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Sa. 24.03.2018, 19:00 - 21:30 Wien

Gottfried von Einem

Dantons Tod

Dirigentin: Susanna Mälkki, Regie und Licht: Josef Ernst Köpplinger
Mit Wolfgang Koch, Herbert Lippert, Jörg Schneider, Thomas Ebenstein, Olga Bezsmertna

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • SWR Experimentalstudio  |  Musik
  • Susanna Mälkki  |  Dirigentin
  • Josef Ernst Köpplinger  |  Regie und Licht
  • Rainer Sinell  |  Bühnenbild
  • Alfred Mayerhofer  |  Kostüme
  • Ricarda Regina Ludigkeit  |  Choreographie

Wolfgang Koch | George Danton

WOLFGANG KOCH zählt zu den wichtigsten dramatischen Ba­ritonstimmen der Opernwelt. Zunächst hatte er Festengage­ments am Stadttheater Bern, am Staatstheater Stuttgart und war an der Wiener Volksoper engagiert. Mittlerweile ist der Künstler freischaffend tätig und Gast an allen großen Opern­häusern und Festivals der Welt. Besondere Erfolge feierte er zuletzt unter anderem als Hans Sachs, Mandryka, König Lear und Borromeo (Palestrina) in Frankfurt, als Doktor Faust (Busoni), Orest, Alberich (Ring), Telramund, Pizarro und Graf Luna in München, sowie an der Hamburgischen Staatsoper, wo er als Alberich, Morone (Pa­lestrina),Don Giovanni, als Jochanaan, Kurwenal und Amfortas zu erleben war. Am Royal Oper House in London debütierte er als Hans Sachs und wenig später auch als Alberich. Bei den Salzburger Festspiele war Wolfgang Koch Barak (Frau ohne Schatten), bei den Bay­reuther Festspielen 2013 Wotan / Wanderer. Wolfgang Koch ist auch ein regelmäßiger Gast auf den internationalen Konzertpodien. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als Kothner und sang weiters Hans Sachs, Jochanaan, Barak, Telramund. 

Rolle an der Wiener Staatsoper 2013/2014: Telramund.

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Jochanaan.

Herbert Lippert | Camille Desmoulins

Der Österreicher und ehemalige Wiener Sängerknabe HER­BERT LIPPERT zählt zu den bedeutenden Tenören unserer Zeit. Die ersten Förderer seiner Stimme waren Sir Georg Solti und Wolfgang Sawallisch, unter deren Leitung zahlreiche Auf­nahmen wie Die Schöpfung, Don Giovanni und Die Meister­singer von Nürnberg entstanden. 1997 wurde Herbert Lippert für die Interpretation der Rolle des David in Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Sir Georg Solti mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Mit den Wiener Philharmoni­kern verbindet ihn nicht nur eine intensive Arbeit auf dem Opern-und Konzertsektor, sondern auch eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Operette, insbesondere der „entarteten Ope­rette “. Zu den großen Erfolgen am Liedsektor zählen Liederabende mit Wolfgang Sawallisch und Maurizio Pollini. Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper An der Wiener Staatsoper debütierte er im Jahr 1985 in La traviata und sang hier Rollen wie etwa Tamino, Matteo, Fla­mand, Don Ottavio, Offizier (Cardillac), Belmonte, Alfred, Froh, Walther von der Vogelweide, Skuratov, Aegisth, Jim Mahoney, Peter Grimes, Erik, Eisenstein. 


 

Jörg Schneider | Hérault de Séchelles

Der in Wels geborene Künstler erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben und studierte bei Prof. Elfriede Obrowsky in Wien.

1995 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters Wiesbaden. Von 1997-2000 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Wichtige Auftritte der jüngsten Vergangenheit waren unter anderem sein Debüt am Gran Teatre del Liceu Barcelona als Leukippos in Daphne, sein Rollendebüt als Narraboth in Salome an der Wiener Staatsoper und Belmonte beimMaggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta. Gastengagements in seiner erfolgreichen Karriere führten Jörg Schneider unter anderem an das Teatro alla Scala di Milano, Deutsche Oper Berlin, Teatro Real Madrid, Semperoper Dresden, Staatsoper Stuttgart, Théâtre De La Monnaie, Brüssel, Opernhaus Zürich, Teatro Bellini di Catania, Teatro Regio di Parma, Teatro Comunale di Firenze, Teatro Regio di Torino, Teatro Filarmonico di Verona, Teatro Lirico di Cagliari, Teatro Massimo Palermo, Teatro dell'Opera di Roma, Teatro Communale Ferrara, Seefestspiele Mörbisch, Festspielhaus Baden-Baden sowie nach Tokyo und Hongkong.

Als Konzertsänger war Jörg Schneider Gast in der Royal Albert Hall, Carnegie Hall, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Philharmonie Dresden, Radio France und Concertgebow Amsterdam. Sein Konzertrepertoire umfasst unter anderem Haydns Die Schöpfung, Schumanns Dichterliebe, Bachs Johannespassion, Mozarts Requiem, Verdis Messa da Requiem, Berlioz‘ Te Deum und Mendelssohn-Bartholdys Walpurgisnacht.

Dirigenten, mit denen der Künstler zusammengearbeitet hat, sind unter anderem: Christian Thielemann, Riccardo Muti, Claudio Abbado, Dennis Russell Davis, Edo de Waart, Peter Schneider, Bertrand de Billy, Pinchas Steinberg, Theodor Guschlbauer, Christoph Prick, Gustav Kuhn und Semyon Bychkow.

An der Wiener Staatsoper debütierte er 2016 als Jacquino in Fidelio.

Thomas Ebenstein | Robespierre

THOMAS EBENSTEIN wurde 1979 in Kärnten geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. Von 2003 bis 2012 war der Tenor Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Gastengagements führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Lin den, die Semperoper Dresden, an die Deutsche Oper am Rhein, das Grand Théâtre de Genève, an das Theater an der Wien, an die Volksoper Wien, die Carnegie Hall in New York, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zur Ruhrtriennale Bochum, zu den Wiener Festwochen, den Osterfestspielen Salzburg, den Salzburger Festspielen, zum Bergen International Festival und zum Hong Kong Arts Festival. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) – u.a. bei den Salzburger Festspielen, DVD bei Arthaus, Vašek (Die verkaufte Braut), Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Narraboth (Salome) und Alfred (Die Fledermaus). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2012 und sang u.a. Tanzmeister, Andres, Valzacchi, Monostatos, Jack O’Brien, Incroyable, Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio, Guillot de Morfontaine.  

 

Olga Bezsmertna | Lucile

OLGA BEZSMERTNA absolvierte ihr Studium an der Kiev National Academy of Music in der Ukraine im Jahr 2010. Sie war unter den Finalisten des Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbs in Wien 2010 und 2011. Beim Debut Gesangswettbewerb 2008 in Deutschland wurde sie sowohl mit dem Ersten Preis, als auch mit dem Publikums- und dem Puccini- Preis ausgezeichnet. 2007 war sie beim Oper Oder-Spree Festival engagiert. Im Jahr 2006 erhielt sie eine Auszeichnung beim Internationalen Rimsky-Korsakow-Gesangswettbewerb in St. Petersburg. Die Sopranistin erhielt weiters den 1. Preis des Internationalen Gesangswettbewerbs der Bertelsmann Stiftung. Im Sommer 2011 war sie Teilnehmerin des Young Singers Projects der Salzburger Festspiele. Ihr Repertoire umfasst u. a. Contessa d’Almaviva, Pamina, Donna Elvira, Fiordiligi, Micaëla, Marguerite, Nedda, Marfa (Die Zarenbraut), Tatjana. Sie ist Ensemblemit- glied an der Wiener Staatsoper, an der sie 2012 debütierte und u.a. Dame (Cardillac), Pamina, 3. Norn, Contessa d’Almaviva und Rosalinde sang. Aktuelle Auftritte umfassen ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin und bei den Salzburger Festspielen.   

Ayk Martirossian | Saint Just

AYK MARTIROSSIAN wurde in Armenien geboren und studierte an der Russischen Gnessin Akademie. 1994-1996 war er Solist am Moskauer Neuen Opern Theater, 1996-2004 Solist am Bolschoi- Theater. Auftritte führten ihn an die Bayerische Staatsoper, die Met, das Teatro Massimo di Palermo, das Teatro La Fenice, an die Tokio Opera, an das Teatro Lirico di Trieste, nach San Francisco, an die Canadian Opera, nach Las Palmas, Tel Aviv, nach Florenz, Turin, Lissabon, Hamburg. Zu seinem Repertoire zählen Zaccaria, Fiesco, Lord Sidney, Balthasar, Basilio, Ferrando, Boris, Pimen, Gremin, Colline, Fafner, Geronte, Padre Guardiano, Raimondo, Alvise, Oroveso, Sparafucile, Timur, Il Grande Inquisitore, Filippo II, Don Ruy Gomez de Silva. Er arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Renato Polumbo, Marcelo Viotti, Seiji Ozawa, Paolo Carigniani, Fabio Luisi, Michael Tilson Thomas, Asher Fisch und Simone Young zusammen. An der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied er ist, debütierte er 1998 und war hier zuletzt u.a. als König (Aida), alter Zwangsarbeiter (Lady Macbeth von Mzensk), Oberpriester des Baal (Nabucco) zu hören.

Clemens Unterreiner | Herman

CLEMENS UNTERREINER was born in Vienna. In 1998 he began his vocal art studies with Hilde Rössel-Majdan, Gottfried Hornik, Helena Lazarska and Wicus Slabbert. Numerous national and international opera and operetta productions as well as lied evenings, oratories and church concerts. Guest soloist in the Große Saal of the Wiener Musikverein, at the Wiener Konzerthaus, Palau de la Musica and other international concert halls. Member of the ensemble of the Wiener Staatsoper since 2005, where Clemens Unterreiner for example sang Sharpless, Faninal, Donner, Harlekin, Melot, Brétigny, Schtschelkalow, Oberpriester des Apollon(Alceste), Happy (La fanciulla del West), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos),Schaunard. Also as guest soloist at the Volksoper Wien he very successfully performed as Papageno or Sharpless. Further engagements led him to the New York Carnegie Hall, the Royal Opera House Copenhagen, to the Strasbourgh Opera, the Salzburger Festspiele, Opera de Nice, Linzer Landestheater, the Oper Chur, the Sommerfestspiele Heidenheim as well as to the Richard Wagner Festival Budapest.

 

Portrait Clemens Unterreiner

Wolfgang Bankl | Simon

KS WOLFGANG BANKL stammt aus Wien, erhielt eine Violinausbildung und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gesang, Lied und Oratorium sowie Oper. Erste Engagements erhielt er an die Wiener Kammeroper, ans Opernhaus Kiel und ans Tiroler Landestheater. Gastverträge führten ihn u. a. nach Zürich, Hamburg, Köln, Barcelona, Salzburg, Strasbourg, an die Mailänder Scala, zu den Wiener Festwochen, nach Bregenz, Tokio, Tel Aviv, Rom und Paris. Aktuell debütierte er als Baron Ochs auf Lerchenau in Dresden unter Christian Thielemann. Gemeinsam mit Norbert Pfafflmeyer, Harald Kollegger und Schmerzhelm v. Solchgemut gründete er das fahrende Kleinfestival Giro d’Arte. Seit 1993 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und singt hier u. a. Papageno, Alberich (Rheingold), Doktor (Wozzeck), Klingsor, Figaro (Le nozze di Figaro), Harašta (Schlaues Füchslein), Frank, Graf Waldner, Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Hauptmann (Boris Godunow), Ochs, Geisterbote (Die Frau ohne Schatten), Tierbändiger/Athlet (Lulu), Ringender (Die Jakobsleiter), Zirkusdirektor (Der Riese vom Steinfeld), La Roche, Leporello, Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny), Swallow (Peter Grimes). Er ist Österreichischer Kammersänger.

Wolfram Igor Derntl | ein junger Mensch

Wolfram Igor Derntl wurde in Mauthausen geboren. Er schloss sein Gesangsstudium am Goetheanistischen Konservatorium mit Auszeichnung ab. 2004 wurde er in den Chor der Wiener Staatsoper engagiert und ist seitdem auch Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Vor seinem festem Engagement an der Wiener Staatsoper war er u. a. an der Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper, am Stadttheater St. Pölten, in Klosterneuburg, Schwetzingen oder am Wiener Burgtheater engagiert. Erfolgreich war er als Tamino (Zauberflöte), Basilio und Don Curzio (Figaro), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Barinkay (Zigeunerbaron), Symon (Bettelstudent), Adam (Vogelhändler) und Alfred (Fledermaus). Seit seinem Engagement an der Wiener Staatsoper verkörperte er neben seiner administrativen Tätigkeit für den Chor zahlreiche Partien und wirkte in der vergangenen Spielzeit am Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper mit. Seit 2009/2010 ist er im Haus am Ring mit einem Solovertrag engagiert.
 

Wolfram Igor Derntl | 1. Henker

Wolfram Igor Derntl wurde in Mauthausen geboren. Er schloss sein Gesangsstudium am Goetheanistischen Konservatorium mit Auszeichnung ab. 2004 wurde er in den Chor der Wiener Staatsoper engagiert und ist seitdem auch Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Vor seinem festem Engagement an der Wiener Staatsoper war er u. a. an der Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper, am Stadttheater St. Pölten, in Klosterneuburg, Schwetzingen oder am Wiener Burgtheater engagiert. Erfolgreich war er als Tamino (Zauberflöte), Basilio und Don Curzio (Figaro), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Barinkay (Zigeunerbaron), Symon (Bettelstudent), Adam (Vogelhändler) und Alfred (Fledermaus). Seit seinem Engagement an der Wiener Staatsoper verkörperte er neben seiner administrativen Tätigkeit für den Chor zahlreiche Partien und wirkte in der vergangenen Spielzeit am Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper mit. Seit 2009/2010 ist er im Haus am Ring mit einem Solovertrag engagiert.
 

Marcus Pelz | 2. Henker

MARCUS PELZ wurde in Stuttgart geboren, studierte Sologe­sang, Lied und Oratorium, klassische Operette sowie das Fach Alte Musik am Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte die Opernschule der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Erste Engagements am Landestheater St. Pöl­ten, an der Wiener Kammeroper (1995-1997) und der Neuen Oper Wien legten den Grundstein für seine Verpflichtung an die Wiener Staatsoper (seit 1999 als Ensemblemitglied). Gas­tengagements führten ihn u.a. in der Titelpartie von Wozzeck an das Teatro Avenida in Buenos Aires und zu dem Maggio Musicale in Florenz mit dem Rosen­kavalier. Sein Repertoire im Haus am Ring umfasst mehr als achtzig Partien u. a. Hermann, Gregorio, Schaunard, Notar u. Polizeikommissar, Kothner und Konrad Nachtigall, Sprecher u. 2. Priester, Antonio, Phorbas, Angelotti, Donald, Gualtiero Raleigh, Alessio, Masetto, Haly, Johann, 1. Schäfer, Albert, Altgesell und Saretzki. Sehr beliebt beim jungen Publikum sind sei­ne Auftritte im Rahmen der Kinderoper-Vorstellungen auf dem Dach der Wiener Staatsoper.

Ildikó Raimondi | eine Dame

KS ILDIKÓ RAIMONDI stammt aus Arad, Rumänien, erhielt dort ihre musikalische Ausbildung und schloss ihr Gesangs­studium in Italien bei Flaviano Labo und Carlo Bergonzi ab. Auftritte absolvierte und absolviert sie in Dresden, München, Berlin, Valencia, Zürich, Helsinki sowie bei den Festspielen in Salzburg, Edinburgh, Ludwigsburg, Bregenz und den Wiener Festwochen. Seit 1991 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie debütierte hier im November 1991 als Sophie (Rosenkavalier). Es folgten unter anderem Marzelline (Fide­lio), Zdenka (Arabella), Pamina (Zauberflöte), Antonia (Contes d’Hoffmann), Micaëla (Car­men), Susanna (Nozze di Figaro), Adele und Rosalinde (Fledermaus), Hanna Glawari (Lustige Witwe), Nedda (Pagliacci), Lauretta (Gianni Schicchi), Mimì und Musetta (Bohème), Alice (Falstaff), Dame (Cardillac), Donna Elvira (Don Giovanni). Sie wirkte 2005 beim Festkonzert 50 Jahre Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper wie auch bei den Gastspielen nach Asien (2007), Japan (2008), Garmisch- Partenkirchen (2009) mit. 2004 wurde ihr der Titel Österrei­chische Kammersängerin verliehen. 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: u.a. Rosalinde, 3. Norn, Gerhilde.

Zoryana Kushpler | ein Weib

Zoryana Kushpler ist im ukrainischen Lviv (Lemberg) geboren. Mit fünf Jahren lernte sie bei ihrer Mutter Klavier, wechselte aber später zur Violine. Ab 1993 studierte sie in der Klasse ihres Vaters an der Musik Hochschule in Lviv Gesang. 1998 wechselte sie an die Musikhochschule Hamburg.



Auftritte führten sie unter anderem nach Zürich, Genf, Venedig, Mailand, Florenz, Hamburg, Berlin, London und nach Bern, wo sie in 2004 -2006 Ensemblemitglied des Stadttheaters war. Sie gestaltete dort u. a. Rollen wie Sesto (Giulio Cesare) oder Preziosilla (Forza del destino). Sie sang Adelaide (Arabella) an der Oper Graz und Carmen, Giulietta (Contes d’Hoffmann), Maddalena (Rigoletto) und Prinz Orlofsky an der Volksoper.



An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2007 als Adelaide. Sie war hier weiters unter anderem als Polina und Daphnis (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin), Giulietta (Les Contes d'Hoffmann), Fenena (Nabucco), Suzuki (Madama Butterfly), Ulrica (Un ballo in maschera), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) und Preziosilla (La forza del destino) zu erleben.


Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/ 2014: u. a. Smeton, Orlofsky, Lola, Marthe, Fenena.

1. Teil
Robespierre hat die Macht an sich gerissen und lässt unentwegt Gegner hinrichten. Sein einziger Gegner auf Augenhöhe ist Danton – dementsprechend könnte nur er im Konvent gegen den tyrannischen Extremisten vorgehen. Doch dafür scheint Danton die Zeit noch nicht gekommen.
Desungeachtet verhöhnt Danton Robespierre in einem persönlichen Gespräch wegen dessen zur Schau getragenen Tugendhaftigkeit. Umso leichter folgt Robespierre dem Ratschlag des jungen Fanatikers Saint-Just, Danton und seine engsten Verbündeten, Hérault de Séchelles und Camille Desmoulins, festnehmen zu lassen.
Obwohl Danton frühzeitig von der drohenden Verhaftung erfährt, weigert er sich zu fliehen und liefert sich somit indirekt Robespierre aus. 
2. Teil
Danton und seine Freunde sind im Gefängnis. Auf die Hilfe der Massen, die ursprünglich geschlossen hinter Danton gestanden sind, kann er sich nicht mehr wirklich verlassen – die offizielle Meinung beginnt sich bereits, zumindest teilweise, gegen ihn zu wenden.
Vor dem Revolutionstribunal kann sich der von seinen Gegnern gefürchtete Rhetoriker Danton gekonnt verteidigen, sodass er kurzzeitig wieder Oberhand gewinnt. Doch Saint-Just legt gefälschtes Belastungsmaterial gegen die Beschuldigten vor. Danton klagt daraufhin Robespierre, Saint-Just und ganz allgemein die „Raben des Wohlfahrtsausschusses“ des Hochverrats an. Die Zuhörer sind gespalten und die Gefangenen werden mit Gewalt abgeführt.
Vor dem versammelten Volk werden Danton und seine Freunde guillotiniert – die Hinrichtung wird vom der Menge jubelnd gefeiert und mit gebrüllten „Heil!“-Rufen quittiert. 
Desmoulins irrsinnig gewordene Gattin Lucile besiegelt, nach ihrem Lied vom Schnitter Tod, mit den Worten „Es lebe der König“ auch ihr eigenes Schicksal.