Archiv Detail

Zurück zur Übersicht

Mo. 12.06.2017, 19:00 - 22:00 Wien

Rudolf Nurejew, Marius Petipa, Lew Iwanow

Schwanensee

Dirigent: Alexander Ingram

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Rudolf Nurejew  |  Choreographie
  • Marius Petipa  |  Choreographie
  • Lew Iwanow  |  Choreographie
  • Rudolf Nurejew  |  Choreographie und Inszenierung
  • Marius Petipa  |  Choreographie
  • Lew Iwanow  |  Choreographie
  • Peter I. Tschaikowski  |  Komponist
  • Luisa Spinatelli  |  Ausstattung
  • Marion Hewlett  |  Licht
  • Manuel Legris  |  Einstudierung
  • Alexander Ingram  |  Dirigent

Masayu Kimoto | Prinz Siegfried

Geboren in Hyogo (Japan). Seine Ausbildung erfolgte am Nakata Ballett Theater in Himeji, an der Ecole Supérieure de Danse de Cannes Rosella Hightower und am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris. Sein erstes Engagement trat er 2006 im Semper Oper Ballett Dresden an, 2008 wurde er Mitglied des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. Seine Ernennung zum Halbsolisten des Wiener Staatsballetts erfolgte 2011. 2013 avancierte er zum Solotänzer.
Wichtigste Rollen: James in Pierre Lacottes „La Sylphide“, Basil in Rudolf Nurejews „Don Quixote“, Bauernpaar in Elena Tschernischovas „Giselle“, Gefährte des Prinzen und Polnischer Tanz in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Pastorale in Rudolf Nurejews „Der Nussknacker“, Prinz in Peter Wrights "Dornröschen", Spiderman und Chinesischer Tanz in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Csárdás-Solist in Roland Petits „Die Fledermaus“, Freund und Variationstänzer in Maurice Béjarts „Le Concours“, Ungarischer Offizier in Kenneth MacMillans „Mayerling“, Partien in George Balanchines „Thema und Variationen“, Serge Lifars „Suite en blanc“, Harald Landers „Études“, Jerome Robbins’ „In the Night“ und „Glass Pieces“, Rudi van Dantzigs "Vier letzte Lieder", Twyla Tharps „Variationen über ein Thema von Haydn“, John Neumeiers „Bach Suite III“ und "Vaslaw", Nils Christes „Before Nightfall“, William Forsythes „The Vertiginous Thrill of Exactitude“, „The Second Detail“, „Skew-Whiff“ von Paul Lightfoot und Sol León, Patrick de Banas „Windspiele“, David Dawsons „A Million Kisses to my Skin“, Jiří Bubeníčeks „Le Souffle de l’ esprit“, Thierry Malandains „Mozart à 2“, András Lukács’ „Duo“, Marco Goeckes „Mopey“ und José Martinez’ „Delibes Suite“.
Gastspiele führten ihn in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee.
Auszeichnung: Förderpreis des Ballettclub Wiener Staatsoper & Volksoper (2011).

Maria Yakovleva | Odette/Odile

Geboren in St. Petersburg (Russland). Von 1996 bis 2004 absolvierte sie ihr Studium an der St. Petersburger Waganowa-Akademie des Russischen Balletts. In der Saison 2004/2005 war sie Mitglied des Balletts des Mariinski-Theaters, wo sie mit Solopartien des klassischen Repertoires betraut wurde. 2005 wurde sie als Solotänzerin an das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper engagiert, 2010 erfolgte ihre Ernennung zur Ersten Solotänzerin des Wiener Staatsballetts.

Zu ihren Rollen zählen die Titelrolle in Pierre Lacottes "La Sylphide", Bauernpaar und Zulma in Elena Tschernischovas „Giselle“, Kitri in Rudolf Nurejews „Don Quixote“, Odette/Odile und Gefährtin des Prinzen in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Prinzessin Aurora, Verzauberte Prinzessin und Fee der Lebensfreude in Peter Wrights "Dornröschen", Lise in Frederick Ashtons „La Fille mal gardée“, Swanilda in „Coppélia“ von Gyula Harangozó sen., Clara in Rudolf Nurejews "Der Nussknacker", Prinzessin Maria in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Bella in Roland Petits „Die Fledermaus“, Ada in Maurice Béjarts „Le Concours“, Julia in John Crankos „Romeo und Julia“, die Titelrolle in Kenneth MacMillans „Manon“, Baronesse Mary Vetsera in Kenneth MacMillans „Mayerling“, Hamsatti und Solo-Schatten in Vladimir Malakhovs „Die Bajadere“, Olga in John Crankos „Onegin“, Hermia in Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“, Verlobte des Jungen Dichters in „Platzkonzert“ von Gyula Harangozó sen., "Études" von Harald Lander, Vivette in Roland Petits "L´Arlésienne", Partien in Ben van Cauwenberghs „Tanzhommage an Queen“, George Balanchines „Rubies“, Serge Lifars "Suite en blanc", Jerome Robbins’ „In the Night“ und „Glass Pieces“, Rudi van Dantzigs „Vier letzte Lieder“, John Neumeiers "Bach Suite III", Twyla Tharps „Variationen über ein Thema von Haydn“, Nils Christes "Before Nightfall", William Forsythes „The Second Detail“, Myriam Naisys „Ederlezi“, Jorma Elos „Glow – Stop“ und David Dawsons "A Million Kisses to my Skin", Ausschnitte aus Marius Petipas "Die Bajadere" (3. Akt) sowie Pas de six aus Rudolf Nurejews „Raymonda“, Pas de deux „Le Corsaire“ und Variation in Marius Petipas Grand Pas aus „Paquita“ sowie Wassili Wainonens "Moszkowski-Walzer". In Patrick de Banas „Ludwig II – The Swan King“ kreierte sie die Partie der Kaiserin Elisabeth.

Gastspiele führten sie in zahlreiche europäische Länder und nach Übersee. Auszeichnung: Für ihre Auftritte in George Balanchines „Rubies“ wurde sie für den Prix Benois de la Danse 2011 nominiert.

Am 15. Oktober 1964 blickte die Ballettwelt auf Wien. Rudolf Nurejew, der bedeutendste Tänzer der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, hatte, damals 26-jährig, für das Wiener Staatsopernballett seine Fassung von Schwanensee, dem wohl wichtigsten Werk der gesamten Ballettliteratur erarbeitet. Die Aufführung schrieb Ballettgeschichte. Drei Jahre nach seinem Absprung in den Westen war es dem aus der Sowjetunion stammenden Nurejew gelungen, die auf choreographisch unterschiedlichen Linien verlaufene Rezeption des Tschaikowski-Balletts um eine neue, überzeugende Interpretation zu bereichern. Sein Leitgedanke war die Aufwertung der männlichen Hauptrolle und ihre Gleichstellung mit der Partie der Ballerina. Bis 2009 mehr als 200 Mal im Haus am Ring und bei Gastspielen aufgeführt, bringt Manuel Legris nun Nurejews vor fünfzig Jahren entstandenen Wiener Schwanensee zurück auf die Bühne. Für die neue Ausstattung, die inspiriert ist durch die phantastische Welt des Bayernkönigs Ludwig II., zeichnet Luisa Spinatelli verantwortlich.

Probenvideo

Schwanensee