Archiv Detail

Zurück zur Übersicht

Mi. 21.12.2016, 19:00 - 22:00 Wien

Benjamin Britten

Peter Grimes

Dirigent: Graeme Jenkins | Nach einer Inszenierung von: Christine Mielitz | Mit: Stephen Gould, Elza van den Heever, Brian Mulligan

 
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Benjamin Britten  |  Musik
  • Christine Mielitz  |  Inszenierung
  • Gottfried Pilz  |  Ausstattung
  • Roland Giertz  |  Choreographie
  • Graeme Jenkins  |  Dirigent

Graeme Jenkins | Dirigent

Der englische Dirigent GRAEME JENKINS studierte am Royal College of Music und an der University of Cambridge. Im Lau­fe seiner Karriere erhielt er zahlreiche Engagements, unter anderem nach Glyndebourne, an das ROH Covent Garden, an die English National Opera, die Scottish Opera, die Opera North, die Australian Opera, die Canadian Opera, die Deutsche Oper Berlin, sowie die Pariser Oper. An der Dallas Oper, deren langjähriger Musikdirektor er ist, feierte er unter anderem mit dem Ring des Nibelungen, mit Wozzeck, Jenu˚fa, Ariodante, Lohengrin, Pique Dame, Macbeth, Fledermaus und Roberto Devereux Erfolge. Als Orches­terdirigent steht und stand er unter anderem am Pult des Dänischen National Radio Sympho­nieorchesters, des Melbourne und des West Australian Symphony Orchestras, des Orchestre Philharmonique de Radio France, des Orchestre Philharmonique de Monte Carlo sowie zahl­reicher US-amerikanischer Orchester. Mit der musikalischen Leitung von Billy Budd stellte sich Graeme Jenkins am 27. Oktober 2005 dem Publikum der Wiener Staatsoper vor und lei­tete hier auch noch Jenu˚fa, Cavalleria rusticana, Pagliacci sowie Der fliegende Holländer.

Stephen Gould | Peter Grimes, ein Fischer

Zu den Zukunftsprojekten des amerikanischen Heldentenors STEPHEN GOULD zählen Pagliacci in Berlin, Tristan und Isolde in Berlin, London und Zürich, Siegfried und Götterdämmerung in München, Tannhäuser in Budapest, Dresden und Berlin, Fi­delio in Dresden. 2015 bis 2017 wird er in einer Neuproduktion des Ring des Nibelungen in Tokio die Partien Loge, Siegmund und Siegfried verkörpern. 2016 wird er u.a. in der Titelpartie in William Bolkoms McTeague in Linz zu hören sein. In der jüngs­ten Vergangenheit sang er Lohengrin in Hamburg, Dresden und Triest, Siegfried und Götterdämmerung in Amsterdam, Berlin, Bayreuth und New York, Frau ohne Schatten in Buenos Aires, Salzburg und Dresden, Tristan und Isolde in Tokio, Dresden und Berlin, Parsifal in Dresden und Graz, Der fliegende Holländer in Turin, Madrid, New York, München und Palermo, Tannhäuser in Las Palmas, paris, Tokio, Genf und Bayreuth, Peter Gri­mes in Dresden und Genf, Die Liebe der Danae in Dresden, Fidelio in München, Dresden, Tokio und Florenz. 2004 debütierte er als Paul (Tote Stadt) an der Wiener Staatsoper und sang hier auch Erik, Parsifal, Siegfried (Siegfried, Götterdämmerung), Tannhäuser, Bacchus.

Es ist, wie bei Benjamin Britten wiederholt, die Geschichte eines Außenseiters, der unter dem Druck der Gesellschaft leidet und letztlich an ihr zerbricht. Peter Grimes, angesiedelt im Fischermilieu im Osten Englands, ist eine zeitlose Parabel über Verfolgung, seelische Einsamkeit und den Versuch, sich einen Platz in der Gesellschaft zu verschaffen. Die Produktion in der Inszenierung von Christine Mielitz erzählt diese schnörkellos und klar, zeigt die gequälte Seele der Titelfigur in einer kalten Atmosphäre. Nach der Wiederaufnahme von Billy Budd im Jahr 2011 wird an der Wiener Staatsoper nun eine weitere seiner wesentlichen Opern neu einstudiert – und ist gleichzeitig ein Beitrag zum Britten-Jahr 2013!