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Di. 01.03.2016, 19:30 - 22:30 Wien

Charles Gounod

Roméo et Juliette

Dirigent: Marco Armiliato | Regie: Jürgen Flimm | Mit: Marina Rebeka, Juan Diego Flórez, Gabriel Bermúdez

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Charles Gounod  |  Musik
  • Jürgen Flimm  |  Regie
  • Patrick Woodroffe  |  Bühne und Lichtarchitektur
  • Birgit Hutter  |  Kostüme
  • Renato Zanella  |  Bewegungsregie
  • Marco Armiliato  |  Dirigent

Mihail Dogotari | Paris

MIHAIL DOGOTARI wurde 1986 in Glodeni (Moldawien) ge­boren. Er studierte unter anderem am Music College Stefan Neaga und der National Music Academy in Bukarest und absol­vierte eine große Anzahl an Meisterkursen. Darüber hinaus ist er Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wett­bewerbe. Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Alido­ro (La cenerentola), Aeneas (Dido and Aeneas), Alessio (La sonnambula), Gasparo (Rita), Mercutio (Roméo et Juliette), Malatesta (Don Pasquale) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Auftritte absolvierte Mihail Dogotari in Ravenna, Mailand, Mantua, Bozen, Bukarest, Bergamo. Er ist ab Beginn der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und war in dieser Spielzeit Stipendiat von Novomatic. Mihail Dogotari debütierte im September 2012 im Haus am Ring als kaiserlicher Kommissär in Puccinis Madama Butterfly, und sang u.a. auch Dancairo in Carmen, Hauptmann und Saretzki in Eugen Onegin, Antonio in Le nozze di Figaro, Montano in Otello, Paris in Roméo et Juliette, Jäger in Rusalka, Sciaronne in Tosca, Christian in Un ballo in maschera.

Carlos Osuna | Tybalt

CARLOS OSUNA was born in Mazatlán (Mexico) and studied vocal arts in his home country and at the Cardiff International Academy of Voice. In 2009 he became member of the opera studio of the Basel Theatre and took master classes with Grace Bumbry and Francisco Araiza as well as with Mirella Freni, Kiri Te Kanawa, Ileana Cotrubas, José Carreras and Sherril Milnes. The tenor for example received invitations to the Verbier Festival, the Welsh National Opera, the Opéra National de Lorraine in Nancy, the Festival Internacional de Santander. He celebrated great triumphs as (excerpt) Nemorino, Rodolfo, Pinkerton, in the title role Werther, as Beppe in Pagliacci and in Aus einem Totenhaus. Furthermore, Carlos Osuna is also very successful on the world´s concert stages. At the Wiener Staatsoper he for example sang Abdallo (Nabucco), Hauptmann (Simon Boccanegra), Gaston (La traviata), Aladdin (Aladdin und die Wunder­lampe, Kinderoper), Der große Sträfling (Aus einem Totenhaus), Beppe, Tebaldo (I vespri siciliani), Scaramuccio, (Ariadne auf Naxos), Narraboth (Salome), Hirt (Tristan und Isolde), Sir Hervey (Anna Bolena).

 

 

Marco Armiliato | Dirigent

MARCO ARMILIATO studierte Klavier am Paganini-Konservatorium seiner Heimatstadt Genua. In den 90er Jahren begann eine rege Tätigkeit an den großen Opernhäusern der Welt. So dirigierte er an der New Yorker Met Il trovatore, La Bohème, Stiffelio, Madama Butterfly, Sly, Aida, Turandot, La Fille du régiment und Rigoletto, an der San Francisco Opera La Bohème, Turandot, La traviata, Tosca, Aida und Cavalleria rusticana, an der Wiener Staatsoper, an der er am 2. November 1996 mit Andrea Chénier debütierte, u. a. Il barbiere di Siviglia, Cavalleria rusticana, Pagliacci, Fedora, Stiffelio, Tosca, La traviata, Turandot, Manon Lescaut, Carmen, Werther, La Bohème, Simon Boccanegra, Falstaff, Don Carlo, La forza del destino. Weitere internationale Engagements erhielt er an die Opernhäuser von Barcelona, Madrid, Toronto, Pittsburgh, Baltimore, Turin, Rom, an die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper München, an das Londoner Royal Opera House Covent Garden, an das Théâtre du Châtelet und die Opéra Bastille in Paris und die Hamburgische Staatsoper. Marco Armiliato ist international auch als Konzertdirigent höchst erfolgreich.

Marina Rebeka | Juliette, Tochter Capulets

MARINA REBEKA wurde im lettischen Riga geboren. Im Okto­ber 2007 gewann sie den Ersten Preis beim renommierten Ge­sangswettbewerb Neue Stimmen in Gütersloh. Am Royal Opera House Covent Garden in London sang sie die Violetta in La tra­viata, bei den Salzburger Festspielen war sie in Moïse et Pha­raon zu hören, an der Deutschen Oper Berlin als Donna Anna in Don Giovanni, beim Rossini Opera Festival in Pesaro gestal­tete sie die Contessa di Folleville und die Madama Cortese in Il viaggio a Reims, weiters die Anna in Maometto II., an der New Yorker Metropolitan Opera die Donna Anna, eine Partie, die sie auch an der Zürcher Oper und an der Lyric Opera Chicago interpretiert. An der Mailänder Scala debütierte Marina Rebeka als Contessa di Folleville und an der lettischen Nationaloper Riga als Adina in L’elisir d’amore. Auftritte führten sie darüber hinaus an die Komische Oper Berlin und die Opéra National de Lorraine in Nancy. Aktuelle Auftritte umfassen u.a. in La traviata in München, Chicago, Zürich und New York, in Lucia di Lammermoor in Amsterdam und Zürich, in Così fan tutte und L’elisir d’amore in Zürich auftreten. An der Wiener Staatsoper debütierte sie als Donna Anna und sang hier weiters die Antonia.

Carole Wilson | Gertrude

Die englische Mezzosopranistin CAROLE WILSON ist ab der Saison 2014/15 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Carole Wilson ist regelmäßig Gast an internationalen Opernhäusern wie dem Royal Opera House Covent Garden, dem Teatro alla Scala di Milano, der Opéra National de Paris, dem Teatro Real Madrid, dem La Monnaie Brüssel, der Nederlandse Opera Amsterdam, dem Theater an der Wien, der Glyndebourne Festival Opera, der English National Opera, der Welsh National Opera, dem Grand Théâtre de Genève, der Opéra de Monte Carlo, und der De Vlaamse Opera Antwerpen. Zu den Paraderollen der Künstlerin zählen Aksinya (Lady Macbeth of Mzensk), Agnes (Die verkaufte Braut), Die Gräfin (Pique Dame), Die alte Burya (Jenůfa), Die Hexe (Rusalka), Annina (La Traviata), Giovanna (Rigoletto), Mrs. Quickly (Falstaff), Auntie und Mrs. Sedley (Peter Grimes), Annina (Der Rosenkavalier), Marthe (Faust), Gertrude (Roméo et Juliette), Zita (Gianni Schicchi), Mother Goose (The Rake’s Progress) und Die alte Frau (Candide). 

Als gefragte Konzertsängerin ist Carole Wilson unter anderem in der Royal Albert Hall, der Royal Festival Hall London, der Usher Hall Edinburgh, der Royal Concert Hall Glasgow, der St David's Hall Cardiff, der Bridgewater Hall Manchester und dem Concertgebouw Amsterdam aufgetreten.    

 

Juan Diego Flórez | Roméo

JUAN DIEGO FLÓREZ wurde in Lima (Peru) geboren und studier­te in seiner Heimatstadt sowie am Curtis Institute in Philadelphia. 1996 gab er sein Operndebüt in Matilde di Shabran beim Rossi­ni-Festival in Pesaro. Seither gehört der Tenor weltweit zu den gefragtesten Sängern seines Faches. Triumphe feierte er in den letzten Jahren unter anderem an der Mailänder Scala, an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, weiters in Musikzentren wie Paris, Florenz, Bologna, Genua, Turin, Rom, San Francisco, Los Angeles, Chica­go, Washington, München, Barcelona, Madrid sowie bei den Salzburger Festspielen. Seit 2001 hat Juan Diego Flórez einen Exklusiv-Vertrag mit DECCA. Viele seiner Aufnahmen wurden mehr­fach preisgekrönt, darüber hinaus erhielt Juan Diego Flórez zahlreiche offizielle Auszeichnungen. An der Wiener Staatsoper debütierte Juan Diego Flórez 1999 als Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia) und sang hier seither außerdem noch Rinuccio (Gianni Schicchi), Lindoro (L’italiana in Algeri), Arturo (I puritani), Elvino (La sonnambula), Tonio (La Fille du régiment) sowie Ne­morino (L’elisir d’amore). Er ist Österreichischer Kammersänger.

Rachel Frenkel | Stéphano

RACHEL FRENKEL studierte an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv. Während der Spielzeit 2006/2007 nahm sie am Young Artists Program der Israeli Opera teil. Sie ist Stipendiatin mehrerer Institutionen, unter anderem der Universität Tel Aviv und der America-Israel Sharet Artists Foundation. Von 2009 bis 2011 war sie Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden. Hier war sie unter anderem als Mercédès in Car­men, Flora in La traviata, Siébel in Faust, Cherubino in Le nozze di Figaro, Dorabella in Così fan tutte, Milli in Der Ferne Klang und Zaida in Il turco in Italia zu erleben. 2011 debütiert sie als Stimme des Falken in Die Frau ohne Schatten bei den Salzburger Festspielen. An der Staatsoper Berlin war sie als Rosina in Il barbiere di Siviglia zu hören, an der Staatsoper Hamburg als Komponist in Ariadne auf Naxos.

Auftritte führen sie z. B. (als Dryade in Ariadne auf Naxos) nach Baden-Baden oder (als Cheru­bino in Le nozze di Figaro) an die Opéra National de Montpellier. Aktuelle Engagements umfas­sen u.a. Dorabella an der Semperoper, Idamante in Lille und Nicklausse in Bregenz. 2011 wurde sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und sang hier u. a. Rosina, Zulma, Cherubino, An­gelina, Fenena. 

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Rosina.

Il Hong | Capulet

Der südkoreanische Bass IL HONG wurde 1980 in Seoul gebo­ren und studierte an der dortigen Yonsei University bei Prof. Kwan-Dong Kim. Im Frühjahr 2007 schloss er sein Gesangs­studium mit dem Bachelor of music ab. Seit Oktober studiert er bei Prof. Markus Goritzki an der Hochschule für Musik Frei­burg im Masterstudiengang. Er gewann im Jahr 2011 beim 49. Concorso Liric voci Internazionale Verdiane-Wettbewerb den zweiten Preis und war darüber hinaus Finalist mehrerer Ge­sangswettbewerbe. Il Hong war in der Spielzeit 2009/2010 im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper München und wechselte zur Spielzeit 2010/2011 an das Landestheater Detmold. Dort sang er u. a. Sarastro, Banquo (Macbeth), Wassermann (Ru­salka), Bartolo (Le nozze di Figaro), Fasolt (Das Rheingold). Seit der Spielzeit 2011/2012 gehört Il Hong zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier bisher Rollen wie Marquis von Obigny, Reinmar von Zweter (Tannhäuser), Oberpriester (Nabucco), Joe (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Don Bartolo (Le nozze di Figaro), Graf Warting (Un ballo in ma­schera), Capulet (Roméo et Juliette).
 

Gabriel Bermúdez | Mercutio

In Madrid geboren, absolvierte GABRIEL BERMÚDEZ seine musikalische Ausbildung Carmen Rodriguez Aragón, seiner Mutter. Ferner studierte er ein Jahr bei Teresa Berganza. Seit Beginn der Spielzeit 2002/2003 bis 2011 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u. a. als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Marcello (La Bohème), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Nardo (La finta giardiniera),Ping (Turandot), Borilée (Les Boréades), Dr. Falke (Die Fledermaus), Plistene (La grotta di Trofonio), Silvio (Pagliacci), Belcore (L’elisir d’amore) zu erleben war. Zuletzt sang er Papageno am Teatro Real Madrid und Figaro an der Staatsoper Hannover, Papageno in Jerez, Oreste (Iphigénie en Tauride) in Oviedo, Ping, Le Mari (Les mammelles de Tirésias) und Silvio am Liceu Barcelona, Almaviva (Le nozze di Figaro) in St. Moritz Opera Festi- va, Marcello in Valladolid, Harlekin an der Opéra de Paris, Schaunard in Barcelona und Danilo in Dortmund. Einen großen Erfolg hatte der Künstler als Harlekin bei den Salzburger Festspielen 2012, wohin er 2014 mit einer neuen Aufgabe zurückkehren wird. Seit 2013 ist er Ensemblemit- glied der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Melot, Sharpless, Marcello, Figaro, Belcore, Heger (Rusalka).

Alexandru Moisiuc | Frère Laurent

ALEXANDRU MOISIUC was born in Bucharest and completed his violin studies at the Enescu University of Music. In 1980 he began his opera singing studies at the Porumbescu Music Academy. In 1984 he made his debut at the Bucharest National Opera in Werther, where he was engaged as soloist. In 1991 he was engaged at the Wiener Kammeroper as Don Giovanni, and went on a tour to Japan and South Korea with the Kammeroper. In 1992 he became 1st soloist at the National Opera in Temesvar, two years later his collaboration with the Wiener Staatsoper began, where he has been a soloist ever since. In 1990 he started working as singing teacher at the Bucharest Music Academy. Performances have led the artist to La Scala in Milan, the Semperoper, the Alte Oper Frankfurt, the Palais des Beaux-Artes in Brussels, the Herodes Atticus in Athens. His repertoire includes more than 50 of the most important roles of his fach, spanning four centuries and ranging from Monteverdi to Schönberg. 
 

Marcus Pelz | Grégorio

MARCUS PELZ wurde in Stuttgart geboren, studierte Sologe­sang, Lied und Oratorium, klassische Operette sowie das Fach Alte Musik am Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte die Opernschule der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Erste Engagements am Landestheater St. Pöl­ten, an der Wiener Kammeroper (1995-1997) und der Neuen Oper Wien legten den Grundstein für seine Verpflichtung an die Wiener Staatsoper (seit 1999 als Ensemblemitglied). Gas­tengagements führten ihn u.a. in der Titelpartie von Wozzeck an das Teatro Avenida in Buenos Aires und zu dem Maggio Musicale in Florenz mit dem Rosen­kavalier. Sein Repertoire im Haus am Ring umfasst mehr als achtzig Partien u. a. Hermann, Gregorio, Schaunard, Notar u. Polizeikommissar, Kothner und Konrad Nachtigall, Sprecher u. 2. Priester, Antonio, Phorbas, Angelotti, Donald, Gualtiero Raleigh, Alessio, Masetto, Haly, Johann, 1. Schäfer, Albert, Altgesell und Saretzki. Sehr beliebt beim jungen Publikum sind sei­ne Auftritte im Rahmen der Kinderoper-Vorstellungen auf dem Dach der Wiener Staatsoper.

Roméo, ein Mitglied der mit den Capulets verfeindeten Familie der Montagues, besucht in heimlicher Verkleidung ein Fest der Capulets. Dort begegnet er Juliette, der Tochter des Hauses, und verliebt sich in sie. Im Garten, unter Juliettes Balkon, gesteht er ihr seine Liebe, die von ihr erwidert wird. Sie beschließen, zu heiraten. Pater Laurent vollzieht die heimliche Trauung, weil er sich dadurch eine Aussöhnung der beiden Familien erhofft. Doch kurz danach kommt es auf den Straßen Veronas abermals zum Streit. Juliettes Cousin Tybalt fordert Roméo zum Kampf, auf den dieser zunächst nicht eingeht. Doch als Tybalt Roméos Freund Mercutio tödlich verletzt, greift auch er zur Waffe und ersticht Tybalt. Vom Fürsten von Verona wird er daraufhin verbannt. Noch einmal sucht Roméo heimlich Juliette auf, um von ihr Abschied zu nehmen. In Anwesenheit von Pater Laurent verkündet Capulet am nächsten Morgen seiner Tochter, dass sie Paris heiraten müsse. Doch Pater Laurent gibt ihr einen Schlaftrunk, der sie in einen scheintoten Zustand versetzt. Während der Hochzeitsfeierlichkeiten bricht Juliette zusammen und wird in der Familiengruft beigesetzt. Die Nachricht, dass es sich nur um einen Scheintod handelt, erreicht Roméo allerdings nicht. Er glaubt Juliette tot, dringt in die Gruft der Capulets ein und nimmt Gift. Da erwacht Juliette, den sterbenden Roméo an ihrer Seite. Als sie begreift, was vorgefallen ist, ersticht sie sich.