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Sa. 25.05.2019, 17:30 - 21:15 Wien

Richard Strauss

Die Frau ohne Schatten

Dirigent: Christian Thielemann, Regie: Vincent Huguet
Mit Stephen Gould, Camilla Nylund, Evelyn Herlitzius, Sebastian Holecek, Wolfgang Koch, Nina Stemme

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Christian Thielemann  |  Dirigent
  • Vincent Huguet  |  Regie
  • Aurélie Maestre  |  Bühne
  • Clémence Pernoud  |  Kostüme
  • Bertrand Couderc  |  Licht und Video
  • Louis Geisler  |  Dramaturgie
  • Richard Strauss  |  Musik

Christian Thielemann | Dirigent

2017/2018 war CHRISTIAN THIELEMANNs sechste Spielzeit als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle. Er begann seine Karriere 1978 als Korrepetitor an der Deutschen Oper Berlin. 1985 wurde er Erster Kapellmeister in Düsseldorf, 1988 GMD in Nürnberg, 1997-2004 war der gebürtige Berliner GMD der Deutschen Oper Berlin, 2004-2011 GMD bei den Münchner Philharmonikern. Seit 2013 ist er zudem Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie, seit 2000, mit den Bayreuther Festspielen – 2015 wurde er zum Musikdirektor der Festspiele ernannt. Im Zuge seiner Konzerttätigkeit folgte er Einladungen der großen Orchester in Amsterdam, London, New York, Chicago und Philadelphia, ebenso gastierte er in Israel, Japan und China. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1987 mit Così fan tutte und leitete hier seither u.a. Vorstellungen von La traviata, Le nozze di Figaro, Tristan und Isolde, Meistersinger von Nürnberg, Parsifal, den kompletten Ring, Ariadne auf Naxos und Hänsel und Gretel.

Stephen Gould | Der Kaiser

Zu den Zukunftsprojekten des amerikanischen Heldentenors STEPHEN GOULD zählen Pagliacci in Berlin, Tristan und Isolde in Berlin, London und Zürich, Siegfried und Götterdämmerung in München, Tannhäuser in Budapest, Dresden und Berlin, Fi­delio in Dresden. 2015 bis 2017 wird er in einer Neuproduktion des Ring des Nibelungen in Tokio die Partien Loge, Siegmund und Siegfried verkörpern. 2016 wird er u.a. in der Titelpartie in William Bolkoms McTeague in Linz zu hören sein. In der jüngs­ten Vergangenheit sang er Lohengrin in Hamburg, Dresden und Triest, Siegfried und Götterdämmerung in Amsterdam, Berlin, Bayreuth und New York, Frau ohne Schatten in Buenos Aires, Salzburg und Dresden, Tristan und Isolde in Tokio, Dresden und Berlin, Parsifal in Dresden und Graz, Der fliegende Holländer in Turin, Madrid, New York, München und Palermo, Tannhäuser in Las Palmas, paris, Tokio, Genf und Bayreuth, Peter Gri­mes in Dresden und Genf, Die Liebe der Danae in Dresden, Fidelio in München, Dresden, Tokio und Florenz. 2004 debütierte er als Paul (Tote Stadt) an der Wiener Staatsoper und sang hier auch Erik, Parsifal, Siegfried (Siegfried, Götterdämmerung), Tannhäuser, Bacchus.

Camilla Nylund | Die Kaiserin

Camilla Nylund wurde in Vaasa (Finnland) geboren. Sie stu­dierte am Salzburger Mozarteum. Die mit zahlreichen Wettbe­werbspreisen ausgezeichnete Künstlerin war 1995-1999 Ensem­blemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999-2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. Im Jahr 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin genannt. Gastverträge führten sie u. a. an die Scala, Bayerische Staatsoper, Finnische Nationaloper, das Teatro La Fenice, das New National Theatre in Tokio, die Vlaamse Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Königliche Oper Kopenhagen, die Nederlandse Opera, das ROH Co­vent Garden, Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Ihre wichtigsten Rollen sind: Salome, Leonore (Fidelio), Figaro- und Capriccio-Gräfin, Fiordiligi, Antonia, Marie (Die verkaufte Braut), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Rosalinde (Fledermaus), Lisa (Land des Lächelns), Marschal­lin (Rosenkavalier), Elisabeth (Tannhäuser), Salome, Rusalka, Elisabetta (Don Carlo), Marietta/ Marie (Die Tote Stadt), Sieglinde, Ariadne und Arabella. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2005 als Salome und sang hier seither auch noch Ariadne, Elsa, Feldmarschallin, Rosalinde, Sieg­linde.

Evelyn Herlitzius | Die Amme

EVELYN HERLITZIUS erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. An der Sächsischen Staatsoper Dresden debütierte Evelyn Herlitzius 1997 als Leonore (Fidelio). An diesem Haus erarbeitete sie sich wichtige Partien ihres Faches etwa Elisabeth und Venus, Brünn­hilde, Kundry, Sieglinde, Salome, Färberin, Jeanne, Turandot. Evelyn Herlitzius ist ein gern gesehener Gast internationaler Bühnen, so zum Beispiel der Staatsopern Berlin, Hamburg und München, an der Deutschen Oper Berlin, an der Nederlandse Opera, am Teatro alla Scala in Mailand, am Gran Teatre del Liceu, bei den Bayreuther und Salz­burger Festspielen. Evelyn Herlitzius ist Sächsische Kammersängerin. An der Wiener Staats­oper debütierte Evelyn Herlitzius im Jahre 2000 als Leonore und sang hier auch noch Sieglinde (Die Walküre), Isolde (Tristan und Isolde) sowie Färberin (Frau ohne Schatten) und Kundry (Parsifal). Sie tritt weiters mit bedeutenden Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern auf. 

Rollen an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2014/2015: Brünnhilde (Walküre, Siegfried, Götterdämmerung).

Wolfgang Koch | Barak

WOLFGANG KOCH zählt zu den wichtigsten dramatischen Ba­ritonstimmen der Opernwelt. Zunächst hatte er Festengage­ments am Stadttheater Bern, am Staatstheater Stuttgart und war an der Wiener Volksoper engagiert. Mittlerweile ist der Künstler freischaffend tätig und Gast an allen großen Opern­häusern und Festivals der Welt. Besondere Erfolge feierte er zuletzt unter anderem als Hans Sachs, Mandryka, König Lear und Borromeo (Palestrina) in Frankfurt, als Doktor Faust (Busoni), Orest, Alberich (Ring), Telramund, Pizarro und Graf Luna in München, sowie an der Hamburgischen Staatsoper, wo er als Alberich, Morone (Pa­lestrina),Don Giovanni, als Jochanaan, Kurwenal und Amfortas zu erleben war. Am Royal Oper House in London debütierte er als Hans Sachs und wenig später auch als Alberich. Bei den Salzburger Festspiele war Wolfgang Koch Barak (Frau ohne Schatten), bei den Bay­reuther Festspielen 2013 Wotan / Wanderer. Wolfgang Koch ist auch ein regelmäßiger Gast auf den internationalen Konzertpodien. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als Kothner und sang weiters Hans Sachs, Jochanaan, Barak, Telramund. 

Rolle an der Wiener Staatsoper 2013/2014: Telramund.

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Jochanaan.

Nina Stemme | Sein Weib

Die schwedische Sopranistin KS NINA STEMME ist eine der ge­fragtesten Interpretinnen ihres Fachs. Auf ihr Debüt als Cherubi­no in Italien folgten Einladungen an Opernhäuser in Stockholm, Wien, Dresden, Zürich, Neapel, Barcelona, an die Metropolitan Opera, an das Royal Opera House Covent Garden, nach San Fran­cisco, Zürich und zu den Festivals von Bayreuth, Luzern, Salzburg, Savonlinna, Glyndebourne und Bregenz, wo sie mit großem Er­folg die Partien ihres Repertoires sang, wie Mimì, Madama Butter­fly, Tosca, Manon Lescaut, Tatjana (Eugen Onegin), Suor Angelica, Euridice, Katerina (Lady Macbeth von Mzensk), Contessa (Nozze di Figaro) Marguerite (Faust), Agathe (Der Freischütz), Marie (Wozzeck), Nyssia (König Kandaules), Rosalinde, Marschallin (Der Rosenkavalier), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tannhäuser), Elsa (Lohengrin), Senta (Fliegender Holländer), Sieglinde (Die Walküre), Amelia (Un ballo in maschera), Leonora (Forza del destino), Aida, Isolde, Arabella, Brünnhilde, Salome. An der Wiener Staatsoper debü­tierte sie 2003 als Senta und sang hier außerdem die Sieglinde, Brünnhilde (Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Leonora (Forza del destino) Ariadne, Tosca, Marschallin, Minnie. 

Im Haus am Ring wurden nicht allzu viele bedeutende Meisterwerke zur Uraufführung gebracht. Richard Strauss’ und Hugo von Hofmannsthals vierte gemeinsame Oper Die Frau ohne Schatten bildet aber eine der diesbezüglich wenigen Ausnahmen: Am 10. Oktober 1919 erblickte das Werk, das Strauss „als die letzte romantische Oper“ ansah, an der Wiener Staatsoper das Licht der Welt und gehört seither zum fixen Bestandteil der internationalen Spielpläne. Schon während der gemeinsamen Arbeit schwärmte der Komponist vom Libretto: „Unglaublich edel, großartig, reif und interessant, mit prachtvollen dramatischen, sittlichen Problemen, herrliche scenische Vorgänge.“ Musikalisch und musikdramaturgisch griff Strauss Ideen von Richard Wagner auf und führte sie in seinem Sinne weiter. Hinsichtlich des zaubermärchenhaften Ambientes und den Prüfungen, die den Helden auferlegt sind, stand hingegen Mozarts Zauberflöte Pate.