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So. 04.11.2018, 16:30 - 21:00 Wien

Hector Berlioz

Les Troyens

Dirigent: Alain Altinoglu, Regie: David McVicar
Mit Brandon Jovanovich, Adam Plachetka, Peter Kellner, Jongmin Park, Paolo Fanale, Rachel Frenkel, Anna Caterina Antonacci, Joyce DiDonato, Margarita Gritskova

 

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 16,41 - UK: £ 13,48 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Alain Altinoglu  |  Dirigent
  • David McVicar  |  Regie
  • Leah Hausman  |  Regiemitarbeit
  • Es Devlin  |  Bühne
  • Gottfried von Einem  |  Umsetzung Bühne
  • Moritz Junge  |  Kostüme
  • Wolfgang Goebbel  |  Licht
  • Pia Virolainen  |  Umsetzung Licht
  • Lynne Page  |  Choreographie
  • Gemma Payne  |  Choreographische Einstudierung
  • Marie Lambert  |  Regieassistenz
  • Helen Johnson  |  Kostümassistenz
  • Hector Berlioz  |  Musik

Alain Altinoglu | Dirigent

ALAIN ALTINOGLU studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und lehrte dort fast zehn Jahre als Professor der Gesangsensembleklasse. Seine Dirigate führten ihn unter anderem an die New Yorker Metropolitan Opera, die Lyric Opera von Chicago, das Teatro Colón in Buenos Aires, an die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, die Bayerische Staatsoper in München und an alle vier Opernhäuser in Paris: die Opéra National, das Théâtre des Champs-Elysées, die Opéra-Comique und das Théâtre du Châtelet, weiters zu den Festspielen in Salzburg, Orange und Aix-en-Provence. Gegenwärtige und zukünftige Dirigate Alain Altinuglus umfassen u.a. Massenets Manon Lescaut in München, Wagners Lohengrin in Bayreuth, Mozarts Don Giovanni in London und Paris, Tschaikowskis Eugen Onegin und Bizets Carmen in Berlin, Werther in New York, Strauss‘ Salome in Zürich. An der Wiener Staatsoper dirigierte Alain Altinuglu Verdis Don Carlo, Mozarts Don Giovanni, Verdis Falstaff, Gounods Faust, Gounods Roméo et Juliette (Hausdebüt), Strauss‘ Salome und Verdis Simon Boccanegra.

Adam Plachetka | Chorèbe

ADAM PLACHETKA erhielt seine Ausbildung am Konservatori­um seiner Heimatstadt Prag. Neben einer Reihe von nationalen Wettbewerben gewann er den Internationalen Antonín Dvorák- Sängerwettbewerb. 2005 debütierte Adam Plachetka am Prager Nationaltheater, wo er unter anderem Masetto (Don Giovan­ni), Publio (La clemenza di Tito), Figaro (Le nozze di Figaro) und Don Giovanni sang. An der Prager Staatsoper war er zum Beispiel als Papageno und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) zu erleben. Engagements führen und führten Adam Plachetka u.a. zu den Salzburger Festspielen, an die Bayerische Staatsoper, nach Glyndebourne, an das Royal Opera House Covent Garden in London, an die Mailänder Scala, nach Baden-Baden und an die Berliner Staatsoper. In den nächsten Monaten stehen die Debüts an der New Yorker Met und an der Lyric Opera Chicago an. Seit 2010/2011 ist Adam Plachetka Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Schaunard, Basilio, Melisso (Alcina), Masetto, Don Giovanni, Haly (L’italiana in Algeri), Graf Dominik (Arabella), Nozze-Figaro, Guglielmo, Pu­blio, Dulcamara, Hercule (Alceste), Alidoro, Paolo, Harlekin.

Jongmin Park | Narbal

Der Bass JONGMIN PARK studierte in seiner Heimatstadt Seoul Gesang und war Mitglied der Mailänder Accademia Teatro alla Scala. Zum Beginn der Spielzeit 2010/2011 wurde er ins Ensem­ble der Hamburgischen Staatsoper engagiert. Hier übernahm er u. a. die Partien König (Aida), Sparafucile, Masetto. Als Kon­zertsolist tritt er ebenfalls weltweit auf. Beim Weihnachtskon­zert in der Mailänder Scala sang er unter Myung-Whun Chung in Mozarts Vesperae solennes de Confessore. Außerdem trat er regelmäßig in Korea auf sowie im Moskauer Bolschoi-Theater und im Mariinsky-Theater. 2010 gab er seinen ersten Soloabend in München, kurz darauf in Frankfurt. Er wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er gewann den Interna­tionalen Tschaikowsky-Wettbewerb, den Birgit Nilsson-Preis bei Plácido Domingos Operalia- Wettbewerb und den Wagner-Award. 2009 erhielt er sowohl den ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Gesangswettbewerb Stella Maris an Bord der MS Europa. 2014 debütiert er am ROH Covent Garden. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2011 als Colline und sang hier weiters u.a. Zuniga, Basilio, Billy Jackrabbit, Quinault, Gremin, Sir Giorgio. 

Rachel Frenkel | Ascagne

RACHEL FRENKEL studierte an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv. Während der Spielzeit 2006/2007 nahm sie am Young Artists Program der Israeli Opera teil. Sie ist Stipendiatin mehrerer Institutionen, unter anderem der Universität Tel Aviv und der America-Israel Sharet Artists Foundation. Von 2009 bis 2011 war sie Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden. Hier war sie unter anderem als Mercédès in Car­men, Flora in La traviata, Siébel in Faust, Cherubino in Le nozze di Figaro, Dorabella in Così fan tutte, Milli in Der Ferne Klang und Zaida in Il turco in Italia zu erleben. 2011 debütiert sie als Stimme des Falken in Die Frau ohne Schatten bei den Salzburger Festspielen. An der Staatsoper Berlin war sie als Rosina in Il barbiere di Siviglia zu hören, an der Staatsoper Hamburg als Komponist in Ariadne auf Naxos.

Auftritte führen sie z. B. (als Dryade in Ariadne auf Naxos) nach Baden-Baden oder (als Cheru­bino in Le nozze di Figaro) an die Opéra National de Montpellier. Aktuelle Engagements umfas­sen u.a. Dorabella an der Semperoper, Idamante in Lille und Nicklausse in Bregenz. 2011 wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und sang hier u. a. Rosina, Zulma, Cherubino, An­gelina, Fenena. 

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Rosina.

Margarita Gritskova | Anna

MARGARITA GRITSKOVA wurde 1987 in St. Petersburg gebo­ren. Sie lernte neben Gesang auch Klavier in ihrer Heimat­stadt, später studierte sie am St. Petersburger Konservatori­um. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u. a. beim Luciano Pavarotti-Wettbewerb in Modena und beim Concurso Internacional de Canto Villa de Colmenar in Spanien. 2010 war sie Finalistin beim Operalia-Wettbewerb. Margerita Gritskova war u. a. als Carmen unter der Leitung von Mariss Jansons in St. Petersburg zu hören; darüber hinaus sang sie beim Festival de Ópera de Tenerife in Salome und gestaltete Cherubino beim Sommerfestival in St. Moritz, Rosina an der Ungarischen Staatsoper, Olga an der Opera de Quebec. 2009/2010 wurde Mar­garita Gritskova Ensemblemitglied am Nationaltheater Weimar, wo sie Partien wie Cherubino, Flora, Maddalena, Ottone, Bradamante, Marthe, Carmen und Olga übernahm. An der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied sie ist, debütierte sie 2012 als Tebaldo (Don Carlo) und sang hier seither u. a. noch Fjodor, Cherubino (Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper), Dry­ade, Tisbe, Bersi, Rosina, Dorabella, Angelina. 

 

Portrait Margarita Gritskova

Die Aeneis des Vergil zählte zu den maßgeblichen Inspirationsquellen des französischen Komponisten Hector Berlioz. Basierend auf dem Epos formte er ein Werk, das – wie bereits der Titel signalisiert – das Volk in den Mittelpunkt der Handlung stellt. Zwischen 1856 und 1859 entstanden, sprengte die monumentale Oper zu Lebzeiten des Komponisten alle Grenzen; gedacht war sie als ein reines, von allen kommerziellen und gesellschaftlichen Zwängen befreites Werk – gewissermaßen als Festspielwerk. Und bis heute sind die Anforderungen, die Les Troyens stellt, herausfordernd. Nach fast 40 Jahren stellt sich das Haus am Ring nun wieder dieser Herausforderung!