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So. 26.05.2019, 20:30 - 22:15 Wien

150 Jahre Opernhaus am Ring

Jubiläumskonzert vor der Oper

Dirigent: Marco Armiliato
Mit: Nina Stemme, Valentina Nafornita, Camilla Nylund, Aleksandra Kurzak, Chen Reiss, Sonya Yoncheva, Stephanie Houtzeel, Roberto Alagna, Tomasz Konieczny, Jongmin Park, Erwin Schrott, Benjamin Bernheim, Ferruccio Furlanetto, Günther Groissböck

 
Besetzung
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Nina Stemme | Solistin

Die schwedische Sopranistin KS NINA STEMME ist eine der ge­fragtesten Interpretinnen ihres Fachs. Auf ihr Debüt als Cherubi­no in Italien folgten Einladungen an Opernhäuser in Stockholm, Wien, Dresden, Zürich, Neapel, Barcelona, an die Metropolitan Opera, an das Royal Opera House Covent Garden, nach San Fran­cisco, Zürich und zu den Festivals von Bayreuth, Luzern, Salzburg, Savonlinna, Glyndebourne und Bregenz, wo sie mit großem Er­folg die Partien ihres Repertoires sang, wie Mimì, Madama Butter­fly, Tosca, Manon Lescaut, Tatjana (Eugen Onegin), Suor Angelica, Euridice, Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Contessa (Nozze di Figaro) Marguerite (Faust), Agathe (Der Freischütz), Marie (Wozzeck), Nyssia (König Kandaules), Rosalinde, Marschallin (Der Rosenkavalier), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Senta (Fliegender Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Forza del destino), Aida, Isolde, Arabella, Brünnhilde, Salome. An der Wiener Staatsoper debü­tierte sie 2003 als Senta und sang hier außerdem die Sieglinde, Brünnhilde (Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Leonora (Forza del destino) Ariadne, Tosca, Marschallin, Minnie. 

Marco Armiliato | Dirigent

MARCO ARMILIATO studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. In den 90er Jahren begann eine rege Tätigkeit an den großen Opernhäusern der Welt. So dirigierte er an der New Yorker Met Il trovatore, La Bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, La Fille du régiment und Rigoletto, an der San Francisco Opera La Bohème, Turandot, La traviata, Tosca, Aida und Cavalleria rusticana, an der Wiener Staatsoper, an der er am 2. November 1996 mit Andrea Chénier debütierte, u. a. Il barbiere di Siviglia, Cavalleria rusticana, Pagliacci, Fedora, Stiffelio, Tosca, La traviata, Turandot, Manon Lescaut, Carmen, Werther, La Bohème, Simon Boccanegra, Falstaff, Don Carlo, La forza del destino. Weitere internationale Engagements erhielt er an die Opernhäuser von Barcelona, Madrid, Toronto, Pittsburgh, Baltimore, Turin, Rom, an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an das Théâtre du Châtelet und die Opéra Bastille in Paris und die Hamburgische Staatsoper. Marco Armiliato ist international auch als Konzertdirigent höchst erfolgreich.

Camilla Nylund | Solistin

Camilla Nylund wurde in Vaasa (Finnland) geboren. Sie stu­dierte am Salzburger Mozarteum. Die mit zahlreichen Wettbe­werbspreisen ausgezeichnete Künstlerin war 1995-1999 Ensem­blemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999-2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. Im Jahr 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin genannt. Gastverträge führten sie u. a. an die Scala, Bayerische Staatsoper, Finnische Nationaloper, das Teatro La Fenice, das New National Theatre in Tokio, die Vlaamse Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Königliche Oper Kopenhagen, die Nederlandse Opera, das ROH Co­vent Garden, Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Ihre wichtigsten Rollen sind: Salome, Leonore (Fidelio), Figaro- und Capriccio-Gräfin, Fiordiligi, Antonia, Marie (Die verkaufte Braut), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Rosalinde (Fledermaus), Lisa (Land des Lächelns), Marschal­lin (Rosenkavalier), Elisabeth (Tannhäuser), Salome, Rusalka, Elisabetta (Don Carlo), Marietta/ Marie (Die Tote Stadt), Sieglinde, Ariadne und Arabella. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2005 als Salome und sang hier seither auch noch Ariadne, Elsa, Feldmarschallin, Rosalinde, Sieg­linde.

Aleksandra Kurzak | Solistin

Schon mit sieben Jahren begann die musikalische Ausbildung von ALEKSANDRA KURZAK mit Geigen- und Klavierunterricht. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie am Konservatorium in Breslau, später am Konservatorium in Hamburg. Mit 21 Jahren debütierte die mehrfache Preisträgerin internatonaler Wettbewerbe als Susanna in Le nozze di Figaro an der Staatsoper Breslau. Von 2001 bis 2007 war sie Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper. 2004 debütierte sie an der New Yorker Met als Olympia und am Royal Opera House Covent Garden in London als Aspasia in Mitridate. 2010 debütierte sie an der Scala als Gilda. Auftritte führten sie u.a. nach Berlin, Chicago, Salzburg, Valencia, Venedig, Madrid und Los Angeles.
Ihr Repertoire umfasst Partien wie Königin der Nacht, Blondchen, Susanna, Elvira (Puritani), Juliette, Nannetta, Maria Stuarda, Gilda, Adele, Gretel, Musetta, Marie (La Fille du régiment), Norina, Adina, Violetta, Rosina, Lucia di Lammermoor, Fiorilla (Il Turco in Italia). In den letzten Jahren sang sie u.a. Maria Stuardo in Théâtre des Champs-Élysées, Rachel in München, Nedda in Zürich.
Kommende Engagements umfassen Konstanze (Die Entführung aus dem Serail)  in Zürich, Micaëla (Carmen) in der Bastille Oper in Paris, Adina und Mimì in Berlin sowie Adina und Liù in London.
An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2008 als Rosina und sang auch noch Adina, Susanna, Marie, Violetta, Gilda. Aleksandra Kurzak hat einen Exklusiv-Vertrag mit Decca.



 

Stephanie Houtzeel | Solistin

Die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel erhielt ihren „Master of Music“ an der Juilliard School in New York und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Sie war in führenden Rollen an der Opéra National de Paris, der Oper Zürich, der Semperoper, dem Washington Kennedy Center, der New York City Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra de Lyon, der Opéra National du Rhin, der Royal Danish Opera, dem Teatro Nacional de São Carlos, der New Israeli Opera, der Oper Graz und bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Komponist, Octavian, Dorabella, Siébel, Varvara, Nicklausse, Kreusa, Orlofsky oder Jenny Hill zu sehen war. Neben den großen Strauss- und Mozart-Rollen ihres Stimmfachs umfasst ihr Repertoire u.a. Charlotte, Glucks Orfeo, Händels Ariodante, Ottavia, Valencienne oder Amando in Grand Macabre. Künftige Engagements führen die Mezzosopranistin u.a. nach Graz (Titelrolle Xerxes), an die Komische Oper Berlin, zu den Bayreuther Festspielen. 2015 erscheint ihre neue CD Nostalgia.

Chen Reiss | Solistin

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Sonya Yoncheva | Solistin

Die Sopranistin Sonya Yoncheva wurde 1981 in Bulgarien geboren, absolvierte ein Klavier- und Gesangsstudium in ihrer Heimatstadt Plovdiv und perfektionierte sich am Konservatorium in Genf. Sie ist mehrfache internationale Preisträgerin – so gewann sie 2010 den renommierten Operalia-Gesangswettbewerb in Mailand. Mittlerweile erhält sie regelmäßig Einladungen an das Teatro Real Madrid, die Mailänder Scala, die Prager Nationaloper, nach Montpellier, Paris, München, Moskau, Frankfurt, Zürich, New York, London, Brüssel, Avignon, St. Petersburg, Hamburg. Ihre zukünftigen Engagements beinhalten unter anderem La Bohème an der New Yorker Metropolitan Opera, Monte Carlo, Lucia di Lammermoor an der Opéra National in Paris, Don Giovanni in Aix-en-Provence, Berlin und Amsterdam, La Juive in München, Hamlet in Brüssel, La traviata in London, München, San Francisco. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2013 als Juliette (Roméo et Juliette).

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2014: Marguerite (Faust).

Roberto Alagna | Solist

ROBERTO ALAGNA gewann 1988 als 24-jähriger den Pavarotti-Gesangswettbewerb in Philadelphia. Innerhalb kürzester Zeit folgten Engagements nach Glyndebourne, Monte Carlo und an die Mailänder Scala, wo der Tenor unter der Leitung von Riccardo Muti zunächst als Alfredo in Verdis La traviata triumphierte und wenig später auch als Herzog in Rigoletto sowie als Rodolfo in Puccinis La Bohèmebegeisterte. Seither ist Roberto Alagna praktisch an allen wichtigen Opernbühnen der Welt, so zum Beispiel in New York, Paris, London, Wien regelmäßig zu Gast. Erfolgreich war er weiters unter anderem als Roméo in Gounods Roméo et Juliette, als Don Carlos in der französischen Version von Verdis Don Carlos, als Des Grieux (Manon), Faust, Don José oder als Edgar in der französischen Fassung von Donizettis Lucie de Lammermoor, als Manrico (Il trovatore), Canio (Pagliacci), Radames (Aida), Cavaradossi (Tosca), Werther. An der Wiener Staatsoper debütierte Roberto Alagna 1992 als Nemorino (L’elisir d’amore). Am Haus am Ring sang er seither außerdem noch Rodolfo, Des Grieux, Herzog, Alfredo und die Titelpartie von Charles Gounods Faust.

 

Tomasz Konieczny | Solist

TOMASZ KONIECZNY wurde 1972 in Lodz/Polen geboren. An der dortigen Filmakademie studierte er Schauspiel sowie Gesang in Warschau und Dresden. 1997 debütierte er in Po­sen als Figaro (Nozze di Figaro), zwei Jahre später in Leipzig, 2000/2001 wechselte er an das Lübecker Theater. Während dieser Zeit wurde er nach St. Gallen, Halle, Chemnitz und Mannheim verpflichtet. Ab 2002/2003 war er Ensemblemitglied in Mannheim. 2005 debütierte er an der Deutschen Oper am Rhein. Weitere Engagements umfassen Auftritte an der Scala, an der Pariser Oper, der Semperoper, Teatro Real, Warschau, an der Bayerischen Staatsoper, Tokio, Berlin und Salzburger Festspiele. Zu seinen Partien zählen unter anderem: Kezal, Orest, Procida, Ramfis, Wotan Wanderer, Pizarro, Großinquisitor, Jochanaan, Osmin, Golaud, Saras­tro, Mandryka, Amfortas, Alberich, Pimen, Marke, Colline, Melitone, Wozzeck. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als Alberich und sang hier seither auch Fra Melitone, Alberich (kompletter Ring), Amfortas, Goldhändler, Jochanaan, Wotan, Wanderer, Mandryka, Jack Rance, Don Pizarro und Dreieinigkeitsmoses.  

Jongmin Park | Solist

Der Bass JONGMIN PARK studierte in seiner Heimatstadt Seoul Gesang und war Mitglied der Mailänder Accademia Teatro alla Scala. Zum Beginn der Spielzeit 2010/2011 wurde er ins Ensem­ble der Hamburgischen Staatsoper engagiert. Hier übernahm er u. a. die Partien König (Aida), Sparafucile, Masetto. Als Kon­zertsolist tritt er ebenfalls weltweit auf. Beim Weihnachtskon­zert in der Mailänder Scala sang er unter Myung-Whun Chung in Mozarts Vesperae solennes de Confessore. Außerdem trat er regelmäßig in Korea auf sowie im Moskauer Bolschoi-Theater und im Mariinsky-Theater. 2010 gab er seinen ersten Soloabend in München, kurz darauf in Frankfurt. Er wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er gewann den Interna­tionalen Tschaikowsky-Wettbewerb, den Birgit Nilsson-Preis bei Plácido Domingos Operalia- Wettbewerb und den Wagner-Award. 2009 erhielt er sowohl den ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Gesangswettbewerb Stella Maris an Bord der MS Europa. 2014 debütiert er am ROH Covent Garden. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2011 als Colline und sang hier weiters u.a. Zuniga, Basilio, Billy Jackrabbit, Quinault, Gremin, Sir Giorgio. 

Erwin Schrott | Solist

Erwin Schrott gehört zu den gefragtesten Sängern seines Faches – insbesondere als Interpret von Mozart-Partien wie Don Giovanni, Leporello and Figaro. Er stammt aus Montevideo (Uruguay) und debütierte im Alter von 22 Jahren als Roucher in Andrea Chénier. Sehr bald folgten Einladungen an bedeutende Bühnen wie die Mailänder Scala, die New Yorker Metropolitan Opera, die Opéra National de Paris, die Washington National Opera, das Teatro Colón in Buenos Aires, das Royal Opera House, Covent Garden in London, das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino, die Hamburgische Staatsoper, nach Brüssel, Genua, Los Angeles und zu den Salzburger Festspielen. In den vergangenen Spielzeiten war Erwin Schrott unter anderem als Don Giovanni (London, Mailand, Florenz, Turin, Japan, Verona), als Figaro (New York, Zürich, London, Valencia, Paris), als Dulcamara (Valencia) oder als Attila (Berlin) zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte Erwin Schrott 1999 als Banquo (Macbeth) und sang hier seither noch Leporello, Figaro (Le nozze di Figaro), Conte d’Almaviva (Premiere von Le nozze di Figaro), Méphistophélès (Faust) und Dulcamara. 
 

Benjamin Bernheim | Solist

Der französische Tenor BENJAMIN BERNHEIM hat sich schnell als einer der vielversprechendsten jungen Sänger einen Namen gemacht. Er studierte bei Gary Magby am Konservatorium von Lausanne. Außerdem nahm er an Meisterklassen bei Giacomo Aragall und Dale Duesing teil und besuchte Carlo Bergonzis Accademia Verdiana in Busseto. Nach seiner Zeit als Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich führen ihn seine Engagements nach ganz Europa. Er sang unter anderem Rodolfo am Opernhaus Zürich, Flamand (Capriccio) an der Pariser Oper, Cassio (Otello) bei den Salzburger Osterfestspielen, Roméo (Roméo et Juliette) an der Niederländischen Nationaloper, Italienischer Sänger (Der Rosenkavalier) an der Mailänder Scala, Edmondo (Manon Lescaut) und Nicias (Thaïs) bei den Salzburger Festspielen. Weiters gestaltete er an der Semperoper in Dresden Rodolfo, Tamino (Die Zauberflöte) und Erik (Der fliegende Holländer). Lenski (Eugen Onegin) und Alfredo (La traviata) sang er an der Deutschen Oper Berlin. Aktuelle Projekte umfassen darüber hinaus Auftritte an der Lyric Opera in Chicago und an der Berliner Staatsoper.

Ferruccio Furlanetto | Solist

KS FERRUCCIO FURLANETTO stammt aus der Nähe von Tre­viso, studierte Landwirtschaft und entschloss sich erst mit 22 Jahren zu einem Gesangsstudium. 1974 debütierte er in Triest als Colline (La Bohème), 1979 an der Scala in Macbeth, im Jahr darauf als Großinquisitor (Don Carlo) an der Met. Seither arbei­tet er mit den bedeutendsten Dirigenten zusammen. Auftritte führen ihn an alle wichtigen Bühnen, wie die Scala, das ROH Covent Garden, die Met, nach Rom, Paris, San Diego, Florenz, Los Angeles, Buenos Aires, Tokio, St. Petersburg, Moskau, zu den Salzburger Festspielen. 1985 debütierte er an der Wiener Staatsoper als Figaro (Le nozze di Figa­ro) und sang hier seither u. a. Basilio (Barbiere di Siviglia), Alfonso (Così fan tutte), Giovanni, Sidney (Il viaggio a Reims), Padre Guardiano (Forza del destino), Phanuel (Hérodiade), Mus­tafà (L’italiana in Algeri), Sparafucile (Rigoletto), Philipp II., Boris Godunow, Colline, Procida (Vespri siciliani), Silva (Ernani), Zaccaria und Fiesco (Simon Boccanegra). 2001 wurde er Ös­terreichischer Kammersänger, 2007 Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. 2005 wirkte er beim Festkonzert 50 Jahre Wiedereröffnung Wiener Staatsoper mit. 
 

Günther Groissböck | Solist

Günther Groissböck wurde in Niederösterreich geboren, studierte an der Wiener Musikuniversität, unter anderem bei Robert Holl. Seit 2005 arbeitet er regelmäßig mit José van Dam zusammen. Er war Stipendiat des Herbert von Karajan-Centrums und in der Saison 2002/2003 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Ab 2003 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Auftritte absolviert er unter anderem an der Deutschen Oper und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, beim Festival Aix-en-Provence, bei den Salzburger Festspielen, in Paris, Turin, Straßburg, San Francisco, Valencia, an der Mailänder Scala, der New Yorker Met, an der Bayerischen Staatsoper München, in Tokio, Chicago, Los Angeles. Im Jahr 2011 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen.

Sein Repertoire umfasst etwa den Sarastro (Die Zauberflöte), Fürst Gremin, Wassermann (Rusalka), Hunding und Fafner, König Heinrich, Eremit (Der Freischütz), Daland. An der Wiener Staatsoper sang er unter anderem in Billy Budd, Les Contes d’Hoffmann, Fidelio, Parsifal, Sarastro, Tosca, Die Zauberflöte, Hunding, Fafner.

Richard Wagner | „Dich teure Halle …“ aus Tannhäuser
(Nina Stemme)

Ludwig van Beethoven | „Ha, welch ein Augenblick“ aus Fidelio
(Tomasz Konieczny)

Giuseppe Verdi | „Come dal ciel precipita“ aus Macbeth
(Jongmin Park)

Giuseppe Verdi | „Va, pensiero“ aus Nabucco
(Chor der Wiener Staatsoper)

Wolfgang A. Mozart | „Dove sono“ aus Le nozze di Figaro
(Olga Bezsmertna)

Wolfgang A. Mozart | „Fin ch’an dal vino“ aus Don Giovanni
(Erwin Schrott)

Wolfgang A. Mozart | „Là ci darem la mano“ aus Don Giovanni
(Valentina Naforniţă, Erwin Schrott)

Jules Massenet | „Pourquoi me réveiller“ aus Werther
(Benjamin Bernheim)

Erich W. Korngold | „Glück, das mir verblieb“ aus Die tote Stadt
(Camilla Nylund)

Giuseppe Verdi | „O tu Palermo“ aus I vespri siciliani
(Ferruccio Furlanetto)

Giuseppe Verdi | Duett „Già nella notte densa“ aus Otello 
(Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak)

Antonín Dvořák | „Lied an den Mond“ aus Rusalka
(Valentina Naforniţă)

Richard Strauss | Schlussterzett aus Der Rosenkavalier
(Nina Stemme, Stephanie Houtzeel, Chen Reiss)

Piotr I. Tschaikowsky | Arie des Gremin aus Eugen Onegin
(Günther Groissböck)

Charles Gounod | "Je veux vivre" aus Roméo et Juliette
(Aleksandra Kurzak)

Jacques F. Halévy | "Rachel, quand au Seigneur" aus La Juive
(Roberto Alagna)

Giacomo Puccini | „Un bel dì“ aus Madama Butterfly
(Sonya Yoncheva)