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Do. 21.12.2017, 19:00 - 22:00 Wien

Richard Strauss

Arabella

Dirigent: Patrick Lange, Regie: Sven-Eric Bechtolf
Mit Kurt Rydl, Anna Gabler, Chen Reiss, Christopher Maltman, Benjamin Bruns

 
Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Richard Strauss  |  Musik
  • Patrick Lange  |  Dirigent
  • Sven-Eric Bechtolf  |  Regie
  • Marianne Glittenberg  |  Kostüme
  • Rolf Glittenberg  |  Bühne

Patrick Lange | Dirigent

Der 1981 in der Nähe von Nürnberg geborene Patrick Lange zählt zu den vielversprechenden Talenten der jungen Dirigentengeneration. Als Assistent Abbados arbeitete er mit den Berliner Philharmonikern, mit der Orchestra Mozart Bologna und mit dem Lucerne Festival Orchestra. 2009 war er mit Così fan tutte mit der Glyndebourne Opera in England auf Tournee. 2011 dirigierte er die Academy of St. Martin in the Fields auf einer Deutschland-Tour. Seine Laufbahn als Operndirigent begann er in Luzern (Falstaff, Don Giovanni). Mit Le nozze di Figaro debütierte er 2007 an der Komischen Oper. Seit 2008 wirkte er dort als 1. Kapellmeister, 2010 erfolgte seine Ernennung zum Chefdirigenten des Hauses (bis 2012). 2010/2011 eröffnete er mit den Meistersingern, später folgten Rigoletto, Rusalka und Idomeneo. 2011/2012 leitete er u. a. Freischütz, Der Rosenkavalier und Meistersinger an der Komischen Oper Berlin und La traviata am Covent Garden London. In der laufenden und nächsten Spielzeit folgen Die Entführung aus dem Serail an der Bayerischen Staatsoper, in Zürich Die Entführung aus dem Serail, Jenufa und Faust. 2010 debütierte er mit Madama Butterfly an der Wiener Staatsoper, wo er seither u. a. Don Giovanni, Così fan tutte, Die Zauberflöte für Kinder, Eugen Onegin und Die Fledermaus dirigierte.

Zoryana Kushpler | Adelaide

Zoryana Kushpler ist im ukrainischen Lviv (Lemberg) geboren. Mit fünf Jahren lernte sie bei ihrer Mutter Klavier, wechselte aber später zur Violine. Ab 1993 studierte sie in der Klasse ihres Vaters an der Musik Hochschule in Lviv Gesang. 1998 wechselte sie an die Musikhochschule Hamburg.



Auftritte führten sie unter anderem nach Zürich, Genf, Venedig, Mailand, Florenz, Hamburg, Berlin, London und nach Bern, wo sie in 2004 -2006 Ensemblemitglied des Stadttheaters war. Sie gestaltete dort u. a. Rollen wie Sesto (Giulio Cesare) oder Preziosilla (Forza del destino). Sie sang Adelaide (Arabella) an der Oper Graz und Carmen, Giulietta (Contes d’Hoffmann), Maddalena (Rigoletto) und Prinz Orlofsky an der Volksoper.



An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2007 als Adelaide. Sie war hier weiters unter anderem als Polina und Daphnis (Pique Dame), Olga (Eugen Onegin), Giulietta (Les Contes d'Hoffmann), Fenena (Nabucco), Suzuki (Madama Butterfly), Ulrica (Un ballo in maschera), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus) und Preziosilla (La forza del destino) zu erleben.


Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/ 2014: u. a. Smeton, Orlofsky, Lola, Marthe, Fenena.

Sorin Coliban | Graf Lamoral

SORIN COLIBAN wurde in Bukarest geboren und studierte dort an der Musikakademie. Er sang unter anderem am ROH Covent Garden, an drei der Pariser Opernh.user, in Athen, San Francisco, Santiago de Chile, Tel Aviv, beim Rossini Festival in Pesaro, an der Bayerischen Staatsoper, in Amsterdam (Concertgebouw), an der Deutschen Oper am Rhein, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und der Wiener Volksoper. Im Sommer 2013 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und im Jahr 2014 wird er sein Debüt an der Oper in Lausanne geben. Sein Repertoire umfasst Partien wie Philipp II., Fiesco, Procida, Ramfis, Ferrando, Banquo, Don Giovanni, Leporello und Commendatore, Sarastro, Guglielmo, Lord Sidney, Holl.nder, Timur. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2004 als Monterone (Rigoletto) und sang hier unter anderem den Grand Inquisiteur (Don Carlos), Landgraf (Tannhäuser), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Capulet (Romeo et Juliette), Fra Melitone (La forza del destino), Fasolt (Das Rheingold), Bartolo (Le nozze di Figaro), Colline (La Bohème). 

 

Donna Ellen | Kartenaufschlägerin

DONNA ELLEN stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Wilfrid Laurier University ihrer Heimat. Zwei Saisonen sang sie an der Canada Opera Piccola unter der Obhut von Leopold Simoneau und Pierrette Alarie, bevor sie an das Opernstudio Zürich wechselte. 1987 wurde sie an das Landestheater Linz en­gagiert, wo sie Partien wie die Königin der Nacht, Blonde, Zer­lina gestaltete oder in der Uraufführung von Balduin Sulzers Proteus sang. Auftritte absolvierte sie u. a. in Stuttgart, Genf, Berlin, Bad Ischl, im Musikverein und Konzerthaus. 2004 debü­tierte sie an der Volksoper. Ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied sie ist, gab sie 2003 als Helmwige. Seither sang sie hier u. a. die Marzellina (Barbiere di Siviglia), Axinja (Lady Macbeth von Mzensk), Leitmetzerin (Rosenkavalier), Annina (Traviata), Curra (Forza del destino), Brünnhilde (Nibelungenring für Kinder), Königin (Traumfresserchen), Berta (Pünktchen und Anton), Marcellina (Nozze di Figaro), Fekluša (Kátja Kabanová), Kar­tenaufschlägerin (Arabella), Aufseherin (Elektra), Dirne (Aus einem Totenhaus), Giovanna (Rigoletto). 
 

Kurt Rydl | Graf Waldner

KS KURT RYDL stammt aus Wien, studierte in Wien und Moskau. Er ist Gast an allen bedeutenden Bühnen sowie bei den Festspie­len von Bayreuth, Salzburg, Bregenz, Florenz, Verona, München und Glyndebourne. Sein Repertoire umfasst über 100 Partien des deutschen, französischen, italienischen und russischen Fa­ches. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1976 als Ferrando (Il trovatore) und sang hier seither u. a. Colline (La Bohème), Pi­men (Boris Godunow), Großinquisitor (Don Carlo), Commen­datore (Don Giovanni), Osmin (Entführung aus dem Serail), Rocco (Fidelio), Daland (Fliegender Holländer), Roger (Jérusalem), König Heinrich (Lohen­grin), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Geronte (Manon Lescaut), Talbot (Maria Stuarda), Pogner (Meistersinger), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Titurel und Gurnemanz (Parsifal), Fa­solt und Fafner (Das Rheingold), Hunding (Die Walküre), Fafner (Siegfried), Hagen (Götter­dämmerung), Boris (Lady Macbeth von Mzensk), Ochs (Rosenkavalier), Morosus (Schweigsa­me Frau), Landgraf (Tannhäuser), Claggart (Billy Budd), Sarastro (Zauberflöte). 1996 wurde er Österreichischer Kammersänger, 1999 Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. 

 

Anna Gabler | Arabella

ANNA GABLER wurde in München geboren und studierte an der dortigen Hochschule für Musik und Theater. Noch während
ihres Studiums wurde sie Mitglied des Jungen Ensembles der Bayerischen Staatsoper. Es folgten Festengagements an die
Deutsche Oper am Rhein und an das Staatstheater Nürnberg. Daneben sang sie an die Bayerischen Staatsoper und der Semperoper. In Bayreuth sang sie ab 2007 Ortlinde in Die Walküre. Weitere internationale Gastspiele führten sie ans Théâtre de la Monnaie in Brüssel, das Théâtre du Chatelet in Paris, die Hamburgische Staatsoper, als Eva zum Glyndebourne Festival und als Rosalinde an das New National Theatre in Tokio, wo sie auch im Frühling 2014 ihr Rollendebüt als Arabella gegeben hat. 2013 gab sie ihr Rollendebüt als Senta in Bologna. Im Sommer 2013 sang sie auch erstmals bei den Salzburger Festspielen die Eva. In Bologna gab sie ihr Debüt als Chrysothemis, daraufhin führte sie ein Engagement in derselben Rolle an die Staatsoper Prag und im 2017 an das Aalto-Theater in Essen, 2016 sang sie am Stadttheater Klagenfurt die Salome. Sie ist Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper.

Chen Reiss | Zdenka

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Christopher Maltman | Mandryka

Der britische Bariton CHRISTOPHER MALTMAN studierte Biochemie an der Warwick University und erhielt seine Gesangsausbildung an der Royal Academy of Music in London. Er ist Gewinner des Lieder-Preises beim renommierten Cardiff Singer of the World-Wettbewerb. Seither hat ihn seine Karriere an alle großen internationalen Opern- und Konzerthäuser gefuhrt. Aktuelle Auftritte umfassten bzw. umfassen unter anderem die Titelrolle in Don Giovanni bei den Salzburger Festspielen, in München und Koln; Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte) und Marcello (La Bohème) am Royal Opera House Covent Garden in London; Papageno, Figaro (Le nozze di Figaro), Sid (Albert Herring) beim Glyndebourne Festival; Papageno, Harlekin (Ariadne auf Naxos), Silvio (Pagliacci) an der New Yorker Metropolitan Opera; die Titelpartie in Billy Budd etwa an der Welsh National Opera, am Teatro Regio in Turin, in Seattle und Frankfurt. Weitere Auftritte führten bzw. führen ihn nach Paris, Berlin, zum Aldeburgh Festival, nach Zurich, an die Deutsche Staatsoper Berlin, nach Toulouse und an die Nederlandse Opera. Er ist auch ein anerkannter Lied- und Konzertsänger.

Benjamin Bruns | Matteo

Seinen sängerischen Werdegang begann BENJAMIN BRUNS als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Noch während des Studiums an der Musikhochschule Hamburg wurde ihm durch das Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten. Dem folgten Ensembleverträge an der Oper Köln sowie der Sächsischen Staatsoper Dresden. Gastspiele führten ihn u.a. an das Staatstheater Nürnberg, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, das Teatro Colón und zu den Bayreuther Festspielen. Auch als Oratorien- und Liedsänger genießt Benjamin Bruns einen hervorragenden Ruf und ist somit neben der Oper ebenfalls in den großen Konzertsälen zu Hause. Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 gehört Benjamin Bruns zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier Partien wie Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Oronte (Premierenproduktion Alcina), Arturo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Premierenproduktion Le nozze di Figaro), Brighella (Ariadne auf Naxos), Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Évandre (Premierenproduktion Alceste).


 

 

Portrait Benjamin Bruns

Thomas Ebenstein | Graf Elemér

THOMAS EBENSTEIN wurde 1979 in Kärnten geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. Von 2003 bis 2012 war der Tenor Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Gastengagements führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Lin den, die Semperoper Dresden, an die Deutsche Oper am Rhein, das Grand Théâtre de Genève, an das Theater an der Wien, an die Volksoper Wien, die Carnegie Hall in New York, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zur Ruhrtriennale Bochum, zu den Wiener Festwochen, den Osterfestspielen Salzburg, den Salzburger Festspielen, zum Bergen International Festival und zum Hong Kong Arts Festival. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) – u.a. bei den Salzburger Festspielen, DVD bei Arthaus, Vašek (Die verkaufte Braut), Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Narraboth (Salome) und Alfred (Die Fledermaus). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2012 und sang u.a. Tanzmeister, Andres, Valzacchi, Monostatos, Jack O’Brien, Incroyable, Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio, Guillot de Morfontaine.  

 

Maria Nazarova | Fiakermilli

Die russische Koloratursopranistin MARIA NAZAROVA wurde in Dnepropetrovsk (Ukraine) geboren. Ihre Gesang- und Schauspielausbildung erhielt sie an der Russischen Akademie für Theaterkunst im Fach Musiktheater in Moskau. Nach Abschluss ihres Diplomstudiums mit Auszeichnung absolvierte sie 2011 am Mozarteum Salzburg ein Masterstudium im Fach Gesang mit dem Schwerpunkt Barockmusik. Maria Nazarova konzertierte als Solistin in Europa, in Russland sowie in Großbritannien und ist mehrfache Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Sie war Finalistin des International Hans Gabor Belvedere Singing Competition 2014 in Düsseldorf und wurde mit dem Ersten Preis beim International Opera Singing Competition 2015 in Portofino (Italien) ausgezeichnet. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied der Opernklasse an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. 2015/2016 erhielt sie einen Stipendiatenvertrag an der Wiener Staatsoper und sang dort u. a. Despina, Clorinda, Oscar und Barbarina. Außerdem war sie als Taumännchen (Hänsel und Gretel) an der Wiener Volksoper zu erleben, als Lisa (La Sonnambula) am Staatstheater am Gärtnerplatz München, als Despina am Bolschoi-Theater Moskau und als Gretel mit dem Staatlichen Symphonieorchester Vilnius zu hören. Ab der Spielzeit 2016/2017 gehört sie zum festen Solistenensemble der Staatsoper Wien.

Gabriel Bermúdez | Graf Dominik

In Madrid geboren, absolvierte GABRIEL BERMÚDEZ seine musikalische Ausbildung Carmen Rodriguez Aragón, seiner Mutter. Ferner studierte er ein Jahr bei Teresa Berganza. Seit Beginn der Spielzeit 2002/2003 bis 2011 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u. a. als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Marcello (La Bohème), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Nardo (La finta giardiniera),Ping (Turandot), Borilée (Les Boréades), Dr. Falke (Die Fledermaus), Plistene (La grotta di Trofonio), Silvio (Pagliacci), Belcore (L’elisir d’amore) zu erleben war. Zuletzt sang er Papageno am Teatro Real Madrid und Figaro an der Staatsoper Hannover, Papageno in Jerez, Oreste (Iphigénie en Tauride) in Oviedo, Ping, Le Mari (Les mammelles de Tirésias) und Silvio am Liceu Barcelona, Almaviva (Le nozze di Figaro) in St. Moritz Opera Festi- va, Marcello in Valladolid, Harlekin an der Opéra de Paris, Schaunard in Barcelona und Danilo in Dortmund. Einen großen Erfolg hatte der Künstler als Harlekin bei den Salzburger Festspielen 2012, wohin er 2014 mit einer neuen Aufgabe zurückkehren wird. Seit 2013 ist er Ensemblemit- glied der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Melot, Sharpless, Marcello, Figaro, Belcore, Heger (Rusalka).

Arabella, die schöne Tochter des Grafen Waldner, wird von vielen Männern begehrt: Drei Grafen werben um sie und auch der junge Offizier Matteo ist in sie verliebt. Seine Hoffnungen werden von der ihm zugetanen Zdenka genährt. Sie ist die Schwester Arabellas, die jedoch als Bub auftritt, da sich die Familie Waldner außer Stande sieht, zwei Töchter standesgemäß in Wien auszuführen. Arabella aber möchte auf den Richtigen warten und zeigt Zdenka vom Fenster aus einen fremden Mann, dem sie zuvor auf der Straße begegnet ist und der auf sie einen starken Eindruck gemacht hat. Dieser Fremde ist Mandryka. Ein Brief Waldners an seinen verstorbenen Onkel gleichen Namens hat ihn nach Wien gerufen. Waldner hat, von Schulden bedrängt, seinem reichen Freund und Regimentskameraden nach Slawonien geschrieben und ein Bild Arabellas beigelegt. Der junge Mandryka und alleinige Erbe hat sich auf Anhieb in das Bild verliebt und hält nun bei Waldner um Arabellas Hand an. Da er der Richtige ist, gibt auch sie ihm ihr Wort, möchte aber während des Fiakerballs mit einem letzten Tanz von ihrer Mädchenzeit Abschied nehmen. Dem verzweifelten Matteo steckt Zdenka ein Kuvert zu, in dem sich, wie sie ihm sagt, der Schlüssel zu Arabellas Zimmer befände, wo diese ihn noch diese Nacht erwarten würde. Mandryka wird zufällig Zeuge dieses Gesprächs und glaubt sich von Arabella betrogen. Diese ist inzwischen vom Ball heimgekehrt und trifft in der Hotelhalle auf Matteo, der meint, sie eben in ihrem Zimmer in den Armen gehalten zu haben und nicht versteht, daß sie nun so spröde ist. Mandryka erscheint in Begleitung von Arabellas Eltern und glaubt, sie der Untreue überführt zu haben. Da aber stürzt Zdenka, als Mädchen erkenntlich, herbei. Sie selbst hat Matteo im dunklen Zimmer empfangen und will sich nun in die Donau stürzen. Der beschämte Mandryka hält für Matteo um die Hand Zdenkas an. Und auch sein Glück wird besiegelt: Arabella verzeiht ihm und reicht ihm dafür, dem Brauch seiner Heimat entsprechend, ein Glas reinen, klaren Wassers.