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Fr. 18.05.2018, 19:00 - 22:00 Wien

Beginn in:

Camille Saint-Saëns

Samson et Dalila

Dirigent: Marco Armiliato, Regie: Alexandra Liedtke
Mit Elīna Garanča, Roberto Alagna, Carlos Álvarez, Sorin Coliban

 

Preisinformation

Preis inkl. österreichischer MwSt. Dieser Preis kann sich nach Angabe Ihrer Benutzerdaten ändern, da die Umsatzsteuer des Landes angewandt wird, in dem Sie die Übertragung konsumieren.
Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 17,34 - UK: £ 13,28 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Marco Armiliato  |  Dirigent
  • Alexandra Liedtke  |  Regie
  • Raimund Orfeo Voigt  |  Bühnenbild
  • Su Bühler  |  Kostüme
  • Lukas Gaudernak  |  Choreographie
  • Camille Saint-Saëns  |  Musik

Marco Armiliato | Dirigent

MARCO ARMILIATO studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. In den 90er Jahren begann eine rege Tätigkeit an den großen Opernhäusern der Welt. So dirigierte er an der New Yorker Met Il trovatore, La Bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, La Fille du régiment und Rigoletto, an der San Francisco Opera La Bohème, Turandot, La traviata, Tosca, Aida und Cavalleria rusticana, an der Wiener Staatsoper, an der er am 2. November 1996 mit Andrea Chénier debütierte, u. a. Il barbiere di Siviglia, Cavalleria rusticana, Pagliacci, Fedora, Stiffelio, Tosca, La traviata, Turandot, Manon Lescaut, Carmen, Werther, La Bohème, Simon Boccanegra, Falstaff, Don Carlo, La forza del destino. Weitere internationale Engagements erhielt er an die Opernhäuser von Barcelona, Madrid, Toronto, Pittsburgh, Baltimore, Turin, Rom, an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an das Théâtre du Châtelet und die Opéra Bastille in Paris und die Hamburgische Staatsoper. Marco Armiliato ist international auch als Konzertdirigent höchst erfolgreich.

Elīna Garanča | Dalila

ELINA GARANCA wurde 1976 in Riga als Kind in eine musikalische Familie geboren. Ab 1996 studierte sie an der Lettischen Musikakademie in ihrer Heimatstadt. Großes Aufsehen erregte sie mit ihren Erfolgen beim Internationalen Mirjam Helin-Gesangswettbewerb 1999 und beim BBC’s Cardiff Singer of the World 2001. Nach Stationen in Meiningen und Frankfurt wurde sie 2003 als Ensemblemitglied an die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie in zahlreichen Partien wie u. a. Orlofsky (Fledermaus), Octavian (Rosenkavalier), Cherubino (Nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Rosina (Barbiere di Siviglia), Nicklausse (Contes d’Hoffmann) und Bersi (Andrea Chénier), Adalgisa (Norma) sowie in Neuproduktionen als Charlotte in Werther und als Meg Page in Falstaff zu hören war. Ihre steile internationale Karriere führte sie bald an alle wichtigen Musikzentren, Opern- und Konzerthäuser. So singt sie unter anderem an der New Yorker Met, dem ROH Covent Garden, bei den Salzburger Festspielen, im Festspielhaus Baden-Baden, im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, in Tokio, an der Bayerischen Staatsoper München, in Aix-en-Provence, Luzern, Berlin, Riga.
Elīna Garanča mit freundlicher Genehmigung von Deutsche Grammophon Gesellschaft.

Portrait Elīna Garanča

Roberto Alagna | Samson

ROBERTO ALAGNA gewann 1988 als 24-jähriger den Pavarotti-Gesangswettbewerb in Philadelphia. Innerhalb kürzester Zeit folgten Engagements nach Glyndebourne, Monte Carlo und an die Mailänder Scala, wo der Tenor unter der Leitung von Riccardo Muti zunächst als Alfredo in Verdis La traviata triumphierte und wenig später auch als Herzog in Rigoletto sowie als Rodolfo in Puccinis La Bohèmebegeisterte. Seither ist Roberto Alagna praktisch an allen wichtigen Opernbühnen der Welt, so zum Beispiel in New York, Paris, London, Wien regelmäßig zu Gast. Erfolgreich war er weiters unter anderem als Roméo in Gounods Roméo et Juliette, als Don Carlos in der französischen Version von Verdis Don Carlos, als Des Grieux (Manon), Faust, Don José oder als Edgar in der französischen Fassung von Donizettis Lucie de Lammermoor, als Manrico (Il trovatore), Canio (Pagliacci), Radames (Aida), Cavaradossi (Tosca), Werther. An der Wiener Staatsoper debütierte Roberto Alagna 1992 als Nemorino (L’elisir d’amore). Am Haus am Ring sang er seither außerdem noch Rodolfo, Des Grieux, Herzog, Alfredo und die Titelpartie von Charles Gounods Faust.

 

Carlos Álvarez | Oberpriester des Dagon

KS CARLOS ÁLVAREZ wurde in Málaga geboren und studier­te am Konservatorium seiner Heimatstadt. Sein Sängerdebüt erfolgte 1990. Seither führte ihn seine internationale Karrie­re unter anderem an die Mailänder Scala, an das Royal Opera House Covent Garden in London, nach Paris, Amsterdam, San Francisco, an die Hamburgische und Bayerische Staatsoper, an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona, an die Arena di Verona, an die Zürcher Oper, an das Opernhaus Bonn, nach Brüssel, Valencia, zu den Salzburger Festspielen und an die New Yorker Metropolitan Opera. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1995 als Figaro (Il barbiere di Siviglia). Weitere Rollen im Haus am Ring waren unter anderem Giorgio Germont (La travi­ata), Sir Riccardo Forth (I puritani), Posa (Don Carlo), Sulpice (La Fille du régiment), Carlo Gérard (Andrea Chénier), Don Carlo (Ernani), Don Carlos (La forza del destino), Stankar (Stiffelio), Herzog von Nottingham (Roberto Devereux), Alphonse XI. (La Favorite), Escamillo (Carmen), Ford (Falstaff) sowie die Titelpartien in Don Giovanni und Le nozze di Figaro. 2007 wurde der international oft ausgezeichnete Carlos Álvarez zum Österreichischen Kam­mersänger ernannt. 

 

Sorin Coliban | Abimélech

SORIN COLIBAN wurde in Bukarest geboren und studierte dort an der Musikakademie. Er sang unter anderem am ROH Covent Garden, an drei der Pariser Opernh.user, in Athen, San Francisco, Santiago de Chile, Tel Aviv, beim Rossini Festival in Pesaro, an der Bayerischen Staatsoper, in Amsterdam (Concertgebouw), an der Deutschen Oper am Rhein, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und der Wiener Volksoper. Im Sommer 2013 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und im Jahr 2014 wird er sein Debüt an der Oper in Lausanne geben. Sein Repertoire umfasst Partien wie Philipp II., Fiesco, Procida, Ramfis, Ferrando, Banquo, Don Giovanni, Leporello und Commendatore, Sarastro, Guglielmo, Lord Sidney, Holl.nder, Timur. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2004 als Monterone (Rigoletto) und sang hier unter anderem den Grand Inquisiteur (Don Carlos), Landgraf (Tannhäuser), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Capulet (Romeo et Juliette), Fra Melitone (La forza del destino), Fasolt (Das Rheingold), Bartolo (Le nozze di Figaro), Colline (La Bohème). 

 

„Danach verliebte sich Samson in eine Frau im Tal Sorek; sie hieß Dalila. Die Fürsten der Philister kamen zu ihr und sagten: Versuch ihn zu betören und herauszufinden, wodurch er so große Kraft besitzt und wie wir ihn überwältigen können.“ So erzählt die Bibel die Geschichte des übermenschlich starken Samson, der über seine Liebe zu Dalila sowohl seine Kraft als auch seine Verbundenheit zu Gott und seinem Volk einbüßt. Und in seinem Freiheitskampf scheitert. Saint-Saëns erzählt die Handlung gleichzeitig als Konflikt zweier Völker sowie zweier Menschen. Und er entwirft eine zeitlose Geschichte, die zwischen inniger Liebessehnsucht und ekstatischem Bacchanal aufgespannt ist. Mit dem Protagonistenpaar wiederum gelangen ihm Prototypen des Opernrepertoires: Starke Figuren, changierend zwischen Liebe, Verrat und Tod.