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So. 07.06.2015, 16:00 - 21:30 Wien

Richard Wagner

Götter­dämmerung

Dank der finanziellen Unterstützung des "Creative Europe" Programms der EU wird diese Vorstellung kostenlos übertragen. //
Dirigent: Sir Simon Rattle | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Stephen Gould, Falk Struckmann, Evelyn Herlitzius, Boaz Daniel, Caroline Wenborne

 
Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Richard Wagner  |  Musik
  • Sven-Eric Bechtolf  |  Regie
  • Rolf Glittenberg  |  Bühne
  • Marianne Glittenberg  |  Kostüme
  • Simon Rattle  |  Dirigent

Stephanie Houtzeel | Zweite Norn

Die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel erhielt ihren „Master of Music“ an der Juilliard School in New York und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Sie war in führenden Rollen an der Opéra National de Paris, der Oper Zürich, der Semperoper, dem Washington Kennedy Center, der New York City Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra de Lyon, der Opéra National du Rhin, der Royal Danish Opera, dem Teatro Nacional de São Carlos, der New Israeli Opera, der Oper Graz und bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Komponist, Octavian, Dorabella, Siébel, Varvara, Nicklausse, Kreusa, Orlofsky oder Jenny Hill zu sehen war. Neben den großen Strauss- und Mozart-Rollen ihres Stimmfachs umfasst ihr Repertoire u.a. Charlotte, Glucks Orfeo, Händels Ariodante, Ottavia, Valencienne oder Amando in Grand Macabre. Künftige Engagements führen die Mezzosopranistin u.a. nach Graz (Titelrolle Xerxes), an die Komische Oper Berlin, zu den Bayreuther Festspielen. 2015 erscheint ihre neue CD Nostalgia.

Ulrike Helzel | Wellgunde

Die in Magdeburg geborene Mezzosopranistin Ulrike Helzel erhielt ihre Gesangsausbildung an der Leipziger Musikhochschule. An der Deutschen Oper Berlin war sie viele Jahre Ensemblemitglied. Hier sang sie Cherubino in Le nozze di Figaro, Fuchs in Das schlaue Füchslein, Hänsel in Hänsel und Gretel, Siébel in Gounods Faust, Orpheus in Orpheus und Euridice und Octavian in Der Rosenkavalier.

Ab Herbst 2012 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper. Seit 2006 gastiert die Künstlerin bei den Bayreuther Festspielen, zunächst als Wellgunde im Ring und seit 2008 im Parsifal als Blumenmädchen und Knappe. Ulrike Helzel gastierte unter anderem Theater Basel, an der Komischen Oper, der Semperoper (Titelpartie Carmen), dem Nationaltheater Weimar, dem Opernhaus Halle, der Opéra de Lyon, der Opéra La Monnaie Brüssel, der Bayerischen Staatsoper München, der Nederlandse Opera Amsterdam, beim Festival de Canarias, bei den Dresdner Musikfestspielen.

An der Wiener Staatsoper debütierte sie im Jahr 2011 und sang Wellgunde (Rheingold, Götterdämmerung), Zweite Norn (Götterdämmerung), Siegrune (Walküre).

Simon Rattle | Dirigent

SIR SIMON RATTLE wurde in Liverpool geboren und studierte an der Londoner Royal Academy of Music. Zwischen 1980 und 1998 war er Principal Conductor sowie Artistic Adviser des City of Birmingham Symphony Orchestra, danach Musikdirektor. Mit diesem Klangkörper, den er maßgeblioch formte, feierte er weltweit Triumphe. Darüberhinaus leitete er alle wichtigen Orchester Großbritanniens, weiters das Los Angeles Philharmonic Orchestra, das Boston Symphony Orchestra und zuletzt das Philadelphia Orchesttra. Er steht regelmäßig am Pult der Wiener Philharmoniker, mit denen er alle Symphonien und Klavierkonzerte (Alfred Brendel) Beethovens eingespielt hat. Weiters ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und Mitbegründer der Birmingham Contemporary Music Group. 2002 wiurde er Chefdirigent und
Künstlerischer Direktor der Berliner Philharmoniker. 1994 wurde er in den Ritterstand erhoben. Als Operndirigent ist er an allen wichtigen Bühnen und bei allen wichtigen Festspielen regelmäßig zu Gast. An der Wiener Staatsoper debütierte er Sir Simon Rattle 2005 mit Parsifal und leitete hier seither auch noch Tristan und Isolde.

Dirigate an der Wiener Staatsoper 2014/2015: zweimal den kompletten Ring des Nibelungen.

Stephen Gould | Siegfried

Zu den Zukunftsprojekten des amerikanischen Heldentenors STEPHEN GOULD zählen Pagliacci in Berlin, Tristan und Isolde in Berlin, London und Zürich, Siegfried und Götterdämmerung in München, Tannhäuser in Budapest, Dresden und Berlin, Fi­delio in Dresden. 2015 bis 2017 wird er in einer Neuproduktion des Ring des Nibelungen in Tokio die Partien Loge, Siegmund und Siegfried verkörpern. 2016 wird er u.a. in der Titelpartie in William Bolkoms McTeague in Linz zu hören sein. In der jüngs­ten Vergangenheit sang er Lohengrin in Hamburg, Dresden und Triest, Siegfried und Götterdämmerung in Amsterdam, Berlin, Bayreuth und New York, Frau ohne Schatten in Buenos Aires, Salzburg und Dresden, Tristan und Isolde in Tokio, Dresden und Berlin, Parsifal in Dresden und Graz, Der fliegende Holländer in Turin, Madrid, New York, München und Palermo, Tannhäuser in Las Palmas, paris, Tokio, Genf und Bayreuth, Peter Gri­mes in Dresden und Genf, Die Liebe der Danae in Dresden, Fidelio in München, Dresden, Tokio und Florenz. 2004 debütierte er als Paul (Tote Stadt) an der Wiener Staatsoper und sang hier auch Erik, Parsifal, Siegfried (Siegfried, Götterdämmerung), Tannhäuser, Bacchus.

Falk Struckmann | Hagen

KS FALK STRUCKMANN zählt seit vielen Jahren zu einem der gefragtesten Sängern seines Fachs. Er ist Gast an allen großen Opernhäusern und Festivals wie den Staatsopern in Berlin, Ham­burg, München und Wien, am Gran Teatre del Liceu in Barcelo­na, der Royal Opera Covent Garden, der Mailänder Scala, der Met, der Opéra National Paris und den Bayreuther und Salzbur­ger Festspielen. Nach seinem Debüt in Kiel 1985 führten ihn Gastverträge bereits 1990 an die Wiener und 1992 an die Berli­ner Staatsoper, die in den folgenden Jahren die Zentren seiner künstlerischen Tätigkeit werden sollten und wo er alle großen Partien seines Fachs sang. Der internationale Durchbruch erfolgte 1993 bei den Bayreuther Festspielen als Kurwenal, wo er später auch als Amfortas und Wotan zu erleben war. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1991 als Orest (Elektra). Es folgten hier Scarpia (Tosca), Escamillo (Carmen), Kurwenal (Tristan und Isolde), Wozzeck, Don Pizarro (Fidelio), Telramund (Lohengrin), Wotan/ Wanderer (Ring), Barak (Frau ohne Schatten), Holländer, Jago (Otello), Rangoni (Boris Godunow), Amfortas (Parsifal), Amonasro (Aida), Hans Sachs (Meistersinger von Nürnberg). 


 

Evelyn Herlitzius | Brünnhilde

EVELYN HERLITZIUS erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. An der Sächsischen Staatsoper Dresden debütierte Evelyn Herlitzius 1997 als Leonore (Fidelio). An diesem Haus erarbeitete sie sich wichtige Partien ihres Faches etwa Elisabeth und Venus, Brünn­hilde, Kundry, Sieglinde, Salome, Färberin, Jeanne, Turandot. Evelyn Herlitzius ist ein gern gesehener Gast internationaler Bühnen, so zum Beispiel der Staatsopern Berlin, Hamburg und München, an der Deutschen Oper Berlin, an der Nederlandse Opera, am Teatro alla Scala in Mailand, am Gran Teatre del Liceu, bei den Bayreuther und Salz­burger Festspielen. Evelyn Herlitzius ist Sächsische Kammersängerin. An der Wiener Staats­oper debütierte Evelyn Herlitzius im Jahre 2000 als Leonore und sang hier auch noch Sieglinde (Die Walküre), Isolde (Tristan und Isolde) sowie Färberin (Frau ohne Schatten) und Kundry (Parsifal). Sie tritt weiters mit bedeutenden Klangkörpern wie den Wiener Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern auf. 

Rollen an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2014/2015: Brünnhilde (Walküre, Siegfried, Götterdämmerung).

Juliette Mars | Flosshilde

JULIETTE MARS absolvierte ihr Studium am Conservatoire Natio­nal Supérieur de Lyon. Anschließend wurde die Mezzosopranistin Mitglied der CNIPAL (Centre National d’Insertion Professionelle d’artistes Lyriques) in Marseille und nahm erfolgreich an Gesangs­wettebewerben teil. Ihr Bühnendebüt gab sie im Jahr 2000 in St. Etienne in der Rolle der Gala in Massenets Roma. Sie ist auch als Lied- und Konzertsängerin international erfolgreich. 2006 debü­tierte sie an der Wiener Staatsoper als Giovanna in Rigoletto und sang im Haus am Ring seither Partien wie Mercédès (Carmen), Meg Page (Falstaff), Rosette (Manon), Berkenfield (La Fille du régiment), Page (Salome), Zulma (Italiana in Algeri), Alisa (Lucia de Lamermoor), Suzuki (Butterfly), Siébel (Faust), Thibault (Don Carlos), Flora (Traviata), Stéphano (Roméo et Juliette), Smeton (Anna Bolena), Dangeville (Adri­ana Lecouvreur), Waklee (Fanciulla del West), Barena (Jenufa), Zweite Dame (Zauberflöte), Dry­ade (Ariadne auf Naxos), Knappe, Blumenmädchen, Stimme von oben (Parsifal), 2. Norn (Göt­terdämmerung), Rossweisse (Walküre), Flosshilde (Götterdämmerung), Zweite Magd (Elektra), Tisbe (Cenerentola).

Boaz Daniel | Gunther

BOAZ DANIEL wurde in Tel Aviv geboren, studierte an der dor­tigen Universität und setzte sein Gesangsstudium von 1996 bis 1999 am Konservatorium der Stadt Wien fort. 1999 erhielt er den Förderungspreis der Eberhard Waechter-Medaille in Wien. 1998 wurde er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er ein breites Repertoire singt, u. a. Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Sharpless (Madama Butterfly), Belcore (L’elisir d’amore), Paolo (Simon Boccanegra), Marcello (La Bohème), Enrico (Lucia di Lammermoor), Kurwenal (Tristan und Isol­de), Lescaut (Manon Lescaut), Ford (Falstaff), Klingsor (Parsifal), Rangoni (Boris Godunow), Valentin (Faust), Rodrigo (Don Carlo), Jeletzki (Pique Dame), Sonora (La fanciulla del West), Heerrufer (Lohengrin) und Gunther (Götterdämmerung). Einladungen erhält er wiederholt an das Royal Opera House Covent Garden, die Deutsche Oper Berlin, die New Israeli Opera, die Dresdner Semperoper, nach Chicago, Turin, Salzburg, San Francisco, Frankfurt, Barcelona. Zuletzt feierte er u.a. an der Lyric Opera of Chicago in Ernani sowie in Don Giovanni in Graz, in Tel Aviv in Un ballo in maschera, und in Tristan und Isolde in Hamburg, Berlin und London Erfolge. 

Monika Bohinec | Erste Norn

Die slowenische Mezzosopranistin MONIKA BOHINEC studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Ihr Operndebüt gab sie 2006 als Clarissa (Die Liebe zu den drei Orangen) an der Slowenischen Staatsoper. In den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim, wo sie u.a. als Carmen, Giulietta, Suzuki und Ulrica zu hören war. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie bisher bereits unter anderem als Lola, Fenena, Suzuki, Marcellina, Ulrica, Fremde Fürstin (Rusalka) und Erste Norn zu hören war. Jüngste Gastspiele führten sie als Magdalena (Meistersinger) zu den Salzburger Festspielen. Im Jänner 2014 gab sie einen Liederabend im Wiener Musikverein. Im Juni 2014 gab sie ihr Debüt als Amneris in einer Premierenproduktion am Münchner Theater am Gärtnerplatz. Gastengagements in vergangenen Spielzeiten umfassen Suzuki in Maribor, Principessa di Bouillon (Adriana Lecouvreur) in Rijeka, Walküre in Frankfurt und Czipra (Zigeunerbaron) bei den Seefestspielen Mörbisch. In Juni 2015 singt sie unter anderem auch mit Royal Philharmonic Orchestra in Royal Albert Hall in London.

Caroline Wenborne | Gutrune

CAROLINE WENBORNE wurde in Sydney geboren und studier­te Gesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Sie war Siege­rin bei zahlreichen Gesangswettbewerben und war 2005/2006 Mitglied des Opernstudios Köln. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Contessa (Le nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Antonia (Les Contes d’Hoffmann), Donna Anna (Don Giovanni), Desdemona (Otello), Alice Ford (Falstaff) und Ru­salka. In 2006/2007 war sie Stipendiatin der Opera Foundation Australia an der Wiener Staatsoper, wo sie 2007 als Giannetta (L’elisir d’amore) debütierte; im selben Jahr erhielt sie die Eberhard Waechter-Medaille. Seit der Saison 2007/2008 ist Caroline Wenborne Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie sang hier u. a. Fiordiligi (Così fan tutte), Donna Anna (Don Giovanni), Javotte (Manon), Mascha und Chloë (Pique Dame), Gerhilde (Walküre), Freia (Das Rheingold), Gutrune und Dritte Norn (Götterdämmerung), Freia (Das Rheingold), Isotta (Die schweigsame Frau). Weitere Verpflichtungen führten die Sängerin u.a. an die Victoria Opera Australia, wo sie als Donna Anna zu hören war. 
 

Ileana Tonca | Woglinde

ILEANA TONCA stammt aus Rumänien und studierte an der Musikakademie in Bukarest. Sie war Preisträgerin mehrerer Gesangswettbewerbe, trat in Bukarest, Brasov und Timisoara sowie auf Tourneen in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich auf. Seit 1999 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie als Jemmy (Guillaume Tell) debütierte. Sie sang hier weiters u. a. Woglinde (Das Rheingold, Götterdämme­rung), Waldvogel (Siegfried), Echo (Ariadne auf Naxos), Lisa (La sonnambula), Xenia (Boris Godunow), Mädchen (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Elvira (L’italiana in Algeri), Nannetta (Falstaff), Barbarina (Nozze di Figaro), Oscar, Papagena, Zerlina, Sophie (Rosenkavalier, Werther), Stimme vom Himmel und Tebaldo (Don Carlo), Zdenka (Arabella), Adele (Fledermaus), Servilia, Musetta, Adina, Susanna. Außerdem wirkte sie in Kinderoper-Produktionen mit (Traumfresserchen, Peter Pan, Bastien und Bastienne, 35. Mai, Pinocchio, Pünktchen und Anton). 1999/2000 erhielt sie im Rahmen der Vergabe der Waechter-Medaille einen Förderungspreis. 2004 erhielt sie den österreichischen frauen.kunst.preis. 

Ildikó Raimondi | Dritte Norn

KS ILDIKÓ RAIMONDI stammt aus Arad, Rumänien, erhielt dort ihre musikalische Ausbildung und schloss ihr Gesangs­studium in Italien bei Flaviano Labo und Carlo Bergonzi ab. Auftritte absolvierte und absolviert sie in Dresden, München, Berlin, Valencia, Zürich, Helsinki sowie bei den Festspielen in Salzburg, Edinburgh, Ludwigsburg, Bregenz und den Wiener Festwochen. Seit 1991 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie debütierte hier im November 1991 als Sophie (Rosenkavalier). Es folgten unter anderem Marzelline (Fide­lio), Zdenka (Arabella), Pamina (Zauberflöte), Antonia (Contes d’Hoffmann), Micaëla (Car­men), Susanna (Nozze di Figaro), Adele und Rosalinde (Fledermaus), Hanna Glawari (Lustige Witwe), Nedda (Pagliacci), Lauretta (Gianni Schicchi), Mimì und Musetta (Bohème), Alice (Falstaff), Dame (Cardillac), Donna Elvira (Don Giovanni). Sie wirkte 2005 beim Festkonzert 50 Jahre Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper wie auch bei den Gastspielen nach Asien (2007), Japan (2008), Garmisch- Partenkirchen (2009) mit. 2004 wurde ihr der Titel Österrei­chische Kammersängerin verliehen. 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: u.a. Rosalinde, 3. Norn, Gerhilde.

Dank der finanziellen Unterstützung des "Creative Europe" Programms der EU wird diese Vorstellung kostenlos übertragen. 

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Drei Nornen spinnen am Schicksalsseil, schildern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Alberichs Raub des Rheingoldes, den Fluch des Ringes, Wotans Selbstkonstituierung durch das Schneiden seines Vertragsspeeres aus der Weltesche, ihr Verdorren, ihre Fällung, Siegfrieds Zusammentreffen mit Wotan. Doch das Schicksalsseil reißt, die Nornen fliehen hinab zu ihrer Mutter, Erda. Am Walkürenfelsen verabschiedet sich Siegfried von Brünnhilde und wird von ihr mit schützenden Runen versehen; als Liebespfand lässt ihr Siegfried den Ring des Nibelungen.

 

1. Aufzug

Hagen, der Sohn Alberichs, rät seinem Halbbruder Gunther und dessen Schwester Gutrune, den Ruhm der Gibichungen zu vermehren: Gunther soll Brünnhilde heiraten und Gutrune Siegfried. Als dieser zu ihnen gelangt, reicht ihm Gutrune auf Ratschlag Hagens einen Trank, der Siegfried Brünnhilde jäh vergessen lässt - er verliebt sich in Gutrune. Um sie zu gewinnen, verspricht er, für Gunther Brünnhilde vom Walkürenfelsen zu holen. Nachdem er mit Gunther Blutsbrüderschaft geschlossen hat, eilt Siegfried davon, um Brünnhilde für Gunther zu gewinnen. In der Zwischenzeit wird Brünnhilde von ihrer Schwester, der Walküre Waltraute, aufgesucht. Diese fleht sie an, den Ring den Rheintöchtern zurückzugeben, um den Fluch zu lösen. Brünnhilde verweigert jedoch den Ring, da es sich um Siegfrieds Liebespfand handelt. Siegfried erscheint, durch seinen Tarnhelm in die Gestalt von Gunther verwandelt, durchschreitet das Feuer und bezwingt Brünnhilde. Als Zeichen ihrer Vermählung - mit Gunther - entreißt er ihr den Ring.

 

2. Aufzug

In einer nächtlichen Szene mahnt Alberich seinen Sohn Hagen, für ihn den Ring zu gewinnen. Als die mit Gunther ankommende Brünnhilde Siegfried und Gutrune als Paar sieht und den Ring an Siegfrieds Hand erkennt, bezichtigt sie ihn des Treuebruchs. Siegfried leugnet seine Schuld, doch Hagen, Gunther und Brünnhilde beschließen seinen Tod.

 

3. Aufzug

Auf der Jagd begegnet Siegfried den Rheintöchtern, die ihn um den Ring bitten und ihn vor dem Fluch warnen. Doch der Ring bleibt bei Siegfried. Die Jagdgesellschaft stößt zu ihm, auf Aufforderung Hagens erzählt Siegfried aus seinem bisherigen Leben. Während er spricht, reicht ihm Hagen einen Trank, der die Erinnerung an Brünnhilde wieder herstellt. Hagen sieht dies als Geständnis des Treuebruchs und stößt ihm einen Speer in den Rücken. Sterbend gedenkt Siegfried seiner Liebe zu Brünnhilde. Im Streit um den Ring tötet Hagen Gunther, doch Brünnhilde macht nun ihr ursprüngliches Recht auf Siegfried - und den Ring - wieder geltend: Sie ordnet Siegfrieds Verbrennung an und stürzt sich selbst ins Feuer. Der über seine Ufer steigende Rhein überflutet die Brandstätte, die drei Rheintöchter ziehen Hagen, der den Ring für sich gewinnen will, in die Tiefe, der Ring ist wieder an den Rhein zurückgefallen. Während Walhall in Flammen aufgeht, erleben die Menschen in höchster Ergriffenheit den Untergang des Göttergeschlechts mit.

Götterdämmerung

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Vorgestellt: Richard Wagner