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Mi. 01.02.2017, 19:00 - 22:00 Wien

Untertitel nur HD

Roméo et Juliette

Dirigent: Plácido Domingo | Regie: Jürgen Flimm | Mit: Aida Garifullina, Juan Diego Flórez, Gabriel Bermúdez, Dan Paul Dumitrescu

 
UHD
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Charles Gounod  |  Musik
  • Jürgen Flimm  |  Regie
  • Patrick Woodroffe  |  Bühne und Lichtarchitektur
  • Birgit Hutter  |  Kostüme
  • Renato Zanella  |  Bewegungsregie
  • Plácido Domingo  |  Dirigent

Plácido Domingo | Dirigent

KS PLÁCIDO DOMINGO ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts und setzt seit Jahrzehnten internationale Inter­pretationsmaßstäbe. Sein Gesangsrepertoire, das er zuletzt um Partien wie Simon Boccanegra und Rigoletto erweiterte, umfasst 134 verschiedene Rollen – eine Anzahl, die bislang von keinem Tenor je erreicht worden ist. Als Dirigent leitete Plácido Domin­go weltweit über 450 Opern- und Konzertaufführungen. Auch als Operndirektor (Los Angeles Opera und Washington National Opera) machte er sich einen Namen. An der Wiener Staatsoper – deren Ehrenmitglied er ist – trat er seit seinem Debüt 1967 (Don Carlo) an mehr als 220 Aben­den auf (davon 34 Mal als Dirigent). Er sang hier u. a. Radames, Don José, Don Carlo, Gustaf III., Stiffelio, Otello, Canio, Rigoletto-Herzog, Cavaradossi, Manrico, Siegmund, Idomeneo, Lohen­grin, Rodolfo, Dick Johnson, Hoffmann, Turiddu, Faust, Loris, Samson, Enzo Grimaldo, Parsifal, Hermann, Simon Boccanegra. Außerdem dirigierte Plácido Domingo am Haus am Ring bislang Vorstellungen von Aida, Carmen, Die Fledermaus, Macbeth, I puritani, Tosca, La traviata, Il trovatore, Nabucco, Madama Butterfly.

Aida Garifullina | Juliette, Tochter Capulets

Die Sopranistin AIDA GARIFULLINA wurde in Russland geboren. Sie studierte Gesang unter anderem an der Musikuniversität in Wien und debütierte bei einer Studioproduktion als Despina in Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte. 2012 debütierte Aida Garifullina an der Arena di Verona in Italien. Im August dieses Jahres gewann sie Plácido Domingos renommierten Operalia-Wettbewerb. Mit diesem ersten Preis begann die steile Karriere der Sängerin. Erste Einladungen erhielt Aida Garifullina nach Peking und ans Moskauer Bolschoi Theater. In London war sie als Susanna in Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro zu hören, in derselben Rolle trat sie am St. Petersburger Mariinski-Theater auf. Dort sang sie auch noch die Adina in Gaetano Donizettis L’elisir d’amore. Im Juli 2013 trat Aida Garifullina bei einer Gala in Kazan mit dem Orchester des Mariinski-Theaters unter Valery Gergiev auf. Ihr wurde bereits in jungen Jahren der Titel Honoured Artist of the Republic of Tatarstan verliehen. Zuletzt war sie am Marinskii-Theater als Nannetta in Giuseppe Verdis Falstaff zu hören, eine Rolle, die sie auch in Buenos Aires gestaltete. Ab der Spielzeit 2014/2015 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper.

Juan Diego Flórez | Roméo

JUAN DIEGO FLÓREZ wurde in Lima (Peru) geboren und studier­te in seiner Heimatstadt sowie am Curtis Institute in Philadelphia. 1996 gab er sein Operndebüt in Matilde di Shabran beim Rossi­ni-Festival in Pesaro. Seither gehört der Tenor weltweit zu den gefragtesten Sängern seines Faches. Triumphe feierte er in den letzten Jahren unter anderem an der Mailänder Scala, an der New Yorker Metropolitan Opera, am Londoner Royal Opera House Covent Garden, weiters in Musikzentren wie Paris, Florenz, Bologna, Genua, Turin, Rom, San Francisco, Los Angeles, Chica­go, Washington, München, Barcelona, Madrid sowie bei den Salzburger Festspielen. Seit 2001 hat Juan Diego Flórez einen Exklusiv-Vertrag mit DECCA. Viele seiner Aufnahmen wurden mehr­fach preisgekrönt, darüber hinaus erhielt Juan Diego Flórez zahlreiche offizielle Auszeichnungen. An der Wiener Staatsoper debütierte Juan Diego Flórez 1999 als Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia) und sang hier seither außerdem noch Rinuccio (Gianni Schicchi), Lindoro (L’italiana in Algeri), Arturo (I puritani), Elvino (La sonnambula), Tonio (La Fille du régiment) sowie Ne­morino (L’elisir d’amore). Er ist Österreichischer Kammersänger.

Gabriel Bermúdez | Mercutio

In Madrid geboren, absolvierte GABRIEL BERMÚDEZ seine musikalische Ausbildung Carmen Rodriguez Aragón, seiner Mutter. Ferner studierte er ein Jahr bei Teresa Berganza. Seit Beginn der Spielzeit 2002/2003 bis 2011 gehörte er zum Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er u. a. als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Marcello (La Bohème), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Nardo (La finta giardiniera),Ping (Turandot), Borilée (Les Boréades), Dr. Falke (Die Fledermaus), Plistene (La grotta di Trofonio), Silvio (Pagliacci), Belcore (L’elisir d’amore) zu erleben war. Zuletzt sang er Papageno am Teatro Real Madrid und Figaro an der Staatsoper Hannover, Papageno in Jerez, Oreste (Iphigénie en Tauride) in Oviedo, Ping, Le Mari (Les mammelles de Tirésias) und Silvio am Liceu Barcelona, Almaviva (Le nozze di Figaro) in St. Moritz Opera Festi- va, Marcello in Valladolid, Harlekin an der Opéra de Paris, Schaunard in Barcelona und Danilo in Dortmund. Einen großen Erfolg hatte der Künstler als Harlekin bei den Salzburger Festspielen 2012, wohin er 2014 mit einer neuen Aufgabe zurückkehren wird. Seit 2013 ist er Ensemblemit- glied der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Melot, Sharpless, Marcello, Figaro, Belcore, Heger (Rusalka).

Dan Paul Dumitrescu | Frère Laurent

Dan Paul Dumitrescu wurde 1966 in Bukarest (Rumänien) geboren. Er studierte zunächst Klarinette, dann Gesang an der Musikhochschule in Bukarest. 1996 besuchte er die Internationale Akademie für Oper in Verona. Unmittelbar nach dem Abschluss seines Gesangsstudiums an der Musikhochschule folgte 1997 ein Engagement an die Bukarester Oper. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe.

Dan Paul Dumitrescu war Gast wichtiger Bühnen wie etwa der Royal Albert Hall, der Arena di Verona, der Mailänder Scala, der New Israeli Opera, dem Teatre del Liceu in Barcelona, dem Wiener Musikverein, weiters trat er in München, Budapest, Berlin, Paris, Tokio und bei den Salzburger Festspielen auf. 2000 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper und ist seit September 2001 Ensemblemitglied des Hauses. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Bass-Rollen, etwa Sarastro, Pimen, Gremin, Procida, Enrico VIII., Ramfis, Pistola, Sparafucile, Banquo, Raimondo, Oroveso, Graf Des Grieux, Balthazar, Colline, Timur, Pietro, Grenvil, Graf Rodolfo, Mönch und Großinquisitor (Don Carlos ital. und frz. Version).

Roméo, ein Mitglied der mit den Capulets verfeindeten Familie der Montagues, besucht in heimlicher Verkleidung ein Fest der Capulets. Dort begegnet er Juliette, der Tochter des Hauses, und verliebt sich in sie. Im Garten, unter Juliettes Balkon, gesteht er ihr seine Liebe, die von ihr erwidert wird. Sie beschließen, zu heiraten. Pater Laurent vollzieht die heimliche Trauung, weil er sich dadurch eine Aussöhnung der beiden Familien erhofft. Doch kurz danach kommt es auf den Straßen Veronas abermals zum Streit. Juliettes Cousin Tybalt fordert Roméo zum Kampf, auf den dieser zunächst nicht eingeht. Doch als Tybalt Roméos Freund Mercutio tödlich verletzt, greift auch er zur Waffe und ersticht Tybalt. Vom Fürsten von Verona wird er daraufhin verbannt. Noch einmal sucht Roméo heimlich Juliette auf, um von ihr Abschied zu nehmen. In Anwesenheit von Pater Laurent verkündet Capulet am nächsten Morgen seiner Tochter, dass sie Paris heiraten müsse. Doch Pater Laurent gibt ihr einen Schlaftrunk, der sie in einen scheintoten Zustand versetzt. Während der Hochzeitsfeierlichkeiten bricht Juliette zusammen und wird in der Familiengruft beigesetzt. Die Nachricht, dass es sich nur um einen Scheintod handelt, erreicht Roméo allerdings nicht. Er glaubt Juliette tot, dringt in die Gruft der Capulets ein und nimmt Gift. Da erwacht Juliette, den sterbenden Roméo an ihrer Seite. Als sie begreift, was vorgefallen ist, ersticht sie sich.