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So. 23.09.2018, 18:00 - 20:30 Wien

Giuseppe Verdi

La traviata

Dirigent: Marco Armiliato, Regie: Jean-François Sivadier
Mit Irina Lungu, Pavol Breslik, Plácido Domingo

 

Preisinformation

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Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Giuseppe Verdi  |  Musik
  • Evelino Pidò  |  Dirigent
  • Jean-François Sivadier  |  Regie
  • Alexandre de Dardel  |  Bühne
  • Virginie Gervaise  |  Kostüme
  • Cecile Kretschmar  |  Maske
  • Philippe Berthomé  |  Licht
  • Boris Nebyla  |  Choreographie
  • Veronique Timsit  |  Regiemitarbeit

Evelino Pidò | Dirigent

Evelino Pidò recieved his musical training at the Conservatoire in Turin and took courses for orchestral conducting at the Musikhochschule in Vienna. His international career began with the opening of the Three Worlds Festival in Melbourne with Madama Butterfly; it was followed by conducting engagements at the Sydney Opera House. In 1993 Evelino Pidò gave his debuts at the Santa Fe Festival in America, at the Los Angeles Opera and the Royal Opera House in London. Other engagements have taken him to the festival in Aix-en-Provence, at the Opéra Bastille in Paris, the Metropolitan Opera in New York, at the Théâtre des Champs-Elysées in Paris, the Opéra National de Lyon and the Grand Théâtre in Geneva. At the Royal Opera House, he conducted La cenerentola and Lucia di Lammermoor, at the Teatro Real La gioconda and at the Met La sonnambula. He collaborates with numerous renowned orchestras including the Royal Philharmonic Orchestra in London, the Orchestre de la Suisse Romande and many others. In 2011, he gave his debut at the Vienna State Opera with La Sonnambula. Further performances at the house on the ring include Anna Bolena, Roberto Devereux, Simon Boccanegra and Adriana Lecouvreur.

Pavol Breslik | Alfred Germont

Der Tenor PAVOL BRESLIK gehörte von 2003 bis 2006 dem Ensemble der Berliner Staatsoper Unter den Linden an. Seit 2006 ist er frei schaffend und trat an den wichtigsten Opernhäusern der Welt auf: An der New Yorker Metropolitan Opera, am Royal Opera House Covent Garden in London (Lenski, Ferrando, Don Ottavio), an der Semperoper in Dresden, bei den Salzburger Festspielen, an der Bayerischen Staatsoper in München (Tamino, Idamante, Nemorino, Cassio,
Gennaro), an der Pariser Oper, am La Monnaie in Brüssel, beim Glyndebourne Festival. Seit 2012 ist Pavol Breslik Mitglied des Opernhauses Zürich und sang dort unter anderem Don Ottavio, Faust, Roberto Devereux und Nadir. Aktuelle Auftritte führen ihn wiederum an die Berliner (in Faust) und Müncher (in Lucia di Lammermoor) Staatsoper und nach Sydney (als Nadir). Auch auf Konzertpodien ist er ein gerne gesehener Gast, sowie bei den BBC Proms, dem Edinburgh Festival, bei den Salzburger Festspielen und beim Los Angeles Philharmonic Orchestra. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2010 als Nemorino und sang hier auch noch Lenski und Don Ottavio.
 







Simon Keenlyside | George Germont

SIMON KEENLYSIDE wurde in London geboren und studierte Zoologie in Cambridge sowie Gesang in Manchester. Er erhält regelmäßig Einladungen nach Zürich, Barcelona, Madrid, an die Bayerische Staatsoper, nach Tokio, an die Metropolitan Ope­ra, zu den Salzburger Festspielen, die Scala, nach Ferrara, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden oder an die Pariser Oper. Zu seinem Repertoire zählen Partien wie Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Don Giovanni, Billy Budd, Pa­pageno (Die Zauberflöte), Jeletzki (Pique Dame), Marcello (La Bohème), Hamlet, Macbeth, Eugen Onegin, Posa (Don Carlo), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Pelléas (Pelléas et Mélisande), Wozzeck und Prospero in Thomas Adès‘ The Tempest. Simon Keenlyside ist auch als Konzertsänger überaus gefragt. An der Wiener Staatsoper debütierte Si­mon Keenlyside 1999 als Marcello (La Bohème) und sang hier am Haus am Ring seither – zum Teil in Premieren – auch Figaro (Il barbiere di Siviglia), Posa (Don Carlo), Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Giorgio Germont, die Titelpartien in Wozzeck, Billy Budd, Eugen One­gin, Macbeth, Don Giovanni, Rigoletto sowie Papageno.

1. Bild
Violetta Valéry, strahlender Mittelpunkt der Pariser Demimonde, gibt - nach einer Krankheit scheinbar wieder genesen - in ihrem Haus ein Fest, bei dem sich viele Herren der guten Gesellschaft einfinden. Einer aus der Schar ihrer Verehrer, Gaston, führt seinen Freund Alfred Germont, auf den die umworbene Frau tiefen Eindruck gemacht hat, in deren Salon ein. Ihr zu Ehren preist Alfred in einem Trinklied die Liebe. Violetta bekennt sich zum unbeschwerten Lebensgenuss. Als sie die Gesellschaft zum Tanz auffordert, erleidet sie jedoch einen plötzlichen Schwächeanfall.
Alfred gesteht ihr nun seine Liebe. Violetta, die an echte Gefühle nicht zu glauben wagt, ist von seinen Worten tief bewegt. Sie warnt ihn zwar zunächst, nur Freundschaft, nicht Liebe gewähren zu können, reicht ihm aber dann doch eine Kamelienblüte und deutet damit an: Wenn diese verblüht sei, dürfe er wiederkommen. Die Gesellschaft kehrt vom Tanz zurück und verabschiedet sich. Violetta bleibt allein und überdenkt ihr bisheriges Leben. Soll sie es ändern? Ihre Gefühle schwanken: Innerlich bekämpft sie noch ihre wachsende Leidenschaft zu Alfred, dessen Liebesgeständnis sie wie in Trance vernimmt.

2. Bild
Seit drei Monaten leben Violetta und Alfred, ganz von ihrer Liebe erfüllt, in einem Landhaus. Durch die aus Paris zurückgekehrte Dienerin Annina erfährt Alfred, dass Violetta gezwungen war, ihr Habe zu verkaufen, um mit dem Erlös den gemeinsamen Haushalt zu bestreiten. Alfred will nach Paris, um seinerseits die notwendigen Mittel bereitzustellen.
Violetta erhält einen Brief ihrer Freundin Flora, die sie zu einem Ball einlädt. Da wird ein fremder Herr gemeldet. Es ist Alfreds Vater Giorgio Germont, der Violetta bezichtigt, seinen Sohn verführt zu haben. Dem Vater entdeckt sie, dass sie alles, was sie besaß, bereits geopfert habe; ihre Vergangenheit habe sie ausgelöscht durch ihre Liebe zu Alfred. Dessen Vater jedoch, befangen in gesellschaftlichen Konventionen, fordert ein größeres Opfer: Das Lebensglück seiner Tochter, der Schwester Alfreds, stehe auf dem Spiel, deren Bräutigam trete von dem Verlöbnis zurück, wenn Alfred nicht die Bindung zu Violetta löse und dadurch den guten Ruf der Familie rette. Schmerzlich getroffen lässt sich Violetta zum Verzicht auf den Geliebten bestimmen. In einem Brief an Alfred deutet sie ihre Untreue an, um ihm so die Trennung leichter zu machen. Alfred trifft diese Nachricht wie ein Blitz. Dem Vater gelingt es nicht, den Sohn zur Rückkehr in die Heimat zu bestimmen. Alfred findet die Einladung Floras. Das mehrt noch seine Eifersucht. Auf Floras Fest will er sich für die vermeintliche Schmach rächen.

3. Bild
Ein spanisches Maskenfest im Hause Floras. Die Gäste sind entsprechend kostümiert. Eine spanische Truppe zeigt ihre Künste.
Während der Festlichkeit erscheint Alfred. Violetta betritt am Arm des Barons Douphol den Saal. Alfred, beim Kartenspiel mehr und mehr gewinnend, reizt den verhassten Nebenbuhler zum Glücksspiel. Violetta warnt Alfred vor dem Baron, da sie ein Duell befürchtet. Um ihr dem Vater Alfreds gegebenes Wort nicht zu brechen, erklärt sie, aus Liebe zum Baron Alfred verlassen zu haben. In seiner Verblendung schleudert dieser im Beisein aller sein gewonnenes Geld der Geliebten als "Bezahlung" vor die Füße. Erschüttert sieht sein Vater, der diese Beleidigung ungeschehen machen möchte und Alfred wegzuführen versucht, welches Unrecht die Geschmähte erdulden muss, die ihre wahre Liebe nicht offenbaren darf.

4. Bild
Violetta, deren finanzielle Mittel aufgebraucht sind, siecht dahin, körperlich und seelisch gebrochen. Der Doktor sieht keine Rettung mehr: Das Lungenleiden Violettas ist unheilbar. Ein Brief von Alfreds Vater, der mittlerweile menschlich gereift ist und seine Fehler erkannt hat, gibt ihr Gewissheit, dass der Geliebte nun weiß, welch großes Opfer sie ihm dargebracht hat.
Da flackert ihr Lebensmut noch einmal auf. Sie selbst glaubt wieder an ihre Genesung, als Alfred sie in seine Arme schließt. Das aber ist nur ein glücklicher Augenblick, denn sie spürt, dass der Tod unabwendbar ist. Auch Alfreds Vater, der Violetta als seine Tochter aufnehmen will, kommt zu spät...