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Sa. 03.06.2017, 18:30 - 22:45 Wien

Richard Strauss

Der Rosenkavalier

Dirigent: Sascha Goetzel | Regie: Otto Schenk | Mit: Linda Watson, Peter Rose, Sophie Koch, Chen Reiss

 
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Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Sophie Koch | Octavian

SOPHIE KOCH studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und gewann den ersten Preis beim renommierten niederländischen Hertogenbosch-Wettbewerb. Ihre ersten großen Erfolge feierte sie am Royal Opera House Covent Garden in London (in Il barbiere di Siviglia und Così fan tutte) und an der Semperoper in Dresden (in Ariadne auf Naxos). Weitere Auftritte führten sie bald an die Bayerische Staatsoper München, nach Wien, Berlin, Mailand, Paris, Toulouse, Brüssel, Madrid, Genf sowie zu den Salzburger Festspielen. Aktuelle Auftritte umfassen Marie (Dialogues des Carmélites) in Nizza, Komponist (Ariadne auf Naxos), Waltraute (Götterdämmerung) und Venus (Tannhäuser) in Paris, Charlotte (Werther) in Madrid und London, die Titelpartie in Mignon in Genf. Sophie Koch ist auch als Lied- und Konzertsängerin international erfolgreich. An der Wiener Staatsoper debütierte sie im Jahr 1999 als Octavian im Rosenkavalier und sang hier außerdem Komponist, Rosina (Il barbiere di Siviglia), Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann), Dorabella (Così fan tutte), Zerlina (Don Giovanni), Cherubino (Le nozze di Figaro), Charlotte und Silla (Palestrina).

 

Peter Rose | Baron Ochs auf Lerchenau

Peter Rose gab sein Operndebüt im Jahre 1986 als Commendatore (Don Giovanni) in Hong Kong im Zuge eines Gastspiels des Glyndebourne Festivals. Regelmäßige Auftritte führten ihn seither u. a. nach Aix-en-Provence, Paris, London, Rom, an die New Yorker Metropolitan Opera, nach Barcelona, an die Deutsche Oper Berlin, die Komische Oper Berlin, die Berliner Staatsoper, nach Sydney, an die Scottish Opera, nach Hamburg, Tokio, an das Royal Opera House Covent Garden in London, nach Chicago, San Francisco, Salzburg, Bregenz, München, Amsterdam und Dresden. Erfolge feierte er unter anderem als Bottom (A Midsummer Night’s Dream), Ochs, Gurnemanz, Osmin, Claggart, Ramfis, Mustafà, Philipp, Kezal, Basilio, Falstaff, Leporello, Walter (Luisa Miller), Daland, Silva (Ernani), Fasolt. Jüngste Engagements umfassen: Marke, Pogner Hunding, Gurnemanz, Osmin, Arkel an der Hamburgischen Staatsoper, Osmin, Ochs, Basilio an der Bayerischen Staatsoper, Ochs an der Semperoper in Dresden, La Roche und Daland am ROH Covent Garden. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1997 als Marke (Tristan und Isolde) und sang hier seither Claggart, Gremin, Rocco, Gurnemanz, Ochs und Sarastro.

Herwig Pecoraro | Wirt

KS Herwig Pecoraro stammt aus Bludenz und studierte in Feldkirch, Mantua und Modena und besuchte Meisterkurse bei KS Schwarzkopf. Gastauftritte führten ihn zu den Bregenzer und Salzburger Festspielen, an die Opernhäuser von Bern, St. Gallen, Hamburg, München, Paris, Nizza, Toulouse, Mailand, New York und San Francisco. Er war am Opernhaus Graz und an der Volksoper Wien engagiert, seit 1991 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er 1991 als Steuermann (Der fliegende Holländer) debütierte und seither u. a. Jaquino (Fidelio), Monostatos und 1. Geharnischter (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Mime (Das Rheingold, Siegfried), Hirt (Tristan und Isolde), Triquet (Eugen Onegin), Laios (Oedipe), Wirt (Der Rosenkavalier), Beppo (Pagliacci), Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichinaccio (Les Contes d´Hoffmann), Bob Boles (Peter Grimes), Don Garzia (Gesualdo), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Incroyable (Andrea Chénier), Bardolfo (Falstaff), Guillot (Manon) sowie Klammerschneider (Der Riese vom Steinfeld) und Fatty sang.

Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/2014: u. a. Bob Boles (Peter Grimes), Herodes (Salome), Hauptmann (Wozzeck), Mime (Das Rheingold).

Jochen Schmeckenbecher | Faninal

JOCHEN SCHMECKENBECHER stammt aus Hockenheim und studierte in Köln und New York. Nach ersten Festengagements im Hagen und der Komischen Oper Berlin ist er freischaffend tätig. Zuletzt sang er u.a. Dr. Kolenatý (Die Sache Makropulos) und Kurwenal an der Pariser Bastille. Kommende Pläne beinhalten Produktionen am Liceu, an der Oper Leipzig, am ROH Covent Garden, am Palais Garnier in Paris sowie Konzerte. Wesentliche Projekte der letzten Zeit waren seine Debüts an der Bayerischen Staatsoper als Marquis de la Force (Dialogues des Carmelites) und am ROH Covent Garden als Alberich (Siegfried) sowie Alberich im gesamten Ring-Zyklus an der Oper Frankfurt und konzertant in der Berliner Philharmonie. Darüber hinaus folgte er Einladungen als Amfortas nach Frankfurt und Turin, Dr. Kolenatý zu den Salzburger Festspielen, Kurwenal nach Lyon, Pizarro an die Semperoper, vier Bösewichte (Contes d‘Hoffmann) an die Wiener Volkoper, Klingsor, Frank, Beckmesser, Faninal, Papageno an die Berliner Staatsoper, als Musiklehrer u.a. an die Met und die Scala, als Wozzeck ans Liceu, nach Madrid und Hamburg. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2011 als Musiklehrer und sang hier noch Kurwenal.

 

Thomas Ebenstein | Valzacchi

THOMAS EBENSTEIN wurde 1979 in Kärnten geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. Von 2003 bis 2012 war der Tenor Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Gastengagements führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Lin den, die Semperoper Dresden, an die Deutsche Oper am Rhein, das Grand Théâtre de Genève, an das Theater an der Wien, an die Volksoper Wien, die Carnegie Hall in New York, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zur Ruhrtriennale Bochum, zu den Wiener Festwochen, den Osterfestspielen Salzburg, den Salzburger Festspielen, zum Bergen International Festival und zum Hong Kong Arts Festival. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) – u.a. bei den Salzburger Festspielen, DVD bei Arthaus, Vašek (Die verkaufte Braut), Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Narraboth (Salome) und Alfred (Die Fledermaus). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2012 und sang u.a. Tanzmeister, Andres, Valzacchi, Monostatos, Jack O’Brien, Incroyable, Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio, Guillot de Morfontaine.  

 

Ulrike Helzel | Annina

Die in Magdeburg geborene Mezzosopranistin Ulrike Helzel erhielt ihre Gesangsausbildung an der Leipziger Musikhochschule. An der Deutschen Oper Berlin war sie viele Jahre Ensemblemitglied. Hier sang sie Cherubino in Le nozze di Figaro, Fuchs in Das schlaue Füchslein, Hänsel in Hänsel und Gretel, Siébel in Gounods Faust, Orpheus in Orpheus und Euridice und Octavian in Der Rosenkavalier.

Ab Herbst 2012 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper. Seit 2006 gastiert die Künstlerin bei den Bayreuther Festspielen, zunächst als Wellgunde im Ring und seit 2008 im Parsifal als Blumenmädchen und Knappe. Ulrike Helzel gastierte unter anderem Theater Basel, an der Komischen Oper, der Semperoper (Titelpartie Carmen), dem Nationaltheater Weimar, dem Opernhaus Halle, der Opéra de Lyon, der Opéra La Monnaie Brüssel, der Bayerischen Staatsoper München, der Nederlandse Opera Amsterdam, beim Festival de Canarias, bei den Dresdner Musikfestspielen.

An der Wiener Staatsoper debütierte sie im Jahr 2011 und sang Wellgunde (Rheingold, Götterdämmerung), Zweite Norn (Götterdämmerung), Siegrune (Walküre).

Alexandru Moisiuc | Polizeikommissar

ALEXANDRU MOISIUC was born in Bucharest and completed his violin studies at the Enescu University of Music. In 1980 he began his opera singing studies at the Porumbescu Music Academy. In 1984 he made his debut at the Bucharest National Opera in Werther, where he was engaged as soloist. In 1991 he was engaged at the Wiener Kammeroper as Don Giovanni, and went on a tour to Japan and South Korea with the Kammeroper. In 1992 he became 1st soloist at the National Opera in Temesvar, two years later his collaboration with the Wiener Staatsoper began, where he has been a soloist ever since. In 1990 he started working as singing teacher at the Bucharest Music Academy. Performances have led the artist to La Scala in Milan, the Semperoper, the Alte Oper Frankfurt, the Palais des Beaux-Artes in Brussels, the Herodes Atticus in Athens. His repertoire includes more than 50 of the most important roles of his fach, spanning four centuries and ranging from Monteverdi to Schönberg. 
 

Chen Reiss | Sophie

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Marcus Pelz | Notar

MARCUS PELZ wurde in Stuttgart geboren, studierte Sologe­sang, Lied und Oratorium, klassische Operette sowie das Fach Alte Musik am Konservatorium der Stadt Wien und absolvierte die Opernschule der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Erste Engagements am Landestheater St. Pöl­ten, an der Wiener Kammeroper (1995-1997) und der Neuen Oper Wien legten den Grundstein für seine Verpflichtung an die Wiener Staatsoper (seit 1999 als Ensemblemitglied). Gas­tengagements führten ihn u.a. in der Titelpartie von Wozzeck an das Teatro Avenida in Buenos Aires und zu dem Maggio Musicale in Florenz mit dem Rosen­kavalier. Sein Repertoire im Haus am Ring umfasst mehr als achtzig Partien u. a. Hermann, Gregorio, Schaunard, Notar u. Polizeikommissar, Kothner und Konrad Nachtigall, Sprecher u. 2. Priester, Antonio, Phorbas, Angelotti, Donald, Gualtiero Raleigh, Alessio, Masetto, Haly, Johann, 1. Schäfer, Albert, Altgesell und Saretzki. Sehr beliebt beim jungen Publikum sind sei­ne Auftritte im Rahmen der Kinderoper-Vorstellungen auf dem Dach der Wiener Staatsoper.

Sascha Goetzel | Dirigent

Ursprünglich zum Geiger ausgebildet, begann SASCHA GOETZEL seine Orchesterkarriere in engem Kontakt mit großen Dirigenten wie Zubin Mehta, Riccardo Muti und Seiji Ozawa. Nach seinen Debüts mit mehreren österreichischen Orchestern absolvierte er überaus erfolgreich Gastdirigate mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Berliner Symphonie Orchester, Luxembourg Philharmonic, den philharmonischen Orchestern von Tokio, Sapporo und Nagoya, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz u.v.a. Bis 2013 war er Chefdirigent des finnischen Kuopio Symphonie Orchesters und ist Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Borusan Istanbul Orchestra. Ab 2012/2013 wurde er zusätzlich zum 1. Gastdirigenten des Orchestre Symphonique de Bretagne und des Philharmonischen Orchesters Kanagawa berufen. Sascha Goetzel ist ein erfahrener Operndirigent und leitete u.a. einen Da Ponte-Zyklus und La Bohème am Tiroler Landestheater. Am Mariinsky Theater leitete er Don Giovanni und beim Festival Attersee Klassik Così fan tutte, Nussknacker an der Wiener Staatsoper sowie zahlreiche Opern- und Operettenvorstellungen an der Wiener Volksoper.

 

Linda Watson | Feldmarschallin

Linda Watson zählt zu den weltweit meist gefragten Wagner-Sopranistinnen unserer Tage. Die aus San Francisco stammende Sängerin begann als Mezzosopranistin und erarbeitete sich zunächst ein Mezzo-Repertoire - vorwiegend in Deutschland - mit Rollen wie Azucena, Marina oder Brangäne. 1992-2005 stand sie als Ensemblemitglied zunächst in Leipzig unter Vertrag und später an der Deutschen Oper am Rhein. In diese Zeit fiel ihr Fachwechsel zum Sopran, so dass man sie nun auch als Marschallin und Ariadne erleben konnte. Vor allem aber wurde sie eine begehrte Wagner-Sängerin und neben Kundry sowie Ortrud als Brünnhilde eingesetzt. Bald folgte ihr Debüt an der New Yorker Met und an anderen wichtigen Bühnen. 1998 debütierte sie in Bayreuth als Kundry um ab 2005 die drei Brünnhilde-Partien anlässlich der Neuinszenierung des Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann zu interpretieren. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 1986 in Leonard Bernsteins A Quiet Place, sang 1989 im Odeon die 3. Frauenstimme in der Staatsopernproduktion der Uraufführung von Beat Furrers Die Blinden und war im Haus am Ring seither als Brünnhilde (Die Walküre, Siegfried, Götterdämmerung), Elektra und als Venus zu hören.



Daniela Fally | Sophie

Die in Niederösterreich geborene Sopranistin DANIELA FALLY beendete ihr Gesangsstudium an der Wiener Musikuniversität nachdem sie zuvor ein Theaterwissenschaftsstudium, eine Musi­calausbildung und eine private Schauspielausbildung absolviert hatte. Seit der Saison 2009/2010 ist Ensemblemitglied an der Wie­ner Staatsoper, davor war sie vier Jahre lang Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Gastengagements führten sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Opern­festspielen München (Zerbinetta 2011 und 2013), an die Bayri­sche Staatsoper München (Adele, Zerbinetta), die Staatsoper Hamburg (Fiakermilli, Marie/Fille du régiment 2012 und 2013, Zerbinetta), die Semperoper Dresden (Blonde, Sophie/Rosenkavalier unter Christian Thielemann 2012 und 2013), an die Opernhäuser in Zürich (Adele), Düsseldorf (Adele), Liège (Zerbinetta), und Strassburg (Blonde, Sophie/Rosenkavalier), Köln (Zerbinetta), zu den Seefestspielen Mörbisch (Adele) und an die Lyric Opera in Chicago (Adele). An der Wiener Staatsoper sang sie unter anderem Sophie (Rosenkavalier und Werther), Rosina, Fiakermilli, Ade­le, Oscar, Zerbinetta, italienische Sängerin (Capriccio), Oscar.

 

Regine Hangler | Leitmetzerin

Die Sopranistin REGINE HANGLER begann ihre musikalische Ausbildung als Geigerin und Bratschistin. Nach einem Technik-studium kam sie eher zufällig zum Gesangsstudium, das sie am Kärntner Landeskonservatorium und an der Universität für Mu­sik in Wien Gesang jeweils mit Auszeichnung abschloss. Weitere Impulse erhielt sie u.a. von Mara Zampieri, Gundula Janowitz, und Dame Gwyneth Jones. Seit 2010 ist sie als Sopransolistin am Wiener Stephansdom, in der Augustinerkirche in Wien und in der Jesuitenkirche in Wien tätig. Ihre rege Konzerttätigkeit führte die Sopranistin nach Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Holland, Slowenien, Ungarn und Japan. Unter anderem wirkte sie bei folgenden Opernproduktionen mit: Der Igel als Bräutigam, Hänsel und Gretel, Bastien und Bastienne, Cavalleria rusticana, Phonotop, Loreley, Lohengrin, Ariadne auf Naxos. Im Frühjahr 2015 wird man die Sopranistin in der Titelrolle der Daphne in New York und Cleveland hören. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sängerin im Ensemble der Wiener Staatsoper engagiert und sang Leitmetzerin, Helmwige, 1. Dame, Blumenmädchen. 

Benedikt Kobel | Haushofmeister bei Faninal

BENEDIKT KOBEL stammt aus Wien und studierte an der Hoch­schule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Gastspiele führten ihn an die Semperoper, nach Leipzig, Köln, Frankfurt, an das Gärtnerplatztheater, die Zürcher Oper, die Grazer Oper, zum Festival dei Due Mondi in Spoleto, an die Arena di Verona und die Wiener Volksoper. An der Wiener Staatsoper debütier­te Benedikt Kobel 1986 als 1. Gondoliere (La gioconda). Es folgten hier u. a. Arturo (Lucia di Lammermoor), Kunz Vogel­gesang (Die Meistersinger von Nürnberg), Raffaele (Stiffelio), Narraboth (Salome), Steuermann (Fliegender Holländer), Malcolm (Macbeth), Don Curzio (Le nozze di Figaro), Valzacchi (Der Rosenkavalier), Henry (Die schweigsame Frau), Don Gaspar (La Favorite), Oloferno (Lucrezia Borgia), Spoletta (Tosca), Andres (Wozzeck), Dr. Blind (Die Fledermaus), Abdallo (Nabucco), Monostatos und 1. Priester (Zauberflöte), Goro (Madama Butterfly), Rodrigo (Otello), Tschaplitzki (Pique Dame), Jaquino (Fidelio), Ed­mondo (Manon Lescaut), Missail (Boris Godunow), Cajus (Falstaff) und Schmidt (Werther). 

Norbert Ernst | Sänger

NORBERT ERNST studierte in Wiener Neustadt bei Gerd Fussi und in Wien bei KS Robert Holl. Wichtige Impulse erhielt er au­ßerdem durch Meisterkurse bei Kurt Equiluz und Walter Berry. Sein erstes Engagement führte ihn 2002 als Ensemblemitglied an die Deutsche Oper am Rhein-Düsseldorf, wo er u. a. sein erfolgreiches Debüt als David gab. Gastspiele führten den jungen österreichischen Tenor u.a. an die Wiener Volksoper, nach Genf, an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Bay­erische Staatsoper, nach Monte Carlo, an die Opéra National Paris, an die Nederlandse Opera in Amsterdam, an das Liceu in Barcelona. Seit 2004 erhält er regelmäßig Einladungen zu den Bayreuther Festspielen. 2013 wirkte er dort u.a. in einer Neuproduktion im Ring des Nibelungen als Loge mit. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als David. Seit 2010 ist er Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Steuermann, Kudrjáš, Tamino, Elemér, Jack O’Brien, Triquet, Tanzmeister, Narraboth, Aegisth, Alfred, Jaquino, Andres, Loge.

 

Es ist zeitig am Morgen. Die von ihrem Gatten vernachlässigte Feldmarschallin hat eine stürmische Liebesnacht mit ihrem Geliebten Oktavian verbracht. Da platzt ohne jede Ankündigung ihr Vetter, der lüstern-aufdringliche Baron Ochs von Lerchenau herein. Ochs, der gekommen ist, um sich für seine bevorstehende Hochzeit mit Sophie Faninal, der Tochter eines reichen Emporkömmlings, von der Marschallin einen standesgemäßen Kavalier für die traditionelle Rosenüberreichung an die Braut empfehlen zu lassen, findet sogleich Gefallen an der "Kammerzofe", der er sogleich unzweifelhafte Angebote macht. Als ihm die Marschallin schließlich Oktavian als den geeigneten Rosenkavalier empfiehlt und ihm ein Medaillon des Geliebten zeigt, ist Ochs über die "Ähnlichkeit" der "Kammerzofe" mit dem Bildnis Oktavians höchst verwundert, akzeptiert aber den Vorschlag.

Als Oktavian in der Funktion des Rosenkavaliers bei Sophie eintritt, verlieben sich die beiden jungen Menschen sogleich ineinander. Da Ochs, der nur an der Mitgift des Mädchens interessiert ist, sich auch noch überaus derb und anzüglich zu benimmt, denkt Sophie gar nicht mehr daran ihn zu heiraten. Als sie schließlich zur Unterzeichnung des Ehevertrages gedrängt wird, zieht Oktavian den Degen, fordert Ochs zum Duell und verletzt diesen leicht am Arm. Das nun folgende allgemeine Durcheinander verhindert den rechtlichen Akt der Eheschließung. Um die geplante Hochzeit endgültig zu untergraben, soll Ochs auch noch eine Falle gestellt werden. In einem Brief lädt ihn die "Kammerzofe" zu einem Beisammensein in ein Vorstadtgasthaus …

Ochs der das Angebot der „Kammerzofe“ voller Freude angenommen hat, trifft diese im besagten Vorststadtbeisl. Als er sich an "ihr" vergreifen möchte, dringen verschiedene Gestalten in das Zimmer und beginnen einen Mummenschanz. Ganz zuletzt kommen auch noch Faninal, Sophie, ein Polizeikommissär und die Marschallin dazu. Schließlich muss Ochs erkennen, dass er als Bräutigam ausgedient hat. Verlegen bleiben Oktavian und Sophie mit der Marschallin zurück. Als letztere sich der neuen Neigung Oktavians gewiss ist, führt sie ihn - ganz Herrin der Szene - der jüngeren Sophie zu und überantwortet das junge Paar seinem Schicksal.

Der Rosenkavalier

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