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Do. 21.03.2019, 18:00 - 22:45 Wien

Richard Strauss

Der Rosenkavalier

Dirigent: Adam Fischer, Regie: Otto Schenk
Mit Adrianne Pieczonka, Peter Rose, Stephanie Houtzeel, Chen Reiss

 
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Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
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Adam Fischer | Dirigent

1949 in Budapest geboren, studierte Adam Fischer Komposition und Dirigieren zunächst in Budapest und dann in der Klasse von Hans Swarowsky in Wien. Ein erstes Engagement führte ihn als Korrepetitor an die Oper Graz. Danach wurde er 1. Kapellmeister an der Oper in Helsinki, am Staatstheater Karlsruhe und an der Bayerischen Staatsoper, GMD in Freiburg, in Kassel und Mannheim. 2007-2010 war er Künstlerischer Leiter der Ungarischen Staatsoper. Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter der Budapester Wagner Tage. Er dirigiert regelmäßig an den größten Opernhäusern in Europa und den USA, u. a. an der Met, der Scala, am ROH Covent Garden, in Bayreuth. 1987 war er Mitinitiator der Haydnfestspiele Eisenstadt. Er ist Chefdirigent der Österreichisch-Ungarischen Haydn Philharmonie und des Danish National Chamber Orchestras. Als Konzertdirigent ist er in allen wichtigen Musikzentren präsent. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1980 mit Otello und leitete hier eine große Anzahl an Vorstellungen wie Rosenkavalier, Fledermaus, Ring, Fidelio, Cavalleria rusticana, Mozart/Da Ponte-Zyklus, Pagliacci.

 

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Peter Rose | Baron Ochs auf Lerchenau

Peter Rose gab sein Operndebüt im Jahre 1986 als Commendatore (Don Giovanni) in Hong Kong im Zuge eines Gastspiels des Glyndebourne Festivals. Regelmäßige Auftritte führten ihn seither u. a. nach Aix-en-Provence, Paris, London, Rom, an die New Yorker Metropolitan Opera, nach Barcelona, an die Deutsche Oper Berlin, die Komische Oper Berlin, die Berliner Staatsoper, nach Sydney, an die Scottish Opera, nach Hamburg, Tokio, an das Royal Opera House Covent Garden in London, nach Chicago, San Francisco, Salzburg, Bregenz, München, Amsterdam und Dresden. Erfolge feierte er unter anderem als Bottom (A Midsummer Night’s Dream), Ochs, Gurnemanz, Osmin, Claggart, Ramfis, Mustafà, Philipp, Kezal, Basilio, Falstaff, Leporello, Walter (Luisa Miller), Daland, Silva (Ernani), Fasolt. Jüngste Engagements umfassen: Marke, Pogner Hunding, Gurnemanz, Osmin, Arkel an der Hamburgischen Staatsoper, Osmin, Ochs, Basilio an der Bayerischen Staatsoper, Ochs an der Semperoper in Dresden, La Roche und Daland am ROH Covent Garden. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1997 als Marke (Tristan und Isolde) und sang hier seither Claggart, Gremin, Rocco, Gurnemanz, Ochs und Sarastro.

Peter Jelosits | Haushofmeister bei Faninal

KS Peter Jelosits wurde in Wien geboren. Er war Mitglied der Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Musikhochschule und am Konservatorium der Stadt Wien. Von 1983 bis 1985 war er Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. 1984 debütierte er als 1. Priester (Die Zauberflöte). Seit 1985 ist er Ensemblemitglied des Hauses am Ring. Er wirkte bei Festivals wie zum Beispiel beim Carinthischen Sommer, bei den Wiener Festwochen, bei der Schubertiade Hohenems und bei den Salzburger Festspielen mit. An der Wiener Staatsoper trat er u. a. als Jaquino (Fidelio), Normanno (Lucia di Lammermoor), Rodrigo (Otello), Wirt (Rosenkavalier), Gaston (La traviata), Yamadori (Madama Butterfly), Arbace (Idomeneo), Missail (Boris Godunow), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Hirt (Tristan und Isolde), Dr. Blind (Die Fledermaus), Heinrich (Tannhäuser), Narr (Wozzeck), Monsieur Taupe (Capriccio), Titelrolle Traumfresserchen, Sir Hervey (Anna Bolena), Rustighello (Lucrezia Borgia), Tschekalinski (Pique Dame), Don Curzio (Le nozze di Figaro) auf.


Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015 (Auswahl): Yamadori, 2. Jude, 4. Knappe, Harry (Fanciulla del west), Dr. Blind.

Ulrike Helzel | Annina

Die in Magdeburg geborene Mezzosopranistin Ulrike Helzel erhielt ihre Gesangsausbildung an der Leipziger Musikhochschule. An der Deutschen Oper Berlin war sie viele Jahre Ensemblemitglied. Hier sang sie Cherubino in Le nozze di Figaro, Fuchs in Das schlaue Füchslein, Hänsel in Hänsel und Gretel, Siébel in Gounods Faust, Orpheus in Orpheus und Euridice und Octavian in Der Rosenkavalier.

Ab Herbst 2012 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper. Seit 2006 gastiert die Künstlerin bei den Bayreuther Festspielen, zunächst als Wellgunde im Ring und seit 2008 im Parsifal als Blumenmädchen und Knappe. Ulrike Helzel gastierte unter anderem Theater Basel, an der Komischen Oper, der Semperoper (Titelpartie Carmen), dem Nationaltheater Weimar, dem Opernhaus Halle, der Opéra de Lyon, der Opéra La Monnaie Brüssel, der Bayerischen Staatsoper München, der Nederlandse Opera Amsterdam, beim Festival de Canarias, bei den Dresdner Musikfestspielen.

An der Wiener Staatsoper debütierte sie im Jahr 2011 und sang Wellgunde (Rheingold, Götterdämmerung), Zweite Norn (Götterdämmerung), Siegrune (Walküre).

Alexandru Moisiuc | Polizeikommissar

ALEXANDRU MOISIUC was born in Bucharest and completed his violin studies at the Enescu University of Music. In 1980 he began his opera singing studies at the Porumbescu Music Academy. In 1984 he made his debut at the Bucharest National Opera in Werther, where he was engaged as soloist. In 1991 he was engaged at the Wiener Kammeroper as Don Giovanni, and went on a tour to Japan and South Korea with the Kammeroper. In 1992 he became 1st soloist at the National Opera in Temesvar, two years later his collaboration with the Wiener Staatsoper began, where he has been a soloist ever since. In 1990 he started working as singing teacher at the Bucharest Music Academy. Performances have led the artist to La Scala in Milan, the Semperoper, the Alte Oper Frankfurt, the Palais des Beaux-Artes in Brussels, the Herodes Atticus in Athens. His repertoire includes more than 50 of the most important roles of his fach, spanning four centuries and ranging from Monteverdi to Schönberg. 
 

Stephanie Houtzeel | Octavian

Die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel erhielt ihren „Master of Music“ an der Juilliard School in New York und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Sie war in führenden Rollen an der Opéra National de Paris, der Oper Zürich, der Semperoper, dem Washington Kennedy Center, der New York City Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra de Lyon, der Opéra National du Rhin, der Royal Danish Opera, dem Teatro Nacional de São Carlos, der New Israeli Opera, der Oper Graz und bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Komponist, Octavian, Dorabella, Siébel, Varvara, Nicklausse, Kreusa, Orlofsky oder Jenny Hill zu sehen war. Neben den großen Strauss- und Mozart-Rollen ihres Stimmfachs umfasst ihr Repertoire u.a. Charlotte, Glucks Orfeo, Händels Ariodante, Ottavia, Valencienne oder Amando in Grand Macabre. Künftige Engagements führen die Mezzosopranistin u.a. nach Graz (Titelrolle Xerxes), an die Komische Oper Berlin, zu den Bayreuther Festspielen. 2015 erscheint ihre neue CD Nostalgia.

Chen Reiss | Sophie

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Marcus Pelz | Notar

MARCUS PELZ wurde in Stuttgart geboren, studierte Sologe­sang, Lied und Oratorium, klassische Operette sowie das Fach Alte Musik am Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte die Opernschule der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Erste Engagements am Landestheater St. Pöl­ten, an der Wiener Kammeroper (1995-1997) und der Neuen Oper Wien legten den Grundstein für seine Verpflichtung an die Wiener Staatsoper (seit 1999 als Ensemblemitglied). Gas­tengagements führten ihn u.a. in der Titelpartie von Wozzeck an das Teatro Avenida in Buenos Aires und zu dem Maggio Musicale in Florenz mit dem Rosen­kavalier. Sein Repertoire im Haus am Ring umfasst mehr als achtzig Partien u. a. Hermann, Gregorio, Schaunard, Notar u. Polizeikommissar, Kothner und Konrad Nachtigall, Sprecher u. 2. Priester, Antonio, Phorbas, Angelotti, Donald, Gualtiero Raleigh, Alessio, Masetto, Haly, Johann, 1. Schäfer, Albert, Altgesell und Saretzki. Sehr beliebt beim jungen Publikum sind sei­ne Auftritte im Rahmen der Kinderoper-Vorstellungen auf dem Dach der Wiener Staatsoper.

Adrianne Pieczonka | Feldmarschallin

Die kanadische Sopranistin ADRIANNE PIECZONKA wurde zu Beginn ihrer Karriere an die Wiener Volksoper engagiert und wurde dann Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Dort begann sie ihre internationale Karriere, die sie in alle großen Opernhäuser und Musikzentren der Welt führte. Am ROH Co­vent Garden in London sang sie Donna Anna, an der Mailänder Scala in Otello, Rosenkavalier und Tannhäuser, an der Metro­politan Opera in Pique Dame, Walküre und Simon Boccaneg­ra, bei den Münchner Opernfestspielen in Ariadne auf Naxos, beim Maggio Musicale in Florenz in Die Frau ohne Schatten. An der Pariser Oper Bastille war sie als Senta zu erleben und an der Canadian Opera Toronto sang sie ihre erste Leonore. Bei den Salzburger Festspielen sang sie in Don Carlo und im Rosenkavalier, bei den Bayreuther Fest­spielen Sieglinde und Senta. In Aix en Provence debütierte sie als Chrysothemis. An der Wiener Staatsoper sang sie u. a. Contessa d’Almaviva, Antonia, Tatjana, Donna Anna und Donna Elvira, Senta, Marschallin, Elsa, Eva, Desdemona, Arabella und Ariadne. Adrianne Pieczonka ist Österrei­chische Kammersängerin, „Officer of the Order of Canada“ und seit 2010 Mitglied der Royal So­ciety of Canada.

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Tosca, Elisabeth (Don Carlos ital.).

Markus Eiche | Faninal

MARKUS EICHE wurde in St. Georgen im Schwarzwald geboren, er studierte in Karlsruhe und Stuttgart und ist Preisträger einiger nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe. Am Natio­naltheater Mannheim begann er seine Karriere und war dort un­ter anderem als Marcello (La Bohème), Wolfram (Tannhäuser), Papageno (Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte) sowie in den Titelpartien von Wozzeck oder Don Giovanni zu erleben. In der Spielzeit 2007/2008 wurde er Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper und sang hier u. a. Marcello, Jeletzki, Belcore (L’elisir d’amore), Albert (Werther), Lescaut (Manon), Fritz/Frank, Valentin (Faust), Donner (Das Rhein­gold), Gunther (Götterdämmerung), Eugen Onegin, Don Juan (Aus einem Totenhaus), Dr. Fal­ke (Die Fledermaus). Darüber hinaus gastierte der Künstler u. a. bei den Salzburger Festspie­len, an der Mailänder Scala, der Nederlandse Opera Amsterdam, der Semperoper Dresden, der Deutschen Staatsoper Berlin, der Finnish National Opera, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, an der Münchner Staatsoper und bei den Bayreuther Festspielen. Seit Herbst 2012 unterrichtet Markus Eiche an der Züricher Hochschule der Künste.

 

Caroline Wenborne | Leitmetzerin

CAROLINE WENBORNE wurde in Sydney geboren und studier­te Gesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Sie war Siege­rin bei zahlreichen Gesangswettbewerben und war 2005/2006 Mitglied des Opernstudios Köln. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Donna Anna (Don Giovanni), Desdemona (Otello), Alice Ford (Falstaff) und Ru­salka. In 2006/2007 war sie Stipendiatin der Opera Foundation Australia an der Wiener Staatsoper, wo sie 2007 als Giannetta (L’elisir d’amore) debütierte; im selben Jahr erhielt sie die Eberhard Waechter-Medaille. Seit der Saison 2007/2008 ist Caroline Wenborne Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie sang hier u. a. Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Anna (Don Giovanni), Javotte (Manon), Mascha und Chloë (Pique Dame), Gerhilde (Walküre), Freia (Das Rheingold), Gutrune und Dritte Norn (Götterdämmerung), Freia (Das Rheingold), Isotta (Die schweigsame Frau). Weitere Verpflichtungen führten die Sängerin u.a. an die Victoria Opera Australia, wo sie als Donna Anna zu hören war. 
 

Michael Laurenz | Valzacchi

MICHAEL LAURENZ stammt aus Halle an der Saale und begann seine musikalische Laufbahn als Trompeter, u.a. im Gustav Mahler Jugendorchester und später als Erster Trompeter bei den Berliner Symphonikern. Ab 2006 verlagerte er seine musikalische Tätigkeit zum Gesang hin. Zunächst war er Mitglied des Opernstudios in Zürich, 2010 wurde er Ensemblemitglied in Zürich. 2010 gastierte er erstmals bei den Bregenzer Festspielen, zu denen er 2014 zurückkehrte. Seit 2010 ist er immer wieder Gast an der Pariser Oper, 2012 konnte er sein Salzburger Festspieldebüt feiern. Weitere Debüts führten ihn an die Bayerische Staatsoper, zum Stuttgarter Musikfest, an die Berliner Staatsoper und an die Vlaamse Opera. 2015 kamen wichtige Stationen der Opernwelt hinzu, z.B. Amsterdam, Mailand und das Theater an der Wien. Sein Konzertrepertoire reicht von Bach bis zu Werken des 20. Jahrhunderts. Geplant sind Engagements beim Brechtfestival Augsburg/Kurt Weill-Fest Dessau, in Glyndebourne, Lyon, Zürich, Antwerpen und an der Mailänder Scala. Mit Beginn der Spielzeit gehört er zum Ensemble der Wiener Staatsoper.

Wolfram Igor Derntl | Haushofmeister bei der Marschallin

Wolfram Igor Derntl wurde in Mauthausen geboren. Er schloss sein Gesangsstudium am Goetheanistischen Konservatorium mit Auszeichnung ab. 2004 wurde er in den Chor der Wiener Staatsoper engagiert und ist seitdem auch Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Vor seinem festem Engagement an der Wiener Staatsoper war er u. a. an der Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper, am Stadttheater St. Pölten, in Klosterneuburg, Schwetzingen oder am Wiener Burgtheater engagiert. Erfolgreich war er als Tamino (Zauberflöte), Basilio und Don Curzio (Figaro), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Barinkay (Zigeunerbaron), Symon (Bettelstudent), Adam (Vogelhändler) und Alfred (Fledermaus). Seit seinem Engagement an der Wiener Staatsoper verkörperte er neben seiner administrativen Tätigkeit für den Chor zahlreiche Partien und wirkte in der vergangenen Spielzeit am Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper mit. Seit 2009/2010 ist er im Haus am Ring mit einem Solovertrag engagiert.
 

Benjamin Bruns | Sänger

Seinen sängerischen Werdegang begann BENJAMIN BRUNS als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Noch während des Studiums an der Musikhochschule Hamburg wurde ihm durch das Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten. Dem folgten Ensembleverträge an der Oper Köln sowie der Sächsischen Staatsoper Dresden. Gastspiele führten ihn u.a. an das Staatstheater Nürnberg, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, das Teatro Colón und zu den Bayreuther Festspielen. Auch als Oratorien- und Liedsänger genießt Benjamin Bruns einen hervorragenden Ruf und ist somit neben der Oper ebenfalls in den großen Konzertsälen zu Hause. Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 gehört Benjamin Bruns zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier Partien wie Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Oronte (Premierenproduktion Alcina), Arturo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Premierenproduktion Le nozze di Figaro), Brighella (Ariadne auf Naxos), Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Évandre (Premierenproduktion Alceste).


 

 

Portrait Benjamin Bruns

Mariam Battistelli | Modistin

Die junge Sopranistin Mariam Battistelli wurde in Äthiopien geboren und studierte am Lucio Campiani Konservatorium in Mantua. 2010 war sie an der Seite von Plácido Domingo und Ruggero Raimondi in der bekannten Opernverfilmung Rigoletto in Mantua unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta zu erleben. 2014 gewann sie den dritten Preis beim internationalen Maria Callas-Wettbewerb in Verona, ein Jahr darauf war sie Preisträgerin beim Franca Mattiucci-Wettbewerb. In Rom gewann sie den ersten Platz beim internationalen Ottavio Ziino-Wettbewerb. 2013-2016 war Mariam Battistelli Mitglied im Centre Perfeccionament Plácido Domingo am Palau de les Arts in Valencia; in dieser Zeit sang sie in Produktionen wie Manon Lescaut (Giacomo Puccini), L’incoronazione di Dario (Antonio Vivaldi) oder Juditha triumphans (Antonio Vivaldi). Darüber hinaus trat die Sopranistin am Königlichen Opernhaus Muscat in der Uraufführung von The Opera! auf. Die junge Sängerin ist nicht nur auf der Opernbühne, sondern auch in Konzerten zu erleben. An der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied Mariam Battistelli seit Anfang des Jahres 2018 ist, debütierte sie als Pamina in der Zauberflöte für Kinder. Sie ist Stipendiatin von Novomatic.

Jörg Schneider | Wirt

Der in Wels geborene Künstler erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben und studierte bei Prof. Elfriede Obrowsky in Wien.

1995 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters Wiesbaden. Von 1997-2000 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Wichtige Auftritte der jüngsten Vergangenheit waren unter anderem sein Debüt am Gran Teatre del Liceu Barcelona als Leukippos in Daphne, sein Rollendebüt als Narraboth in Salome an der Wiener Staatsoper und Belmonte beimMaggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta. Gastengagements in seiner erfolgreichen Karriere führten Jörg Schneider unter anderem an das Teatro alla Scala di Milano, Deutsche Oper Berlin, Teatro Real Madrid, Semperoper Dresden, Staatsoper Stuttgart, Théâtre De La Monnaie, Brüssel, Opernhaus Zürich, Teatro Bellini di Catania, Teatro Regio di Parma, Teatro Comunale di Firenze, Teatro Regio di Torino, Teatro Filarmonico di Verona, Teatro Lirico di Cagliari, Teatro Massimo Palermo, Teatro dell'Opera di Roma, Teatro Communale Ferrara, Seefestspiele Mörbisch, Festspielhaus Baden-Baden sowie nach Tokyo und Hongkong.

Als Konzertsänger war Jörg Schneider Gast in der Royal Albert Hall, Carnegie Hall, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Philharmonie Dresden, Radio France und Concertgebow Amsterdam. Sein Konzertrepertoire umfasst unter anderem Haydns Die Schöpfung, Schumanns Dichterliebe, Bachs Johannespassion, Mozarts Requiem, Verdis Messa da Requiem, Berlioz‘ Te Deum und Mendelssohn-Bartholdys Walpurgisnacht.

Dirigenten, mit denen der Künstler zusammengearbeitet hat, sind unter anderem: Christian Thielemann, Riccardo Muti, Claudio Abbado, Dennis Russell Davis, Edo de Waart, Peter Schneider, Bertrand de Billy, Pinchas Steinberg, Theodor Guschlbauer, Christoph Prick, Gustav Kuhn und Semyon Bychkow.

An der Wiener Staatsoper debütierte er 2016 als Jacquino in Fidelio.

Es ist zeitig am Morgen. Die von ihrem Gatten vernachlässigte Feldmarschallin hat eine stürmische Liebesnacht mit ihrem Geliebten Oktavian verbracht. Da platzt ohne jede Ankündigung ihr Vetter, der lüstern-aufdringliche Baron Ochs von Lerchenau herein. Ochs, der gekommen ist, um sich für seine bevorstehende Hochzeit mit Sophie Faninal, der Tochter eines reichen Emporkömmlings, von der Marschallin einen standesgemäßen Kavalier für die traditionelle Rosenüberreichung an die Braut empfehlen zu lassen, findet sogleich Gefallen an der "Kammerzofe", der er sogleich unzweifelhafte Angebote macht. Als ihm die Marschallin schließlich Oktavian als den geeigneten Rosenkavalier empfiehlt und ihm ein Medaillon des Geliebten zeigt, ist Ochs über die "Ähnlichkeit" der "Kammerzofe" mit dem Bildnis Oktavians höchst verwundert, akzeptiert aber den Vorschlag.

Als Oktavian in der Funktion des Rosenkavaliers bei Sophie eintritt, verlieben sich die beiden jungen Menschen sogleich ineinander. Da Ochs, der nur an der Mitgift des Mädchens interessiert ist, sich auch noch überaus derb und anzüglich zu benimmt, denkt Sophie gar nicht mehr daran ihn zu heiraten. Als sie schließlich zur Unterzeichnung des Ehevertrages gedrängt wird, zieht Oktavian den Degen, fordert Ochs zum Duell und verletzt diesen leicht am Arm. Das nun folgende allgemeine Durcheinander verhindert den rechtlichen Akt der Eheschließung. Um die geplante Hochzeit endgültig zu untergraben, soll Ochs auch noch eine Falle gestellt werden. In einem Brief lädt ihn die "Kammerzofe" zu einem Beisammensein in ein Vorstadtgasthaus …

Ochs der das Angebot der „Kammerzofe“ voller Freude angenommen hat, trifft diese im besagten Vorststadtbeisl. Als er sich an "ihr" vergreifen möchte, dringen verschiedene Gestalten in das Zimmer und beginnen einen Mummenschanz. Ganz zuletzt kommen auch noch Faninal, Sophie, ein Polizeikommissär und die Marschallin dazu. Schließlich muss Ochs erkennen, dass er als Bräutigam ausgedient hat. Verlegen bleiben Oktavian und Sophie mit der Marschallin zurück. Als letztere sich der neuen Neigung Oktavians gewiss ist, führt sie ihn - ganz Herrin der Szene - der jüngeren Sophie zu und überantwortet das junge Paar seinem Schicksal.