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Fr. 20.04.2018, 19:30 - 22:00 Wien

Beginn in:

Giacomo Puccini

Turandot

Dirigent: Frédéric Chaslin, Regie und Licht: Marco Arturo Marelli
Mit Lise Lindstrom, Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak

 

Preisinformation

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Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 17,34 - UK: £ 13,28 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Giacomo Puccini  |  Musik
  • Frédéric Chaslin  |  Dirigent
  • Marco Arturo Marelli  |  Regie und Licht
  • Marco Arturo Marelli  |  Ausstattung
  • Dagmar Niefind  |  Kostüme
  • Aron Kitzig  |  Video

Frédéric Chaslin | Dirigent

Der Dirigent, Pianist, Komponist und Autor FRÉDÉRIC CHASLIN wurde in Paris geboren und erhielt seine Ausbildung am Konser­vatorium seiner Heimatstadt sowie am Salzburger Mozarteum. 1989 begann er seine Karriere als Assistent von Daniel Baren­boim in Paris und bei den Bayreuther Festspielen. 1991 wurde er Assistent von Pierre Boulez beim Ensemble Intercontemporain. Sein internationales Debüt als Dirigent gab Frédéric Chaslin im Jahr 1993 bei den Bregenzer Festspielen. Er war drei Jahre lang Musikdirektor der Opéra de Rouen. Von 1999 bis 2002 war er Chefdirigent des Jerusalem Symphony Orchestra. 2002 debütierte er an der New Yorker Metro­politan Opera. Seine Auftritte führten ihn weiters unter anderem nach Berlin, München, Leipzig, Madrid, Barcelona, Rom, Venedig, Paris, London, Los Angeles und Tokio. An der Wiener Staats­oper debütierte er im Jahr 1997 und leitete hier eine große Anzahl an Aufführungen, etwa Il bar­biere di Siviglia, La Bohème, Les Contes d’Hoffmann, L’elisir d’amore, Guillaume Tell, Lucia di Lammermoor, Macbeth, Tosca, La traviata, I puritani, Roberto Devereux, Stiffelio, Mefistofele, Werther und La Juive.

 

 

Lise Lindstrom | Turandot

Die Sopranistin LISE LINDSTROM wurde in Kalifornien gebo­ren. Sie studierte zunächst bei ihrer Mutter, einer Sängerin, und später an der San Francisco State University und am San Francisco Conservatory of Music. Zu den wichtigsten Häusern, in denen sie auftrat bzw. auftritt zählen unter anderem die New Yorker Metropolitan Opera, die San Francisco Opera, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Deutsche Oper Berlin, die San Diego Opera und die Arena di Verona. Weiters ist Lise Lindstrom an der Mailänder Scala, am Teatro Massimo in Palermo und an der Hamburgischen Staatsoper zu erleben. Zu den bevorzugten Rollen der Sängerin zählen unter anderem die Titelpartien in Puccinis Turandot und in Strauss‘ Salome, die Titelrolle in Puccinis Tosca, Elisabeth und Venus in Wagners Tannhäuser, Senta in Wagners Der fliegende Holländer, Brünnhilde in Wagners Walküre sowie die Titelpartie in Strauss’ Ariadne auf Naxos. Die Sopranistin ist auch als Konzert- und Liedsängerin inter­national erfolgreich. An der Wiener Staatsoper debütierte Lise Lindstrom am 11. Mai 2012 als Salome.

Roberto Alagna | Calaf

ROBERTO ALAGNA gewann 1988 als 24-jähriger den Pavarotti-Gesangswettbewerb in Philadelphia. Innerhalb kürzester Zeit folgten Engagements nach Glyndebourne, Monte Carlo und an die Mailänder Scala, wo der Tenor unter der Leitung von Riccardo Muti zunächst als Alfredo in Verdis La traviata triumphierte und wenig später auch als Herzog in Rigoletto sowie als Rodolfo in Puccinis La Bohèmebegeisterte. Seither ist Roberto Alagna praktisch an allen wichtigen Opernbühnen der Welt, so zum Beispiel in New York, Paris, London, Wien regelmäßig zu Gast. Erfolgreich war er weiters unter anderem als Roméo in Gounods Roméo et Juliette, als Don Carlos in der französischen Version von Verdis Don Carlos, als Des Grieux (Manon), Faust, Don José oder als Edgar in der französischen Fassung von Donizettis Lucie de Lammermoor, als Manrico (Il trovatore), Canio (Pagliacci), Radames (Aida), Cavaradossi (Tosca), Werther. An der Wiener Staatsoper debütierte Roberto Alagna 1992 als Nemorino (L’elisir d’amore). Am Haus am Ring sang er seither außerdem noch Rodolfo, Des Grieux, Herzog, Alfredo und die Titelpartie von Charles Gounods Faust.

 

Aleksandra Kurzak | Liù

Schon mit sieben Jahren begann die musikalische Ausbildung von ALEKSANDRA KURZAK mit Geigen- und Klavierunterricht. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie am Konservatorium in Breslau, später am Konservatorium in Hamburg. Mit 21 Jahren debütierte die mehrfache Preisträgerin internatonaler Wettbewerbe als Susanna in Le nozze di Figaro an der Staatsoper Breslau. Von 2001 bis 2007 war sie Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. 2004 debütierte sie an der New Yorker Met als Olympia und am Royal Opera House Covent Garden in London als Aspasia in Mitridate. 2010 debütierte sie an der Scala als Gilda. Auftritte führten sie u.a. nach Berlin, Chicago, Salzburg, Valencia, Venedig, Madrid und Los Angeles.
Ihr Repertoire umfasst Partien wie Königin der Nacht, Blondchen, Susanna, Elvira (Puritani), Juliette, Nannetta, Maria Stuarda, Gilda, Adele, Gretel, Musetta, Marie (La Fille du régiment), Norina, Adina, Violetta, Rosina, Lucia di Lammermoor, Fiorilla (Il Turco in Italia). In den letzten Jahren sang sie u.a. Maria Stuardo in Théâtre des Champs-Élysées, Rachel in München, Nedda in Zürich.
Kommende Engagements umfassen Konstanze (Die Entführung aus dem Serail)  in Zürich, Micaëla (Carmen) in der Bastille Oper in Paris, Adina und Mimì in Berlin sowie Adina und Liù in London.
An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2008 als Rosina und sang auch noch Adina, Susanna, Marie, Violetta, Gilda. Aleksandra Kurzak hat einen Exklusiv-Vertrag mit Decca.



 

Der Mandarin verkündet das Gesetz: Turandot wird nur dessen Gemahlin, der die drei Rätsel lösen kann, die sie stellt. Wer aber versagt, muss sterben. Ein Schicksal, das, wie eben einen persischen Prinzen, schon viele ereilt hat. Auch der „unbekannte“ Prinz Calaf, der die schöne, aber grausame Prinzessin Turandot zu Gesicht bekommt, ist von ihr verzaubert – und beschließt, die Probe zu wagen. Zuvor aber trifft er auf seinen Vater, den vertriebenen tatarischen König Timur, der von Liù, einer Sklavin, begleitet wird. Diese wiederum liebt Calaf …
Ping, Pang und Pong berichten über das Leben in China und beklagen sich: Seit Turandot ihre Rätsel stellt, sind sie zu „Ministern des Henkers“ reduziert worden. Calaf stellt sich, entgegen aller Empfehlungen, den Frage Turandots. Und er erfährt den Grund für ihre Unmenschlichkeit: Einst, in grauer Vorzeit, sei ihre Ahnin Lou-Ling geraubt und vergewaltigt worden – und dies müsse nun gerächt und gesühnt werden. Calaf kann die Rätsel beantworten, Turandot muss nun, auch gegen ihren Willen, seine Frau werden. Doch möchte Calaf ihre Zuneigung erobern und gibt sich in ihre Hand – nun stellt er ihr ein Rätsel, das, sollte sie es lösen können, seinen Tod (und ihre Freiheit) bedeutet: Wie ist sein Name?
Trotz aller Bemühungen ist der Name des Prinzen nicht zu ermitteln. Da werden Liù und Timur, die man mit Calaf gemeinsam gesehen hat, gebracht. Um Timur zu schützen und aus Liebe zu Calaf, tötet sich Liù, die vorgibt, als Einzige den Namen des Prinzen zu kennen. Schließlich siegt die Liebe. Turandot, obgleich ihr Calaf seinen wahren Namen verraten und sich ihr so ausgeliefert hat, verkündet, dass der Name des Fremdlings „Liebe“ sei …

Turandot

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