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Mo. 08.05.2017, 19:00 - 21:45 Wien

Beginn in:

Giacomo Puccini

Tosca

Dirigent: Eivind Gullberg Jensen | Regie: Margarethe Wallmann | Mit: Angela Gheorghiu, Jonas Kaufmann, Marco Vratogna

 

Preisinformation

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Sobald ein Stream läuft ist er nicht mehr die ganze Spielzeit lang zum Kauf erhältlich, sondern nach etwa einem Drittel der Spielzeit wird der Kauf geschlossen.

€ 14,00*

D: € 15,15 - US: $ 15,25 - UK: £ 12,97 *

Programmheft

Untertitel

Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Giacomo Puccini  |  Musik
  • Margarethe Wallmann  |  Regie
  • Nicola Benois  |  Ausstattung
  • Eivind Gullberg Jensen  |  Dirigent

Angela Gheorghiu | Floria Tosca

Angela Gheorghiu gehört zu den bedeutendsten Sängerinnen ihres Faches. Sie stammt aus Rumänien, besuchte die Musikschule in Bukarest und studierte dort anschließend an der Musikuniversität. Ihr internationales Debüt gab sie 1992 am ROH Covent Garden in La Bohème. Noch im gleichen Jahr folgten die Debüts an der Met und der Wiener Staatsoper, 1994 sang sie ihre erste Traviata in London. Seit damals ist sie ein gefragter Gast an den wichtigsten Opern- und Konzertbühnen in New York, London, Paris, Salzburg, Berlin, Tokio, Rom, Seoul, Venedig, Athen, Monte Carlo, Chicago, Philadelphia, Sao Paolo, Los Angeles, Valencia, Palermo, Amsterdam, Kuala Lumpur, Zürich, Vienna, Salzburg, Madrid, Barcelona, Valencia, Prag, Montreal, Moskau, Taipei. Angela Gheorghiu, die eine große Zahl prämierter Einspielungen aufweisen kann, erhielt mehrere wichtige Auszeichnungen (Female Artist of the Year 2001 und 2010, Medaille Vermeille de la Ville de Paris, Officier de l’Ordre des Arts et Lettres, Chevalier de l’Ordre des Arts et Lettres, Doctor Honoris Causa der Kunstuniversität Iasi). An der Wiener Staatsoper sang sie Mimì, Adina, Nannetta, Marguerite, Violetta.

Jonas Kaufmann | Mario Cavaradossi

Jonas Kaufmann wurde in München geboren und zählt zu den gefragtesten Tenören der Gegenwart. Er studierte Gesang in München und absolvierte Meisterklassen bei James King, Hans Hotter und Josef Metternich. Er begann seine Laufbahn 1994 am Staatstheater Saarbrücken und erhielt sehr bald Einladungen an die Hamburgische Staatsoper, nach Stuttgart, Chicago, Paris, an die Scala, die Metropolitan Opera in New York, an die Bayerische und Berliner Staatsoper, nach Edinburgh, Tokio, London, Luzern, Venedig, Zürich und Brüssel. 1999 debütierte Jonas Kaufmann bei den Salzburger Festspielen in Busonis Doktor Faustus.

Erfolgreich war er außer in der bereits genannten Partie unter anderem auch als Alfredo (La traviata), Tamino (Die Zauberflöte), Faust (La Damnation de Faust), Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Max (Der Freischütz), Don José (Carmen), Rodolfo (La Bohème), Cavaradossi (Tosca), Don Carlo, Roméo (Roméo et Juliette), Florestan (Fidelio), Des Grieux (Manon).


 

Marco Vratogna | Baron Scarpia

MARCO VRATOGNA stammt aus La Spezia und studierte am Puccini-Konservatorium seiner Heimatstadt sowie bei Leone Ma­giera Gesang. Sein Operndebüt gab er 2000 als Stankar in Triest. Von da an wurde der italienische Bariton weltweit an wichtige Opernhäusern eingeladen, etwa an das Teatro La Fenice in Ve­nedig, an die Oper Frankfurt, nach Florenz, Turin, Amsterdam, Leipzig, Bologna, Parma, an die Staatsoper in Stuttgart, an das Monnaie in Brüssel, an die Berliner Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, nach Genua, an die Arena di Verona, an das Liceu in Barcelona, an die Dresdner Semperoper, die Bayerische Staatsoper, an das ROH Covent Garden, nach Torre del Lago, an die Mailänder Scala, die Hamburgische Staatsoper, nach Chicago, Phil­adelphia, Modena, San Francisco, Valencia. Zu seinem Repertoire zählen u. a. Rollen wie Luna, Nabucco, Scarpia, Jago, René Ankarström, Jack Rance, Amonasro, Carlo Gérard, Rigoletto, Don Carlos (Forza del destino), Macbeth. Zuletzt war er u.a. als Scarpia in London, Venedig, New York, Amonasro und Scarpia in Verona, Jago in Houston und Barcelona, Scarpia und Simon Boccanegra in Dresden, Tonio und Alfio an der Scala zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte Marco Vratogna im Jahre 2007 als Scarpia und war hier seither auch als Amonasro und Carlo Gérard zu hören.​

Rom um 1800. Die Stadt stöhnt unter einem Schreckensregime. Der revolutionär gesinnte Maler Mario Cavaradossi ist beauftragt, in der Kirche Sant'Andrea della Valle ein Maria Magdalena-Gemälde zu schaffen. Der aus seiner Gefangenschaft geflohene Republikaner Angelotti aus der Familie der Attavanti hat sich in dieser Kirche verborgen und macht sich nun Mario gegenüber bemerkbar. Dieser nennt ihm ein sicheres Versteck auf seinem Besitz. Kaum ist Angelotti weitergeflohen, betritt der grausame Polizeichef Scarpia die Kirche. In der offen gelassenen Grabkapelle der Attavanti findet er den Fächer der Schwester Angelottis. Sofort ist im klar, dass Angelotti in der Kirche Zuflucht gesucht haben muss. Er weiß von der Freundschaft Cavaradossis und Angelottis. Außerdem will er Cavaradossis Geliebte, die Sängerin Floria Tosca, für sich gewinnen. Also reizt er die Eifersucht Toscas, indem er ihr den Fächer zeigt und ihr somit ein Verhältnis der jungen Attavanti mit Cavaradossi suggeriert.

Tosca eilt sofort zu Cavaradossis Villa, um ihn zur Rede zu stellen. Scarpia lässt ihr unbemerkt einige Polizisten folgen. Nachdem sich Tosca von der Haltlosigkeit ihrer Befürchtungen überzeugt hat und die Villa verlässt, wird Cavaradossi verhaftet und zu Scarpia gebracht. Tosca, die von der Verhaftung erfährt, eilt ebenfalls herbei: In ihrem Beisein lässt Scarpia ihren Geliebten foltern. Tosca verrät daraufhin das Versteck Angelottis. Cavaradossi soll nun am nächsten Tag hingerichtet werden. Nur wenn Tosca Scarpia erhört, will er ihm das Leben schenken. Zum Schein geht Tosca auf das Angebot ein: Daraufhin ordnet Scarpia eine fingierte Hinrichtung mit blindgeladenen Gewehren an. Als er zu Tosca geht, um "seinen Lohn" zu empfangen, ersticht sie ihn. Doch Scarpia hat Tosca getäuscht und eine wirkliche Erschießung befohlen. Nun ist für Tosca das Leben sinnlos geworden. Beim Herannahen von Scarpias Schergen stürzt sie sich von der Engelsburg, auf der ihr Geliebter erschossen worden ist.