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Mi. 16.01.2019, 17:00 - 22:00 Wien

Richard Wagner

Siegfried

Dirigent: Axel Kober, Regie: Sven-Eric Bechtolf
Mit Stephen Gould, Iréne Theorin, Tomasz Konieczny, Herwig Pecoraro

 
Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Richard Wagner  |  Musik
  • Axel Kober  |  Dirigent
  • Sven-Eric Bechtolf  |  Regie
  • Rolf Glittenberg  |  Bühne
  • Marianne Glittenberg  |  Kostüme
  • fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Möller)  |  Video

Axel Kober | Dirigent

Axel Kober setzt als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein seit 2009/10 mit seinem breiten Repertoire vom Barock bis zu Uraufführungen in Oper und Ballett entscheidende Akzente. Feste Engagements hatte er zuvor an den Theatern Schwerin, Dortmund und Mannheim sowie als Musikdirektor an der Oper Leipzig. Neben seinen sinfonischen Tätigkeiten führen ihn Gastengagements mit Opern wie Die Frau ohne Schatten, Elektra, Parsifal, Tannhäuser, Lohengrin, Tristan und Isolde, regelmäßig an die Staatsoper Hamburg, Deutsche Oper Berlin, Semperoper Dresden, das Opernhaus Zürich. Seit 2013 dirigiert Axel Kober bei den Bayreuther Festspielen, zuletzt Der fliegende Holländer. An der Wiener Staatsoper wird er diese Spielzeit neben Hänsel und Gretel und Arabella auch Der Ring des Nibelungen dirigieren.

Sorin Coliban | Fafner

SORIN COLIBAN wurde in Bukarest geboren und studierte dort an der Musikakademie. Er sang unter anderem am ROH Covent Garden, an drei der Pariser Opernh.user, in Athen, San Francisco, Santiago de Chile, Tel Aviv, beim Rossini Festival in Pesaro, an der Bayerischen Staatsoper, in Amsterdam (Concertgebouw), an der Deutschen Oper am Rhein, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und der Wiener Volksoper. Im Sommer 2013 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und im Jahr 2014 wird er sein Debüt an der Oper in Lausanne geben. Sein Repertoire umfasst Partien wie Philipp II., Fiesco, Procida, Ramfis, Ferrando, Banquo, Don Giovanni, Leporello und Commendatore, Sarastro, Guglielmo, Lord Sidney, Holl.nder, Timur. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2004 als Monterone (Rigoletto) und sang hier unter anderem den Grand Inquisiteur (Don Carlos), Landgraf (Tannhäuser), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Capulet (Romeo et Juliette), Fra Melitone (La forza del destino), Fasolt (Das Rheingold), Bartolo (Le nozze di Figaro), Colline (La Bohème). 

 

Stephen Gould | Siegfried

Zu den Zukunftsprojekten des amerikanischen Heldentenors STEPHEN GOULD zählen Pagliacci in Berlin, Tristan und Isolde in Berlin, London und Zürich, Siegfried und Götterdämmerung in München, Tannhäuser in Budapest, Dresden und Berlin, Fi­delio in Dresden. 2015 bis 2017 wird er in einer Neuproduktion des Ring des Nibelungen in Tokio die Partien Loge, Siegmund und Siegfried verkörpern. 2016 wird er u.a. in der Titelpartie in William Bolkoms McTeague in Linz zu hören sein. In der jüngs­ten Vergangenheit sang er Lohengrin in Hamburg, Dresden und Triest, Siegfried und Götterdämmerung in Amsterdam, Berlin, Bayreuth und New York, Frau ohne Schatten in Buenos Aires, Salzburg und Dresden, Tristan und Isolde in Tokio, Dresden und Berlin, Parsifal in Dresden und Graz, Der fliegende Holländer in Turin, Madrid, New York, München und Palermo, Tannhäuser in Las Palmas, paris, Tokio, Genf und Bayreuth, Peter Gri­mes in Dresden und Genf, Die Liebe der Danae in Dresden, Fidelio in München, Dresden, Tokio und Florenz. 2004 debütierte er als Paul (Tote Stadt) an der Wiener Staatsoper und sang hier auch Erik, Parsifal, Siegfried (Siegfried, Götterdämmerung), Tannhäuser, Bacchus.

Iréne Theorin | Brünnhilde

IRÉNE THEORIN ist regelmäßiger Gast an allen großen Opern­häusern. Nach ihrem Debüt als Brünnhilde in Kopenhagen gas­tierte sie mit der Partie u.a. in London, Peking, Budapest, Berlin und Dresden und gab mit dieser Rolle 2009 ihr USA-Debüt an der Met sowie in Washington, gefolgt von Tokio 2010. In der Spielzeit 2012/2013 war sie die Brünnhilde im Barenboim-Ring an der Staatsoper Berlin und der Scala, beim Wagner-Festival in Budapest und in Barcelona. 2005 gab sie ihr Debüt als Turan­dot in Kopenhagen. Auftritte in dieser Partie folgten in Tokio, Tel Aviv, Guanzghou, Dresden und am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Met und der Bayerischen Staatsoper. 2006 sang sie ihre erste Isolde in Brüssel, danach in Rotterdam, Washington, Kopenhagen, Tokio und Berlin. Von 2008 bis 2012 war sie Isolde bei den Bayreuther Festspielen. 2007 und 2008 trat sie in Kopenhagen als Elisabetta (Don Carlo), Tosca und Elisabeth (Tannhäuser) auf. Ihr Debüt als Santuzza folgte 2012. Bei den Salzburger Festspielen gab sie 2010 ihr Debüt als Elektra, diese Rolle gestaltete sie auch an der Pariser Oper. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2011 als Venus. Rolle an der Wiener Staatsoper 2011/2012: Venus (Tannhäuser).  

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Venus, Isolde.

Tomasz Konieczny | Der Wanderer

TOMASZ KONIECZNY wurde 1972 in Lodz/Polen geboren. An der dortigen Filmakademie studierte er Schauspiel sowie Gesang in Warschau und Dresden. 1997 debütierte er in Po­sen als Figaro (Nozze di Figaro), zwei Jahre später in Leipzig, 2000/2001 wechselte er an das Lübecker Theater. Während dieser Zeit wurde er nach St. Gallen, Halle, Chemnitz und Mannheim verpflichtet. Ab 2002/2003 war er Ensemblemitglied in Mannheim. 2005 debütierte er an der Deutschen Oper am Rhein. Weitere Engagements umfassen Auftritte an der Scala, an der Pariser Oper, der Semperoper, Teatro Real, Warschau, an der Bayerischen Staatsoper, Tokio, Berlin und Salzburger Festspiele. Zu seinen Partien zählen unter anderem: Kezal, Orest, Procida, Ramfis, Wotan Wanderer, Pizarro, Großinquisitor, Jochanaan, Osmin, Golaud, Saras­tro, Mandryka, Amfortas, Alberich, Pimen, Marke, Colline, Melitone, Wozzeck. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als Alberich und sang hier seither auch Fra Melitone, Alberich (kompletter Ring), Amfortas, Goldhändler, Jochanaan, Wotan, Wanderer, Mandryka, Jack Rance, Don Pizarro und Dreieinigkeitsmoses.  

Jochen Schmeckenbecher | Alberich

JOCHEN SCHMECKENBECHER stammt aus Hockenheim und studierte in Köln und New York. Nach ersten Festengagements im Hagen und der Komischen Oper Berlin ist er freischaffend tätig. Zuletzt sang er u.a. Dr. Kolenatý (Die Sache Makropulos) und Kurwenal an der Pariser Bastille. Kommende Pläne beinhalten Produktionen am Liceu, an der Oper Leipzig, am ROH Covent Garden, am Palais Garnier in Paris sowie Konzerte. Wesentliche Projekte der letzten Zeit waren seine Debüts an der Bayerischen Staatsoper als Marquis de la Force (Dialogues des Carmelites) und am ROH Covent Garden als Alberich (Siegfried) sowie Alberich im gesamten Ring-Zyklus an der Oper Frankfurt und konzertant in der Berliner Philharmonie. Darüber hinaus folgte er Einladungen als Amfortas nach Frankfurt und Turin, Dr. Kolenatý zu den Salzburger Festspielen, Kurwenal nach Lyon, Pizarro an die Semperoper, vier Bösewichte (Contes d‘Hoffmann) an die Wiener Volkoper, Klingsor, Frank, Beckmesser, Faninal, Papageno an die Berliner Staatsoper, als Musiklehrer u.a. an die Met und die Scala, als Wozzeck ans Liceu, nach Madrid und Hamburg. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2011 als Musiklehrer und sang hier noch Kurwenal.

 

Maria Nazarova | Stimme des Waldvogels

Die russische Koloratursopranistin MARIA NAZAROVA wurde in Dnepropetrovsk (Ukraine) geboren. Ihre Gesang- und Schauspielausbildung erhielt sie an der Russischen Akademie für Theaterkunst im Fach Musiktheater in Moskau. Nach Abschluss ihres Diplomstudiums mit Auszeichnung absolvierte sie 2011 am Mozarteum Salzburg ein Masterstudium im Fach Gesang mit dem Schwerpunkt Barockmusik. Maria Nazarova konzertierte als Solistin in Europa, in Russland sowie in Großbritannien und ist mehrfache Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Sie war Finalistin des International Hans Gabor Belvedere Singing Competition 2014 in Düsseldorf und wurde mit dem Ersten Preis beim International Opera Singing Competition 2015 in Portofino (Italien) ausgezeichnet. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied der Opernklasse an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. 2015/2016 erhielt sie einen Stipendiatenvertrag an der Wiener Staatsoper und sang dort u. a. Despina, Clorinda, Oscar und Barbarina. Außerdem war sie als Taumännchen (Hänsel und Gretel) an der Wiener Volksoper zu erleben, als Lisa (La Sonnambula) am Staatstheater am Gärtnerplatz München, als Despina am Bolschoi-Theater Moskau und als Gretel mit dem Staatlichen Symphonieorchester Vilnius zu hören. Ab der Spielzeit 2016/2017 gehört sie zum festen Solistenensemble der Staatsoper Wien.

Monika Bohinec | Erda

Die slowenische Mezzosopranistin MONIKA BOHINEC studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Operndebüt gab sie 2006 als Clarissa (Die Liebe zu den drei Orangen) an der Slowenischen Staatsoper. In den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim, wo sie u.a. als Carmen, Giulietta, Suzuki und Ulrica zu hören war. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie bisher bereits unter anderem als Lola, Fenena, Suzuki, Marcellina, Ulrica, Fremde Fürstin (Rusalka) und Erste Norn zu hören war. Jüngste Gastspiele führten sie als Magdalena (Meistersinger) zu den Salzburger Festspielen. Im Jänner 2014 gab sie einen Liederabend im Wiener Musikverein. Im Juni 2014 gab sie ihr Debüt als Amneris in einer Premierenproduktion am Münchner Theater am Gärtnerplatz. Gastengagements in vergangenen Spielzeiten umfassen Suzuki in Maribor, Principessa di Bouillon (Adriana Lecouvreur) in Rijeka, Walküre in Frankfurt und Czipra (Zigeunerbaron) bei den Seefestspielen Mörbisch. In Juni 2015 singt sie unter anderem auch mit Royal Philharmonic Orchestra in Royal Albert Hall in London.

Herwig Pecoraro | Mime

KS Herwig Pecoraro stammt aus Bludenz und studierte in Feldkirch, Mantua und Modena und besuchte Meisterkurse bei KS Schwarzkopf. Gastauftritte führten ihn zu den Bregenzer und Salzburger Festspielen, an die Opernhäuser von Bern, St. Gallen, Hamburg, München, Paris, Nizza, Toulouse, Mailand, New York und San Francisco. Er war am Opernhaus Graz und an der Volksoper Wien engagiert, seit 1991 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er 1991 als Steuermann (Der fliegende Holländer) debütierte und seither u. a. Jaquino (Fidelio), Monostatos und 1. Geharnischter (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Mime (Das Rheingold, Siegfried), Hirt (Tristan und Isolde), Triquet (Eugen Onegin), Laios (Oedipe), Wirt (Der Rosenkavalier), Beppo (Pagliacci), Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichinaccio (Les Contes d´Hoffmann), Bob Boles (Peter Grimes), Don Garzia (Gesualdo), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Incroyable (Andrea Chénier), Bardolfo (Falstaff), Guillot (Manon) sowie Klammerschneider (Der Riese vom Steinfeld) und Fatty sang.

Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/2014: u. a. Bob Boles (Peter Grimes), Herodes (Salome), Hauptmann (Wozzeck), Mime (Das Rheingold).

1. Aufzug 
Siegfried ist bei Mime, dem Schmied, im Wald aufgewachsen. Als er nach seinen Eltern forscht, erzählt ihm Mime von Siegfrieds Mutter, die bei seiner Geburt starb und lediglich das zerbrochene Schwert Notung, das sein Vater im letzten Kampf trug, hinterließ. Als Siegfried wieder einmal im Wald unterwegs ist, erscheint ein Wanderer, in dem man Wotan erkennt, und fordert Mime zu einer Wissenswette heraus, die dieser verliert. Vom Wanderer erfährt Mime außerdem, dass nur jener, der das Fürchten nicht kennt, das Schwert Notung neu schmieden könne. Mime weiß, dass es sich bei dieser Person um Siegfried handelt. Mime verspricht Siegfried das Erlernen des Fürchtens im Kampf mit dem Drachen Fafner. Insgeheim hofft er, durch Siegfried den von Fafner gehüteten Nibelungenring und den Nibelungenhort zu erlangen. Siegfried gelingt es auf Anhieb, das Schwert Notung zu schmieden. 
2. Aufzug 
Vor der Drachenhöhle wacht Mimes Bruder Alberich. Der Wanderer, der diesen aufsucht, kündigt ihm die Ankunft Mimes und Siegfrieds an. Alberichs Versuch, Fafner zur Herausgabe des Ringes zu überreden, schlägt fehl. Siegfried tötet nach kurzem Kampf Fafner. Nachdem das Drachenblut Siegfrieds Mund benetzt hat, versteht dieser die Sprache der Vögel. Ein Waldvogel macht Siegfried auf Ring und Hort aufmerksam. Den wieder herbeieilenden Mime, der Siegfried nach dem Leben trachtet, tötet er mit dem Schwert Notung und folgt dem Waldvogel, der ihm von der schlafenden Brünnhilde erzählt. 
3. Aufzug 
Der Wanderer weckt Erda und erklärt ihr, dass er zugunsten des jungen Siegfried abdanken wolle. Doch der herbeieilende Siegfried behandelt den Wanderer kaum anders als zuvor Mime. Er zerschlägt dem Wanderer den Speer, an dem einst das Schwert von Siegfrieds Vater Siegmund zerbrach, und bahnt sich den Weg zu einem von Feuer umloderten Felsen. Dort findet er die schlafende Brünnhilde, die er erweckt. Beide erwachen in Liebe zueinander.