Archiv Detail

Zurück zur Übersicht

Di. 13.03.2018, 19:00 - 22:15 Wien

Rudolf Nurejew

Raymonda

Dirigent: Kevin Rhodes, Choreographie: Rudolf Nurejew

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Rudolf Nurejew  |  Choreographie
  • Kevin Rhodes  |  Dirigent
  • Rudolf Nurejew  |  Inszenierung
  • Nicholas Georgiadis  |  Bühnenbild und Kostüme
  • John B. Read  |  Licht

Ioanna Avraam | Clémence, Raymondas Freundin

Geboren in Nikosia (Zypern). Sie erhielt ihre Ausbildung an der Nadina Loizidou Ballet School in Limassol und an der Heinz-Bosl-Stiftung / Ballett-Akademie in München. Erste Auftritte hatte sie mit dem Diastasis Ballett in Zypern und dem Bayerischen Staatsballett. 2008 wurde sie an das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper engagiert, 2010 avancierte sie zur Halbsolistin des Wiener Staatsballett, 2014 wurde sie zur Solotänzerin ernannt. Zu ihren wichtigsten Rollen zählen Pas de deux in Pierre Lacottes "La Sylphide", Bauernpaar in Elena Tschernischovas „Giselle“, Kitris Freundin in Rudolf Nurejews „Don Quixote“, Gefährtin des Prinzen, Kleiner Schwan, Edelfräulein und Neapolitanischer Tanz in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Fee des Ehrgefühls und Pas de quatre in Peter Wrights "Dornröschen", Luisa, Pastorale, Spanischer Tanz und Schneeflocke in Rudolf Nurejews "Der Nussknacker", Manu-Tanz in Rudolf Nurejews "La Bayadère", Solo-Schneeflocke und Chinesischer Tanz in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Lescauts Geliebte in Kenneth MacMillans "Manon", Prinzessin Louise in Kenneth MacMillans „Mayerling“, Helena in Jorma Elos "Ein Sommernachtstraum", Vivette in Roland Petits "L'Arlesienne", Hauptpartien in August Bournonvilles "Blumenfest in Genzano", Marius Petipas "Paquita", Pierre Lacottes Pas de six aus „La Vivandière“, August Bournonvilles Pas de deux aus "La Sylphide" und Pas de six aus „Napoli“, Serge Lifars "Suite en blanc", Rudi van Dantzigs "Vier letzte Lieder", Wachtang Tschabukianis Pas de six aus „Laurencia“, Nils Christes "Before Nightfall", David Dawsons "A Million Kisses to my Skin", William Forsythes „The Vertiginous Thrill of Exactitude“, Stephan Thoss' "Blaubarts Geheimnis" und „Skew-Whiff“ von Paul Lightfoot und Sol León sowie Ausschnitte aus Marius Petipas "Die Bajadere" (3. Akt) und Variation in Rudolf Nurejews "Raymonda" (3. Akt). Hauptpartien kreierte sie in Patrick de Banas "Windspiele" Natalia Horecnas "Contra Clockwise Witness" (Engel) und Antony McDonalds und Ashley Pages "Ein Reigen", in dem sie auch die Rolle der Mathilde Schönberg tanzte. Gastspiele führten sie in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee .
 

Alice Firenze | Henriette, Raymondas Freundin

Geboren in Genua (Italien). Ausgebildet an der Ballettschule der Mailänder Scala, wurde sie 2005 Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. 2010 avancierte sie zur Halbsolistin des Wiener Staatsballetts, 2013 wurde sie zur Solotänzerin ernannt.

Zu ihrem Repertoire zählen Judith in Stephan Thoss' "Blaubarts Geheimnis", Straßentänzerin in Rudolf Nurejews "Don Quixote", Solo-Sylphide in Pierre Lacottes "La Sylphide", Fee der Schönheit, Fee der Lebhaftigkeit und Pas de quatre in Peter Wrights "Dornröschen", Gefährtin des Prinzen und Ungarischer Tanz in Rudolf Nurejews "Schwanensee", Arabischer Tanz in Rudolf Nurejews "Der Nussknacker", Zigeunerin in John Crankos "Romeo und Julia", Lescauts Geliebte in Kenneth MacMillans "Manon", Helena in Jorma Elos "Ein Sommernachtstraum", Schatten der Marie Antoinette in Patrick de Banas „Marie Antoinette“, Partien in Marius Petipas "Paquita", George Balanchines „Who Cares?“, Serge Lifars "Suite en blanc", Jerome Robbins’ „Glass Pieces“, Rudi van Dantzigs "Vier letzte Lieder", John Neumeiers "Bach Suite III" und "Vaslaw", Jiří Kyliáns „Sechs Tänze“ und „Bella Figura“, William Forsythes "The Second Detail", Nils Christes "Before Nightfall". David Dawsons "A Million Kisses to my Skin, Rudolf Nurejews "Raymonda" (Variation 3. Akt und Vase fantastique). (Haupt-)partien kreierte sie in András Lukács' "Duo" und in Patrick de Banas "Windspiele" und Eno Pecis "Herzblume", Natalia Horecnas "Contra Clockwise Witness" (Engel) und Antony McDonalds und Ashley Pages "Ein Reigen" (Mitzi). Gaspiele führten sie in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee.

Vladimir Shishov | Abderachman, Sarazenischer Fürst

Geboren in St. Petersburg (Russland). Er ist Absolvent der St. Petersburger Waganowa-Akademie des Russischen Balletts. Von 2000 bis 2006 war er Mitglied des Balletts des Mariinski-Theaters, zuletzt als Solist. Zu seinem Repertoire an diesem Theater zählten Basil in „Don Quixote“, Conrad in „Le Corsaire“, Rotbart in „Schwanensee“, Jean de Brienne in „Raymonda“, Ferhad in „Legende von der Liebe“, Paris in „Romeo und Julia“, Jüngling in „Leningrader Sinfonie“ sowie Partien in John Neumeiers „The Sounds of Empty Pages“ und William Forsythes „In the Middle, Somewhat Elevated“ und „Steptext“. Sein Engagement als Solotänzer an das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper erfolgte 2006. 2010 wurde er zum Ersten Solotänzer des Wiener Staatsballetts ernannt.

Zu seinem Wiener Rollenrepertoire zählen Basil in Rudolf Nurejews „Don Quixote“, Solor in Vladimir Malakhovs „Die Bajadere“, Solor in Rudolf Nurejews "La Bayadère (2. Akt), Prinz Siegfried in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Franz in „Coppélia“ von Gyula Harangozó sen., Drosselmeyer/Der Prinz in Rudolf Nurejews "Der Nussknacker", Prinz Nussknacker in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Prinz Florimund in Peter Wrights "Dornröschen", Johann in Roland Petits “Die Fledermaus“, die Titelrolle und Fürst Gremin in John Crankos „Onegin“, Des Grieux in Kenneth MacMillans „Manon“, Wronski in Boris Eifmans „Anna Karenina“, Ludwig XVI. in Patrick de Banas „Marie Antoinette“, die Hauptpartien in Marius Petipas Grand Pas aus „Paquita“ und „Raymonda", den Militärkapellmeister in „Platzkonzert“ von Gyula Harangozó sen. und Hauptpartien in George Balanchines "Allegro Brillante", „Thema und Variationen“, Serge Lifars "Suite en blanc", Jerome Robbins’ „In the Night“, Twyla Tharps „Variationen über ein Thema von Haydn“, Jirí Kyliáns „Bella Figura“, William Forsythes "The Second Detail", Jorma Elos „Glow – Stop“, David Dawsons "A Million Kisses to my Skin" sowie ein Duo aus Roland Petits „Proust ou les Intermittences du cœur“. In Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“ kreierte er die Partie des Oberon.

Gastspiele führten ihn in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee.

Auszeichnung: Prix International der Zeitschrift „Ballet 2000“ (2008).

Rudolf Nurejews "Raymonda" zur Musik von Alexander Glasunow kehrte unter Manuel Legris wieder auf den Spielplan der Wiener Staatsoper zurück. Die Liebesgeschichte um die junge Raymonda und den Ritter Jean de Brienne steckt voller Dramatik, die aber trotz der zwischenzeitlichen Entführung von Raymonda durch das heldenhafte Handeln ihres geliebten Ritters einen glücklichen Ausgang nimmt. Zusammen mit den Balletten Tschaikowskis bildet das Werk den Höhepunkt des „zaristischen Ballettrepertoires“.