Archiv Detail

Zurück zur Übersicht

Fr. 17.03.2017, 19:00 - 22:00 Wien

Richard Strauss

Arabella

Dirigent: Peter Schneider | Regie: Sven-Eric Bechtolf | Mit: Wolfgang Bankl, Camilla Nylund, Chen Reiss, Bo Skovhus, Herbert Lippert

 
Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer

Peter Schneider | Dirigent

Peter Schneider stammt aus Wien und kam mit acht Jahren zu den Wiener Sängerknaben, später studierte er an der Wiener Musikakademie (Komposition und Dirigieren). Zunächst war er Korrepetitor, Studienleiter und Kapellmeister in Salzburg und Heidelberg, dann 1. Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein, wo er sich fast das gesamte Opernrepertoire erarbeitete. 1978 wurde er Generalmusikdirektor in Bremen. In Bayreuth dirigiert er seit 1981 regelmäßig. Nach Bremen kam eine zweijährige Tätigkeit in Mannheim als Opern- und Generalmusikdirektor. 1993/1994 wurde er Chefdirigent der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsorchesters. Nach fünfjähriger Tätigkeit gehört er der Bayerischen Staatsoper weiterhin als 1. Gastdirigent an. 1995 debütierte er an der Met. An der Wiener Staatsoper, deren Ehrenmitglied er ist, debütierte er 1984 mit Der Rosenkavalier. Seitdem hat er hier u. a. Capriccio, Salome, Don Giovanni, Nozze di Figaro, Fidelio, Zauberflöte, Fliegender Holländer, Meistersinger von Nürnberg, Ring des Nibelungen, Parsifal, Tristan und Isolde, Frau ohne Schatten, Palestrina dirigiert.

 
 

Camilla Nylund | Arabella

Camilla Nylund wurde in Vaasa (Finnland) geboren. Sie stu­dierte am Salzburger Mozarteum. Die mit zahlreichen Wettbe­werbspreisen ausgezeichnete Künstlerin war 1995-1999 Ensem­blemitglied der Staatsoper Hannover und gehörte 1999-2001 dem Ensemble der Sächsischen Staatsoper in Dresden an. Im Jahr 2008 wurde sie zur Sächsischen Kammersängerin genannt. Gastverträge führten sie u. a. an die Scala, Bayerische Staatsoper, Finnische Nationaloper, das Teatro La Fenice, das New National Theatre in Tokio, die Vlaamse Opera, die Deutsche Oper Berlin, die Staatsoper Hamburg, die Königliche Oper Kopenhagen, die Nederlandse Opera, das ROH Co­vent Garden, Bayreuth und zu den Salzburger Festspielen. Ihre wichtigsten Rollen sind: Salome, Leonore (Fidelio), Figaro- und Capriccio-Gräfin, Fiordiligi, Antonia, Marie (Die verkaufte Braut), Eva (Meistersinger von Nürnberg), Rosalinde (Fledermaus), Lisa (Land des Lächelns), Marschal­lin (Rosenkavalier), Elisabeth (Tannhäuser), Salome, Rusalka, Elisabetta (Don Carlo), Marietta/ Marie (Die Tote Stadt), Sieglinde, Ariadne und Arabella. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2005 als Salome und sang hier seither auch noch Ariadne, Elsa, Feldmarschallin, Rosalinde, Sieg­linde.

Chen Reiss | Zdenka

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Herbert Lippert | Matteo

Der Österreicher und ehemalige Wiener Sängerknabe HER­BERT LIPPERT zählt zu den bedeutenden Tenören unserer Zeit. Die ersten Förderer seiner Stimme waren Sir Georg Solti und Wolfgang Sawallisch, unter deren Leitung zahlreiche Auf­nahmen wie Die Schöpfung, Don Giovanni und Die Meister­singer von Nürnberg entstanden. 1997 wurde Herbert Lippert für die Interpretation der Rolle des David in Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Sir Georg Solti mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Mit den Wiener Philharmoni­kern verbindet ihn nicht nur eine intensive Arbeit auf dem Opern-und Konzertsektor, sondern auch eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Operette, insbesondere der „entarteten Ope­rette “. Zu den großen Erfolgen am Liedsektor zählen Liederabende mit Wolfgang Sawallisch und Maurizio Pollini. Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper An der Wiener Staatsoper debütierte er im Jahr 1985 in La traviata und sang hier Rollen wie etwa Tamino, Matteo, Fla­mand, Don Ottavio, Offizier (Cardillac), Belmonte, Alfred, Froh, Walther von der Vogelweide, Skuratov, Aegisth, Jim Mahoney, Peter Grimes, Erik, Eisenstein. 


 

Wolfgang Bankl | Graf Waldner

KS WOLFGANG BANKL stammt aus Wien, erhielt eine Violinausbildung und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gesang, Lied und Oratorium sowie Oper. Erste Engagements erhielt er an die Wiener Kammeroper, ans Opernhaus Kiel und ans Tiroler Landestheater. Gastverträge führten ihn u. a. nach Zürich, Hamburg, Köln, Barcelona, Salzburg, Strasbourg, an die Mailänder Scala, zu den Wiener Festwochen, nach Bregenz, Tokio, Tel Aviv, Rom und Paris. Aktuell debütierte er als Baron Ochs auf Lerchenau in Dresden unter Christian Thielemann. Gemeinsam mit Norbert Pfafflmeyer, Harald Kollegger und Schmerzhelm v. Solchgemut gründete er das fahrende Kleinfestival Giro d’Arte. Seit 1993 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und singt hier u. a. Papageno, Alberich (Rheingold), Doktor (Wozzeck), Klingsor, Figaro (Le nozze di Figaro), Harašta (Schlaues Füchslein), Frank, Graf Waldner, Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Hauptmann (Boris Godunow), Ochs, Geisterbote (Die Frau ohne Schatten), Tierbändiger/Athlet (Lulu), Ringender (Die Jakobsleiter), Zirkusdirektor (Der Riese vom Steinfeld), La Roche, Leporello, Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny), Swallow (Peter Grimes). Er ist Österreichischer Kammersänger.

<P>Arabella, die schöne Tochter des Grafen Waldner, wird von vielen Männern begehrt: Drei Grafen werben um sie und auch der junge Offizier Matteo ist in sie verliebt. Seine Hoffnungen werden von der ihm zugetanen Zdenka genährt. Sie ist die Schwester Arabellas, die jedoch als Bub auftritt, da sich die Familie Waldner außer Stande sieht, zwei Töchter standesgemäß in Wien auszuführen. Arabella aber möchte auf den Richtigen warten und zeigt Zdenka vom Fenster aus einen fremden Mann, dem sie zuvor auf der Straße begegnet ist&nbsp;und der auf sie einen starken Eindruck gemacht hat. Dieser Fremde ist Mandryka. Ein Brief Waldners an seinen verstorbenen Onkel gleichen Namens hat ihn nach Wien gerufen. Waldner hat, von Schulden bedrängt, seinem reichen Freund und Regimentskameraden nach Slawonien geschrieben und ein Bild Arabellas beigelegt. Der junge Mandryka und alleinige Erbe&nbsp;hat sich auf Anhieb in das Bild verliebt&nbsp;und hält nun bei Waldner um Arabellas Hand an. Da er der Richtige ist, gibt auch sie ihm ihr Wort, möchte aber während des Fiakerballs mit einem letzten Tanz von ihrer Mädchenzeit Abschied nehmen. Dem verzweifelten Matteo steckt Zdenka ein Kuvert zu, in dem sich, wie sie ihm sagt, der Schlüssel zu Arabellas Zimmer befände, wo diese ihn noch diese Nacht erwarten würde. Mandryka wird zufällig Zeuge dieses Gesprächs und&nbsp;glaubt sich von Arabella betrogen. Diese ist inzwischen vom Ball heimgekehrt und trifft in der Hotelhalle auf Matteo, der meint, sie eben in ihrem Zimmer in den Armen gehalten zu haben und nicht versteht, daß sie nun so spröde ist. Mandryka erscheint in Begleitung von Arabellas Eltern und glaubt, sie der Untreue überführt zu haben. Da aber stürzt Zdenka, als Mädchen erkenntlich, herbei. Sie selbst hat Matteo im dunklen Zimmer empfangen und will sich nun in die Donau stürzen. Der beschämte Mandryka hält für Matteo um die Hand Zdenkas an. Und auch sein Glück wird besiegelt: Arabella verzeiht ihm und reicht ihm dafür, dem Brauch seiner Heimat entsprechend, ein Glas reinen, klaren Wassers.​​​​​​​</P>