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So. 29.04.2018, 19:00 - 22:00 Wien

Beginn in:

Umberto Giordano

Andrea Chénier

Dirigent: Marco Armiliato, Regie: Otto Schenk
Mit Jonas Kaufmann, Roberto Frontali, Anja Harteros

 

Preisinformation

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Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 17,34 - UK: £ 13,28 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
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Trailer

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

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Marco Armiliato | Dirigent

MARCO ARMILIATO studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. In den 90er Jahren begann eine rege Tätigkeit an den großen Opernhäusern der Welt. So dirigierte er an der New Yorker Met Il trovatore, La Bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, La Fille du régiment und Rigoletto, an der San Francisco Opera La Bohème, Turandot, La traviata, Tosca, Aida und Cavalleria rusticana, an der Wiener Staatsoper, an der er am 2. November 1996 mit Andrea Chénier debütierte, u. a. Il barbiere di Siviglia, Cavalleria rusticana, Pagliacci, Fedora, Stiffelio, Tosca, La traviata, Turandot, Manon Lescaut, Carmen, Werther, La Bohème, Simon Boccanegra, Falstaff, Don Carlo, La forza del destino. Weitere internationale Engagements erhielt er an die Opernhäuser von Barcelona, Madrid, Toronto, Pittsburgh, Baltimore, Turin, Rom, an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an das Théâtre du Châtelet und die Opéra Bastille in Paris und die Hamburgische Staatsoper. Marco Armiliato ist international auch als Konzertdirigent höchst erfolgreich.

Jonas Kaufmann | Andrea Chénier

Jonas Kaufmann wurde in München geboren und zählt zu den gefragtesten Tenören der Gegenwart. Er studierte Gesang in München und absolvierte Meisterklassen bei James King, Hans Hotter und Josef Metternich. Er begann seine Laufbahn 1994 am Staatstheater Saarbrücken und erhielt sehr bald Einladungen an die Hamburgische Staatsoper, nach Stuttgart, Chicago, Paris, an die Scala, die Metropolitan Opera in New York, an die Bayerische und Berliner Staatsoper, nach Edinburgh, Tokio, London, Luzern, Venedig, Zürich und Brüssel. 1999 debütierte Jonas Kaufmann bei den Salzburger Festspielen in Busonis Doktor Faustus.

Erfolgreich war er außer in der bereits genannten Partie unter anderem auch als Alfredo (La traviata), Tamino (Die Zauberflöte), Faust (La Damnation de Faust), Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Max (Der Freischütz), Don José (Carmen), Rodolfo (La Bohème), Cavaradossi (Tosca), Don Carlo, Roméo (Roméo et Juliette), Florestan (Fidelio), Des Grieux (Manon).


 

Roberto Frontali | Carlo Gérard

ROBERTO FRONTALI gehört zu den führenden Baritonen seiner Generation. Im Zuge seiner Laufbahn sang er zahlreiche Rollen von Bellini, Donizetti und Rossini sowie die großen Rollen in den Verdi-Opern Don Carlo, Falstaff, Ernani, Il trovatore, Simon Boccanegra, Un ballo in maschera, Luisa Miller, Attila, Rigoletto und I vespri siciliani. Zuletzt war Roberto Frontali außerdem in Werken wie Eugen Onegin, Andrea Chénier, Fanciulla del West, Adriana Lecouvreur, Cavalleria rusticana, Pagliacci, Falstaff, Stiffelio, Il tabarro und Gianni Schicchi zu erleben. Auftritte führen ihn regelmäßig an die New Yorker Metropolitan Opera, an die Mailänder Scala, zum Rossini-Festival nach Pesaro, an das ROH Covent Garden, an das Teatro La fenice in Venedig, nach Tokio, Rom, Genf, Dresden, San Francisco, Moskau, Buenos Aires. An der Wiener Staatsoper debütierte Roberto Frontali 1992 als Figaro (Il barbiere di Siviglia) und sang hier seither noch Rollen wie Enrico (Lucia di Lammermoor), Belcore (L’elisir d’amore), Posa (Don Carlo), Sir Riccardo Forth (I puritani), Nottingham (Roberto Devereux) und Giorgio Germont (La traviata). 

 

Anja Harteros | Maddalena di Coigny

Die internationale Karriere von ANJA HARTEROS begann 1999 mit dem Gewinn des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbes und brachte die Künstlerin binnen kürzester Zeit an alle bedeutenden Bühnen der Welt: die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Staatsopern in Mün­chen, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, an die Opernhäuser in Florenz, Amsterdam, Paris, Genf, Tokio sowie zu den Salzburger Festspielen. Ihr vielseitiges Opernrepertoire umfasst Partien wie Mimì (La Bohème), Elisabetta (Don Carlos), Desdemona (Otello), Violetta (La traviata), Amelia (Simon Boccanegra), Alice (Falstaff), Micaëla (Carmen), Fiordiligi (Così fan tutte), Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Anna (Don Giovanni), Elettra (Idomeneo), Agathe (Der Freischütz), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tann­häuser), Elsa (Lohengrin) sowie die Titelpartien in Alcina, Arabella, Traviata. In Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen wurde ihr im Juli 2007 der Titel der Bayerischen Kammersängerin verliehen. An der Wiener Staatsoper debütierte Anja Harteros im Jahr 1999 als Mimì und sang u.a. Micaëla, Donna Anna, Contessa d’Almaviva, Eva, Feldmarschallin, Desdemona und Alcina.

 

Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: Bei einem Fest am Vorabend der Revolution im Schloss der Gräfin von Coigny entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit. Nur Madeleine, die Tochter der Gräfin und der in sie hoffnungslos verliebte Gérard teilen seine Einstellung. In der nachfolgenden Schreckensherrschaft Robespierres wird Chénier hingegen konterrevolutionärer Umtriebe verdächtigt. Er muss sich ebenso verbergen wie die adelige Madeleine. Über Bersi, der ehemaligen Kammerzofe der Gräfin, gelingt es ihm, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Beide schwören einander ewige Liebe. Aber auch Gérard, der inzwischen Deputierter der Kammer geworden ist, lässt Madeleine, die er ebenfalls noch liebt, suchen. Gerade in dem Moment, als sich Chénier und Madeleine zu einer gemeinsamen Flucht entschließen, trifft er auf die beiden. Von seiner Liebe zu Madeleine und seinen früheren Sympathien für Chénier getrieben, verhilft er ihm aber zur Flucht. Trotzdem wird Chénier wenig später verhaftet. Als daraufhin Madeleine bei Gérard auftaucht und diesem als Preis für die Errettung Chéniers sogar ihren Körper anbietet, entschließt sich Gérard, der erkennt, dass die Revolution die propagierten Ideale verraten hat, bei Robespierre vorstellig zu werden, um Chénier zu retten. Leider misslingt dieser Versuch. Madeleine, die mit ihrem Geliebten gemeinsam sterben möchte, erreicht beim Schließer des Gefängnisses, gegen eine ebenfalls zum Tod verurteilte Gefangene ausgetauscht zu werden. So gehen Chénier und Madeleine ihren letzten Weg zur Guillotine gemeinsam - in der Hoffnung, im neuen Leben für immer vereint zu sein.