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Sa. 31.12.2016, 19:00 - 22:30 Wien

Johann Strauß

Die Fledermaus

Dirigent: Sascha Goetzel | Regie: Otto Schenk | Mit: Michael Schade, Elena Maximova, Norbert Ernst, Daniela Fally, Regine Hangler, Clemens Unterreiner, Peter Simonischek

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Daniela Fally | Adele

Die in Niederösterreich geborene Sopranistin DANIELA FALLY beendete ihr Gesangsstudium an der Wiener Musikuniversität nachdem sie zuvor ein Theaterwissenschaftsstudium, eine Musi­calausbildung und eine private Schauspielausbildung absolviert hatte. Seit der Saison 2009/2010 ist Ensemblemitglied an der Wie­ner Staatsoper, davor war sie vier Jahre lang Ensemblemitglied der Wiener Volksoper. Gastengagements führten sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Opern­festspielen München (Zerbinetta 2011 und 2013), an die Bayri­sche Staatsoper München (Adele, Zerbinetta), die Staatsoper Hamburg (Fiakermilli, Marie/Fille du régiment 2012 und 2013, Zerbinetta), die Semperoper Dresden (Blonde, Sophie/Rosenkavalier unter Christian Thielemann 2012 und 2013), an die Opernhäuser in Zürich (Adele), Düsseldorf (Adele), Liège (Zerbinetta), und Strassburg (Blonde, Sophie/Rosenkavalier), Köln (Zerbinetta), zu den Seefestspielen Mörbisch (Adele) und an die Lyric Opera in Chicago (Adele). An der Wiener Staatsoper sang sie unter anderem Sophie (Rosenkavalier und Werther), Rosina, Fiakermilli, Ade­le, Oscar, Zerbinetta, italienische Sängerin (Capriccio), Oscar.

 

Sascha Goetzel | Dirigent

Ursprünglich zum Geiger ausgebildet, begann SASCHA GOETZEL seine Orchesterkarriere in engem Kontakt mit großen Dirigenten wie Zubin Mehta, Riccardo Muti und Seiji Ozawa. Nach seinen Debüts mit mehreren österreichischen Orchestern absolvierte er überaus erfolgreich Gastdirigate mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Berliner Symphonie Orchester, Luxembourg Philharmonic, den philharmonischen Orchestern von Tokio, Sapporo und Nagoya, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz u.v.a. Bis 2013 war er Chefdirigent des finnischen Kuopio Symphonie Orchesters und ist Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Borusan Istanbul Orchestra. Ab 2012/2013 wurde er zusätzlich zum 1. Gastdirigenten des Orchestre Symphonique de Bretagne und des Philharmonischen Orchesters Kanagawa berufen. Sascha Goetzel ist ein erfahrener Operndirigent und leitete u.a. einen Da Ponte-Zyklus und La Bohème am Tiroler Landestheater. Am Mariinsky Theater leitete er Don Giovanni und beim Festival Attersee Klassik Così fan tutte, Nussknacker an der Wiener Staatsoper sowie zahlreiche Opern- und Operettenvorstellungen an der Wiener Volksoper.

 

Michael Schade | Gabriel von Eisenstein

Als einer der führenden Tenöre unserer Zeit gastiert der Deutsch- Kanadier MICHAEL SCHADE regelmäßig an den wichtigsten Opernhäusern sowie Konzert- und Liedbühnen. Eine enge Zusam­menarbeit verbindet ihn mit der Wiener Staatsoper, wo er 1992 als Almaviva (Barbiere di Siviglia) debütierte und seither Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Belmonte (Entfüh­rung), Nemorino (L’elisir d’amore), David (Meistersinger), Henry (Schweigsame Frau), Tamino (Zauberflöte), Leukippos (Daphne), Alfred (Fledermaus), Matteo (Arabella), Alfredo (Traviata), Fla­mand (Capriccio), Tito (Clemenza di Tito), Prinz (Rusalka) und die Titelpartie in der Staatsopern­produktion von Idomeneo im Theater an der Wien sang. Außerdem ist er seit vielen Jahren regelmä­ßiger Gast bei den Salzburger Festspielen, an der Hamburgischen Staatsoper, der Met, der Canadian Opera Company und war u.a. an der Scala, im Liceu Barcelona, am ROH Covent Garden, an der Pariser Oper und in Amsterdam zu hören. Neben seiner Operntätigkeit widmet er sich intensiv der Konzertliteratur und dem Liedgesang. 2007 wurde ihm der Titel „Österreichischer Kammersänger“ verliehen. Von 2014 bis 2016 übernimmt er die künstlerische Leitung der Internationalen Barockta­ge Stift Melk.

 

Elena Maximova | Prinz Orlofsky

ELENA MAXIMOVA schloss ihre Gesangsausbildung am Tschai­kowski-Konservatorium in Moskau ab und wurde 2000 als Solis­tin an das Moskauer Stanislavski Musik-Theater engagiert. Dort war Elena Maximova u.a. in folgenden Rollen zu hören: Polina (Pique Dame), Siébel (Faust), Orlofsky (Die Fledermaus), Su­zuki (Madama Butterfly), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Olga (Eugen Onegin), Carmen und Charlotte (Werther). Elena Ma­ximova debütierte 2005 auf der Bühne der Bayerischen Staats­oper in einer Neuproduktion von Rigoletto (Maddalena). Sie sang dort auch Suzuki, Carmen, Olga und Frederica (Luisa Miller) auf. Weiters gab sang sie an der Opéra de Lyon (Eugen Onegin, Pique Dame) und trat als Carmen an Häusern wie der Ber­liner Staatsoper, dem Teatro Comunale in Florenz, dem Palau de les Arts in Valencia und an der Scala auf. Elena Maximova ist weltweit auch als Konzertsängerin aktiv. Zuletzt sang sie Carmen, Preziosilla, Charlotte, Despina, Rosina, Nicklausse und Isabella in Moskau, Giulietta an der Met, Carmen und Eboli in Helsinki, Charlotte in Toko, Olga am ROH Covent Garten und an der Met. An derWiener Staatsoper debütierte sie 2012 als Carmen und sang noch Maddalena, Marfa, Eboli, Rosina, Polina.
 

 

Norbert Ernst | Alfred, ein Tenor

NORBERT ERNST studierte in Wiener Neustadt bei Gerd Fussi und in Wien bei KS Robert Holl. Wichtige Impulse erhielt er au­ßerdem durch Meisterkurse bei Kurt Equiluz und Walter Berry. Sein erstes Engagement führte ihn 2002 als Ensemblemitglied an die Deutsche Oper am Rhein-Düsseldorf, wo er u. a. sein erfolgreiches Debüt als David gab. Gastspiele führten den jungen österreichischen Tenor u.a. an die Wiener Volksoper, nach Genf, an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, die Bay­erische Staatsoper, nach Monte Carlo, an die Opéra National Paris, an die Nederlandse Opera in Amsterdam, an das Liceu in Barcelona. Seit 2004 erhält er regelmäßig Einladungen zu den Bayreuther Festspielen. 2013 wirkte er dort u.a. in einer Neuproduktion im Ring des Nibelungen als Loge mit. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2008 als David. Seit 2010 ist er Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Steuermann, Kudrjáš, Tamino, Elemér, Jack O’Brien, Triquet, Tanzmeister, Narraboth, Aegisth, Alfred, Jaquino, Andres, Loge.

 

Clemens Unterreiner | Dr. Falke

CLEMENS UNTERREINER was born in Vienna. In 1998 he began his vocal art studies with Hilde Rössel-Majdan, Gottfried Hornik, Helena Lazarska and Wicus Slabbert. Numerous national and international opera and operetta productions as well as lied evenings, oratories and church concerts. Guest soloist in the Große Saal of the Wiener Musikverein, at the Wiener Konzerthaus, Palau de la Musica and other international concert halls. Member of the ensemble of the Wiener Staatsoper since 2005, where Clemens Unterreiner for example sang Sharpless, Faninal, Donner, Harlekin, Melot, Brétigny, Schtschelkalow, Oberpriester des Apollon(Alceste), Happy (La fanciulla del West), Musiklehrer (Ariadne auf Naxos),Schaunard. Also as guest soloist at the Volksoper Wien he very successfully performed as Papageno or Sharpless. Further engagements led him to the New York Carnegie Hall, the Royal Opera House Copenhagen, to the Strasbourgh Opera, the Salzburger Festspiele, Opera de Nice, Linzer Landestheater, the Oper Chur, the Sommerfestspiele Heidenheim as well as to the Richard Wagner Festival Budapest.

 

Portrait Clemens Unterreiner

Peter Simonischek | Frosch

PETER SIMONISCHEK wurde an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in seiner Geburtsstadt Graz ausgebildet. Bereits während seiner Studienzeit trat er am Schauspielhaus Graz auf, danach folgten Engagements am Stadttheater St. Gal­len sowie in Bern, Darmstadt und am Düsseldorfer Schauspiel­haus. Ab 1979 gehörte er 20 Jahre lang dem Ensemble der Ber­liner Schaubühne an. Bei den Salzburger Festspielen war Peter Simonischek 1982 in der Titelrolle von Torquato Tasso und als Okeanos in Prometheus, gefesselt von Peter Handke nach Ais­chylos, 1988 als Horch in Canettis Hochzeit sowie 1995 als Leonid in Tschechows Kirschgarten zu erleben. 2002-2009 spielte Peter Simonischek dort in Jedermann die Titelrolle. Mit Beginn der Saison 1999/2000 wurde Peter Simonischek ins Ensemble des Wiener Burgtheaters en­gagiert, wo er in zahlreichen Rollen in Stücken so unterschiedlicher Autoren wie Friedrich Schiller, Heinrich von Kleist oder auch Henrik Ibsen, Ödön von Horváth, Jon Fosse und Albert Ostermaier zu sehen ist. Seit Ende der 70er-Jahre ist Peter Simonischek auch regelmäßig im Kino zu sehen. An der Wiener Staatsoper war er als Frosch zu erleben. 

Peter Jelosits | Dr. Blind

KS Peter Jelosits wurde in Wien geboren. Er war Mitglied der Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Musikhochschule und am Konservatorium der Stadt Wien. Von 1983 bis 1985 war er Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. 1984 debütierte er als 1. Priester (Die Zauberflöte). Seit 1985 ist er Ensemblemitglied des Hauses am Ring. Er wirkte bei Festivals wie zum Beispiel beim Carinthischen Sommer, bei den Wiener Festwochen, bei der Schubertiade Hohenems und bei den Salzburger Festspielen mit. An der Wiener Staatsoper trat er u. a. als Jaquino (Fidelio), Normanno (Lucia di Lammermoor), Rodrigo (Otello), Wirt (Rosenkavalier), Gaston (La traviata), Yamadori (Madama Butterfly), Arbace (Idomeneo), Missail (Boris Godunow), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Hirt (Tristan und Isolde), Dr. Blind (Die Fledermaus), Heinrich (Tannhäuser), Narr (Wozzeck), Monsieur Taupe (Capriccio), Titelrolle Traumfresserchen, Sir Hervey (Anna Bolena), Rustighello (Lucrezia Borgia), Tschekalinski (Pique Dame), Don Curzio (Le nozze di Figaro) auf.


Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015 (Auswahl): Yamadori, 2. Jude, 4. Knappe, Harry (Fanciulla del west), Dr. Blind.

Regine Hangler | Rosalinde

Die Sopranistin REGINE HANGLER begann ihre musikalische Ausbildung als Geigerin und Bratschistin. Nach einem Technik-studium kam sie eher zufällig zum Gesangsstudium, das sie am Kärntner Landeskonservatorium und an der Universität für Mu­sik in Wien Gesang jeweils mit Auszeichnung abschloss. Weitere Impulse erhielt sie u.a. von Mara Zampieri, Gundula Janowitz, und Dame Gwyneth Jones. Seit 2010 ist sie als Sopransolistin am Wiener Stephansdom, in der Augustinerkirche in Wien und in der Jesuitenkirche in Wien tätig. Ihre rege Konzerttätigkeit führte die Sopranistin nach Österreich, Deutschland, Italien, Albanien, Holland, Slowenien, Ungarn und Japan. Unter anderem wirkte sie bei folgenden Opernproduktionen mit: Der Igel als Bräutigam, Hänsel und Gretel, Bastien und Bastienne, Cavalleria rusticana, Phonotop, Loreley, Lohengrin, Ariadne auf Naxos. Im Frühjahr 2015 wird man die Sopranistin in der Titelrolle der Daphne in New York und Cleveland hören. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sängerin im Ensemble der Wiener Staatsoper engagiert und sang Leitmetzerin, Helmwige, 1. Dame, Blumenmädchen. 

Laura Aikin | Rosalinde

LAURA AIKIN begann ihre Karriere an der Berliner Staatsoper, und setzte sie an allen führenden Opernhäusern Europas und
den USA fort. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 1995 und war hier seither u.a. als Königin der Nacht, Blondchen, Konstanze, Badi’at in der Uraufführung von Henzes L’Upupa, Marie in Zimmermanns Soldaten sowie in Birtwistles Gawain zu erleben. Zu den jüngsten Höhepunkten gehörten Marguerite (Les Huguenots) in Straßburg, Aithra an der Deutschen Oper Berlin, Lulu in Paris sowie in Lyon, Mailand, Marilyn Monroe in der Uraufführung Waiting for Miss Monroe an der Nederlandse Opera, Feldmans Neither bei der Ruhrtriennale, Zimmermanns Die Soldaten an der Scala, Donna Anna an der Deutschen Oper Berlin und Konstanze in Hamburg. 2017/2018 ist sie als Donna Anna in Budapest,
beim Festival in Edinburgh und beim Mostly Mozart Festival in New York zu hören, sowie in einer Uraufführung von Salvatore Sicarrino an der Mailänder Scala und der Berliner Staatsoper. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 1995 als Olympia und sang hier noch Zerbinetta, Sophie (Rosenkavalier), Aminta, Königin der Nacht, Adele, Emilia Marty.

Stephanie Houtzeel | Prinz Orlofsky

Die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel erhielt ihren „Master of Music“ an der Juilliard School in New York und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Sie war in führenden Rollen an der Opéra National de Paris, der Oper Zürich, der Semperoper, dem Washington Kennedy Center, der New York City Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra de Lyon, der Opéra National du Rhin, der Royal Danish Opera, dem Teatro Nacional de São Carlos, der New Israeli Opera, der Oper Graz und bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Komponist, Octavian, Dorabella, Siébel, Varvara, Nicklausse, Kreusa, Orlofsky oder Jenny Hill zu sehen war. Neben den großen Strauss- und Mozart-Rollen ihres Stimmfachs umfasst ihr Repertoire u.a. Charlotte, Glucks Orfeo, Händels Ariodante, Ottavia, Valencienne oder Amando in Grand Macabre. Künftige Engagements führen die Mezzosopranistin u.a. nach Graz (Titelrolle Xerxes), an die Komische Oper Berlin, zu den Bayreuther Festspielen. 2015 erscheint ihre neue CD Nostalgia.

Benjamin Bruns | Alfred, ein Tenor

Seinen sängerischen Werdegang begann BENJAMIN BRUNS als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Noch während des Studiums an der Musikhochschule Hamburg wurde ihm durch das Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten. Dem folgten Ensembleverträge an der Oper Köln sowie der Sächsischen Staatsoper Dresden. Gastspiele führten ihn u.a. an das Staatstheater Nürnberg, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, das Teatro Colón und zu den Bayreuther Festspielen. Auch als Oratorien- und Liedsänger genießt Benjamin Bruns einen hervorragenden Ruf und ist somit neben der Oper ebenfalls in den großen Konzertsälen zu Hause. Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 gehört Benjamin Bruns zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier Partien wie Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Oronte (Premierenproduktion Alcina), Arturo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Premierenproduktion Le nozze di Figaro), Brighella (Ariadne auf Naxos), Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Évandre (Premierenproduktion Alceste).


 

 

Portrait Benjamin Bruns

Maria Nazarova | Adele

Die russische Koloratursopranistin MARIA NAZAROVA wurde in Dnepropetrovsk (Ukraine) geboren. Ihre Gesang- und Schauspielausbildung erhielt sie an der Russischen Akademie für Theaterkunst im Fach Musiktheater in Moskau. Nach Abschluss ihres Diplomstudiums mit Auszeichnung absolvierte sie 2011 am Mozarteum Salzburg ein Masterstudium im Fach Gesang mit dem Schwerpunkt Barockmusik. Maria Nazarova konzertierte als Solistin in Europa, in Russland sowie in Großbritannien und ist mehrfache Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe. Sie war Finalistin des International Hans Gabor Belvedere Singing Competition 2014 in Düsseldorf und wurde mit dem Ersten Preis beim International Opera Singing Competition 2015 in Portofino (Italien) ausgezeichnet. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied der Opernklasse an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. 2015/2016 erhielt sie einen Stipendiatenvertrag an der Wiener Staatsoper und sang dort u. a. Despina, Clorinda, Oscar und Barbarina. Außerdem war sie als Taumännchen (Hänsel und Gretel) an der Wiener Volksoper zu erleben, als Lisa (La Sonnambula) am Staatstheater am Gärtnerplatz München, als Despina am Bolschoi-Theater Moskau und als Gretel mit dem Staatlichen Symphonieorchester Vilnius zu hören. Ab der Spielzeit 2016/2017 gehört sie zum festen Solistenensemble der Staatsoper Wien.

Wolfgang Bankl | Frank

KS WOLFGANG BANKL stammt aus Wien, erhielt eine Violinausbildung und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gesang, Lied und Oratorium sowie Oper. Erste Engagements erhielt er an die Wiener Kammeroper, ans Opernhaus Kiel und ans Tiroler Landestheater. Gastverträge führten ihn u. a. nach Zürich, Hamburg, Köln, Barcelona, Salzburg, Strasbourg, an die Mailänder Scala, zu den Wiener Festwochen, nach Bregenz, Tokio, Tel Aviv, Rom und Paris. Aktuell debütierte er als Baron Ochs auf Lerchenau in Dresden unter Christian Thielemann. Gemeinsam mit Norbert Pfafflmeyer, Harald Kollegger und Schmerzhelm v. Solchgemut gründete er das fahrende Kleinfestival Giro d’Arte. Seit 1993 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und singt hier u. a. Papageno, Alberich (Rheingold), Doktor (Wozzeck), Klingsor, Figaro (Le nozze di Figaro), Harašta (Schlaues Füchslein), Frank, Graf Waldner, Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Hauptmann (Boris Godunow), Ochs, Geisterbote (Die Frau ohne Schatten), Tierbändiger/Athlet (Lulu), Ringender (Die Jakobsleiter), Zirkusdirektor (Der Riese vom Steinfeld), La Roche, Leporello, Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny), Swallow (Peter Grimes). Er ist Österreichischer Kammersänger.

Die Handlung rankt sich um den Ball beim Prinzen Orlowsky.
Zu ihm werden im 1. Akt alle handelnden Personen, mit Ausnahme Alfreds, des in Rosalinde verliebten Tenors, der kometengleich am Rande des Geschehens dahinwandelt, magnetisch hingezogen: Das Stubenmädchen Adele wird, wie sie glaubt, durch ihre Schwester Ida dorthin eingeladen und muss eine rührende Geschichte von einer kranken Tante erfinden, um nach einigem Hin und Her Ausgang zu bekommen, und ihr Brotherr, der Rentier Eisenstein, wird durch seinen Freund Dr. Falke überredet, sich mit ihm bei Orlowsky zu amüsieren, statt eine Gefängnisstrafe anzutreten, die ihm wegen einer Amtsehrenbeleidigung zugemessen wurde - freilich verfolgt Dr. Falke damit seinen eigenen Plan, denn Eisenstein hat ihn einmal vor der ganzen Stadt blamiert, als er ihn nach einem Maskenball betrunken und als Fledermaus verkleidet durch die Straßen nach Hause gehen ließ. Nun sieht Falke die Gelegenheit zur Rache gekommen. Darum lädt er zum Schluss auch Eisensteins Gattin Rosalinde zum Ball ein. Diese gerät vorher noch in beträchtliche Verwirrung, als nach Eisensteins vermeintlichem Abgang in den Arrest ihr früherer Verehrer Alfred auftaucht, ihr Herz bedrängt, aber vom Gefängnisdirektor Frank an Eisensteins Stelle verhaftet wird. Frank begibt sich nach dieser Amtshandlung befriedigt zum Ball bei Orlowsky.
Dort geraten im 2. Akt alle von Dr. Falke arrangierten Verwicklungen aufs beste. Eisenstein begegnet zu seiner Verblüffung seinem Stubenmädchen Adele, die ihre Identität frech leugnet, schließt Freundschaft mit dem Gefängnisdirektor und verliebt sich schließlich in seine eigene, als ungarische Gräfin kostümierte und maskierte Gattin.
Der 3. Akt löst die Knoten wieder. Er spielt im Gefängnis, das eine dubiose Note durch den niemals nüchternen Gerichtsdiener Frosch erhält. Alle finden sich dort nach und nach ein: Nach dem äußerst verkaterten Direktor Frank zunächst Adele, die einen Mäzen zur Ausbildung ihres dramatischen Talents sucht, nebst ihrer Schwester Ida, dann Eisenstein, der zu seinem Erstaunen erfährt, dass er ja bereits die ganze Nacht eingesperrt war; als auch Rosalinde erscheint und gemeinsam mit dem verhafteten Alfred eine Unterredung mit einem Notar fordert, setzt Eisenstein sich verkleidet an die Stelle des Notars Dr. Blind und kommt so hinter die Ereignisse des vergangenen Abends. Zum Glück lässt er sich schließlich überzeugen, dass auch diese ein Teil von Dr. Falkes Racheplan waren, und so geht alles gut aus, umso mehr, als Adele im Prinzen Orlowsky tatsächlich ihren Mäzen findet.

Die Fledermaus

Trailer

Inhalt

erzählt von KS Michael Schade

Interview KSCH Peter Simonischek

"Frosch" in die Fledermaus