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Mo. 08.05.2017, 19:00 - 21:45 Wien

Giacomo Puccini

Tosca

Dirigent: Eivind Gullberg Jensen | Regie: Margarethe Wallmann | Mit: Martina Serafin, Jonas Kaufmann, Marco Vratogna

 
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Besetzung
Inhaltsangabe
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  • Giacomo Puccini  |  Musik
  • Margarethe Wallmann  |  Regie
  • Nicola Benois  |  Ausstattung
  • Eivind Gullberg Jensen  |  Dirigent

Martina Serafin | Floria Tosca

Die Sopranistin MARTINA SERAFIN stammt aus Wien und konn­te sich bald als führende Sängerin ihres Faches etablieren. Als Opernsängerin interpretierte sie erfolgreich Rollen wie Tosca, Sieglinde, Tannhäuser-Elisabeth, Elsa, Feldmarschallin, Fiordiligi, Donna Elvira, Contessa d’Almaviva, Lisa (Pique Dame), Madda­lena (Andrea Chénier) und Turandot an Bühnen wie dem Royal Opera House Covent Garden in London, dem Teatro La Fenice in Venedig, der Scala in Mailand, der New Yorker Metropolitan Opera, in Torre del Lago, in Rom, Zürich, Berlin, Amsterdam, Barcelona, Tokio, München, Berlin, Los Angeles, Hamburg, Stuttgart und San Francisco. Als Kon­zertsängerin erhält sie Einladungen unter anderem an den Wiener Musikverein, an das Concert­gebouw Amsterdam, die Philharmonie in Berlin und München, S. Cecilia in Rom. Jüngste En­gagements umfassen Auftritte unter anderem als Tosca, Sieglinde, Marschallin, Elisabetta (Don Carlo). An der Wiener Staatsoper debütierte Martina Serafin 2005 als Donna Elvira und sang hier seither außerdem noch Rollen wie Lisa (Premierenproduktion), Sieglinde, Feldmarschallin, Maddalena und Tosca. 

 

Jonas Kaufmann | Mario Cavaradossi

Jonas Kaufmann wurde in München geboren und zählt zu den gefragtesten Tenören der Gegenwart. Er studierte Gesang in München und absolvierte Meisterklassen bei James King, Hans Hotter und Josef Metternich. Er begann seine Laufbahn 1994 am Staatstheater Saarbrücken und erhielt sehr bald Einladungen an die Hamburgische Staatsoper, nach Stuttgart, Chicago, Paris, an die Scala, die Metropolitan Opera in New York, an die Bayerische und Berliner Staatsoper, nach Edinburgh, Tokio, London, Luzern, Venedig, Zürich und Brüssel. 1999 debütierte Jonas Kaufmann bei den Salzburger Festspielen in Busonis Doktor Faustus.

Erfolgreich war er außer in der bereits genannten Partie unter anderem auch als Alfredo (La traviata), Tamino (Die Zauberflöte), Faust (La Damnation de Faust), Parsifal, Stolzing (Die Meistersinger von Nürnberg), Max (Der Freischütz), Don José (Carmen), Rodolfo (La Bohème), Cavaradossi (Tosca), Don Carlo, Roméo (Roméo et Juliette), Florestan (Fidelio), Des Grieux (Manon).


 

Marco Vratogna | Baron Scarpia

MARCO VRATOGNA stammt aus La Spezia und studierte am Puccini-Konservatorium seiner Heimatstadt sowie bei Leone Ma­giera Gesang. Sein Operndebüt gab er 2000 als Stankar in Triest. Von da an wurde der italienische Bariton weltweit an wichtige Opernhäusern eingeladen, etwa an das Teatro La Fenice in Ve­nedig, an die Oper Frankfurt, nach Florenz, Turin, Amsterdam, Leipzig, Bologna, Parma, an die Staatsoper in Stuttgart, an das Monnaie in Brüssel, an die Berliner Staatsoper, das Teatro Real in Madrid, nach Genua, an die Arena di Verona, an das Liceu in Barcelona, an die Dresdner Semperoper, die Bayerische Staatsoper, an das ROH Covent Garden, nach Torre del Lago, an die Mailänder Scala, die Hamburgische Staatsoper, nach Chicago, Phil­adelphia, Modena, San Francisco, Valencia. Zu seinem Repertoire zählen u. a. Rollen wie Luna, Nabucco, Scarpia, Jago, René Ankarström, Jack Rance, Amonasro, Carlo Gérard, Rigoletto, Don Carlos (Forza del destino), Macbeth. Zuletzt war er u.a. als Scarpia in London, Venedig, New York, Amonasro und Scarpia in Verona, Jago in Houston und Barcelona, Scarpia und Simon Boccanegra in Dresden, Tonio und Alfio an der Scala zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte Marco Vratogna im Jahre 2007 als Scarpia und war hier seither auch als Amonasro und Carlo Gérard zu hören.​

Clemens Unterreiner | Cesare Angelotti

CLEMENS UNTERREINER was born in Vienna. In 1998 he began his vocal art studies with Hilde Rössel-Majdan, Gottfried Hornik, Helena Lazarska and Wicus Slabbert. Numerous national and international opera and operetta productions as well as lied evenings, oratories and church concerts. Guest soloist in the Große Saal of the Wiener Musikverein, at the Wiener Konzerthaus, Palau de la Musica and other international concert halls. Member of the ensemble of the Wiener Staatsoper since 2005, where Clemens Unterreiner for example sang Sharpless, Faninal, Donner, Harlekin, Melot, Brétigny, Schtschelkalow, Oberpriester des Apollon(Alceste), Happy (La fanciulla del West), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos),Schaunard. Also as guest soloist at the Volksoper Wien he very successfully performed as Papageno or Sharpless. Further engagements led him to the New York Carnegie Hall, the Royal Opera House Copenhagen, to the Strasbourgh Opera, the Salzburger Festspiele, Opera de Nice, Linzer Landestheater, the Oper Chur, the Sommerfestspiele Heidenheim as well as to the Richard Wagner Festival Budapest.

 

Portrait Clemens Unterreiner

Paolo Rumetz | Mesner

PAOLO RUMETZ begann sein Gesangsstudium in seiner Geburts­stadt Triest und vervollkommnete sich in München bei Josef Met­ternich und in Rom bei Renato Guelfi. Sein Debüt gab Paolo Rú­metz in Cimarosas Il Maestro di Cappella in Spoleto. 1988 folgte sein erster Auftritt am Teatro Verdi in Triest in Strauss’ Ariadne auf Naxos. Seither erhielt Paolo Rúmetz regelmäßig Engagements nach London, Pisa, Lucca, Prag, Macerata, Venedig, Ravenna, Vero­na, Turin, Tokio, an die Mailänder Scala, nach Barcelona, Zürich, Leipzig, Florenz. Unter anderem sang er Barnaba in La Gioconda in St. Gallen und die Titelpartie von Simon Boccanegra in Tokio. Zu Paolo Rúmetz’ Repertoire zählen weiters Partien wie Enrico in Donizettis Lucia di Lammermoor, Sharpless in Puccinis Madama Butterfly, Alberich in Wagners Das Rheingold, Doktor Dulcamara in Donizettis L’elisir d’amore, Sulpice in Donizettis La Fille du régiment, David in Mascagnis L’amico Fritz, Don Geronio in Rossinis Il turco in Italia, die Titelpartie in Verdis Falstaff, Don Bartolo in Rossinis Il barbiere di Siviglia, Jago in Verdis Otello, Graf Gil in Ermanno Wolf-Ferraris Il segreto di Susanna, Fra Melitone in Verdis La forza del destino, Taddeo in Rossinis L’italiana in Algeri. Er sang im Haus am Ring bisher Dulcamara, Ashby (La fanciulla del West), Bartolo, Don Magnifico.

Wolfram Igor Derntl | Spoletta

Wolfram Igor Derntl wurde in Mauthausen geboren. Er schloss sein Gesangsstudium am Goetheanistischen Konservatorium mit Auszeichnung ab. 2004 wurde er in den Chor der Wiener Staatsoper engagiert und ist seitdem auch Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Vor seinem festem Engagement an der Wiener Staatsoper war er u. a. an der Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper, am Stadttheater St. Pölten, in Klosterneuburg, Schwetzingen oder am Wiener Burgtheater engagiert. Erfolgreich war er als Tamino (Zauberflöte), Basilio und Don Curzio (Figaro), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Barinkay (Zigeunerbaron), Symon (Bettelstudent), Adam (Vogelhändler) und Alfred (Fledermaus). Seit seinem Engagement an der Wiener Staatsoper verkörperte er neben seiner administrativen Tätigkeit für den Chor zahlreiche Partien und wirkte in der vergangenen Spielzeit am Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper mit. Seit 2009/2010 ist er im Haus am Ring mit einem Solovertrag engagiert.
 

Mihail Dogotari | Sciarrone

MIHAIL DOGOTARI wurde 1986 in Glodeni (Moldawien) ge­boren. Er studierte unter anderem am Music College Stefan Neaga und der National Music Academy in Bukarest und absol­vierte eine große Anzahl an Meisterkursen. Darüber hinaus ist er Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wett­bewerbe. Zu seinem Repertoire gehören unter anderem Alido­ro (La cenerentola), Aeneas (Dido and Aeneas), Alessio (La sonnambula), Gasparo (Rita), Mercutio (Roméo et Juliette), Malatesta (Don Pasquale) und Figaro (Il barbiere di Siviglia). Auftritte absolvierte Mihail Dogotari in Ravenna, Mailand, Mantua, Bozen, Bukarest, Bergamo. Er ist ab Beginn der Spielzeit 2012/2013 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und war in dieser Spielzeit Stipendiat von Novomatic. Mihail Dogotari debütierte im September 2012 im Haus am Ring als kaiserlicher Kommissär in Puccinis Madama Butterfly, und sang u.a. auch Dancairo in Carmen, Hauptmann und Saretzki in Eugen Onegin, Antonio in Le nozze di Figaro, Montano in Otello, Paris in Roméo et Juliette, Jäger in Rusalka, Sciaronne in Tosca, Christian in Un ballo in maschera.

Ayk Martirossian | Schließer

AYK MARTIROSSIAN wurde in Armenien geboren und studierte an der Russischen Gnessin Akademie. 1994-1996 war er Solist am Moskauer Neuen Opern Theater, 1996-2004 Solist am Bolschoi- Theater. Auftritte führten ihn an die Bayerische Staatsoper, die Met, das Teatro Massimo di Palermo, das Teatro La Fenice, an die Tokio Opera, an das Teatro Lirico di Trieste, nach San Francisco, an die Canadian Opera, nach Las Palmas, Tel Aviv, nach Florenz, Turin, Lissabon, Hamburg. Zu seinem Repertoire zählen Zaccaria, Fiesco, Lord Sidney, Balthasar, Basilio, Ferrando, Boris, Pimen, Gremin, Colline, Fafner, Geronte, Padre Guardiano, Raimondo, Alvise, Oroveso, Sparafucile, Timur, Il Grande Inquisitore, Filippo II, Don Ruy Gomez de Silva. Er arbeitete mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Renato Polumbo, Marcelo Viotti, Seiji Ozawa, Paolo Carigniani, Fabio Luisi, Michael Tilson Thomas, Asher Fisch und Simone Young zusammen. An der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied er ist, debütierte er 1998 und war hier zuletzt u.a. als König (Aida), alter Zwangsarbeiter (Lady Macbeth von Mzensk), Oberpriester des Baal (Nabucco) zu hören.

Rom um 1800. Die Stadt stöhnt unter einem Schreckensregime. Der revolutionär gesinnte Maler Mario Cavaradossi ist beauftragt, in der Kirche Sant'Andrea della Valle ein Maria Magdalena-Gemälde zu schaffen. Der aus seiner Gefangenschaft geflohene Republikaner Angelotti aus der Familie der Attavanti hat sich in dieser Kirche verborgen und macht sich nun Mario gegenüber bemerkbar. Dieser nennt ihm ein sicheres Versteck auf seinem Besitz. Kaum ist Angelotti weitergeflohen, betritt der grausame Polizeichef Scarpia die Kirche. In der offen gelassenen Grabkapelle der Attavanti findet er den Fächer der Schwester Angelottis. Sofort ist im klar, dass Angelotti in der Kirche Zuflucht gesucht haben muss. Er weiß von der Freundschaft Cavaradossis und Angelottis. Außerdem will er Cavaradossis Geliebte, die Sängerin Floria Tosca, für sich gewinnen. Also reizt er die Eifersucht Toscas, indem er ihr den Fächer zeigt und ihr somit ein Verhältnis der jungen Attavanti mit Cavaradossi suggeriert.

Tosca eilt sofort zu Cavaradossis Villa, um ihn zur Rede zu stellen. Scarpia lässt ihr unbemerkt einige Polizisten folgen. Nachdem sich Tosca von der Haltlosigkeit ihrer Befürchtungen überzeugt hat und die Villa verlässt, wird Cavaradossi verhaftet und zu Scarpia gebracht. Tosca, die von der Verhaftung erfährt, eilt ebenfalls herbei: In ihrem Beisein lässt Scarpia ihren Geliebten foltern. Tosca verrät daraufhin das Versteck Angelottis. Cavaradossi soll nun am nächsten Tag hingerichtet werden. Nur wenn Tosca Scarpia erhört, will er ihm das Leben schenken. Zum Schein geht Tosca auf das Angebot ein: Daraufhin ordnet Scarpia eine fingierte Hinrichtung mit blindgeladenen Gewehren an. Als er zu Tosca geht, um "seinen Lohn" zu empfangen, ersticht sie ihn. Doch Scarpia hat Tosca getäuscht und eine wirkliche Erschießung befohlen. Nun ist für Tosca das Leben sinnlos geworden. Beim Herannahen von Scarpias Schergen stürzt sie sich von der Engelsburg, auf der ihr Geliebter erschossen worden ist.