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Sa. 07.10.2017, 19:30 - 22:15 Wien

Sergej Prokofjew

Der Spieler

DirigentIn: Simone Young, Regie: Karoline Gruber
Mit Dmitry Ulyanov, Elena Guseva, Misha Didyk, Linda Watson, Thomas Ebenstein, Elena Maximova, Morten Frank Larsen

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Sergej Prokofjew  |  Musik
  • Simone Young  |  DirigentIn
  • Karoline Gruber  |  Regie
  • Roy Spahn  |  Bühnenbild
  • Mechthild Seipel  |  Kostüme
  • Ulrich Schneider  |  Licht
  • Stella Zannou  |  Choreographie
  • Alexander Meier-Dörzenbach  |  Dramaturgie

Simone Young | DirigentIn

Seit 2005 ist die mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Simone Young Intendantin der Staatsoper Hamburg und Generalmusikdirektorin der Philharmoniker Hamburg. Hier dirigiert sie ein breites musikalisches Spektrum von Premieren und Repertoirevorstellungen von Mozart über Verdi, Puccini, Wagner, Strauss bis zu Hindemith, Britten, Henze. An der Hamburgischen Staatsoper und bei den Philharmonikern Hamburg konnte sie mit Uraufführungen und deutschen Erstaufführungen große Erfolge verbuchen. Engagements führten die in Sydney geborene Dirigentin an alle führenden Opernhäuser der Welt, u. a. in Paris, London, München, New York, Los Angeles. Neben ihrer Operntätigkeit machte sie sich auch auf dem Konzertpodium einen Namen. 1999-2002 leitete sie als Chefdirigentin das Bergen Philharmonic Orchestra, 2001-2003 war sie Künstlerische Leiterin und Chefdirigentin der Australian Opera in Sydney/Melbourne. Seit 2007 ist sie auch Erste Gastdirigentin des Lissabonner Gulbenkian Orchesters. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 1993 mit La Bohème und leitete hier seither 25 Werke an rund 130 Abenden, darunter die Premieren von La Juive, Osud und Le villi.

Elena Guseva | Polina

ELENA GUSEVA wurde in Kurgan, in Sibirien, geboren. Sie studierte zunächst am Schostakowitsch College of Music Chorleitung und später Gesang am Moskauer Konservatorium bei Galina Pisarenko. Während der Studienzeit absolvierte die junge Sängerin erste Auftritte und gewann mehrere internationale Wettbewerbe. Darüber hinaus besuchte Elena Guseva eine große Anzahl an Meisterklassen, unter anderem bei Elizabeth Bice, Richard Bado, Gloria Guida Borelli, Diane Zola und Lenore Rosenberg. Ab 2009 trat Elena Guseva am Stanislawski Theater in Moskau auf, unter anderem als Mimì in La Bohème, Tatjana in Eugen Onegin, Donna Elvira in Don Giovanni, Cio-Cio-San in Madama Butterfly, Leonora in La forza del destino, Emma in Chowanschtschina, Antonia und Stella in Les Contes d’Hoffmann. Sie war auch am Theater in Saarbrücken und an der Hamburgischen Staatsoper (Fürstin Jaroslawna in Fürst Igor) zu hören. Aktuelle Engagements der Sängerin umfassen unter anderem Auftritte an der Deutschen Oper Berlin (Mimì) sowie am Théâtre du Capitole in Toulouse (Gerhilde in Die Walküre).

Misha Didyk | Alexej

MISHA DIDYK gehört zu den international gefragten Tenören seines Faches, insbesondere des russischen Repertoires. 2005 debütierte er an der Mailänder Scala und an der San Francisco Opera als Hermann in Pique Dame. 1999 debütierte er in Amerika, 2006 sang er den Des Grieux in Manon Lescaut an der San Francisco Opera, wenig später sang er ebendort den Ruggero in La Rondine. 2007/2008 war er in Prokofjews Spieler an der Mailänder Scala und an der Berliner Staatsoper Unter den Linden erfolgreich. 2009 debütierte er mit großem Erfolg als Sergej in Lady Macbeth von Mzensk an der Wiener Staatsoper, wohin er 2011 in der hiesigen Erstaufführung des Totenhauses zurückkehrte. Weitere Engagements brachten ihn als Pinkerton (Madama Butterfly) unter der Leitung von Lorin Maazel nach Valencia, als Des Grieux an die Deutsche Oper Berlin, als Cavaradossi unter Zubin Mehta zum Maggio Musicale Fiorentino, als Hermann und Andrei (Mazeppa) nach Lyon; den Hermann sang er überdies am Liceu in Barcelona. 2011 debütierte er als Radames (Aida) an der Vlaamse Opera, 2012 sang er Andrei Chowanski (Chowanschtschina) an der New Yorker Metropolitan Opera, Cavaradossi an der Vlaamse Opera und Hermann in Zürich. Zukünftige Auftritte bringen ihn u.a. an die Bayerische Staatsoper und nach Amsterdam.

Linda Watson | Babulenka

Linda Watson zählt zu den weltweit meist gefragten Wagner-Sopranistinnen unserer Tage. Die aus San Francisco stammende Sängerin begann als Mezzosopranistin und erarbeitete sich zunächst ein Mezzo-Repertoire - vorwiegend in Deutschland - mit Rollen wie Azucena, Marina oder Brangäne. 1992-2005 stand sie als Ensemblemitglied zunächst in Leipzig unter Vertrag und später an der Deutschen Oper am Rhein. In diese Zeit fiel ihr Fachwechsel zum Sopran, so dass man sie nun auch als Marschallin und Ariadne erleben konnte. Vor allem aber wurde sie eine begehrte Wagner-Sängerin und neben Kundry sowie Ortrud als Brünnhilde eingesetzt. Bald folgte ihr Debüt an der New Yorker Met und an anderen wichtigen Bühnen. 1998 debütierte sie in Bayreuth als Kundry um ab 2005 die drei Brünnhilde-Partien anlässlich der Neuinszenierung des Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann zu interpretieren. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 1986 in Leonard Bernsteins A Quiet Place, sang 1989 im Odeon die 3. Frauenstimme in der Staatsopernproduktion der Uraufführung von Beat Furrers Die Blinden und war im Haus am Ring seither als Brünnhilde (Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Elektra und als Venus zu hören.



Thomas Ebenstein | Marquis

THOMAS EBENSTEIN wurde 1979 in Kärnten geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. Von 2003 bis 2012 war der Tenor Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Gastengagements führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Lin den, die Semperoper Dresden, an die Deutsche Oper am Rhein, das Grand Théâtre de Genève, an das Theater an der Wien, an die Volksoper Wien, die Carnegie Hall in New York, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zur Ruhrtriennale Bochum, zu den Wiener Festwochen, den Osterfestspielen Salzburg, den Salzburger Festspielen, zum Bergen International Festival und zum Hong Kong Arts Festival. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) – u.a. bei den Salzburger Festspielen, DVD bei Arthaus, Vašek (Die verkaufte Braut), Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Narraboth (Salome) und Alfred (Die Fledermaus). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2012 und sang u.a. Tanzmeister, Andres, Valzacchi, Monostatos, Jack O’Brien, Incroyable, Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio, Guillot de Morfontaine.  

 

Elena Maximova | Blanche

ELENA MAXIMOVA schloss ihre Gesangsausbildung am Tschai­kowski-Konservatorium in Moskau ab und wurde 2000 als Solis­tin an das Moskauer Stanislavski Musik-Theater engagiert. Dort war Elena Maximova u.a. in folgenden Rollen zu hören: Polina (Pique Dame), Siébel (Faust), Orlofsky (Die Fledermaus), Su­zuki (Madama Butterfly), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Olga (Eugen Onegin), Carmen und Charlotte (Werther). Elena Ma­ximova debütierte 2005 auf der Bühne der Bayerischen Staats­oper in einer Neuproduktion von Rigoletto (Maddalena). Sie sang dort auch Suzuki, Carmen, Olga und Frederica (Luisa Miller) auf. Weiters gab sang sie an der Opéra de Lyon (Eugen Onegin, Pique Dame) und trat als Carmen an Häusern wie der Ber­liner Staatsoper, dem Teatro Comunale in Florenz, dem Palau de les Arts in Valencia und an der Scala auf. Elena Maximova ist weltweit auch als Konzertsängerin aktiv. Zuletzt sang sie Carmen, Preziosilla, Charlotte, Despina, Rosina, Nicklausse und Isabella in Moskau, Giulietta an der Met, Carmen und Eboli in Helsinki, Charlotte in Toko, Olga am ROH Covent Garten und an der Met. An derWiener Staatsoper debütierte sie 2012 als Carmen und sang noch Maddalena, Marfa, Eboli, Rosina, Polina.
 

 

Morten Frank Larsen | Mr. Astley

Geboren in Hammerum (Dänemark), studierte MORTEN FRANK LARSEN in Århus und perfektionierte sich bei Josef Greindl und Gino Bechi. 1994 debütierte der Künstler als Tarquinius in Brittens The Rape of Lucretia in Aarhus. Sein internationales Debüt folgte im Jahr darauf mit der Titelrolle in Don Giovanni am Goethe-Theater in Bad Lauchstädt. 1997-2000 war Larsen am Staatstheater Braunschweig engagiert, anschließend wurde er fixes Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. An der Wiener Staatsoper debütierte Morten Frank Larsen 2003 als Sprecher in der Zauberflöte und wirkte hier seither als Mercutio, Dr. Falke, Don Fernando und Mandryka. 2005 stand er am Teatro Massimo in Palermo als Jochanaan mit großem Erfolg auf der Bühne. Weitere Gastauftritte führten Larsen u.a. nach Sevilla, Bologna, an die Deutsche Oper Berlin und an die New Yorker Met. In der Saison 2005/2006 war Morten Frank Larsen außerdem mit großem Erfolg als Nathan in Nicholas Maw’s Sophie’s Choice (Koproduktion der Wiener Volksoper mit der Deutschen Oper Berlin und der Washington National Opera) sowohl in Berlin als auch bei der Österreichischen Erstaufführung in Wien auf der Bühne zu erleben. Morten Frank Larsen ist auch ein Konzert- und Liedsänger.

Pavel Kolgatin | Fürst Nilsky

PAVEL KOLGATIN wurde 1987 in Balaschow (Russland) geboren. Nach seinem Studium in Moskau gewann er mehrere Wettbewer­be. Er trat unter anderem bei Festivals wie Moscow December Nights Festival, Festival de Colmar in Frankreich, beim Rheingau Musik Festival und bei der Oldenburger Promenade auf. Er arbei­tete unter anderem mit Dirigenten wie Louis Langrée, Vladimir Spivakov, Viktor Popov und Nikolai Nekrasov zusammen und ab­solvierte als Solist der Accademy of Choral Art Auftritte in Russ­land, der Schweiz, Holland, Japan, Deutschland und Frankreich. 2009 wurde er Mitglied des Bolshoi Young Artist Program. Weiters war er als Nemorino in L’elisir d’amore an Salzburger Landestheater und als Ferrando in Così fan tutte am Teatro de San Carlo in Neapel zu erleben. Aktuelle Projekte umfassen Engagements als Tamino (Die Zauberflöte), Fen­ton (Falstaff), Elvino (La sonnambula) am Bolschoi-Theater und als Tamino an der Oper in Rom. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied im Haus am Ring, wo Pavel Kolgatin in den Meistersingern von Nürnberg debütierte und außerdem unter anderem Brighella, Don Basilio (Le nozze di Figaro) und Gottesnarr (Boris Godunw) sang.  

 

 

 

Marcus Pelz | Baron Wurmerhelm

MARCUS PELZ wurde in Stuttgart geboren, studierte Sologe­sang, Lied und Oratorium, klassische Operette sowie das Fach Alte Musik am Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte die Opernschule der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Erste Engagements am Landestheater St. Pöl­ten, an der Wiener Kammeroper (1995-1997) und der Neuen Oper Wien legten den Grundstein für seine Verpflichtung an die Wiener Staatsoper (seit 1999 als Ensemblemitglied). Gas­tengagements führten ihn u.a. in der Titelpartie von Wozzeck an das Teatro Avenida in Buenos Aires und zu dem Maggio Musicale in Florenz mit dem Rosen­kavalier. Sein Repertoire im Haus am Ring umfasst mehr als achtzig Partien u. a. Hermann, Gregorio, Schaunard, Notar u. Polizeikommissar, Kothner und Konrad Nachtigall, Sprecher u. 2. Priester, Antonio, Phorbas, Angelotti, Donald, Gualtiero Raleigh, Alessio, Masetto, Haly, Johann, 1. Schäfer, Albert, Altgesell und Saretzki. Sehr beliebt beim jungen Publikum sind sei­ne Auftritte im Rahmen der Kinderoper-Vorstellungen auf dem Dach der Wiener Staatsoper.

Clemens Unterreiner | Potapitsch

CLEMENS UNTERREINER was born in Vienna. In 1998 he began his vocal art studies with Hilde Rössel-Majdan, Gottfried Hornik, Helena Lazarska and Wicus Slabbert. Numerous national and international opera and operetta productions as well as lied evenings, oratories and church concerts. Guest soloist in the Große Saal of the Wiener Musikverein, at the Wiener Konzerthaus, Palau de la Musica and other international concert halls. Member of the ensemble of the Wiener Staatsoper since 2005, where Clemens Unterreiner for example sang Sharpless, Faninal, Donner, Harlekin, Melot, Brétigny, Schtschelkalow, Oberpriester des Apollon(Alceste), Happy (La fanciulla del West), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos),Schaunard. Also as guest soloist at the Volksoper Wien he very successfully performed as Papageno or Sharpless. Further engagements led him to the New York Carnegie Hall, the Royal Opera House Copenhagen, to the Strasbourgh Opera, the Salzburger Festspiele, Opera de Nice, Linzer Landestheater, the Oper Chur, the Sommerfestspiele Heidenheim as well as to the Richard Wagner Festival Budapest.

 

Portrait Clemens Unterreiner

Alexandru Moisiuc | Casino-Direktor

ALEXANDRU MOISIUC was born in Bucharest and completed his violin studies at the Enescu University of Music. In 1980 he began his opera singing studies at the Porumbescu Music Academy. In 1984 he made his debut at the Bucharest National Opera in Werther, where he was engaged as soloist. In 1991 he was engaged at the Wiener Kammeroper as Don Giovanni, and went on a tour to Japan and South Korea with the Kammeroper. In 1992 he became 1st soloist at the National Opera in Temesvar, two years later his collaboration with the Wiener Staatsoper began, where he has been a soloist ever since. In 1990 he started working as singing teacher at the Bucharest Music Academy. Performances have led the artist to La Scala in Milan, the Semperoper, the Alte Oper Frankfurt, the Palais des Beaux-Artes in Brussels, the Herodes Atticus in Athens. His repertoire includes more than 50 of the most important roles of his fach, spanning four centuries and ranging from Monteverdi to Schönberg. 
 

Regine Hangler | bunte Dame

Die Sopranistin REGINE HANGLER begann ihre musikalische Ausbildung als Geigerin und Bratschistin. Nach einem Technik-studium kam sie eher zufällig zum Gesangsstudium, das sie am Kärntner Landeskonservatorium und an der Universität für Mu­sik in Wien Gesang jeweils mit Auszeichnung abschloss. Weitere Impulse erhielt sie u.a. von Mara Zampieri, Gundula Janowitz, und Dame Gwyneth Jones. Seit 2010 ist sie als Sopransolistin am Wiener Stephansdom, in der Augustinerkirche in Wien und in der Jesuitenkirche in Wien tätig. Ihre rege Konzerttätigkeit führte die Sopranistin nach Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Holland, Slowenien, Ungarn und Japan. Unter anderem wirkte sie bei folgenden Opernproduktionen mit: Der Igel als Bräutigam, Hänsel und Gretel, Bastien und Bastienne, Cavalleria rusticana, Phonotop, Loreley, Lohengrin, Ariadne auf Naxos. Im Frühjahr 2015 wird man die Sopranistin in der Titelrolle der Daphne in New York und Cleveland hören. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sängerin im Ensemble der Wiener Staatsoper engagiert und sang Leitmetzerin, Helmwige, 1. Dame, Blumenmädchen. 

Ileana Tonca | blasse Dame

ILEANA TONCA stammt aus Rumänien und studierte an der Musikakademie in Bukarest. Sie war Preisträgerin mehrerer Gesangswettbewerbe, trat in Bukarest, Brasov und Timisoara sowie auf Tourneen in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich auf. Seit 1999 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Jemmy (Guillaume Tell) debütierte. Sie sang hier weiters u. a. Woglinde (Das Rheingold, Götterdämme­rung), Waldvogel (Siegfried), Echo (Ariadne auf Naxos), Lisa (La sonnambula), Xenia (Boris Godunow), Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Elvira (L’italiana in Algeri), Nannetta (Falstaff), Barbarina (Nozze di Figaro), Oscar, Papagena, Zerlina, Sophie (Rosenkavalier, Werther), Stimme vom Himmel und Tebaldo (Don Carlo), Zdenka (Arabella), Adele (Fledermaus), Servilia, Musetta, Adina, Susanna. Außerdem wirkte sie in Kinderoper-Produktionen mit (Traumfresserchen, Peter Pan, Bastien und Bastienne, 35. Mai, Pinocchio, Pünktchen und Anton). 1999/2000 erhielt sie im Rahmen der Vergabe der Waechter-Medaille einen Förderungspreis. 2004 erhielt sie den österreichischen frauen.kunst.preis. 

1. Akt
Alexej – Hauslehrer des Generals – hat das Geld verspielt, das ihm Polina – sein Schwarm und Stieftochter des Generals – gegeben hatte. Der General hofft auf den Tod seiner alten Tante, da er mit der Erbschaft seine Schulden beim Marquis begleichen und Blanche heiraten könnte. Mr. Astley beobachtet das Geschehen. Alexej ist zwar irritiert von Polinas mysteriöser Vorgeschichte mit dem Marquis, doch gesteht er, ihr verfallen zu sein. Der Marquis leiht dem General abermals Geld zu wucherhaften Konditionen. Polina spielt mit Gefühlen, bezweifelt Alexejs Ergebenheit und befiehlt ihm, Baron und Baronin Wurmerhelm zu bleidigen; dieses tut Alexej umgehend.
2. Akt
Aufgrund der Beleidigung verliert Alexej seine Anstellung beim General, der sich bereits bei den Wurmerhelms entschuldigt hat. Diese Bevormundung empört Alexej und er will den Baron zum Duell herausfordern, doch weiß Mr. Astley ihn aufzuklären: Blanche hatte zwei Jahre zuvor bereits mit Baron Wurmerhelm angebandelt und einen Skandal verursacht und hofft nun, nicht wiedererkannt zu werden und will daher jegliches Aufsehen vermeiden. Der Marquis versucht zu intervenieren und überreicht Alexej einen kränkenden Brief von Polina, der ihn von seinem Vorhaben abbringt. Marquis und Blanche wiegen sich in Sicherheit. Gänzlich unerwartet erscheint die vermeintlich sterbenskranke Babulenka und verkündet resolut, ihr Vermögen lieber selbst verspielen zu wollen als es zu vererben. Alexej möge ihr dabei helfen. 
3. Akt
Im Beisein Alexejs verliert Babulenka beim Spiel ihr Barvermögen und vernichtet damit die Hoffnungen des Generals. Dieser und der Marquis wenden sich verzweifelnd an Alexej und bitten ihn, die Babulenka vom Spiel abzuhalten. Blanche hingegen lässt sich schon mit dem reichen Fürsten Nilsky ein. Alexej erfährt, dass der Marquis auch Polina in der Hand hat und bietet ihr seine Unterstützung an. Nach großen Verlusten will Babulenka abreisen und lädt Polina ein mitzukommen. Doch diese will erst ihre Angelegenheiten ordnen. Der General scheitert mit seinem letzten Versuch, an das Geld von der Babulenka zu gelangen. 
4. Akt
Polina flüchtet sich nach der Abreise der Babulenka zu Alexej. Der Marquis verfügt den Verkauf des vom General verpfändeten Besitzes und erlässt Polina demütigend die Schulden. Alexej will ihr helfen und beschließt, im Spiel das Geld zu gerieren. Tatsächlich gewinnt er ein Vermögen, in dem er immer wieder auf Rot setzt und schenkt Polina die Summe, die sie dem Marquis schuldet. Polina meint gekauft zu werden und wirft ihm das Geld ins Gesicht und verlässt ihn. Alexej bleibt zurück: „Zwanzigmal kam Rot, immer nur Rot!“