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Fr. 02.06.2017, 19:00 - 21:45 Wien

Ludwig van Beethoven

Fidelio

Dirigent: Cornelius Meister | Regie: Otto Schenk | Mit: Albert Dohmen, Peter Seiffert, Camilla Nylund, Günther Groissböck, Boaz Daniel,Chen Reiss, Jörg Schneider, Dritan Luca, Johannes Gisser

 
Besetzung
Inhaltsangabe
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Cornelius Meister | Dirigent

Cornelius Meister wurde 1980 in Hannover geboren. Er studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Oue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russel Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper. Er ist seit September 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Er konzertiert regelmäßig im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus. Ausgedehnte Tourneen führen ihn nach Japan und durch Europa, u. a. zu den Salzburger Festspielen. Im Sommer 2012 beendete Cornelius Meister sein siebenjähriges Engagement als Generalmusikdirektor des Theaters und Philharmonischen Orchesters Heidelberg. Bereits mit 21 Jahren debütierte er an der Hamburgischen Staatsoper, gefolgt von Debüts an der Bayerischen Staatsoper München, der New National Opera Tokyo, der San Francisco Opera, der Deutschen Oper Berlin, dem Theater an der Wien, der Königlichen Oper Kopenhagen und der Semperoper Dresden. Höhepunkte in der kommenden Zeit sind u. a. sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden, sein Debüt am Opernhaus Zürich, an der Deutschen Oper Berlin, an der Semperoper Dresden sowie Wagners Ring des Nibelungen an der Lettischen Nationaloper Riga.

Peter Seiffert | Florestan

KS PETER SEIFFERT studierte an der Musikhochschule Düssel­dorf und erhielt sein erstes Engagement an der Deutschen Oper am Rhein. Als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musi­krates folgten Engagements in ganz Europa. Sein Engagement an der Deutschen Oper Berlin, wo er als Lohengrin zu hören war, war der Beginn seiner heutigen Weltkarriere. Seither ist der Tenor Gast in allen bedeutenden Musikzentren der Welt, wo er alle Par­tien seines Repertoires insbesondere Parsifal, Florestan, Tannhäu­ser, Tristan, Otello, Siegmund und Lohengrin singt. 1992 wurde er zum Bayerischen, 2013 zum Österreichischen Kammersänger ernannt. Zahlreiche Aufnahmen mit den wichtigsten Dirigenten unserer Zeit und Auszeichnungen wie Echo-Klassik „Sänger des Jahres 1999“, Grand Prix du Disque – Grammy Award dokumentieren seine außerordentlichen Leistungen. An der Wiener Staatsoper debütierte KS Peter Seiffert 1984 als Matteo (Arabella) und sang hier seither (zum Teil auch in Neuproduktionen) Hans, Tamino, Turiddu, Florestan, Erik, Max, Lohengrin, Parsifal, Stolzig, Tristan, Otello, Tannhäuser und Siegmund. Außerdem begleitete er die Wiener Staatsoper immer wieder auf Gastspiele. 

Rolle an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2014/2015: Tristan.

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Jörg Schneider | Jaquino

Der in Wels geborene Künstler erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei den Wiener Sängerknaben und studierte bei Prof. Elfriede Obrowsky in Wien.

1995 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters Wiesbaden. Von 1997-2000 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Wichtige Auftritte der jüngsten Vergangenheit waren unter anderem sein Debüt am Gran Teatre del Liceu Barcelona als Leukippos in Daphne, sein Rollendebüt als Narraboth in Salome an der Wiener Staatsoper und Belmonte beimMaggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta. Gastengagements in seiner erfolgreichen Karriere führten Jörg Schneider unter anderem an das Teatro alla Scala di Milano, Deutsche Oper Berlin, Teatro Real Madrid, Semperoper Dresden, Staatsoper Stuttgart, Théâtre De La Monnaie, Brüssel, Opernhaus Zürich, Teatro Bellini di Catania, Teatro Regio di Parma, Teatro Comunale di Firenze, Teatro Regio di Torino, Teatro Filarmonico di Verona, Teatro Lirico di Cagliari, Teatro Massimo Palermo, Teatro dell'Opera di Roma, Teatro Communale Ferrara, Seefestspiele Mörbisch, Festspielhaus Baden-Baden sowie nach Tokyo und Hongkong.

Als Konzertsänger war Jörg Schneider Gast in der Royal Albert Hall, Carnegie Hall, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz, Philharmonie Dresden, Radio France und Concertgebow Amsterdam. Sein Konzertrepertoire umfasst unter anderem Haydns Die Schöpfung, Schumanns Dichterliebe, Bachs Johannespassion, Mozarts Requiem, Verdis Messa da Requiem, Berlioz‘ Te Deum und Mendelssohn-Bartholdys Walpurgisnacht.

Dirigenten, mit denen der Künstler zusammengearbeitet hat, sind unter anderem: Christian Thielemann, Riccardo Muti, Claudio Abbado, Dennis Russell Davis, Edo de Waart, Peter Schneider, Bertrand de Billy, Pinchas Steinberg, Theodor Guschlbauer, Christoph Prick, Gustav Kuhn und Semyon Bychkow.

An der Wiener Staatsoper debütierte er 2016 als Jacquino in Fidelio.

Boaz Daniel | Don Fernando

BOAZ DANIEL wurde in Tel Aviv geboren, studierte an der dor­tigen Universität und setzte sein Gesangsstudium von 1996 bis 1999 am Konservatorium der Stadt Wien fort. 1999 erhielt er den Förderungspreis der Eberhard Waechter-Medaille in Wien. 1998 wurde er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er ein breites Repertoire singt, u. a. Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Sharpless (Madama Butterfly), Belcore (L’elisir d’amore), Paolo (Simon Boccanegra), Marcello (La Bohème), Enrico (Lucia di Lammermoor), Kurwenal (Tristan und Isol­de), Lescaut (Manon Lescaut), Ford (Falstaff), Klingsor (Parsifal), Rangoni (Boris Godunow), Valentin (Faust), Rodrigo (Don Carlo), Jeletzki (Pique Dame), Sonora (La fanciulla del West), Heerrufer (Lohengrin) und Gunther (Götterdämmerung). Einladungen erhält er wiederholt an das Royal Opera House Covent Garden, die Deutsche Oper Berlin, die New Israeli Opera, die Dresdner Semperoper, nach Chicago, Turin, Salzburg, San Francisco, Frankfurt, Barcelona. Zuletzt feierte er u.a. an der Lyric Opera of Chicago in Ernani sowie in Don Giovanni in Graz, in Tel Aviv in Un ballo in maschera, und in Tristan und Isolde in Hamburg, Berlin und London Erfolge. 

Albert Dohmen | Don Pizarro

Albert Dohmen wurde in Krefeld geboren und kann bereits auf eine langjährige internationale Karriere zurückblicken. Zwei der bisherigen Höhepunkte waren der Wozzeck bei den Salzburger Oster- und Sommerfestspielen 1997 und die Partie des Wotan bei den Bayreuther Festspielen von 2007-2010. Sein Repertoire umfasst unter anderem König Marke (Tristan und Isolde), Don Pizarro (Fidelio), Gurnemanz (Parsifal), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), die Titelpartien in Der fliegende Holländer und Falstaff, Orest (Elektra), Scarpia (Tosca), Jochanaan (Salome) sowie Wotan/Wanderer im Ring des Nibelungen. Er ist regelmäßiger Gast an den Opernhäusern von Paris, London, Berlin, Zürich, Amsterdam, Mailand, New York sowie beim Maggio Musicale Fiorentino. Auf dem Konzertsektor hat er sein gesamtes Fach in fast allen großen Konzertsälen gesungen. Mit der Partie des Wotan in Das Rheingold stellte er sich 2001 dem Publikum der Wiener Staatsoper vor. Mit großem Erfolg sang er hier seither auch Wotan (Die Walküre), Wanderer (Siegfried), Scarpia, Jochanaan, Holländer, Pizarro, Scarpia, Tomski (Pique Dame), Il Commendatore, Wotan (Rheingold), Mephistopheles (Faust) und Orest. Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/2014: Marke.

Camilla Nylund | Leonore

Camilla Nylund wurde in Vaasa (Finnland) geboren. Sie stu­dierte am Salzburger Mozarteum. Die mit zahlreichen Wettbe­werbspreisen ausgezeichnete Künstlerin war 1995-1999 Ensem­blemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999-2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. Im Jahr 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin genannt. Gastverträge führten sie u. a. an die Scala, Bayerische Staatsoper, Finnische Nationaloper, das Teatro La Fenice, das New National Theatre in Tokio, die Vlaamse Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Königliche Oper Kopenhagen, die Nederlandse Opera, das ROH Co­vent Garden, Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Ihre wichtigsten Rollen sind: Salome, Leonore (Fidelio), Figaro- und Capriccio-Gräfin, Fiordiligi, Antonia, Marie (Die verkaufte Braut), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Rosalinde (Fledermaus), Lisa (Land des Lächelns), Marschal­lin (Rosenkavalier), Elisabeth (Tannhäuser), Salome, Rusalka, Elisabetta (Don Carlo), Marietta/ Marie (Die Tote Stadt), Sieglinde, Ariadne und Arabella. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2005 als Salome und sang hier seither auch noch Ariadne, Elsa, Feldmarschallin, Rosalinde, Sieg­linde.

Günther Groissböck | Rocco

Günther Groissböck wurde in Niederösterreich geboren, studierte an der Wiener Musikuniversität, unter anderem bei Robert Holl. Seit 2005 arbeitet er regelmäßig mit José van Dam zusammen. Er war Stipendiat des Herbert von Karajan-Centrums und in der Saison 2002/2003 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Ab 2003 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Auftritte absolviert er unter anderem an der Deutschen Oper und an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, beim Festival Aix-en-Provence, bei den Salzburger Festspielen, in Paris, Turin, Straßburg, San Francisco, Valencia, an der Mailänder Scala, der New Yorker Met, an der Bayerischen Staatsoper München, in Tokio, Chicago, Los Angeles. Im Jahr 2011 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen.

Sein Repertoire umfasst etwa den Sarastro (Die Zauberflöte), Fürst Gremin, Wassermann (Rusalka), Hunding und Fafner, König Heinrich, Eremit (Der Freischütz), Daland. An der Wiener Staatsoper sang er unter anderem in Billy Budd, Les Contes d’Hoffmann, Fidelio, Parsifal, Sarastro, Tosca, Die Zauberflöte, Hunding, Fafner.

Chen Reiss | Marzelline

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Vorgeschichte

Der Gouverneur eines spanischen Staatsgefängnisses, Don Pizarro, führt in seiner Anstalt ein Schreckensregiment. Unschuldige werden zu politischen Opfern seines brutalen Zugriffs. Don Florestan aus Sevilla will diese Willkürakte aufklären, gerät aber dabei selbst in die Hand des Gewaltmenschen. Seit über zwei Jahren schmachtet er in unmenschlicher Einzelhaft. Seine Freunde halten ihn für tot, nur seine Frau Leonore gibt den Verschollenen noch nicht verloren. Da sie Florestan in Gefangenschaft wähnt, verdingt sie sich beim Kerkermeister Rocco als Schließer. In Männerkleidern und unter dem Namen Fidelio verrichtet sie schwere Arbeit, erwirbt sich das Vertrauen ihres Vorgesetzten und gewinnt sogar die Liebe seiner Tochter Marzelline.

Erster Aufzug

Vergeblich bemüht sich der Pförtner Jacquino um die Zuwendung Marzellines. Seit Fidelio im Haus ist, hat sie für sein Werben kein Ohr. Fidelio-Leonore kehrt von Erledigungen aus Sevilla zurück. Rocco ist wieder vom Geschick und Pflichtbewusstsein seines neuen Gehilfen angetan: Bald schon sollen Fidelio und Marzelline ein Paar werden. Marzelline und Rocco träumen von einer behaglichen Zukunft, Jacquino sieht seine Aussichten schwinden, Fidelio-Leonore graut es vor der Ungewissheit. Da tritt Don Pizarro auf. Aus einem vertraulichen Schreiben erfährt er, dass der Minister seinem Amtsmissbrauch auf der Spur ist: Eine überraschende Visite soll ihn endgültig überführen. Pizarro reagiert prompt: Ein Posten beobachtet die Hauptstraße, ein Trompetensignal soll den Besuch ankündigen. Florestan, das prominenteste Opfer, muss schleunigst beseitigt werden. Da Rocco den Mord verweigert, wird der Gouverneur die Tat selbst vollziehen. Nur ein Grab im Verlies soll ihm der Kerkermeister zuvor schaufeln. Marzelline und Fidelio-Leonore erbitten von Rocco einen kurzen Ausgang für die leichteren Gefangenen. Voller Freude genießen die Häftlinge die warme Frühlingssonne - vergeblich späht Fidelio-Leonore nach einem vertrauten Gesicht. Sie erfährt vielmehr bestürzt von dem neuen Auftrag Roccos und will seine schwere Arbeit im Kerker teilen: Wird sie dem Gatten sein Grab bereiten helfen? Empört hat Pizarro den Spaziergang der Gefangenen bemerkt und lässt keine Rechtfertigung gelten. Nur der dringende Mordplan an Florestan verhindert schlimme Sanktionen.

Zweiter Aufzug

Im Kerker grübelt der erschöpfte Florestan über sein Schicksal. Seine Lage erscheint ihm aussichtslos, nur das Bewusstsein erfüllter Pflicht tröstet ihn. In einer ekstatischen Vision fühlt er sich von einem Engel mit den Zügen Leonores in die himmlische Freiheit entrückt. Rocco und Fidelio-Leonore legen mühsam eine Zisterne frei. Florestan erfährt endlich, wer dieses Gefängnis leitet und will seine Gattin in Sevilla verständigen lassen. Fidelio-Leonore weiß nun sicher, wen sie vor sich hat. Eine kleine Labung mit Brot und Wein scheint Florestans letzte Freude zu sein, denn schon naht Pizarro. Aber als er zum tödlichen Streich ausholt, stellt sich Fidelio-Leonore vor den Gefangenen: "Töt' erst sein Weib!" Dem Nachsetzenden hält sie eine Pistole vor, da ertönt das Trompetensignal. Die Ankunft des Ministers verheißt einen Umschwung: Befreiung für die Unterdrückten, Strafe für den Unterdrücker. Pizarro eilt aus dem Kerker, Rocco sagt sich von seinem alten Herrn los, Leonore und Florestan sinken einander glücklich in die Arme. - Das Volk und die Strafgefangenen begrüßen auf dem Paradeplatz vor dem Schloss erwartungsvoll den Minister, Don Fernando. Im Auftrag des Königs verkündet er allgemeine Amnestie und das Ende der politischen Willkür. In Florestan erkennt er seinen totgesagten Freund wieder. Leonore darf die Ketten des lange Gedemütigten lösen, Pizarro wird festgenommen. Der befreite Jubel gilt dem wiedervereinten Paar, ein Lobpreis feiert die treue Liebe. ,,Nie wird es zu hoch besungen, Retterin des Gatten sein!"