Live Detail

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So. 18.11.2018, 18:30 - 22:00 Wien

Beginn in:

Wolfgang Amadeus Mozart

Don Giovanni

Dirigent: Adam Fischer, Regie: Jean-Louis Martinoty
Mit Markus Werba, Myrtò Papatanasiu, Benjamin Bruns, Olga Bezsmertna, Anatoli Sivko

 
Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 16,14 - UK: £ 13,43 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Wolfgang Amadeus Mozart  |  Musik
  • Jean-Louis Martinoty  |  Regie
  • Yan Tax  |  Kostüme
  • Fabrice Kebour  |  Licht
  • Adam Fischer  |  Dirigent
  • Hans Schavernoch  |  Bühne

Adam Fischer | Dirigent

1949 in Budapest geboren, studierte Adam Fischer Komposition und Dirigieren zunächst in Budapest und dann in der Klasse von Hans Swarowsky in Wien. Ein erstes Engagement führte ihn als Korrepetitor an die Oper Graz. Danach wurde er 1. Kapellmeister an der Oper in Helsinki, am Staatstheater Karlsruhe und an der Bayerischen Staatsoper, GMD in Freiburg, in Kassel und Mannheim. 2007-2010 war er Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper. Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter der Budapester Wagner Tage. Er dirigiert regelmäßig an den größten Opernhäusern in Europa und den USA, u. a. an der Met, der Scala, am ROH Covent Garden, in Bayreuth. 1987 war er Mitinitiator der Haydnfestspiele Eisenstadt. Er ist Chefdirigent der Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie und des Danish National Chamber Orchestras. Als Konzertdirigent ist er in allen wichtigen Musikzentren präsent. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1980 mit Otello und leitete hier eine große Anzahl an Vorstellungen wie Rosenkavalier, Fledermaus, Ring, Fidelio, Cavalleria rusticana, Mozart/Da Ponte-Zyklus, Pagliacci.

 

Benjamin Bruns | Don Ottavio

Seinen sängerischen Werdegang begann BENJAMIN BRUNS als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Noch während des Studiums an der Musikhochschule Hamburg wurde ihm durch das Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten. Dem folgten Ensembleverträge an der Oper Köln sowie der Sächsischen Staatsoper Dresden. Gastspiele führten ihn u.a. an das Staatstheater Nürnberg, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, das Teatro Colón und zu den Bayreuther Festspielen. Auch als Oratorien- und Liedsänger genießt Benjamin Bruns einen hervorragenden Ruf und ist somit neben der Oper ebenfalls in den großen Konzertsälen zu Hause. Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 gehört Benjamin Bruns zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier Partien wie Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Oronte (Premierenproduktion Alcina), Arturo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Premierenproduktion Le nozze di Figaro), Brighella (Ariadne auf Naxos), Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Évandre (Premierenproduktion Alceste).


 

 

Portrait Benjamin Bruns

Olga Bezsmertna | Donna Elvira

OLGA BEZSMERTNA absolvierte ihr Studium an der Kiev National Academy of Music in der Ukraine im Jahr 2010. Sie war unter den Finalisten des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien 2010 und 2011. Beim Debut Gesangswettbewerb 2008 in Deutschland wurde sie sowohl mit dem Ersten Preis, als auch mit dem Publikums- und dem Puccini- Preis ausgezeichnet. 2007 war sie beim Oper Oder-Spree Festival engagiert. Im Jahr 2006 erhielt sie eine Auszeichnung beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Gesangswettbewerb in St. Petersburg. Die Sopranistin erhielt weiters den 1. Preis des Internationalen Gesangswettbewerbs der Bertelsmann Stiftung. Im Sommer 2011 war sie Teilnehmerin des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele. Ihr Repertoire umfasst u. a. Contessa d’Almaviva, Pamina, Donna Elvira, Fiordiligi, Micaëla, Marguerite, Nedda, Marfa (Die Zarenbraut), Tatjana. Sie ist Ensemblemit- glied an der Wiener Staatsoper, an der sie 2012 debütierte und u.a. Dame (Cardillac), Pamina, 3. Norn, Contessa d’Almaviva und Rosalinde sang. Aktuelle Auftritte umfassen ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin und bei den Salzburger Festspielen.   

Markus Werba | Don Giovanni

Der gebürtige Österreicher MARKUS WERBA begann mit 16 Jah­ren eine Gesangsausbildung und studierte am Konservatorium Klagenfurt sowie an der Wiener Universität für Musik und Dar­stellende Kunst. Er ist Preisträger zahlreicher nationaler und in­ternationaler Wettbewerbe. Er war Ensemblemitglied der Wie­ner Volksoper. Engagements führten ihn unter anderem nach Baden-Baden, an die Scala, das Londoner ROH Covent Garden, die Bayerische Staatsoper, zu den Salzburger Festspielen, an das Teatro La Fenice, das Théâtre des Champs-Elysées, nach Lyon, Los Angeles, Buenos Aires, San Francisco und an die Met. Sein Repertoire umfasst unter anderem Papageno, Don Giovanni, Guglielmo (Così fan tutte), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Eisenstein (Die Fledermaus), Billy Budd, Pelléas, Belcore (L’elisir d’amore), Enrico (Lucia di Lammermoor), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Hans Heiling, Eugen Onegin, Olivier (Capriccio), Posa. Als gefragter Konzert- und Liedsänger sang er u. a. an der Wigmore Hall in London, im Wiener Musikverein und am Mozarteum in Salzburg. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2010 und sang hier seither Papageno, Eisenstein, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore. 

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Papageno.

1. Akt
Don Giovanni hat sich heimlich in das Haus des Komturs zu dessen Tochter Donna Anna begeben. In der Zwischenzeit muss sein Diener Leporello vor dem Hause Wache stehen. Plötzlich stürzt Don Giovanni heraus. Der Komtur, auf Donna Annas Hilferuf herbeigeeilt, stellt ihn und wird im Zweikampf getötet. Zu spät kommt Donna Annas Verlobter Don Ottavio: Er kann nur mehr den Schwur der Rache leisten. Don Giovanni sucht neue Abenteuer. Er nähert sich einer Dame, muss aber erkennen, dass es Donna Elvira ist, eine von ihm verlassene Geliebte. Don Giovanni weicht zurück und überlässt es Leporello, der Dame zu erklären, dass sie, wie ein Register beweist, nur ein Name neben vielen ist. Bei der Hochzeit Zerlinas und Masettos tritt Don Giovanni als großer Herr auf. Mit Leichtigkeit gelingt es ihm, die junge Braut zu betören. Doch da erscheint warnend Donna Elvira. Für diesmal gelingt es ihr, Zerlina wieder ihrem Bräutigam zuzuführen. Don Giovanni gesellt sich zu Donna Anna und Don Ottavio. Er treibt es so weit, sich bei der Suche nach dem Mörder als Helfer anzubieten. Abermals tritt Donna Elvira dazwischen. Erst als Donna Anna und Don Ottavio wieder allein sind, erkennt Donna Anna: Der Mann, der in jener Nacht ihren Vater mordete, ist Don Giovanni. Ihre Rache hat nun ein Ziel. Don Ottavio will alles tun, um Donna Anna den Seelenfrieden wiederzugeben. Masetto ist böse auf Zerlina. Es gelingt ihr zwar, den erzürnten Bräutigam zu beschwichtigen, aber nicht für lange, denn Don Giovanni hat seine Absichten auf Zerlina keineswegs aufgegeben und provoziert so einen neuen Wutausbruch Masettos. Um ans Ziel seiner Wünsche zu kommen, hat Don Giovanni das Paar und die Hochzeitsgesellschaft zu einem Fest geladen. Auch drei maskierte Gestalten werden von Leporello zur Teilnahme aufgefordert. Als Zerlina, die sich neuerlich dem Verführer anvertraut hat, um Hilfe ruft, demaskieren sie sich: Es sind Donna Anna, Donna Elvira und Don Ottavio. Noch einmal glückt es Don Giovanni, der Vergeltung zu entrinnen.

2. Akt
Leporello will seinen Herrn verlassen, doch ein Beutel Gold lässt ihn seine Absicht ändern. Er erhält auch gleich Gelegenheit, sich zu bewähren: Don Giovanni ist hinter der Zofe Donna Elviras her. Um ihr ungestört ein Ständchen bringen zu können, wechselt Don Giovanni seine Kleider mit Leporello, der seinen Herrn spielen muss, um Donna Elvira zu täuschen. Denn diese liebt Don Giovanni noch immer und enteilt mit dem vermeintlichen Geliebten. Das nützt Don Giovanni, um Masetto einen Streich zu spielen. Als Leporello verkleidet gibt er den Bauern gegenüber vor, seinen Herrn verlassen zu haben, schickt sie in verschiedene Richtungen weg, um Don Giovanni zu fangen, und verprügelt den allein zurückgebliebenen Masetto. Zerlina findet den verprügelten Masetto und tröstet ihn - die Brautleute finden nun endgültig wieder zueinander. Leporello, als Don Giovanni verkleidet, sucht einen Ausweg aus der üblen Situation, in die ihn sein Herr gebracht hat. Als Donna Anna und Don Ottavio, die neuerlich betrogene Donna Elvira sowie Masetto und Zerlina auf ihn eindringen, gibt er sich zu erkennen. In der allgemeinen Verwirrung gelingt ihm die Flucht. Donna Elvira versucht, sich innerlich von Don Giovanni zu lösen. Vor dem Grabmal des Komturs treffen Herr und Diener einander wieder. Eine Stimme aus dem Jenseits unterbricht Don Giovannis Heiterkeit: Es ist die Statue auf dem Grabmal des Komturs, die zu den beiden spricht. Während Leporello an allen Gliedern zittert, lädt Don Giovanni das Standbild zum Gastmahl ein. Die Einladung wird angenommen. Don Ottavio will seine Vermählung mit Donna Anna beschleunigen. Sie aber weist ihn unter Versicherung ihrer Liebe zurück: Erst sei der Tod des Vaters zu rächen. Don Giovanni genießt beim abendlichen Mahle das Leben. Eine Tafelmusik wird gespielt, Leporello wartet auf. Da tritt Donna Elvira ein. In der Vorahnung kommenden Unheils versucht sie noch einmal, Don Giovanni zur Reue zu bewegen, erntet aber nur Hohn. Als sie den Saal verlässt, stößt sie einen Schrei des Entsetzens aus. Leporello, voller Angst, kündigt die Ankunft der Statue an. Furchtlos tritt ihr Don Giovanni entgegen und weigert sich, seine Sünden zu bereuen. Und so besiegelt ein Handschlag dessen Ende. Als Don Giovannis Verfolger erscheinen, kann ihnen Leporello nur vom Untergang seines Herrn erzählen.