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Richard Strauss | Hugo von Hofmannsthal

Der Rosenkavalier

Aufzeichnung aus der Wiener Staatsoper, 1994 // Dirigent: Carlos Kleiber, Regie: Otto Schenk // Mit: Felicity Lott, Anne Sofie von Otter, Barbara Bonney, Kurt Moll, Gottfried Hornik

 

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Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Felicity Lott  |  Feldmarschallin
  • Kurt Moll  |  Baron Ochs auf Lerchenau
  • Anne Sofie von Otter  |  Octavian
  • Gottfried Hornik  |  Faninal
  • Barbara Bonney  |  Sophie
  • Olivera Miljakovic  |  Marianne Leitmetzerin
  • Heinz Zednik  |  Valzacchi
  • Anna Gonda  |  Annina
  • Peter Wimberger  |  Polizeikommissar
  • Waldemar Kmentt  |  Haushofmeister bei der Feldmarschallin
  • Franz Kasemann  |  Haushofmeister bei Faninal
  • Wolfgang Bankl  |  Notar
  • Peter Jelosits  |  Wirt
  • Keith Ikaia-Purdy  |  Sänger

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Heinz Zednik | Valzacchi

KS HEINZ ZEDNIK stammt aus Wien, studierte am Konservato­rium seiner Heimatstadt und wurde 1964 an die Grazer Oper engagiert. Bei den Bayreuther Festspielen sang er Steuermann (Der fliegende Holländer), David (Meistersinger von Nürn­berg) sowie Loge und Mime. Bei den Salzburger Festspielen wirkte er als Valzacchi (Rosenkavalier), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Monsieur Taupe (Capriccio), Bardolfo (Fals­taff), Monostatos sowie in Un re in ascolto und Die Schwarze Maske mit. Gastauftritte führten ihn an die wichtigsten Bühnen u. a. an die Met und die Scala. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1964 als Augustin Mo­ser und sang hier seither Partien wie Incroyable (Andrea Chénier), Schuiski und Gottesnarr (Boris Godunow), Andrès/Cochenille/Pitichinaccio/Frantz (Contes d’Hoffmann), Jaquino (Fi­delio), Herodes (Salome), Wenzel (Verkaufte Braut), Hauptmann (Wozzeck), Rabbi/Wilhelm II. (Riese vom Steinfeld), Boles (Peter Grimes), Loge, Mime, Traumfresserchen, Regisseur der Bühne (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Er ist Österreichischer Kammersänger sowie Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.

Wolfgang Bankl | Notar

KS WOLFGANG BANKL stammt aus Wien, erhielt eine Violinausbildung und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gesang, Lied und Oratorium sowie Oper. Erste Engagements erhielt er an die Wiener Kammeroper, ans Opernhaus Kiel und ans Tiroler Landestheater. Gastverträge führten ihn u. a. nach Zürich, Hamburg, Köln, Barcelona, Salzburg, Strasbourg, an die Mailänder Scala, zu den Wiener Festwochen, nach Bregenz, Tokio, Tel Aviv, Rom und Paris. Aktuell debütierte er als Baron Ochs auf Lerchenau in Dresden unter Christian Thielemann. Gemeinsam mit Norbert Pfafflmeyer, Harald Kollegger und Schmerzhelm v. Solchgemut gründete er das fahrende Kleinfestival Giro d’Arte. Seit 1993 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und singt hier u. a. Papageno, Alberich (Rheingold), Doktor (Wozzeck), Klingsor, Figaro (Le nozze di Figaro), Harašta (Schlaues Füchslein), Frank, Graf Waldner, Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Hauptmann (Boris Godunow), Ochs, Geisterbote (Die Frau ohne Schatten), Tierbändiger/Athlet (Lulu), Ringender (Die Jakobsleiter), Zirkusdirektor (Der Riese vom Steinfeld), La Roche, Leporello, Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny), Swallow (Peter Grimes). Er ist Österreichischer Kammersänger.

Peter Jelosits | Wirt

KS Peter Jelosits wurde in Wien geboren. Er war Mitglied der Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Musikhochschule und am Konservatorium der Stadt Wien. Von 1983 bis 1985 war er Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. 1984 debütierte er als 1. Priester (Die Zauberflöte). Seit 1985 ist er Ensemblemitglied des Hauses am Ring. Er wirkte bei Festivals wie zum Beispiel beim Carinthischen Sommer, bei den Wiener Festwochen, bei der Schubertiade Hohenems und bei den Salzburger Festspielen mit. An der Wiener Staatsoper trat er u. a. als Jaquino (Fidelio), Normanno (Lucia di Lammermoor), Rodrigo (Otello), Wirt (Rosenkavalier), Gaston (La traviata), Yamadori (Madama Butterfly), Arbace (Idomeneo), Missail (Boris Godunow), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Hirt (Tristan und Isolde), Dr. Blind (Die Fledermaus), Heinrich (Tannhäuser), Narr (Wozzeck), Monsieur Taupe (Capriccio), Titelrolle Traumfresserchen, Sir Hervey (Anna Bolena), Rustighello (Lucrezia Borgia), Tschekalinski (Pique Dame), Don Curzio (Le nozze di Figaro) auf.


Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015 (Auswahl): Yamadori, 2. Jude, 4. Knappe, Harry (Fanciulla del west), Dr. Blind.

<p>Es ist zeitig am Morgen. Die von ihrem Gatten vernachl&auml;ssigte Feldmarschallin hat eine st&uuml;rmische Liebesnacht mit ihrem Geliebten Oktavian verbracht. Da platzt ohne jede Ank&uuml;ndigung ihr Vetter, der l&uuml;stern-aufdringliche Baron Ochs von Lerchenau herein. Ochs, der gekommen ist, um sich f&uuml;r seine bevorstehende Hochzeit mit Sophie Faninal, der Tochter eines reichen Empork&ouml;mmlings, von der Marschallin einen standesgem&auml;&szlig;en Kavalier f&uuml;r die traditionelle Rosen&uuml;berreichung an die Braut empfehlen zu lassen, findet sogleich Gefallen an der &quot;Kammerzofe&quot;, der er sogleich unzweifelhafte Angebote macht. Als ihm die Marschallin schlie&szlig;lich Oktavian als den geeigneten Rosenkavalier empfiehlt und ihm ein Medaillon des Geliebten zeigt, ist Ochs &uuml;ber die &quot;&Auml;hnlichkeit&quot; der &quot;Kammerzofe&quot; mit dem Bildnis Oktavians h&ouml;chst verwundert, akzeptiert aber den Vorschlag.</p>

<p>Als Oktavian in der Funktion des Rosenkavaliers bei Sophie eintritt, verlieben sich die beiden jungen Menschen sogleich ineinander. Da Ochs, der nur an der Mitgift des M&auml;dchens interessiert ist, sich auch noch &uuml;beraus derb und anz&uuml;glich zu benimmt, denkt Sophie gar nicht mehr daran ihn zu heiraten. Als sie schlie&szlig;lich zur Unterzeichnung des Ehevertrages gedr&auml;ngt wird, zieht Oktavian den Degen, fordert Ochs zum Duell und verletzt diesen leicht am Arm. Das nun folgende allgemeine Durcheinander verhindert den rechtlichen Akt der Eheschlie&szlig;ung. Um die geplante Hochzeit endg&uuml;ltig zu untergraben, soll Ochs auch noch eine Falle gestellt werden. In einem Brief l&auml;dt ihn die &quot;Kammerzofe&quot; zu einem Beisammensein in ein Vorstadtgasthaus &hellip;</p>

<p>Ochs der das Angebot der &bdquo;Kammerzofe&ldquo; voller Freude angenommen hat, trifft diese im besagten Vorststadtbeisl. Als er sich an &quot;ihr&quot; vergreifen m&ouml;chte, dringen verschiedene Gestalten in das Zimmer und beginnen einen Mummenschanz. Ganz zuletzt kommen auch noch Faninal, Sophie, ein Polizeikommiss&auml;r und die Marschallin dazu. Schlie&szlig;lich muss Ochs erkennen, dass er als Br&auml;utigam ausgedient hat. Verlegen bleiben Oktavian und Sophie mit der Marschallin zur&uuml;ck. Als letztere sich der neuen Neigung Oktavians gewiss ist, f&uuml;hrt sie ihn - ganz Herrin der Szene - der j&uuml;ngeren Sophie zu und &uuml;berantwortet das junge Paar seinem Schicksal.</p>