Massini gelernt hatte. Bereits während ihres Studiums trat sie in mehreren Produktionen auf, darunter als Adele in der Fledermaus, als Belinda in Dido and Aeneas, als Susanna in Le nozze di Figaro und als Frasquita in Carmen. 2010 debütierte sie an der New Israeli Opera in der Titelrolle der neuen Oper Alice in Wonderland von David Sebba. 2010 gewann sie den ersten Preis des Europäischen Gesangswettbe­werbs Debut und 2013 den ersten Preis des Stella Maris-Wettbe­werbs. 2010 trat sie dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin bei, wo sie unter anderem Kö­nigin der Nacht in der Zauberflöte, Nannetta in Falstaff, Najade inAriadne auf Naxos, Ninetta in Die Liebe zu den drei Orangen, Demele in Die Liebe der Danae, Ruggiero in Tancredi sang. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, an der sie als Frasquita debütierte und noch u.a. Papagena und Oscar sang. Zuletzt sang sie Amore in Orfeo et Euridicesowie Oscar in Un ballo in maschera an der New Israeli Opera sowie Die Königin der Nacht an der Oper Graz. Sie ist auch als Konzertsängerin erfolgreich.

Monika Bohinec | Mrs. Quickly

Die slowenische Mezzosopranistin MONIKA BOHINEC studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Operndebüt gab sie 2006 als Clarissa (Die Liebe zu den drei Orangen) an der Slowenischen Staatsoper. In den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim, wo sie u.a. als Carmen, Giulietta, Suzuki und Ulrica zu hören war. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie bisher bereits unter anderem als Lola, Fenena, Suzuki, Marcellina, Ulrica, Fremde Fürstin (Rusalka) und Erste Norn zu hören war. Jüngste Gastspiele führten sie als Magdalena (Meistersinger) zu den Salzburger Festspielen. Im Jänner 2014 gab sie einen Liederabend im Wiener Musikverein. Im Juni 2014 gab sie ihr Debüt als Amneris in einer Premierenproduktion am Münchner Theater am Gärtnerplatz. Gastengagements in vergangenen Spielzeiten umfassen Suzuki in Maribor, Principessa di Bouillon (Adriana Lecouvreur) in Rijeka, Walküre in Frankfurt und Czipra (Zigeunerbaron) bei den Seefestspielen Mörbisch. In Juni 2015 singt sie unter anderem auch mit Royal Philharmonic Orchestra in Royal Albert Hall in London.

Margaret Plummer | Meg Page

Die australische Mezzosopranistin Margaret Plummer absolvierte ihr Gesangsstudium am Sydney Conservatorium of Music. Darüber hinaus ließ sie sich auch als Jazz-Sängerin ausbilden. Sie ist mehrfache Preisträgerin bei Operngesangswettbewerben und besuchte 2005 die Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Für einige Zeit war sie Mitglied des Chores der Opera Australia, ehe sie ihre Solistenkarriere begann. Als solche folgten Auftritte als Solistin an der Opera Australia und der Pinchgut Opera. In der Spielzeit 2014/2015 ist die junge Künstlerin Stipendiatin der Opera Foundation Australia. Margaret Plummer sang unter anderem Dorabella in Così fan tutte an der Pacific Opera und Hänsel in Hänsel und Gretel an der Ozopera School‘s Company. An der Opera Austrialia sang Margaret Plummer in Dido und Aeneas, im Rosenkavalier und in Le nozze di Figaro. Sie sang die Knusperhexe in Hänsel und Gretel mit dem Sydney Symphony,
Charlotte in Werther an der Lyric Opera of Melbourne, Phoebe in in Rameaus Castor und Pollux an der Pinchgut Opera. An der Wiener Staatsoper debütierte sie als Tebaldo in Don Carlo.

Herwig Pecoraro | Bardolfo

KS Herwig Pecoraro stammt aus Bludenz und studierte in Feldkirch, Mantua und Modena und besuchte Meisterkurse bei KS Schwarzkopf. Gastauftritte führten ihn zu den Bregenzer und Salzburger Festspielen, an die Opernhäuser von Bern, St. Gallen, Hamburg, München, Paris, Nizza, Toulouse, Mailand, New York und San Francisco. Er war am Opernhaus Graz und an der Volksoper Wien engagiert, seit 1991 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er 1991 als Steuermann (Der fliegende Holländer) debütierte und seither u. a. Jaquino (Fidelio), Monostatos und 1. Geharnischter (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Mime (Das Rheingold, Siegfried), Hirt (Tristan und Isolde), Triquet (Eugen Onegin), Laios (Oedipe), Wirt (Der Rosenkavalier), Beppo (Pagliacci), Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichinaccio (Les Contes d´Hoffmann), Bob Boles (Peter Grimes), Don Garzia (Gesualdo), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Incroyable (Andrea Chénier), Bardolfo (Falstaff), Guillot (Manon) sowie Klammerschneider (Der Riese vom Steinfeld) und Fatty sang.

Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/2014: u. a. Bob Boles (Peter Grimes), Herodes (Salome), Hauptmann (Wozzeck), Mime (Das Rheingold).

Ryan Speedo Green | Pistola

RYAN SPEEDO GREEN stammt aus Suffolk (Virgina) in den Vereinigten Staaten und studierte an der Florida State University und an der Hartt School of Music. Er ist mehrfacher Preisträger von Gesangswettbewerben und absolvierte in den letzten Jahren das begehrte Lindemann Young Artists Development Program der New Yorker Metropolitan Opera. In der Spielzeit 2013/2014 sang er an der Metropolitan Opera den Onkel Bonzo in Madama Butterfly und den Schließer in Tosca. In den Jahren davor war er an der Met als Mandarin in Turandot sowie in Parsifal zu erleben. Weitere Partien seines Repertoires umfassen u.a. Basilio (Il barbiere di Siviglia), Don Profondo (Il viaggio a Reims), Commendatore (Don Giovanni), Colline (La Bohème), Don Magnifico (La cenerentola). Auf dem Konzertpodium sang Ryan Speedo Green u.a. in Händels Messias, in Mozarts Requiem, in Beethovens 9. Symphonie, in Verdis Requiem, in Mozarts Krönungsmesse. In der Spielzeit 2014/2015 wird er als Rambo in Death of Klinghoffer erneut an die Metropolitan Opera zurückkehren. Ab September 2014 ist er Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper  und sang hier unter anderem Fouquier Tinville (Andrea Chénier), Mönch (Don Carlo), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Pope (Lady Macbeth von Mzensk), Sparafucile (Rigoletto), Titurel, Angelotti (Tosca), König (Aida).

Der im Gasthaus zum Hosenbande residierende, dicke Ritter Sir John Falstaff hat kein Geld mehr, um seine Zeche zu bezahlen. Von seiner Anziehungskraft auf das weibliche Geschlecht überzeugt, möchte er das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Er verfasst zwei Liebesbriefe gleichen Inhalts an Alice Ford und Meg Page, zwei wohlhabende Bürgersgattinnen, und bittet sie um ein Rendezvous. Diese aber amüsieren sich bloß über den dicken Säufer und hecken gemeinsam einen Plan aus, Falstaff zum Narren zu halten. Mrs. Quickly wird als Liebesbotin entsandt, um ihn zwischen zwei und drei Uhr in Fords Haus einzuladen, da nämlich sei der eifersüchtige Hausherr nicht daheim. Falstaff nimmt die Einladung an. Kurz darauf macht ihm Ford seine Aufwartung. Er gibt sich als Signor Fontana aus, sei in Alice verliebt, werde von ihr aber nicht erhört. Da er von Falstaffs Verführungskünsten gehört hat, bittet er diesen, gegen Bezahlung amouröse Vorarbeit zu leisten. Prahlerisch gibt ihm Falstaff zu verstehen, dass er noch heute Alice in den Armen halten werde. Ford glaubt sich von Alice betrogen und stürmt zwischen zwei und drei Uhr sein Haus, wo sich Falstaff bereits zum Rendezvous mit Alice eingefunden hat. Den Frauen gelingt es gerade noch, ihn in einem Waschkorb zu verstecken. Unter Gelächter wird Falstaff in die Themse geleert. Doch noch einmal lässt er sich zu einem Rendezvous überreden: Als Schwarzer Ritter mit einem Geweih am Kopf soll er sich im nächtlichen Park von Windsor einfinden. Dort aber fallen die als Elfen und Kobolde verkleideten Bürger über hin und her und setzen ihm gehörig zu. Doch auch Fords Plan, Dr. Cajus mit seiner Tochter Nannetta zu verheiraten, die den armen Fenton liebt, schlägt fehl. Im allgemeinen Durcheinander findet das richtige Paar zueinander. Wer denn nun der Betrogene sei, fragt Falstaff süffisant. Man einigt sich: Alles sei eben Spaß auf Erden.