Live Detail

Zurück zur Übersicht

Sa. 20.05.2017, 19:00 - 21:30 Wien

Beginn in:

Richard Wagner

Das Rheingold

Dirigent: Peter Schneider | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Thomas Johannes Mayer, Norbert Ernst, Mihoko Fujimura, Okka von der Damerau, Jochen Schmeckenbecher, Wolfgang Ablinger-Sperrhacke

 
Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von

Preisinformation

Preis inkl. österreichischer MwSt. Dieser Preis kann sich nach Angabe Ihrer Benutzerdaten ändern, da die Umsatzsteuer des Landes angewandt wird, in dem Sie die Übertragung konsumieren.
Der Kauf erfolgt in der Währung Euro. Die angeführten Währungsberechnungen dienen nur als Information.
Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,25 - UK: £ 12,97 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Richard Wagner  |  Musik
  • Sven-Eric Bechtolf  |  Regie
  • Rolf Glittenberg  |  Bühne
  • Marianne Glittenberg  |  Kostüme
  • Friedrich Zorn  |  Video
  • Peter Schneider  |  Dirigent

Peter Schneider | Dirigent

Peter Schneider stammt aus Wien und kam mit acht Jahren zu den Wiener Sängerknaben, später studierte er an der Wiener Musikakademie (Komposition und Dirigieren). Zunächst war er Korrepetitor, Studienleiter und Kapellmeister in Salzburg und Heidelberg, dann 1. Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein, wo er sich fast das gesamte Opernrepertoire erarbeitete. 1978 wurde er Generalmusikdirektor in Bremen. In Bayreuth dirigiert er seit 1981 regelmäßig. Nach Bremen kam eine zweijährige Tätigkeit in Mannheim als Opern- und Generalmusikdirektor. 1993/1994 wurde er Chefdirigent der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsorchesters. Nach fünfjähriger Tätigkeit gehört er der Bayerischen Staatsoper weiterhin als 1. Gastdirigent an. 1995 debütierte er an der Met. An der Wiener Staatsoper, deren Ehrenmitglied er ist, debütierte er 1984 mit Der Rosenkavalier. Seitdem hat er hier u. a. Capriccio, Salome, Don Giovanni, Nozze di Figaro, Fidelio, Zauberflöte, Fliegender Holländer, Meistersinger von Nürnberg, Ring des Nibelungen, Parsifal, Tristan und Isolde, Frau ohne Schatten, Palestrina dirigiert.

 
 

Thomas Johannes Mayer | Wotan

Der deutsche Bariton THOMAS JOHANNES MAYER absolvierte nach einem Studium der Geschichte, Germanistik, Musikpädagogik und Philosophie eine Gesangsausbildung an der Kölner Musikhochschule bei Liselotte Hammes und Kurt
Moll. Nach ersten Engagements in Regensburg, Darmstadt, Karlsruhe wechselte er an die Hamburgische Staatsoper. Seine internationale Karriere begann 2007/2008 als Wozzeck an der Mailänder Scala. Seither gastiert er an Opernhäusern wie an
der Hamburgischen Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper in München, an der Pariser Oper, in Valencia, am New National Theatre Tokyo, am Opernhaus Zürich, am Aalto Theater in Essen, in Leipzig, Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen, in Bregenz und in Bayreuth. Zu seinen Partien zählen unter anderem Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Posa (Don Carlo), Scarpia (Tosca), Titelrolle in Mathis der Maler, vier Bösewichter (Les Contes d’Hoffmann), Mandryka (Arabella), Kaspar (Der Freischütz), Jochanaan (Salome), Titelpartie in Rigoletto, Barak (Die Frau ohne Schatten), Titelpartie in Der fliegende Holländer.

Norbert Ernst | Loge

NORBERT ERNST studierte in Wiener Neustadt bei Gerd Fussi und in Wien bei KS Robert Holl. Wichtige Impulse erhielt er au­ßerdem durch Meisterkurse bei Kurt Equiluz und Walter Berry. Sein erstes Engagement führte ihn 2002 als Ensemblemitglied an die Deutsche Oper am Rhein-Düsseldorf, wo er u. a. sein erfolgreiches Debüt als David gab. Gastspiele führten den jungen österreichischen Tenor u.a. an die Wiener Volksoper, nach Genf, an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Bay­erische Staatsoper, nach Monte Carlo, an die Opéra National Paris, an die Nederlandse Opera in Amsterdam, an das Liceu in Barcelona. Seit 2004 erhält er regelmäßig Einladungen zu den Bayreuther Festspielen. 2013 wirkte er dort u.a. in einer Neuproduktion im Ring des Nibelungen als Loge mit. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als David. Seit 2010 ist er Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Steuermann, Kudrjáš, Tamino, Elemér, Jack O’Brien, Triquet, Tanzmeister, Narraboth, Aegisth, Alfred, Jaquino, Andres, Loge.

 

Okka von der Damerau | Erda

OKKA VON DER DAMERAU studierte in Rostock Stuttgart und Freiburg. Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Hannover. Seit 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied an der Bayerischen Staatsoper. Dort singt sie Partien wie Erda, Waltraute und Erste Norn, Ulrica (Un ballo in maschera), Mary (Der fliegende Holländer), Geneviève (Pelléas et Mélisande), Charlotte (Die Soldaten), Suzuki (Madama Butterfly), Hänsel (Hänsel und Gretel), Dryade (Ariadne auf Naxos). Auftritte führten sie an die Mailänder Scala (Charlotte in Die Soldaten), die Oper Frankfurt (Allwissende Muschel in Die Ägyptische Helena), zu den Bayreuther Festspielen (Flosshilde, Erste Norn, Grimgerde), an die Deutsche Oper Berlin (Flosshilde). Ihr Debüt an der Lyric Opera Chicago findet im Spätherbst 2016 statt (Erda, Anna in Les troyens). Zu ihrem Repertoire zählen zudem die großen Mezzo- und Alt-Partien der Oratoriums- und Konzertliteratur. 2006 wurde sie mit dem Spezialpreis der Jury beim Young Wagner Voices-Wettbewerb in Venedig ausgezeichnet und erhielt 2013 den Festspielpreis der Münchner Opernfestspiele. 

Jochen Schmeckenbecher | Alberich

JOCHEN SCHMECKENBECHER stammt aus Hockenheim und studierte in Köln und New York. Nach ersten Festengagements im Hagen und der Komischen Oper Berlin ist er freischaffend tätig. Zuletzt sang er u.a. Dr. Kolenatý (Die Sache Makropulos) und Kurwenal an der Pariser Bastille. Kommende Pläne beinhalten Produktionen am Liceu, an der Oper Leipzig, am ROH Covent Garden, am Palais Garnier in Paris sowie Konzerte. Wesentliche Projekte der letzten Zeit waren seine Debüts an der Bayerischen Staatsoper als Marquis de la Force (Dialogues des Carmelites) und am ROH Covent Garden als Alberich (Siegfried) sowie Alberich im gesamten Ring-Zyklus an der Oper Frankfurt und konzertant in der Berliner Philharmonie. Darüber hinaus folgte er Einladungen als Amfortas nach Frankfurt und Turin, Dr. Kolenatý zu den Salzburger Festspielen, Kurwenal nach Lyon, Pizarro an die Semperoper, vier Bösewichte (Contes d‘Hoffmann) an die Wiener Volkoper, Klingsor, Frank, Beckmesser, Faninal, Papageno an die Berliner Staatsoper, als Musiklehrer u.a. an die Met und die Scala, als Wozzeck ans Liceu, nach Madrid und Hamburg. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2011 als Musiklehrer und sang hier noch Kurwenal.

 

Wolfgang Ablinger-Sperrhacke | Mime

Der gebürtige Salzburger WOLFGANG ABLINGER-SPERRHACKE zählt mittlerweile zu den bedeutendsten und gefragtesten Charaktertenören der Opernszene. Er studierte an der Wiener Musikhochschule. 1993 kam er als Ensemblemitglied an das Landestheater Linz, zwei Jahre später an das Theater Basel und schließlich an das Gärtnerplatztheater in München. 1997 erfolgte sein Debüt an der Opéra National de Paris, die so etwas wie Entwicklungsstätte des damals jungen Sängers und schließlich künstlerische Heimat wurde. Zuletzt feierte er dort als Mime in der Premiere und allen Wiederaufnahmen des Ring einen großen Erfolg. Ähnliches gilt für das Glyndebourne Festival, dem er seit seinem Debüt 1999 als ständiger Gast verbunden ist. Zuletzt sang er dort Hexe (Hänsel und Gretel), Tanzmeister und Podestà (La finta giardiniera). Den Mime sang er auch an der Bayerischen und Berliner Staatsoper, an der Semperoper sowie an der Mailänder Scala, in Venedig, Madrid, Toulouse und Amsterdam. Weitere wichtige Partien seines Repertoires umfassen Loge, Hauptmann (Wozzeck), Valzacchi (u.a. an der New Yorker Met, Baden Baden), Ritter Blaubart, Herodes. 2012 debütierte er bei den Salzburger Festspielen (Die Soldaten). 2016 wird er u.a. am ROH Covent Garden debütieren. 

In der Tiefe des Rheins hüten die drei Rheintöchter das Gold. Der Zwerg Alberich, der Herr der Nibelungen, beobachtet sie und versucht sich eines der Mädchen zu greifen - vergeblich. Als das Gold in der Morgensonne erstrahlt, erfährt Alberich, dass das Gold nur jener rauben könne, der der Liebe für immer entsagt. Dieser könne aus dem Gold einen Ring schmieden, der dem Träger unermessliche Macht verleiht. Alberich schwört daraufhin der Liebe ab, raubt das Gold und schmiedet den Ring. Die RiesenFafner und Fasolt haben für die Götter die Burg Walhall erbaut. Wotan, der oberste Gott, hat ihnen als Preis für ihre Bautätigkeit die Göttin Freia versprochen. Als die Riesen den Preis einfordern, wird er ihnen von den übrigen Göttern verwehrt, doch Wotan weiß, dass er als Herr der Verträge seinem Wort treu bleiben muss. Alle warten auf Loge, den listigen Gott des Feuers, der einen Ausweg finden soll. Dieser kommt schließlich und erzählt von Alberichs Goldraub und Machtgewinn. Die Riesen hörenaufmerksam zu und erklären sich bereit auf Freia zu verzichten, wenn sie stattdessen das Gold Alberichs innerhalb eines Tages zum Tausch erhielten. Doch zunächst schleppen sie Freia als Pfand mit sich fort. Augenblicklich beginnen die Götter zu altern, da Freia sich als einzige auf die Pflege der goldenen Äpfel verstand, die ewige Jugend verleihen. Wotan und Loge begeben sich daraufhin nach Nibelheim um Alberich den Ring abzulisten. Dieser lässt die Nibelungen für sich arbeiten und einen unermesslichen Goldschatz zusammentragen. Mit Hilfe des Goldes möchte Alberich die höchste Macht der Welt erringen und die Götter stürzen. Sein Bruder Mime muss für ihn einen Tarnhelm schmieden, mit dessen Hilfe er sofort jede gewünschte Gestalt annehmen kann. Als Wotan und Loge von Alberich einen Beweis für die Wirksamkeit des Tarnhelms verlangen, setzt Alberich den Tarnhelm auf und verwandelt sich in eine Kröte. Sogleich wird er von Wotan und Loge gepackt, gefesselt und fortgeschleppt. Um seine Freiheit wiederzuerlangen muss Alberich Gold, Tarnhelm und Ring an Wotan ausliefern. Doch im Abgehen verflucht Alberich den Ring: er solle seinem Besitzer außer Macht Tod und Unglück bringen. Wotan gibt das Gold widerstrebend an die Riesen weiter, den Ring aber erst auf Einspruch der Göttin Erda, die vor dem Unglück warnt, das der Ring bringen wird. Freia wird ausgelöst, der Fluch aber zeigt sich bereits an dem Ring: im Streit um das Gold erschlägt Fafner seinen Bruder Fasolt. Die Götter ziehen in die Burg ein, die Rheintöchter aber beklagen den Verlust des Rheingolds. Nur Loge sieht trotz des prächtigen Einzugs nach Walhall das Ende der Götter voraus.

Das Rheingold

Trailer