Live Detail

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Di. 26.06.2018, 18:00 - 22:30 Wien

Beginn in:

Richard Wagner

Lohengrin

Dirigent: Sebastian Weigle, Regie: Andreas Homoki
Mit Andreas Bauer, Herbert Lippert, Annette Dasch, Jukka Rasilainen, Elena Zhidkova, Adrian Eröd

 

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 16,26 - UK: £ 13,39 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Richard Wagner  |  Musik
  • Sebastian Weigle  |  Dirigent
  • Andreas Homoki  |  Regie
  • Wolfgang Gussmann  |  Ausstattung
  • Franck Evin  |  Licht
  • Werner Hintze  |  Dramaturgie

Herbert Lippert | Lohengrin

Der Österreicher und ehemalige Wiener Sängerknabe HER­BERT LIPPERT zählt zu den bedeutenden Tenören unserer Zeit. Die ersten Förderer seiner Stimme waren Sir Georg Solti und Wolfgang Sawallisch, unter deren Leitung zahlreiche Auf­nahmen wie Die Schöpfung, Don Giovanni und Die Meister­singer von Nürnberg entstanden. 1997 wurde Herbert Lippert für die Interpretation der Rolle des David in Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Sir Georg Solti mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Mit den Wiener Philharmoni­kern verbindet ihn nicht nur eine intensive Arbeit auf dem Opern-und Konzertsektor, sondern auch eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Operette, insbesondere der „entarteten Ope­rette “. Zu den großen Erfolgen am Liedsektor zählen Liederabende mit Wolfgang Sawallisch und Maurizio Pollini. Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper An der Wiener Staatsoper debütierte er im Jahr 1985 in La traviata und sang hier Rollen wie etwa Tamino, Matteo, Fla­mand, Don Ottavio, Offizier (Cardillac), Belmonte, Alfred, Froh, Walther von der Vogelweide, Skuratov, Aegisth, Jim Mahoney, Peter Grimes, Erik, Eisenstein. 


 

Annette Dasch | Elsa von Brabant

Die Berlinerin ANNETTE DASCH zählt zu den führenden Sopranistinnen unserer Zeit. Sie ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit. Zu ihren Verpflichtungen der letzten Zeit zählte unter anderem Elsa (Lohengrin) an der Oper Frankfurt sowie an der Deutschen Oper Berlin. Zu ihren wichtigsten Partien zählen derzeit Donna Elvira (Mailänder Scala, Berliner Staatsoper, Bayerische Staatsoper in München), Contessa in Mozarts Le nozze di Figaro (Royal Opera House Covent Garden London, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Elysées in Paris, Metropolitan Opera in New York, Oper Frankfurt), Fiordiligi in Così fan tutte (Bayerische Staatsoper München, Salzburger Osterfestspiele), Armida (Salzburger Festspiele), Antonia (Opéra National de Paris), Elisabeth (Oper Frankfurt), Elsa (Bayreuther Festspiele, Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Gran Teatre del Liceu Barcelona), Eva (Budapest Festival, Metropolitan Opera New York), Martinus Juliette (Opernhaus Zürich) und Cordelia (Opéra de Paris). Annette Dasch wurde 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

Jukka Rasilainen | Friedrich von Telramund, brabantischer Graf

Der deutsch-finnische Bass-Bariton JUKKA RASILAINEN singt an allen großen Opernhäusern der Welt, unter anderem an den Staatsopern in Berlin, München, Zürich, an der Bastille in Paris, am Teatro Real in Madrid, in Tokio und Buenos Aires – besonders verbunden ist er der Semperoper in Dresden, wo er zum Kammersänger ernannt wurde und vielfältige Rollen von Mozart bis Wagner verkörperte. Neben seiner charakterstarken Stimme begeistert Jukka Rasilainen bekannte Regisseure durch seine Lust am Spiel und durch seine Neudeutung großer Meisterwerke. Ein wichtiger Fixpunkt seiner Karriere wurden die Bayreuther Festspiele. 2005 debütierte Jukka Rasilainen hier in der Titelrolle im Fliegenden Holländer, verkörperte 2006 und 2007 den Amfortas, gab 2008-2012 den Kurwenal und 2011 sowie 2015 den Telramund. Außerdem ist er seit 2012 eine feste Größe in den Aufführungen der Bayreuther Kinderopern. Regelmäßig kehrt Jukka Rasilainen in seine Heimat zurück und tritt seit 1987 an der Finnischen Nationaloper und bei den Opernfestspielen in Savonlinna auf. An der Wiener Staatsoper debütierte Jukka Rasilainen 1992 als Holländer und sang hier seither noch Kaspar, Wotan (Die Walküre), Wanderer, Jochanaan.

Elena Zhidkova | Ortrud, seine Gemahlin

Die Mezzosopranistin ELENA ZHIDKOVA hatte ihr erstes Engagement an der Deutschen Oper Berlin. Sie gastierte als Flosshilde und Schwertleite bei den Bayreuther Festspielen. Claudio Abbado lud sie für die konzertante Aufführung von Parsifal, für Schumanns Faustszenen sowie für sein Abschiedskonzert an die Berliner Philharmonie ein. Mit Nikolaus Harnoncourt war sie in Händels Jephta dort erneut zu erleben. 

Am Teatro Real Madrid debütierte sie als Waltraute (Götterdämmerung) und als Brangäne in Tristan und Isolde. Als vielgefragter Gast sang sie am New National Theatre Tokio unter anderem Octavian (Rosenkavalier), Fricka (Ring des Nibelungen) und Brangäne (Tristan und Isolde). In der Leipziger Neuproduktion von Rienzi sang sie den Adriano. Sie feierte als Judith (Herzog Blaubarts Burg) einen großen Erfolg bei der Premiere an der Mailänder Scala, und mit derselben Partie gastierte sie an der Barbican Hall London mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Valéry Gergiev, wovon auch ein Live-Mitschnitt als CD herausgegeben wurde. 

Für ihre Interpretation der Judith (Herzog Blaubarts Burg) am Marinskij-Theater wurde ihr die „Goldene Maske“ verliehen. In dieser Partie gastierte sie auch unter Seiji Ozawas Leitung beim „Saito Kinen Festival“. Die Fricka (Ring des Nibelungen) interpretierte sie an der Deutschen Oper Berlin sowie in der Genfer Neuproduktion der Tetralogie. Als Tannhäuser-Venus war sie in Frankfurt, Budapest und Düsseldorf zu erleben, sowie an der Dresdner Semperoper und unter der musikalischen Leitung von Gustavo Dudamel. Sie sang Marie (Wozzeck) mit dem BBC Orchestra unter Donald Runnicles. Als Kundry (Parsifal) trat sie in Lyon, Frankfurt, Mannheim und Düsseldorf auf. Ihre jüngsten Erfolge waren La Principessa di Bouillon (Adriana Lecouvreur) an der Wiener Staatsoper, Charlotte (Werther) unter Michel Plasson sowie ihr Debüt als Ortrud (Lohengrin). Zuletzt feierte sie einen großen Erfolg als Didon in Berlioz’ Les Troyens an der Hamburgischen Staatsoper, wo sie auch als Eboli in Verdis Don Carlos debütierte.

Adrian Eröd | Der Heerrufer des Königs

Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Wien, wo er unter anderem bei Walter Berry studierte, führte ADRIAN ERÖDs Weg von der Wiener Kammeroper über das Landes­theater Linz an die Wiener Volksoper und schließlich an die Wiener Staatsoper, die neben seinen internationalen Engage­ments auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstleri­schen Zukunft einnehmen wird. Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Roméo et Juliette singt Adrian Eröd hier Partien wie Guglielmo, Beckmesser, Loge, Conte d’Almaviva, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dr. Falke, Albert, die Titelrolle in Benjamin Brittens Billy Budd, Olivier (Capriccio) und die für ihn komponierte männliche Hauptpar­tie des Jason in Aribert Reimanns Medea. Er sang weiters unter anderem auch am Teatro La Fenice in Venedig (Harlekin), an der Hamburgischen Staatsoper (Pelléas), an der Oper Frank­furt (Prospero in Adès’ The Tempest), bei den Bayreuther Festspielen und an der Oper Zürich (Beckmesser). Zuletzt sang er z. B. an der Tokyo National Opera, der Opéra de Paris und bei den Bayreuther Festspielen. 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Prospero, Eisenstein.

Das Werk um den gralgesandten Schwanenritter entstand nicht in einem Arbeitsgang, sondern im Zuge eines intensiven Ringens: 1846 war ein erster, 1847 ein zweiter Gesamtentwurf und erst 1848 die letztgültige Partitur vollendet – eine Partitur in der, laut Adorno, der Orchesterklang erstmals bei Wagner als Träger des Bühnengeschehens hervortritt.

Da die Ungarn nach einem neunjährigen Waffenstillstand das Ostfrankenreich erneut bedrohen, zieht König Heinrich I. durch all seine Herzogtümer und Grafschaften um ein großes Heer auszuheben. So kommt er auch nach Brabant, wo sich allerdings die Begeisterung, an einem Feldzug fern der Heimat teilzunehmen, in Grenzen hält. Darüber hinaus muss der König einen Streit um die brabantische Erbfolge schlichten: Elsa, die Tochter des verstorbenen Herzogs von Brabant wird von Friedrich von Telramund verklagt, ihren Bruder Gottfried ermordet zu haben. Unterstützt wird Telramund in seiner Anklage von seiner Ehefrau Ortrud, die aus jenem alten Geschlecht stammt, das früher einmal über Brabant geherrscht hatte. Ortrud, die in Wahrheit die Schuld an Gottfrieds Verschwinden hat, will einerseits die Herrschaft über Brabant für sich beziehungsweise ihre Familie zurückgewinnen und außerdem die alte heidnische Religion, sowie die ehemaligen Sitten und Gebräuche wieder ins Leben rufen.
Elsa, die von König Heinrich aufgefordert wird zu den Anschuldigungen Stellung zu nehmen, erzählt statt einer Verteidigung einen Traum, in dem ihr ein Ritter erschienen ist, um sie zu verteidigen. Als ein Gottesgericht ausgerufen wird, erscheint, von einem Schwan gezogen, tatsächlich jener von Elsa erträumte Ritter. Er bietet Elsa Schutz und Ehe an, unter der Bedingung, dass sie nie nach seinem Namen und seiner Herkunft fragt. Elsa gelobt dies und der fremde Ritter besiegt Telramund im gottesgerichtlichen Zweikampf, womit Elsas Unschuld erwiesen ist.
Ortrud, die sich mit dem Ausgang des Gottesgerichtes nicht abfinden möchte, kann Telramund noch einmal von Elsas vermeintlicher Schuld überzeugen. Außerdem versucht sie Zweifel hinsichtlich des zauberhaften Wesens des fremden Ritters in Elsas Herz zu säen. 
Als Elsa am Tag ihrer Hochzeit mit dem fremden Ritter zum Traualtar schreitet, macht ihr Ortrud den Vortritt streitig, da Elsa ja nicht einmal den Namen ihres zukünftigen Gatten nennen könne. Telramund bezichtigt seinerseits den fremden Ritter der Zauberei. Obwohl Ortrud und Telramund zurückgewiesen werden, keimen nun erste Zweifel in Elsas Brust.
Nach der Hochzeit werden Elsa und ihr Mann ins Brautgemach geführt, wo sie einander zum ersten Mal alleine gegenüberstehen. Von immer größerem Zweifel geplagt, stellt Elsa schließlich genau in jenem Moment die verbotene Frage, in dem Telramund ins Gemach eindringt um den fremden Ritter zu töten. Im nun folgenden kurzen Kampf wird Telramund zwar getötet, doch nutzt dieser Sieg Elsa nichts mehr: Als sich die Soldaten am nächsten Morgen versammeln, um an der Seite König Heinrichs und unter der Führung des von allen bewunderten fremden Ritters in den Krieg zu ziehen, enthüllt dieser sein Geheimnis – er ist Lohengrin, der Sohn des Gralskönigs Parzival. Da seine Identität nun aufgedeckt ist, muss er Elsa und Brabant wieder verlassen. Als Ortrud daraufhin triumphierend erklärt, dass sie selbst Elsas Bruder Gottfried in den Schwan Lohengrins verwandelt hat, löst Lohengrin, ehe er entschwindet, den Zauber durch ein Gebet und gibt dadurch Gottfried die menschliche Gestalt wieder.

LOHENGRIN

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