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Ivan Eröd

Pünktchen und Anton

Aufzeichnung aus der Wiener Staatsoper, 2010

 

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Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Friedrich Pfeiffer  |  Dirigent
  • Matthias von Stegmann  |  Regie
  • Walter Schütze  |  Ausstattung

Daniela Fally | Pünktchen

Die in Niederösterreich geborene Sopranistin DANIELA FALLY beendete ihr Gesangsstudium an der Wiener Musikuniversität nachdem sie zuvor ein Theaterwissenschaftsstudium, eine Musi­calausbildung und eine private Schauspielausbildung absolviert hatte. Seit der Saison 2009/2010 ist Ensemblemitglied an der Wie­ner Staatsoper, davor war sie vier Jahre lang Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Gastengagements führten sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Opern­festspielen München (Zerbinetta 2011 und 2013), an die Bayri­sche Staatsoper München (Adele, Zerbinetta), die Staatsoper Hamburg (Fiakermilli, Marie/Fille du régiment 2012 und 2013, Zerbinetta), die Semperoper Dresden (Blonde, Sophie/Rosenkavalier unter Christian Thielemann 2012 und 2013), an die Opernhäuser in Zürich (Adele), Düsseldorf (Adele), Liège (Zerbinetta), und Strassburg (Blonde, Sophie/Rosenkavalier), Köln (Zerbinetta), zu den Seefestspielen Mörbisch (Adele) und an die Lyric Opera in Chicago (Adele). An der Wiener Staatsoper sang sie unter anderem Sophie (Rosenkavalier und Werther), Rosina, Fiakermilli, Ade­le, Oscar, Zerbinetta, italienische Sängerin (Capriccio), Oscar.

 

Ildikó Raimondi | Frau Pogge

KS ILDIKÓ RAIMONDI stammt aus Arad, Rumänien, erhielt dort ihre musikalische Ausbildung und schloss ihr Gesangs­studium in Italien bei Flaviano Labo und Carlo Bergonzi ab. Auftritte absolvierte und absolviert sie in Dresden, München, Berlin, Valencia, Zürich, Helsinki sowie bei den Festspielen in Salzburg, Edinburgh, Ludwigsburg, Bregenz und den Wiener Festwochen. Seit 1991 ist sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Sie debütierte hier im November 1991 als Sophie (Rosenkavalier). Es folgten unter anderem Marzelline (Fide­lio), Zdenka (Arabella), Pamina (Zauberflöte), Antonia (Contes d’Hoffmann), Micaëla (Car­men), Susanna (Nozze di Figaro), Adele und Rosalinde (Fledermaus), Hanna Glawari (Lustige Witwe), Nedda (Pagliacci), Lauretta (Gianni Schicchi), Mimì und Musetta (Bohème), Alice (Falstaff), Dame (Cardillac), Donna Elvira (Don Giovanni). Sie wirkte 2005 beim Festkonzert 50 Jahre Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper wie auch bei den Gastspielen nach Asien (2007), Japan (2008), Garmisch- Partenkirchen (2009) mit. 2004 wurde ihr der Titel Österrei­chische Kammersängerin verliehen. 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: u.a. Rosalinde, 3. Norn, Gerhilde.

Simina Ivan | Fräulein Andacht

SIMINA IVAN wurde in Temesvar, Rumänien, geboren und ab­solvierte eine Gesangsausbildung an der Musikakademie in Bu­karest. Sie lernte u. a. bei Magda Ianculescu, KS Ileana Cotru­bas, in den letzten 18 Jahren wurde sie von KS Margarita Lilowa betreut. Schon während ihres Studiums sang sie zahlreiche Rollen am Bukarester Operettentheater und gewann mehre­re Preisen bei internationalen Gesangswettbewerben in Paris, Toulouse, Coburg, Nantes, Bukarest. Von 1990 bis 1994 sang sie an der rumänischen Nationaloper Bukarest. Im September 1994 debütierte sie an der Volksoper als Lauretta in Gianni Schicchi, wo sie auch Rollen wie Pamina, Marguerite, Ophélie, Leila, Norina, Gretel sang. Neben ihrer Konzerttätigkeit gastiert sie u. a. auch an Opernhäusern in Hamburg, Dresden, Zürich, Berlin, London. 2003 wurde sie vom rumänischen Staatspräsidenten zum Offizier des Meritul cultural-Ordens ernannt. Am Haus am Ring debütierte sie im Dezember 1994 als Olga in Fedora. Es folgten seitdem Rollen wie Oscar (Un ballo in maschera), Najade (Ariadne auf Naxos), Rosina, Musetta, Konstanze, Aminta, Adele und Rosalinde, Adina, Eudoxie, Antonia, Despina, Pamina und Lisa (La sonnam­bula).   
 

Donna Ellen | Die dicke Berta

DONNA ELLEN stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Wilfrid Laurier University ihrer Heimat. Zwei Saisonen sang sie an der Canada Opera Piccola unter der Obhut von Leopold Simoneau und Pierrette Alarie, bevor sie an das Opernstudio Zürich wechselte. 1987 wurde sie an das Landestheater Linz en­gagiert, wo sie Partien wie die Königin der Nacht, Blonde, Zer­lina gestaltete oder in der Uraufführung von Balduin Sulzers Proteus sang. Auftritte absolvierte sie u. a. in Stuttgart, Genf, Berlin, Bad Ischl, im Musikverein und Konzerthaus. 2004 debü­tierte sie an der Volksoper. Ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied sie ist, gab sie 2003 als Helmwige. Seither sang sie hier u. a. die Marzellina (Barbiere di Siviglia), Axinja (Lady Macbeth von Mzensk), Leitmetzerin (Rosenkavalier), Annina (Traviata), Curra (Forza del destino), Brünnhilde (Nibelungenring für Kinder), Königin (Traumfresserchen), Berta (Pünktchen und Anton), Marcellina (Nozze di Figaro), Fekluša (Kátja Kabanová), Kar­tenaufschlägerin (Arabella), Aufseherin (Elektra), Dirne (Aus einem Totenhaus), Giovanna (Rigoletto). 
 

Hans Peter Kammerer | Gottfried Klepperbein

HANS PETER KAMMERER wurde in Südtirol geboren und stu­dierte unter anderem bei KS Walter Berry an der Musikhoch­schule Wien. Erste Engagements führten ihn an die Wiener Kammeroper und zu den Bregenzer Festspielen. Weiters sang er an der Staatsoper Berlin, am Brüsseler La Monnaie und bei den Pfingstfestspielen in Salzburg, beim Festival Mozart in Schönbrunn, an der Opéra Bastille, am Staatstheater Stuttgart, in Genf und an den Opernhäusern von Barcelona und Lyon so­wie an der Wiener Volksoper. An der Wiener Staatsoper debü­tierte er 1995 als Dancaïro (Carmen). Es folgten u. a. Ascanio (Gesualdo), Marullo (Rigoletto), Barbier (Schweigsame Frau), Achter Stammesfürst (Moses und Aron), Graf Dominik (Arabel­la), Spalanzani (Les Contes d’Hoffmann), Hauptmann (Eugen Onegin), Haly (L’italiana in Algeri), Masetto (Don Giovanni), Haushofmeister (Ariadne auf Naxos), Papageno, Dr. Falke, Gubetta (Lucrezia Borgia), Kleiner Sträfling (Aus einem Totenhaus), Wagner (Faust), Mitjuch (Boris Godunow). Außerdem wirkte er in Kinderopern sowie in Zimmermanns Weiße Rose im Parlament mit. 

Pünktchen lebt mit ihren wohlhabenden Elter, Herrn und Frau Pogge, der Köchin Berta und dem Kindermädchen, Fräulein Andacht, in einer schönen großen Wohnung. Leider haben Pünktchens vielbeschäftigte Eltern nur wenig Zeit für ihre Tochter. Aber Pünktchen hat einen guten Freund: Anton. Er lebt mit seiner Mutter, Frau Gast, in ärmlichen Verhältnissen. Antons Mutter ist seit längerer Zeit sehr krank. Darum ist Anton neben der Schule damit beschäftigt, zu kochen und sie zu pflegen - und heimlich abends Schuhbänder zu verkaufen, um das Haushaltsgeld ein wenig aufzubessern.
Pünktchens Kindermädchen Fräulein Andacht hat einen Verlobten, Robert, der ein rechter Ganove zu sein scheint. Immer wieder verlangt er Geld von ihr. Pünktchen und Anton können zufällig im Kaffeehaus belauschen, wie er sie auch wegen eines mysteriösen, von ihr gezeichneten Plans bedrängt.
Am Abend bereiten sich Herr und Frau Pogge auf einen Opernbesuch vor. Da taucht plötzlich Klepperbein auf, ein zwielichtiger Junge, der ebenfalls in Pünktchens Straße wohnt. Er verrät den Pogges, dass Pünktchen trotz der späten Stunde nicht in der Wohnung und schon gar nicht im Bett ist. Unter der Bedingung, dass er zehn Euro erhält, will er sie zu ihrer Tochter führen.
Die besorgten Eltern folgen ihm. Schon bald entdecken sie Pünktchen und Fräulein Andacht bettelnd neben Anton auf der Straße. Pünktchen versucht ihren entsetzten Eltern zu erklären, dass sie mit dem Verkauf von Zündhölzern nur Anton helfen wollte, und Fräulein Andacht doch für ihren Verlobten ganz dringend Geld brauche.
Plötzlich begreift Anton: Es war ein gezeichneter Plan von Pogges Wohnung, den Fräulein Andacht ihrem Verlobten übergeben musste, und nun ist Robert auf dem Weg dorthin, um sie auszurauben. Denn Anton hat gesehen, wie Fräulein Andacht dem Ganoven einen Schlüssel zugesteckt hat. Und die dicke Köchin Berta ist allein zu Hause! Pünktchen schafft es gerade noch, sie telefonisch zu warnen, sodass Berta den Einbrecher überwältigen kann. Er wird zusammen mit dem Kindermädchen von der Polizei abgeführt.
Herr Pogge ist gerührt vom Schicksal Antons und seiner Muter. Er lädt beide ein, ab sofort in der Wohnung der Pogges zu leben. "Wir sollten alle teilen", meint Herr Pogge.
Du nicht auch?