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Mo. 31.12.2018

Johann Strauß

Die Fledermaus

Dirigent: Sascha Goetzel, Regie: Otto Schenk
Mit Adrian Eröd, Annette Dasch, Hans Peter Kammerer, Elena Maximova, Ramón Vargas, Daniela Fally, Peter Simonischek

 

Preisinformation

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Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 16,41 - UK: £ 13,48 *

Einzelticket verfügbar, sobald die Startzeit bekannt ist. Die Vorstellung kann mit einem Abo ausgewählt werden.

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Daniela Fally | Adele

Die in Niederösterreich geborene Sopranistin DANIELA FALLY beendete ihr Gesangsstudium an der Wiener Musikuniversität nachdem sie zuvor ein Theaterwissenschaftsstudium, eine Musi­calausbildung und eine private Schauspielausbildung absolviert hatte. Seit der Saison 2009/2010 ist Ensemblemitglied an der Wie­ner Staatsoper, davor war sie vier Jahre lang Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Gastengagements führten sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Opern­festspielen München (Zerbinetta 2011 und 2013), an die Bayri­sche Staatsoper München (Adele, Zerbinetta), die Staatsoper Hamburg (Fiakermilli, Marie/Fille du régiment 2012 und 2013, Zerbinetta), die Semperoper Dresden (Blonde, Sophie/Rosenkavalier unter Christian Thielemann 2012 und 2013), an die Opernhäuser in Zürich (Adele), Düsseldorf (Adele), Liège (Zerbinetta), und Strassburg (Blonde, Sophie/Rosenkavalier), Köln (Zerbinetta), zu den Seefestspielen Mörbisch (Adele) und an die Lyric Opera in Chicago (Adele). An der Wiener Staatsoper sang sie unter anderem Sophie (Rosenkavalier und Werther), Rosina, Fiakermilli, Ade­le, Oscar, Zerbinetta, italienische Sängerin (Capriccio), Oscar.

 

Sascha Goetzel | Dirigent

Ursprünglich zum Geiger ausgebildet, begann SASCHA GOETZEL seine Orchesterkarriere in engem Kontakt mit großen Dirigenten wie Zubin Mehta, Riccardo Muti und Seiji Ozawa. Nach seinen Debüts mit mehreren österreichischen Orchestern absolvierte er überaus erfolgreich Gastdirigate mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Berliner Symphonie Orchester, Luxembourg Philharmonic, den philharmonischen Orchestern von Tokio, Sapporo und Nagoya, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz u.v.a. Bis 2013 war er Chefdirigent des finnischen Kuopio Symphonie Orchesters und ist Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Borusan Istanbul Orchestra. Ab 2012/2013 wurde er zusätzlich zum 1. Gastdirigenten des Orchestre Symphonique de Bretagne und des Philharmonischen Orchesters Kanagawa berufen. Sascha Goetzel ist ein erfahrener Operndirigent und leitete u.a. einen Da Ponte-Zyklus und La Bohème am Tiroler Landestheater. Am Mariinsky Theater leitete er Don Giovanni und beim Festival Attersee Klassik Così fan tutte, Nussknacker an der Wiener Staatsoper sowie zahlreiche Opern- und Operettenvorstellungen an der Wiener Volksoper.

 

Adrian Eröd | Gabriel von Eisenstein

Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Wien, wo er unter anderem bei Walter Berry studierte, führte ADRIAN ERÖDs Weg von der Wiener Kammeroper über das Landes­theater Linz an die Wiener Volksoper und schließlich an die Wiener Staatsoper, die neben seinen internationalen Engage­ments auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstleri­schen Zukunft einnehmen wird. Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Roméo et Juliette singt Adrian Eröd hier Partien wie Guglielmo, Beckmesser, Loge, Conte d’Almaviva, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dr. Falke, Albert, die Titelrolle in Benjamin Brittens Billy Budd, Olivier (Capriccio) und die für ihn komponierte männliche Hauptpar­tie des Jason in Aribert Reimanns Medea. Er sang weiters unter anderem auch am Teatro La Fenice in Venedig (Harlekin), an der Hamburgischen Staatsoper (Pelléas), an der Oper Frank­furt (Prospero in Adès’ The Tempest), bei den Bayreuther Festspielen und an der Oper Zürich (Beckmesser). Zuletzt sang er z. B. an der Tokyo National Opera, der Opéra de Paris und bei den Bayreuther Festspielen. 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Prospero, Eisenstein.

Elena Maximova | Prinz Orlofsky

ELENA MAXIMOVA schloss ihre Gesangsausbildung am Tschai­kowski-Konservatorium in Moskau ab und wurde 2000 als Solis­tin an das Moskauer Stanislavski Musik-Theater engagiert. Dort war Elena Maximova u.a. in folgenden Rollen zu hören: Polina (Pique Dame), Siébel (Faust), Orlofsky (Die Fledermaus), Su­zuki (Madama Butterfly), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Olga (Eugen Onegin), Carmen und Charlotte (Werther). Elena Ma­ximova debütierte 2005 auf der Bühne der Bayerischen Staats­oper in einer Neuproduktion von Rigoletto (Maddalena). Sie sang dort auch Suzuki, Carmen, Olga und Frederica (Luisa Miller) auf. Weiters gab sang sie an der Opéra de Lyon (Eugen Onegin, Pique Dame) und trat als Carmen an Häusern wie der Ber­liner Staatsoper, dem Teatro Comunale in Florenz, dem Palau de les Arts in Valencia und an der Scala auf. Elena Maximova ist weltweit auch als Konzertsängerin aktiv. Zuletzt sang sie Carmen, Preziosilla, Charlotte, Despina, Rosina, Nicklausse und Isabella in Moskau, Giulietta an der Met, Carmen und Eboli in Helsinki, Charlotte in Toko, Olga am ROH Covent Garten und an der Met. An derWiener Staatsoper debütierte sie 2012 als Carmen und sang noch Maddalena, Marfa, Eboli, Rosina, Polina.
 

 

Peter Simonischek | Frosch

PETER SIMONISCHEK wurde an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in seiner Geburtsstadt Graz ausgebildet. Bereits während seiner Studienzeit trat er am Schauspielhaus Graz auf, danach folgten Engagements am Stadttheater St. Gal­len sowie in Bern, Darmstadt und am Düsseldorfer Schauspiel­haus. Ab 1979 gehörte er 20 Jahre lang dem Ensemble der Ber­liner Schaubühne an. Bei den Salzburger Festspielen war Peter Simonischek 1982 in der Titelrolle von Torquato Tasso und als Okeanos in Prometheus, gefesselt von Peter Handke nach Ais­chylos, 1988 als Horch in Canettis Hochzeit sowie 1995 als Leonid in Tschechows Kirschgarten zu erleben. 2002-2009 spielte Peter Simonischek dort in Jedermann die Titelrolle. Mit Beginn der Saison 1999/2000 wurde Peter Simonischek ins Ensemble des Wiener Burgtheaters en­gagiert, wo er in zahlreichen Rollen in Stücken so unterschiedlicher Autoren wie Friedrich Schiller, Heinrich von Kleist oder auch Henrik Ibsen, Ödön von Horváth, Jon Fosse und Albert Ostermaier zu sehen ist. Seit Ende der 70er-Jahre ist Peter Simonischek auch regelmäßig im Kino zu sehen. An der Wiener Staatsoper war er als Frosch zu erleben. 

Annette Dasch | Rosalinde

Die Berlinerin ANNETTE DASCH zählt zu den führenden Sopranistinnen unserer Zeit. Sie ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit. Zu ihren Verpflichtungen der letzten Zeit zählte unter anderem Elsa (Lohengrin) an der Oper Frankfurt sowie an der Deutschen Oper Berlin. Zu ihren wichtigsten Partien zählen derzeit Donna Elvira (Mailänder Scala, Berliner Staatsoper, Bayerische Staatsoper in München), Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro (Royal Opera House Covent Garden London, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Elysées in Paris, Metropolitan Opera in New York, Oper Frankfurt), Fiordiligi in Così fan tutte (Bayerische Staatsoper München, Salzburger Osterfestspiele), Armida (Salzburger Festspiele), Antonia (Opéra National de Paris), Elisabeth (Oper Frankfurt), Elsa (Bayreuther Festspiele, Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Gran Teatre del Liceu Barcelona), Eva (Budapest Festival, Metropolitan Opera New York), Martinus Juliette (Opernhaus Zürich) und Cordelia (Opéra de Paris). Annette Dasch wurde 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Hans Peter Kammerer | Frank

HANS PETER KAMMERER wurde in Südtirol geboren und stu­dierte unter anderem bei KS Walter Berry an der Musikhoch­schule Wien. Erste Engagements führten ihn an die Wiener Kammeroper und zu den Bregenzer Festspielen. Weiters sang er an der Staatsoper Berlin, am Brüsseler La Monnaie und bei den Pfingstfestspielen in Salzburg, beim Festival Mozart in Schönbrunn, an der Opéra Bastille, am Staatstheater Stuttgart, in Genf und an den Opernhäusern von Barcelona und Lyon so­wie an der Wiener Volksoper. An der Wiener Staatsoper debü­tierte er 1995 als Dancaïro (Carmen). Es folgten u. a. Ascanio (Gesualdo), Marullo (Rigoletto), Barbier (Schweigsame Frau), Achter Stammesfürst (Moses und Aron), Graf Dominik (Arabel­la), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Hauptmann (Eugen Onegin), Haly (L’italiana in Algeri), Masetto (Don Giovanni), Haushofmeister (Ariadne auf Naxos), Papageno, Dr. Falke, Gubetta (Lucrezia Borgia), Kleiner Sträfling (Aus einem Totenhaus), Wagner (Faust), Mitjuch (Boris Godunow). Außerdem wirkte er in Kinderopern sowie in Zimmermanns Weiße Rose im Parlament mit. 

Ramón Vargas | Alfred, ein Tenor

KS Ramón Vargas stammt aus Mexiko. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und debütierte in seiner Heimatstadt als Fenton (Falstaff), sang dort aber auch Don Ottavio (Don Giovanni), Nemorino (L’elisir d’amore) und Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia). 1986 gewann Ramón Vargas den Enrico Caruso- Wettbewerb in Mailand und wurde ins Opernstudio der Wiener Staatsoper aufgenommen. Gefeierte Auftritte folgten an Bühnen wie in Zürich, Rom, Neapel, Catania, beim Rossini-Festival in Pesaro, an der Arena von Verona, in Mailand, Paris, München, Hamburg, New York, Chicago und San Francisco. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1988 als Gelsomino (Il viaggio a Reims). Es folgten u. a. Italienischer Tenor (Capriccio), Conte d’Almaviva, Fenton, Rodolfo (La Bohème), Edgardo (Lucia di Lammermoor), Nemorino, Roberto Devereux, Lenski (Eugen Onegin), Fernand (La Favorite), Chevalier Des Grieux (in Jules Massenets Manon), Werther, Gustaf III. (Un ballo in maschera), Roméo (Roméo et Juliette), Don Carlos (in der französischen Originalfassung), Gabriele Adorno (Simon Boccanegra). 2008 wurde Ramón Vargas der Titel eines Österreichischen Kammersängers verliehen.

Die Handlung rankt sich um den Ball beim Prinzen Orlowsky.
Zu ihm werden im 1. Akt alle handelnden Personen, mit Ausnahme Alfreds, des in Rosalinde verliebten Tenors, der kometengleich am Rande des Geschehens dahinwandelt, magnetisch hingezogen: Das Stubenmädchen Adele wird, wie sie glaubt, durch ihre Schwester Ida dorthin eingeladen und muss eine rührende Geschichte von einer kranken Tante erfinden, um nach einigem Hin und Her Ausgang zu bekommen, und ihr Brotherr, der Rentier Eisenstein, wird durch seinen Freund Dr. Falke überredet, sich mit ihm bei Orlowsky zu amüsieren, statt eine Gefängnisstrafe anzutreten, die ihm wegen einer Amtsehrenbeleidigung zugemessen wurde - freilich verfolgt Dr. Falke damit seinen eigenen Plan, denn Eisenstein hat ihn einmal vor der ganzen Stadt blamiert, als er ihn nach einem Maskenball betrunken und als Fledermaus verkleidet durch die Straßen nach Hause gehen ließ. Nun sieht Falke die Gelegenheit zur Rache gekommen. Darum lädt er zum Schluss auch Eisensteins Gattin Rosalinde zum Ball ein. Diese gerät vorher noch in beträchtliche Verwirrung, als nach Eisensteins vermeintlichem Abgang in den Arrest ihr früherer Verehrer Alfred auftaucht, ihr Herz bedrängt, aber vom Gefängnisdirektor Frank an Eisensteins Stelle verhaftet wird. Frank begibt sich nach dieser Amtshandlung befriedigt zum Ball bei Orlowsky.
Dort geraten im 2. Akt alle von Dr. Falke arrangierten Verwicklungen aufs beste. Eisenstein begegnet zu seiner Verblüffung seinem Stubenmädchen Adele, die ihre Identität frech leugnet, schließt Freundschaft mit dem Gefängnisdirektor und verliebt sich schließlich in seine eigene, als ungarische Gräfin kostümierte und maskierte Gattin.
Der 3. Akt löst die Knoten wieder. Er spielt im Gefängnis, das eine dubiose Note durch den niemals nüchternen Gerichtsdiener Frosch erhält. Alle finden sich dort nach und nach ein: Nach dem äußerst verkaterten Direktor Frank zunächst Adele, die einen Mäzen zur Ausbildung ihres dramatischen Talents sucht, nebst ihrer Schwester Ida, dann Eisenstein, der zu seinem Erstaunen erfährt, dass er ja bereits die ganze Nacht eingesperrt war; als auch Rosalinde erscheint und gemeinsam mit dem verhafteten Alfred eine Unterredung mit einem Notar fordert, setzt Eisenstein sich verkleidet an die Stelle des Notars Dr. Blind und kommt so hinter die Ereignisse des vergangenen Abends. Zum Glück lässt er sich schließlich überzeugen, dass auch diese ein Teil von Dr. Falkes Racheplan waren, und so geht alles gut aus, umso mehr, als Adele im Prinzen Orlowsky tatsächlich ihren Mäzen findet.