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Mi. 24.06.2015, 19:00 - 22:15 Wien

Thomas Adès

The Tempest

Dirigent: Thomas Adès | Regie: Robert Lepage | Mit: Adrian Eröd, Audrey Luna, Stephanie Houtzeel, David Daniels

 
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Besetzung
Inhaltsangabe
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Thomas Adès | Musik

THOMAS ADÈS wurde 1971 in London geboren und studierte u.a. Klavier und Komposition an der Guildhall School of Music and Drama. Sowohl als Interpret wie als Komponist arbeitet er regelmäßig mit den führenden Opernhäusern und Festivals zusammen. Außerdem steht er am Pult zahlreicher wichtiger Klangkörper, mit denen er ebenso in namhaften Konzertsälen auftritt wie als Pianist bzw. Liedbegleiter. Zu den zahlreichen Preisen, mit denen er ausgezeichnet wurde, zählt der Grawemeyer Award. Sein eigenes Werkverzeichnis umfasst praktisch alle Sparten von Instrumentalwerken über Orchesterkompositionen bis hin zu Opern. Seine erste Oper Powder Her Face wird weltweit aufgeführt und ist auch über CD und DVD (EMI) nachzuhören. Seine zweite Oper The Tempest, die in der aktuellen Spielzeit an der Wiener Staatsoper unter seiner Leitung zur Österreichischen Erstaufführung kommt, wurde von der Royal Opera House Covent Garden in Auftrag gegeben und ist seither an wichtigen Bühnen zu erleben gewesen (u. a. New Yorker Metropolitan Opera). Eine geplante dritte Oper (Uraufführung 2016) wurde von den Salzburger Festspielen und der New Yorker Met in Auftrag gegeben. Zwischen 1999 und 2008 war Thomas Adès Künstlerischer Direktor des Aldeburgh Festivals.

Dirigat an der Wiener Staatsoper 2014/2015: The Tempest.

Thomas Adès | Musik & Dirigent

THOMAS ADÈS wurde 1971 in London geboren und studierte u.a. Klavier und Komposition an der Guildhall School of Music and Drama. Sowohl als Interpret wie als Komponist arbeitet er regelmäßig mit den führenden Opernhäusern und Festivals zusammen. Außerdem steht er am Pult zahlreicher wichtiger Klangkörper, mit denen er ebenso in namhaften Konzertsälen auftritt wie als Pianist bzw. Liedbegleiter. Zu den zahlreichen Preisen, mit denen er ausgezeichnet wurde, zählt der Grawemeyer Award. Sein eigenes Werkverzeichnis umfasst praktisch alle Sparten von Instrumentalwerken über Orchesterkompositionen bis hin zu Opern. Seine erste Oper Powder Her Face wird weltweit aufgeführt und ist auch über CD und DVD (EMI) nachzuhören. Seine zweite Oper The Tempest, die in der aktuellen Spielzeit an der Wiener Staatsoper unter seiner Leitung zur Österreichischen Erstaufführung kommt, wurde von der Royal Opera House Covent Garden in Auftrag gegeben und ist seither an wichtigen Bühnen zu erleben gewesen (u. a. New Yorker Metropolitan Opera). Eine geplante dritte Oper (Uraufführung 2016) wurde von den Salzburger Festspielen und der New Yorker Met in Auftrag gegeben. Zwischen 1999 und 2008 war Thomas Adès Künstlerischer Direktor des Aldeburgh Festivals.

Dirigat an der Wiener Staatsoper 2014/2015: The Tempest.

Thomas Adès | Dirigent

THOMAS ADÈS wurde 1971 in London geboren und studierte u.a. Klavier und Komposition an der Guildhall School of Music and Drama. Sowohl als Interpret wie als Komponist arbeitet er regelmäßig mit den führenden Opernhäusern und Festivals zusammen. Außerdem steht er am Pult zahlreicher wichtiger Klangkörper, mit denen er ebenso in namhaften Konzertsälen auftritt wie als Pianist bzw. Liedbegleiter. Zu den zahlreichen Preisen, mit denen er ausgezeichnet wurde, zählt der Grawemeyer Award. Sein eigenes Werkverzeichnis umfasst praktisch alle Sparten von Instrumentalwerken über Orchesterkompositionen bis hin zu Opern. Seine erste Oper Powder Her Face wird weltweit aufgeführt und ist auch über CD und DVD (EMI) nachzuhören. Seine zweite Oper The Tempest, die in der aktuellen Spielzeit an der Wiener Staatsoper unter seiner Leitung zur Österreichischen Erstaufführung kommt, wurde von der Royal Opera House Covent Garden in Auftrag gegeben und ist seither an wichtigen Bühnen zu erleben gewesen (u. a. New Yorker Metropolitan Opera). Eine geplante dritte Oper (Uraufführung 2016) wurde von den Salzburger Festspielen und der New Yorker Met in Auftrag gegeben. Zwischen 1999 und 2008 war Thomas Adès Künstlerischer Direktor des Aldeburgh Festivals.

Dirigat an der Wiener Staatsoper 2014/2015: The Tempest.

Adrian Eröd | Prospero

Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Wien, wo er unter anderem bei Walter Berry studierte, führte ADRIAN ERÖDs Weg von der Wiener Kammeroper über das Landes­theater Linz an die Wiener Volksoper und schließlich an die Wiener Staatsoper, die neben seinen internationalen Engage­ments auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstleri­schen Zukunft einnehmen wird. Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Roméo et Juliette singt Adrian Eröd hier Partien wie Guglielmo, Beckmesser, Loge, Conte d’Almaviva, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Dr. Falke, Albert, die Titelrolle in Benjamin Brittens Billy Budd, Olivier (Capriccio) und die für ihn komponierte männliche Hauptpar­tie des Jason in Aribert Reimanns Medea. Er sang weiters unter anderem auch am Teatro La Fenice in Venedig (Harlekin), an der Hamburgischen Staatsoper (Pelléas), an der Oper Frank­furt (Prospero in Adès’ The Tempest), bei den Bayreuther Festspielen und an der Oper Zürich (Beckmesser). Zuletzt sang er z. B. an der Tokyo National Opera, der Opéra de Paris und bei den Bayreuther Festspielen. 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Prospero, Eisenstein.

Audrey Luna | Ariel

Die Sopranistin AUDREY LUNA sang in der Spielzeit 2013/2014 an der New Yorker Metropolitan Opera die Fiakermilli in Strauss’ Arabella und an der Pittsburgh Opera die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. An der Opéra de Montréal sang sie die Titelrolle in Lakmé, in San Francisco Szenen aus The Tempest, an der Irischen Wide Open Opera sang sie Madame Mao in Nixon in China. Zuvor sang sie an der Metropolitan Opera Ariel in The Tempest, Zerbinetta in Ariadne auf Naxos an der Fort Worth Opera, die Königin der Nacht an der Utah Opera, an der Lyric Opera Chicago, an der Metropolitan Opera und an der Oper in Rom. Ariel sang sie auch mit dem Orchestra Dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und beim Festival Opéra de Québec. Sie sang auch weiters Najade, Venus in Le Grand Macabre, Rosina in  Il barbiere di Siviglia und die Titelrolle in Lucia di Lammermoor. Audrey Luna ist auch als Konzertsängerin erfolgreich, so sang sie etwa in Carl Orffs Carmina Burana. Weitere Auftritte führten sie an die Santa Fe Opera, die Pittsburgh Opera und die Opera Ontario, zum Tanglewood Music Festival, an die Toledo Opera, zum Spoleto Festival, an die Lyric Opera Kansas City.

Rolle an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2014/2015: Ariel.

Stephanie Houtzeel | Miranda

Die Mezzosopranistin Stephanie Houtzeel erhielt ihren „Master of Music“ an der Juilliard School in New York und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Sie war in führenden Rollen an der Opéra National de Paris, der Oper Zürich, der Semperoper, dem Washington Kennedy Center, der New York City Opera, dem Theater an der Wien, der Opéra de Lyon, der Opéra National du Rhin, der Royal Danish Opera, dem Teatro Nacional de São Carlos, der New Israeli Opera, der Oper Graz und bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Seit der Saison 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Komponist, Octavian, Dorabella, Siébel, Varvara, Nicklausse, Kreusa, Orlofsky oder Jenny Hill zu sehen war. Neben den großen Strauss- und Mozart-Rollen ihres Stimmfachs umfasst ihr Repertoire u.a. Charlotte, Glucks Orfeo, Händels Ariodante, Ottavia, Valencienne oder Amando in Grand Macabre. Künftige Engagements führen die Mezzosopranistin u.a. nach Graz (Titelrolle Xerxes), an die Komische Oper Berlin, zu den Bayreuther Festspielen. 2015 erscheint ihre neue CD Nostalgia.

David Daniels | Trinculo

DAVID DANIELS wurde in den USA geboren. Der Countertenor sang in der Spielzeit 2013/2014 unter anderem an der Metropo­litan Opera in New York den Prospero in The Enchanted Island, an der Canadian Opera Company den Lichas in Hercules, am Te­atre del Liceu in Barcelona den Ottone in Agrippina. Zuvor war er an der Metropolitan Opera in der Titelrolle in Giulio Cesare zu hören, eine Partie, die er auch am Michigan Opera Theatre singt. Am Theater an der Wien trat er in der Titelrolle von Ra­damisto auf, an der Lyric Opera Chicago sang er die Titelrolle in Rinaldo, an der San Francisco Opera Arsamenes in Xerxes und Bertarido in Rodelinda, an der Met in der Titelrolle von Glucks Orfeo ed Euridice, eine Partie, die er auch an der Lyric Opera in Chicago und am Royal Opera House Covent Garden in London gab. An der Lyric Opera sang er darüber hinaus u.a. Oberon in Brittens A Midsummer Night’s Dream und Lichas in Hercules. Weitere Auftritte führten ihn an die Bayerische Staatsoper in München, zum Glyndebourne Fes­tival, an die Mailänder Scala. Konzertauftritte führten ihn nach Hamburg, Madrid, Moskau, Chica­go, Paris, Birmingham, Toulouse, an die Wigmore Hall, das Wiener Konzerthaus, das Münchner Prinzregententheater. 

Rolle an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Trinculo.

Thomas Ebenstein | Caliban

THOMAS EBENSTEIN wurde 1979 in Kärnten geboren und erhielt seine Gesangsausbildung an der Wiener Musikuniversität bei Helena Lazarska. Von 2003 bis 2012 war der Tenor Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin, seit der Spielzeit 2012/2013 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Gastengagements führten ihn u.a. an die Staatsoper Unter den Lin den, die Semperoper Dresden, an die Deutsche Oper am Rhein, das Grand Théâtre de Genève, an das Theater an der Wien, an die Volksoper Wien, die Carnegie Hall in New York, die Philharmonie Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam, den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zur Ruhrtriennale Bochum, zu den Wiener Festwochen, den Osterfestspielen Salzburg, den Salzburger Festspielen, zum Bergen International Festival und zum Hong Kong Arts Festival. Sein Repertoire umfasst Partien wie Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) – u.a. bei den Salzburger Festspielen, DVD bei Arthaus, Vašek (Die verkaufte Braut), Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), David (Die Meistersinger von Nürnberg), Narraboth (Salome) und Alfred (Die Fledermaus). An der Wiener Staatsoper debütierte er 2012 und sang u.a. Tanzmeister, Andres, Valzacchi, Monostatos, Jack O’Brien, Incroyable, Andrès / Cochenille / Frantz / Pitichinaccio, Guillot de Morfontaine.  

 

Pavel Kolgatin | Ferdinand

PAVEL KOLGATIN wurde 1987 in Balaschow (Russland) geboren. Nach seinem Studium in Moskau gewann er mehrere Wettbewer­be. Er trat unter anderem bei Festivals wie Moscow December Nights Festival, Festival de Colmar in Frankreich, beim Rheingau Musik Festival und bei der Oldenburger Promenade auf. Er arbei­tete unter anderem mit Dirigenten wie Louis Langrée, Vladimir Spivakov, Viktor Popov und Nikolai Nekrasov zusammen und ab­solvierte als Solist der Accademy of Choral Art Auftritte in Russ­land, der Schweiz, Holland, Japan, Deutschland und Frankreich. 2009 wurde er Mitglied des Bolshoi Young Artist Program. Weiters war er als Nemorino in L’elisir d’amore an Salzburger Landestheater und als Ferrando in Così fan tutte am Teatro de San Carlo in Neapel zu erleben. Aktuelle Projekte umfassen Engagements als Tamino (Die Zauberflöte), Fen­ton (Falstaff), Elvino (La sonnambula) am Bolschoi-Theater und als Tamino an der Oper in Rom. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied im Haus am Ring, wo Pavel Kolgatin in den Meistersingern von Nürnberg debütierte und außerdem unter anderem Brighella, Don Basilio (Le nozze di Figaro) und Gottesnarr (Boris Godunw) sang.  

 

 

 

Herbert Lippert | King of Naples

Der Österreicher und ehemalige Wiener Sängerknabe HER­BERT LIPPERT zählt zu den bedeutenden Tenören unserer Zeit. Die ersten Förderer seiner Stimme waren Sir Georg Solti und Wolfgang Sawallisch, unter deren Leitung zahlreiche Auf­nahmen wie Die Schöpfung, Don Giovanni und Die Meister­singer von Nürnberg entstanden. 1997 wurde Herbert Lippert für die Interpretation der Rolle des David in Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Sir Georg Solti mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Mit den Wiener Philharmoni­kern verbindet ihn nicht nur eine intensive Arbeit auf dem Opern-und Konzertsektor, sondern auch eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Operette, insbesondere der „entarteten Ope­rette “. Zu den großen Erfolgen am Liedsektor zählen Liederabende mit Wolfgang Sawallisch und Maurizio Pollini. Er ist Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper An der Wiener Staatsoper debütierte er im Jahr 1985 in La traviata und sang hier Rollen wie etwa Tamino, Matteo, Fla­mand, Don Ottavio, Offizier (Cardillac), Belmonte, Alfred, Froh, Walther von der Vogelweide, Skuratov, Aegisth, Jim Mahoney, Peter Grimes, Erik, Eisenstein. 


 

David Pershall | Sebastian

DAVID PERSHALL hat eine Reihe von namhaften Preisen gewonnen und Auszeichnungen erhalten, darunter den ersten Preis des Marcello Giordani Foundation International Vocal Competition, den ersten Preis beim New Jersey Verismo Competition, den ersten Preis beim Fritz and Lavinia Jensen Foundation Competition, den ersten Preis im Gerda Lissner Foundation International Vocal Competition. Weitere Preise umfassen etwa die Metropolitan Opera National Council Auditions und die the George London Foundation. Er sang bisher unter anderem Figaro in Il barbiere di Siviglia an der El Paso Opera, Schaunard in La Bohème an der Den Norske Opera, Enrico in Lucia di Lammermoor am Opera Theater of Connecticut, Don Giovanni at Yale School of Music. Er trat auch noch an der Dallas Opera auf. Auftritte führten ihn weiters an das Beethoven Oster-Festival in Warschau. Er gab den Robert Baker in Bernsteins Wonderful Town mit dem Giuseppe Verdi Orchestra di Milano, sang in der Carmina Burana mit dem Hartford Symphony Orchestra und in Vaughn Williams’ Sea Symphony mit dem Eastern Connecticut Symphony Orchestra. Zuletzt wurde der Sänger an die New Yorker Metropolitan Opera verpflichtet.

Sorin Coliban | Gonzalo

Sorin Coliban wurde in Bukarest geboren und studierte dort an der Musikakademie. Er sang unter anderem am ROH Covent Garden, an drei der Pariser Opernh.user, in Athen, San Francisco, Santiago de Chile, Tel Aviv, beim Rossini Festival in Pesaro, an der Bayerischen Staatsoper, in Amsterdam (Concertgebouw), an der Deutschen Oper am Rhein, bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und der Wiener Volksoper. Im Sommer 2013 debütierte er bei den Bayreuther Festspielen und im Jahr 2014 wird er sein Debüt an der Oper in Lausanne geben. Sein Repertoire umfasst Partien wie Philipp II., Fiesco, Procida, Ramfis, Ferrando, Banquo, Don Giovanni, Leporello und Commendatore, Sarastro, Guglielmo, Lord Sidney, Holl.nder, Timur. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2004 als Monterone (Rigolettound sang hier unter anderem den Grand Inquisiteur (Don Carlos), Landgraf (Tannhäuser), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Capulet (Romeo et Juliette), Fra Melitone (La forza del destino), Fasolt (Das Rheingold), Bartolo (Le nozze di Figaro), Colline (La Bohème). 

Rollen an der  Wiener Staatsoper 2014/2015: Basilio, Ramfis, Biterolf, Police Chief (Lady Macbeth von Mzensk).

Dan Paul Dumitrescu | Stefano

Dan Paul Dumitrescu wurde 1966 in Bukarest (Rumänien) geboren. Er studierte zunächst Klarinette, dann Gesang an der Musikhochschule in Bukarest. 1996 besuchte er die Internationale Akademie für Oper in Verona. Unmittelbar nach dem Abschluss seines Gesangsstudiums an der Musikhochschule folgte 1997 ein Engagement an die Bukarester Oper. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Gesangswettbewerbe.

Dan Paul Dumitrescu war Gast wichtiger Bühnen wie etwa der Royal Albert Hall, der Arena di Verona, der Mailänder Scala, der New Israeli Opera, dem Teatre del Liceu in Barcelona, dem Wiener Musikverein, weiters trat er in München, Budapest, Berlin, Paris, Tokio und bei den Salzburger Festspielen auf. 2000 gab er sein Debüt an der Wiener Staatsoper und ist seit September 2001 Ensemblemitglied des Hauses. Sein Repertoire umfasst mehr als 50 Bass-Rollen, etwa Sarastro, Pimen, Gremin, Procida, Enrico VIII., Ramfis, Pistola, Sparafucile, Banquo, Raimondo, Oroveso, Graf Des Grieux, Balthazar, Colline, Timur, Pietro, Grenvil, Graf Rodolfo, Mönch und Großinquisitor (Don Carlos ital. und frz. Version).

<p><strong>Vorgeschichte</strong><br />
Nachdem Antonio seinen Bruder Prospero, den rechtm&auml;&szlig;igen Herzog von Mailand, gest&uuml;rzt hatte, trieb er ihn und dessen dreij&auml;hrige Tochter Miranda, mit Hilfe des K&ouml;nigs von Neapel in einem Boot hinaus aufs Meer. Dass Prospero und das M&auml;dchen &uuml;berhaupt mit dem Leben davon kamen, verdankten sie Gonzalo, dem Ratgeber des K&ouml;nigs. Gonzalo hatte n&auml;mlich aus Mitleid mit den Verbannten, das Boot mit ausreichenden Lebensmitteln und den B&uuml;chern Prosperos versehen. Von allen f&uuml;r tot gehalten, fanden Prospero und Miranda schlie&szlig;lich Zuflucht auf einer unbekannten Insel, die sich Prospero mit Hilfe von Zauberei untertan machte.&nbsp;</p>

<p><em>Ungef&auml;hr 12 Jahre sp&auml;ter&nbsp;</em></p>

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<p><strong>1. Akt</strong><br />
Vor der Insel Prosperos ger&auml;t ein Schiff in ein pl&ouml;tzlich aufziehendes schweres Gewitter und kentert - die Besatzung und die Passagiere, unter ihnen Antonio, der K&ouml;nig von Neapel und Gonzalo, kommen jedoch wie durch ein Wunder heil an das Ufer. Miranda vermutet, dass ihr Vater den Sturm durch magische Kr&auml;fte entfacht hat und zeigt gro&szlig;e Sorge und Mitleid mit den Insassen des Schiffes. Prospero beruhigt sie: Keinem der Schiffbr&uuml;chigen w&uuml;rde ein Leid geschehen. Zugleich spricht er ihr gegen&uuml;ber, die sich nicht mehr an die fr&uuml;heste Kindheit erinnern kann, erstmals &uuml;ber Mailand, ihre Herkunft und die Machenschaften seiner Feinde. Tief betr&uuml;bt &uuml;ber das Geh&ouml;rte schl&auml;ft Miranda ein. Prospero ruft seinen dienstbaren Luftgeist Ariel herbei und befiehlt ihm, auf das Leben und Wohl der Schiffbr&uuml;chigen zu achten.</p>

<p>Nun tritt Caliban, der Sohn der Hexe Sycorax, der fr&uuml;heren Besitzerin der Insel, an Prospero heran: Er &nbsp;wirft Prospero Undankbarkeit vor und er macht auch deutlich, dass er an Miranda als Ehefrau und zuk&uuml;nftiger Mutter seiner eigenen Nachkommen interessiert w&auml;re. Voller Abscheu und unter Drohungen wird Caliban von Prospero zur&uuml;ckgewiesen.</p>

<p>In der Zwischenzeit trifft der Sohn des K&ouml;nigs, Ferdinand, der getrennt von den Seinen ebenfalls auf der Insel Rettung fand, auf Miranda. Ganz gegen den Willen Prosperos, verlieben sich die beiden jungen Leute ineinander. Da der von Rachsucht getriebene Prospero in Ferdinand nur den Sohn seines Gegners sieht, stellt sich Miranda erstmals in ihrem Leben gegen ihren Vater.&nbsp;</p>

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<p><strong>2. Akt</strong><br />
Die Schiffbr&uuml;chigen wundern sich &uuml;ber die Insel und &uuml;ber ihre Rettung, nur der K&ouml;nig sorgt sich um seinen unauffindbaren Sohn Ferdinand. Versuche, den K&ouml;nig zu tr&ouml;sten, schlagen fehl, zumal der unsichtbare Ariel geschickt Streit zwischen Antonio und Sebastian, beziehungsweise zwischen Antonio und den Hofleuten stiftet.</p>

<p>Als Caliban zu den Schiffbr&uuml;chigen kommt, um sie gegen Prospero aufzuwiegeln, wird er bel&auml;chelt und mit Alkohol betrunken gemacht - man beschlie&szlig;t auf die Suche nach Ferdinand zu gehen und nur Stefano und Trinculo folgen Caliban.</p>

<p>Prospero selbst muss erkennen, dass die gegenseitige Liebe zwischen Ferdinand und Miranda nicht zu zerst&ouml;ren ist und er die Macht &uuml;ber seine eigene Tochter verloren hat.&nbsp;&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><strong>3. Akt</strong><br />
Caliban, Stefano und Trinculo &ndash; alle drei betrunken &ndash; gehen auf die Suche nach Prospero, um ihn zu t&ouml;ten, Stefano und Caliban tr&auml;umen dar&uuml;ber hinaus jeweils von der Herrschaft &uuml;ber die Insel und einer Zukunft gemeinsam mit Miranda. W&auml;hrenddessen ernennt der verzweifelte K&ouml;nig, vom Tod Ferdinands &uuml;berzeugt, anstelle seines Bruders Sebastian den Ratgeber Gonzalo zum Nachfolger. Als der K&ouml;nig und sein Hof wenig sp&auml;ter in einen tiefen Schlaf fallen, beschlie&szlig;en Antonio und Sebastian die Ermordung des K&ouml;nigs und Gonzalos, doch der Plan wird von Ariel, der die Schlafenden rechtzeitig weckt, vereitelt. Zugleich f&uuml;hrt Ariel dem K&ouml;nig und Antonio die Schuld vor Augen, Prospero und Miranda damals, vor zw&ouml;lf Jahren, in den sicher scheinenden Tod geschickt zu haben. Unterdessen akzeptiert Prospero Ferdinands und Mirandas Liebe, ja er bittet Miranda sogar um Verzeihung - dem mordlustigen Caliban erkl&auml;rt Miranda hingegen einmal mehr ihre Abneigung. Als Ariel, innerlich bewegt, auf die Trauer des K&ouml;nigs von Neapel und von Gonzalo hinweist, die nach wie um Ferdinand trauern, entschlie&szlig;t sich Prospero, seinen Feinden zu vergeben und die Vergangenheit hinter sich zu lassen: Als die auf der Insel Herumirrenden vor ihm auftauchen, gibt er Ferdinand dem Vater zur&uuml;ck, trennt sich von seiner Zauberkunst und l&auml;sst die Geister frei. In Vorfreude auf die Hochzeit von Ferdinand und Miranda verlassen alle gemeinsam die Insel mit dem wiederhergestellten Schiff &ndash; nur Caliban bleibt allein zur&uuml;ck.</p>

The Tempest

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