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2014年6月30日, 19:00 - 21:15 ウィーン

Leoš Janáček

Das schlaue Füchslein

Das schlaue Füchslein ist ein wunderschönes musikalisches Märchen - eine Oper, die für alle geeignet ist.
(Franz Welser-Möst)

 
作品提供協力:
キャスト
あらすじ
ギャラリー
予告編
  • Franz Welser-Möst  |  Dirigent
  • Otto Schenk  |  Regie
  • Amra Buchbinder  |  Ausstattung
  • Emmerich Steigberger  |  Licht
  • Gerald Finley  |  Der Förster
  • Wolfgang Bankl  |  Háraschta
  • Chen Reiss  |  Füchslein Schlaukopf
  • Donna Ellen  |  Frau des Försters / Eule
  • James Kryshak  |  Schulmeister
  • Andreas Hörl  |  Pfarrer / Dachs
  • Wolfram Igor Derntl  |  Gastwirt Pásek
  • Sabine Kogler  |  Gastwirtin Pásek
  • Hyuna Ko  |  Fuchs
  • Ilseyar Khayrullova  |  Dackel
  • Heinz Zednik  |  Hahn
  • Lydia Rathkolb  |  Schopfhenne
  • Maria Gusenleitner  |  Eichelhäher
  • Ilseyar Khayrullova  |  Specht
  • James Kryshak  |  Mücke
  • Hila Fahima, Bryony Dwyer, Juliette Mars, Barbara Reiter, Isabel Leibnitz, Cornelia Sonnleithner  |  6 Hennen
  • Kinder der Opernschule  |  junges Füchslein Schlaukopf, Pepík, Frantík, Grille, Heuschrecke, Frosch, Fliege, 1. Fuchskind

1. Akt
Es ist Sommer. Nach und nach zeigen sich die Tiere des Waldes. Die nachmittägliche, durch ein drohendes Gewitter etwas drückende Stimmung ermüdet den Förster, der sich gerade auf seinem Rundgang befindet. Er legt sich für ein kurzes Nickerchen ins Gras, wird aber von einem jungen Frosch gestört, der dem Schlafenden ins Gesicht springt. Auffahrend erblickt der Förster eine kleine Füchsin in seiner unmittelbaren Nähe. Sogleich ergreift er die nach ihrer Mutter Weinende, um sie seinen Kindern als Geschenk heimzubringen. Doch die beiden Kinder beschränken sich darauf, die Füchsin zu necken – so lange bis die Füchsin sich wehrt und einen der beiden Buben beißt. Zur Strafe wird die Füchsin angebunden. Im Gegensatz zum Hund, der resigniert seine Rolle als unfreies Haustier trägt, denkt die Füchsin aber auch weiterhin nicht daran, sich zu unterwerfen: Sie stiftet Unruhe unter den Hühnern des Hofes, hetzt diese gegen den aufgeblasenen Hahn auf und tötet schließlich, zur großen Wut der Försterin, den Hahn, der sich unvorsichtiger Weise zu nah an die Füchsin herangewagt hat. Als der Förster droht, die Füchsin zu schlagen, zerbeißt sie den Strick und flieht zurück in den Wald.

 

2. Akt
Unter großem Jubel der Tiere des Waldes kehrt die Füchsin zurück und beschimpft den Dachs, der allein in seiner großen Höhle lebt. Dem großen Auflauf nicht gewachsen, sucht der Dachs schlussendlich das Weite und überlässt sein Heim der triumphierenden Füchsin.

Ganz kann die Füchsin nicht von den Menschen lassen und nähert sich ihnen gelegentlich, um sie zu verwirren. Etwa den Schulmeister. Als sich dieser nach einem Kartenspiel mit dem Förster und dem Pfarrer in Páseks Gastwirtschaft auf den Heimweg macht, verbirgt sie sich hinter einer Sonnenblume, die sie hin und her bewegt: Der angetrunkene Schulmeister meint die von ihm unglücklich geliebte Terynka vor sich zu sehen und läuft voller Leidenschaft und immer wieder stolpernd auf die Sonnenblume zu. Auch der Pfarrer wird durch die Füchsin unbewusst an eine Frau seiner Vergangenheit erinnert, der er beinahe erlegen ist und die ihn schließlich mit einem Fleischergesellen betrogen hat. Mehrere Schüsse des Försters machen den Neckereien der Füchsin ein Ende und vertreiben sie.

Wenig später verliebt sich die Füchsin in einen prächtigen Fuchs, der ihr den Hof macht und sie, unter dem Jubel der Waldtiere, zur Frau nimmt. 

 

3. Akt
Der Wilddieb Harašta, der in Kürze Terynka heiraten wird, trifft einige Zeit später ebenfalls auf die Füchsin. Sie provoziert und reizt den Wilddieb, der zunächst außerstande ist, die Füchsin zu erschießen, weil er in der Hitze des Gefechts auf die Nase fällt. Als sich die Kinder der Füchsin auf seinen abgestellten, mit Geflügel gefüllten Korb stürzt und Harašta die herumwirbelnden Feder sieht, schießt er voller Wut in die Menge und tötet die Füchsin.

Doch der Tod der Füchsin bedeutet nicht das Ende. Wieder allein im Wald erkennt der Förster das Wunder der sich immer wieder erneuernden Natur. Wieder nähert sich ihm ein junger Frosch, abermals ein junges Füchslein, das ihm in die Arme fällt…

 

Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von AGRANA.

Inhaltsangabe "Das schlaue Füchslein"

erzählt von Chen Reiss