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Mo. 30.06.2014, 19:00 - 21:15 Wien

Leoš Janáček

Das schlaue Füchslein

Das schlaue Füchslein ist ein wunderschönes musikalisches Märchen - eine Oper, die für alle geeignet ist.
(Franz Welser-Möst)

 
Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von
Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Franz Welser-Möst  |  Dirigent
  • Otto Schenk  |  Regie
  • Amra Buchbinder  |  Ausstattung
  • Emmerich Steigberger  |  Licht

Gerald Finley | Der Förster

Der preisgekrönte kanadische Bariton GERALD FINLEY hat sich zu einem der führenden Sängern und Interpreten seiner Genera­tion entwickelt. Er begann als Chorsänger in Ottawa und studier­te in Cambridge. Auf den bedeutendsten Opernbühnen der Welt gestaltete er alle großen Mozart-Baritonrollen: So war er als Don Giovanni unter anderem in New York, London, Paris, Rom, Salz­burg, München, Prag, Tel Aviv, Budapest und in Glyndebourne zu hören. Den Grafen in Le nozze di Figaro interpretierte er unter anderem in London, Salzburg, Paris, Amsterdam, New York. Sein Repertoire umfasst weiters Eugen Onegin, Jeletzki, Frank/Fritz (Tote Stadt), Golaud, Jago, Zurga, Hans Sachs, Jaufré Rudel in Kaija Saariahos L’amour de loin, Mr. Fox in Tobias Pickers Fantastic Mr. Fox, weiters Nick Shadow, Owen Wingrave, Escamillo. Sein Konzertrepertoire reicht von Georg Friedrich Händel über Joseph Haydn, Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Ro­bert Schumann, Johannes Brahms bis zu Benjamin Britten und zeitgenössischen Komponisten. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2012 als Conte d’Almaviva und sang auch noch Förster (Schlaues Füchslein).

Otto Schenk | Regie

KSCH Otto Schenk wurde 1930 in Wien geboren und erlebte eine von den Schrecken des Naziregimes geprägte Kindheit. Nach der Ausbildung am Max Reinhardt Seminar debütierte er in Wien als Schauspieler. Die ersten Stationen seiner Laufbahn waren das Theater an der Josefstadt und das Wiener Volkstheater. Ab 1953 war er auch als Schauspielregisseur, ab 1957 als Opernregisseur tätig. Sehr bald führte ihn sein Weg an die wichtigsten Bühnen, wie etwa an das Wiener Burgtheater, an die Münchner Kammerspiele, die New Yorker Met, die Mailänder Scala, das ROH Covent Garden, die Bayerische und Hamburgische Staatsoper oder die Deutsche Oper Berlin. 1965-1990 war er Oberregisseur an der Wiener Staatsoper, 1986-1988 Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, 1988-1997 Direktor des Theaters in der Josefstadt. Weiters war er in zahlreichen Fernsehspielen zu erleben. An der Wiener Staatsoper inszenierte er rund 30 unterschiedliche Opern und war hier außerdem als Frosch zu erleben.

Interview Otto Schenk zum "Rosenkavalier"

Wolfgang Bankl | Háraschta

KS WOLFGANG BANKL stammt aus Wien, erhielt eine Violinausbildung und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gesang, Lied und Oratorium sowie Oper. Erste Engagements erhielt er an die Wiener Kammeroper, ans Opernhaus Kiel und ans Tiroler Landestheater. Gastverträge führten ihn u. a. nach Zürich, Hamburg, Köln, Barcelona, Salzburg, Strasbourg, an die Mailänder Scala, zu den Wiener Festwochen, nach Bregenz, Tokio, Tel Aviv, Rom und Paris. Aktuell debütierte er als Baron Ochs auf Lerchenau in Dresden unter Christian Thielemann. Gemeinsam mit Norbert Pfafflmeyer, Harald Kollegger und Schmerzhelm v. Solchgemut gründete er das fahrende Kleinfestival Giro d’Arte. Seit 1993 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und singt hier u. a. Papageno, Alberich (Rheingold), Doktor (Wozzeck), Klingsor, Figaro (Le nozze di Figaro), Harašta (Schlaues Füchslein), Frank, Graf Waldner, Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Hauptmann (Boris Godunow), Ochs, Geisterbote (Die Frau ohne Schatten), Tierbändiger/Athlet (Lulu), Ringender (Die Jakobsleiter), Zirkusdirektor (Der Riese vom Steinfeld), La Roche, Leporello, Dreieinigkeitsmoses (Mahagonny), Swallow (Peter Grimes). Er ist Österreichischer Kammersänger.

Chen Reiss | Füchslein Schlaukopf

Die israelische Sopranistin CHEN REISS war in führenden Rol­len an der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysées, dem Teatro alla Scala, der Sem­peroper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgi­schen Staatsoper, bei den Wiener Festwochen, beim Maggio Mu­sicale Fiorentino, der Opera Company of Philadelphia und der Israeli Opera zu erleben. Ihr Opernrepertoire umfasst: Pamina, Adina, Gilda, Nannetta, Oscar, Rosina, Servilia, Blonde, Susanna, Zerlina, Despina, Euridice, Marie (La Fille du régiment), Sophie (Der Rosenkavalier) und Adele. 2011 wurde ihr Soloalbum „LIAISONS“, mit dem Diapason d‘Or ausgezeichnet. Auf ihrem neuesten Album präsentiert Chen Reiss zusammen mit dem renom­mierten Pianisten Charles Spencer ein romantisches Arrangement mit dem Titel „Die Nachtigall und die Rose“. Sie war in Konzerten u.a. in Salzburg, Luzern, im Wiener Musikverein, in Berlin, Leipzig, München zu hören. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 2009 als Sophie und sang im Haus am Ring seither Rollen wie Pamina, Elvira, Waldvogel, Adina, Servilia, Xenia, Füchslein Schlaukopf. 

 

Donna Ellen | Frau des Försters / Eule

DONNA ELLEN stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Wilfrid Laurier University ihrer Heimat. Zwei Saisonen sang sie an der Canada Opera Piccola unter der Obhut von Leopold Simoneau und Pierrette Alarie, bevor sie an das Opernstudio Zürich wechselte. 1987 wurde sie an das Landestheater Linz en­gagiert, wo sie Partien wie die Königin der Nacht, Blonde, Zer­lina gestaltete oder in der Uraufführung von Balduin Sulzers Proteus sang. Auftritte absolvierte sie u. a. in Stuttgart, Genf, Berlin, Bad Ischl, im Musikverein und Konzerthaus. 2004 debü­tierte sie an der Volksoper. Ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, deren Ensemblemitglied sie ist, gab sie 2003 als Helmwige. Seither sang sie hier u. a. die Marzellina (Barbiere di Siviglia), Axinja (Lady Macbeth von Mzensk), Leitmetzerin (Rosenkavalier), Annina (Traviata), Curra (Forza del destino), Brünnhilde (Nibelungenring für Kinder), Königin (Traumfresserchen), Berta (Pünktchen und Anton), Marcellina (Nozze di Figaro), Fekluša (Kátja Kabanová), Kar­tenaufschlägerin (Arabella), Aufseherin (Elektra), Dirne (Aus einem Totenhaus), Giovanna (Rigoletto). 
 

James Kryshak | Schulmeister

Der junge Tenor JAMES KRYSHAK ist mehrfacher internationa­ler Wettbewerbspreisträger und ist ab der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Bisherige Auftrit­te führten James Kryshak unter anderem an die New Yorker Metropolitan Opera, zum Glyndebourne Festival. Unter der Leitung von Franz Welser-Möst sang er mit dem Cleveland Or­chestra in Richard Strauss’ Salome. Sein Repertoire umfasst so unterschiedliche Partien wie Monostatos und 1. Priester in Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte, Sellem in Igor Strawinskis The Rake’s Progress, Joe in Giacomo Puccinis La fanciulla del West, Snout in Ben­jamin Brittens A Midsummer Night’s Dream, Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni, Borsa in Giuseppe Verdis Rigoletto, Scaramuccio in Strauss’ Ariadne auf Naxos, Ernesto in Gaetano Donizettis Don Pasquale, Pelléas in Claude Debussys Pelléas et Mélisande, Camille in Franz Lehárs Die lustige Witwe). An der Wiener Staatsoper sang er bislang unter anderem Hirt (Tris­tan und Isolde), Missail (Boris Godunow), 3. Jude (Salome), Spoletta (Tosca), Borsa (Rigo­letto), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Schulmeister (Schlaues Füchslein).

 

Rollen an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2013/2014: unter anderem 1. Priester in Mozarts Die Zauberflöte (Premierenproduktion), Missail in Modest MussorgskisBoris Godunow, Borsa in Rigoletto, Scaramuccio in Ariadne auf Naxos, Schulmeister in Leoš Janáceks Das schlaue Füchslein (Premierenproduktion).

 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Heinrich der Schreiber, Schulmeister, Abbé (Andrea Chénier).

Andreas Hörl | Pfarrer / Dachs

Andreas Hörl studierte bei Kurt Moll in Köln. Nach Abschluss seines Studiums und Aufnahme in das internationale Opernstudio Hamburg war der Bass 2001-2005 Mitglied des Ensembles der Hamburgischen Staatsoper. 2005-2007 Kölner Oper, 2007-2012 Opernhaus Zürich. Zu seinen wichtigsten Partien gehören: Fasolt/Fafner (Köln, Zürich), König Marke (Hamm, Chemnitz), Landgraf (Köln, Frankfurt), Daland (Chemnitz); Osmin (Volksoper Wien, Zürich, Frankfurt, Komische Oper Berlin, Staatsoper Berlin); Colline (Zürich, Bayerische Staatsoper); Sarastro (Zürich); Komtur (Teatro Sao Carlos Lissabon, Zürich), Titurel (Zürich), Ramfis (Oper Köln, Opernhaus Zürich). 

Neben den klassischen Bass-Partien gilt sein Interesse auch der Musik des 20. Jahrhunderts. So singt er z.B. in Opern von Karl Amadeus Hartmann, Peter Eötvös, Thomas Ades, Luciano Berio sowie Hans Werner Henze. Im Konzertbereich ist er in den großen Chorwerken der geistlichen Literatur zu hören. Debüt an der Wiener Staatsoper 2011 als Sarastro, weitere Auftritte als Titurel, Warlaam, Truffaldin, Commendatore, Menschenfresser (Pollicino).
 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/2014: u. a. Quinaulit (Adriana Lecouvreur), Titurel, Pfarrer (Schlaues Füchslein).

Wolfram Igor Derntl | Gastwirt Pásek

Wolfram Igor Derntl wurde in Mauthausen geboren. Er schloss sein Gesangsstudium am Goetheanistischen Konservatorium mit Auszeichnung ab. 2004 wurde er in den Chor der Wiener Staatsoper engagiert und ist seitdem auch Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle. Vor seinem festem Engagement an der Wiener Staatsoper war er u. a. an der Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper, am Stadttheater St. Pölten, in Klosterneuburg, Schwetzingen oder am Wiener Burgtheater engagiert. Erfolgreich war er als Tamino (Zauberflöte), Basilio und Don Curzio (Figaro), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Barinkay (Zigeunerbaron), Symon (Bettelstudent), Adam (Vogelhändler) und Alfred (Fledermaus). Seit seinem Engagement an der Wiener Staatsoper verkörperte er neben seiner administrativen Tätigkeit für den Chor zahlreiche Partien und wirkte in der vergangenen Spielzeit am Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper mit. Seit 2009/2010 ist er im Haus am Ring mit einem Solovertrag engagiert.
 

Hyuna Ko | Fuchs

HYUNA KO studierte zunächst an der Han-Yang Universität in Seoul und später an der Musikhochschule Köln bei KS Hans So­tin (Studienabschluss mit Auszeichnung). Die Sopranistin sang unter anderem Cio-Cio San (Madama Butterfly) sowie die Ti­telpartie in Das schlaue Füchslein, Margarethe in Faust, Mimì und Musetta in La Bohème, Rosalinde in Die Fledermaus, Kátja Kabánová, Giorgetta in Il tabarro, Blumenmädchen in Parsifal. Dabei trat Hyuna Ko unter anderem am Prinzregententheater in München, an den Opernhäusern Görlitz, Hildesheim und Eisenach, beim Richard Wagner Festival Wels, beim Internationalen Musikfest Chiemgau, an den städtischen Bühnen Münster, am Staatstheater Schwerin sowie an der Wiener Volksoper auf. Derzeit erarbeitet sich die Künstlerin das jugendlich-dramatische Fach. Im vergangenen Jahr stand Hyuna Ko unter anderem bereits als Sieglinde an der Seite von René Kollo in einer konzertanten Aufführung des ersten Aktes der Walküre in der Mercator Halle Düsseldorf auf der Bühne. 2014 gab sie ihr Debüt als Fuchs in Das schlaue Füchslein an der Semperoper Dresden und wird 2015 als Maddalena di Coigny in Andrea Chenier an der Nationaloper Korea debütieren.

 

Ilseyar Khayrullova | Dackel

Die junge Mezzosopranistin ILSEYAR KHAYRULLOVA wurde im Jahr 1987 in Tatarstan in Russland geboren. 2006 graduierte sie am Tatarstan Music College und studierte am staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg, wo sie im Jahr 2012 graduierte. Ilseyar Khayrullova ist Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs Playing Slonimsky 2012 in St. Petersburg. Ab 2010 war Ilseyar Khayrullova in unterschiedlichen
Studioproduktionen des St. Petersburger Konservatoriums zu sehen, darunter unter anderem als Cherubino in Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro, Clarisse in Sergei Prokofiews Die Liebe zu den drei Orangen, Olga in Peter Iljitsch Tschaikowskis Eugen Onegin und Martha in Tschaikowskis Iolanta. Weitere Partien Ilseyar Khayrullovas umfassen Azucena in Giuseppe Verdis Il trovatore, Kontschakowna in Alexander Borodins Prinz Igor, Orfeo in Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice, Polina in Peter Iljitsch Tschaikowskis Pique Dame. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Ilseyar Khayrullo Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Dritte Elfe in Rusalka debütierte.

Heinz Zednik | Hahn

KS HEINZ ZEDNIK stammt aus Wien, studierte am Konservato­rium seiner Heimatstadt und wurde 1964 an die Grazer Oper engagiert. Bei den Bayreuther Festspielen sang er Steuermann (Der fliegende Holländer), David (Meistersinger von Nürn­berg) sowie Loge und Mime. Bei den Salzburger Festspielen wirkte er als Valzacchi (Rosenkavalier), Pedrillo (Entführung aus dem Serail), Monsieur Taupe (Capriccio), Bardolfo (Fals­taff), Monostatos sowie in Un re in ascolto und Die Schwarze Maske mit. Gastauftritte führten ihn an die wichtigsten Bühnen u. a. an die Met und die Scala. An der Wiener Staatsoper debütierte er 1964 als Augustin Mo­ser und sang hier seither Partien wie Incroyable (Andrea Chénier), Schuiski und Gottesnarr (Boris Godunow), Andrès/Cochenille/Pitichinaccio/Frantz (Contes d’Hoffmann), Jaquino (Fi­delio), Herodes (Salome), Wenzel (Verkaufte Braut), Hauptmann (Wozzeck), Rabbi/Wilhelm II. (Riese vom Steinfeld), Boles (Peter Grimes), Loge, Mime, Traumfresserchen, Regisseur der Bühne (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny). Er ist Österreichischer Kammersänger sowie Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.

Lydia Rathkolb | Schopfhenne

Die Sopranistin Lydia Rathkolb studierte an der Universität für Musik Wien (Gesang und Lied), am Konservatorium Wien, in Mailand und absolvierte ein Musikwissenschaftsstudium an der Universität Wien. Sie gastierte an der Oper Sofia und Rousse als Rosina (Barbiere di Siviglia), Lucia di Lammermoor, in Savonlinna als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) am Opernhaus Brünn als Violetta (La traviata), in Lissabon als Rosalinde, in Bregenz als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), weiters als Pamina, Norina, Olympia und Antonia unter anderem in Basel, Linz, Hagen und Heidelberg, sowie 2013 an der Opera de Nice.


Konzerte führten sie an das New Yorker Lincoln Center/Avery Fisher Hall und das Kennedy Center Washington, zum Vancouver Symphony Orchestra, Johannesburg Philharmonic Orchestra, zu den Festivals Carinthischer Sommer, jeunesse musicale und in den Musikverein und das Wiener Konzerthaus. An der Wiener Staatsoper debütierte Lydia Rathkolb 1997 als Erste Dame (Zauberflöte) und sang bisher Najade, 1. und 2. Blumenmädchen, Marzellina, Gianetta, Ida, Poussette, Erste nackte Jungfer, Ada, Königin.


Rollen an der Wiener Staatsoper 2013/2014: u. a. Hullewulle, Giannetta, Marzellina, Ida.

Ilseyar Khayrullova | Specht

Die junge Mezzosopranistin ILSEYAR KHAYRULLOVA wurde im Jahr 1987 in Tatarstan in Russland geboren. 2006 graduierte sie am Tatarstan Music College und studierte am staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg, wo sie im Jahr 2012 graduierte. Ilseyar Khayrullova ist Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs Playing Slonimsky 2012 in St. Petersburg. Ab 2010 war Ilseyar Khayrullova in unterschiedlichen
Studioproduktionen des St. Petersburger Konservatoriums zu sehen, darunter unter anderem als Cherubino in Wolfgang Amadeus Mozarts Le nozze di Figaro, Clarisse in Sergei Prokofiews Die Liebe zu den drei Orangen, Olga in Peter Iljitsch Tschaikowskis Eugen Onegin und Martha in Tschaikowskis Iolanta. Weitere Partien Ilseyar Khayrullovas umfassen Azucena in Giuseppe Verdis Il trovatore, Kontschakowna in Alexander Borodins Prinz Igor, Orfeo in Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice, Polina in Peter Iljitsch Tschaikowskis Pique Dame. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Ilseyar Khayrullo Ensemblemitglied an der Wiener Staatsoper, wo sie als Dritte Elfe in Rusalka debütierte.

James Kryshak | Mücke

Der junge Tenor JAMES KRYSHAK ist mehrfacher internationa­ler Wettbewerbspreisträger und ist ab der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Bisherige Auftrit­te führten James Kryshak unter anderem an die New Yorker Metropolitan Opera, zum Glyndebourne Festival. Unter der Leitung von Franz Welser-Möst sang er mit dem Cleveland Or­chestra in Richard Strauss’ Salome. Sein Repertoire umfasst so unterschiedliche Partien wie Monostatos und 1. Priester in Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte, Sellem in Igor Strawinskis The Rake’s Progress, Joe in Giacomo Puccinis La fanciulla del West, Snout in Ben­jamin Brittens A Midsummer Night’s Dream, Don Ottavio in Mozarts Don Giovanni, Borsa in Giuseppe Verdis Rigoletto, Scaramuccio in Strauss’ Ariadne auf Naxos, Ernesto in Gaetano Donizettis Don Pasquale, Pelléas in Claude Debussys Pelléas et Mélisande, Camille in Franz Lehárs Die lustige Witwe). An der Wiener Staatsoper sang er bislang unter anderem Hirt (Tris­tan und Isolde), Missail (Boris Godunow), 3. Jude (Salome), Spoletta (Tosca), Borsa (Rigo­letto), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos), Schulmeister (Schlaues Füchslein).

 

Rollen an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2013/2014: unter anderem 1. Priester in Mozarts Die Zauberflöte (Premierenproduktion), Missail in Modest MussorgskisBoris Godunow, Borsa in Rigoletto, Scaramuccio in Ariadne auf Naxos, Schulmeister in Leoš Janáceks Das schlaue Füchslein (Premierenproduktion).

 

Rollen an der Wiener Staatsoper 2014/2015: Heinrich der Schreiber, Schulmeister, Abbé (Andrea Chénier).

1. Akt
Es ist Sommer. Nach und nach zeigen sich die Tiere des Waldes. Die nachmittägliche, durch ein drohendes Gewitter etwas drückende Stimmung ermüdet den Förster, der sich gerade auf seinem Rundgang befindet. Er legt sich für ein kurzes Nickerchen ins Gras, wird aber von einem jungen Frosch gestört, der dem Schlafenden ins Gesicht springt. Auffahrend erblickt der Förster eine kleine Füchsin in seiner unmittelbaren Nähe. Sogleich ergreift er die nach ihrer Mutter Weinende, um sie seinen Kindern als Geschenk heimzubringen. Doch die beiden Kinder beschränken sich darauf, die Füchsin zu necken – so lange bis die Füchsin sich wehrt und einen der beiden Buben beißt. Zur Strafe wird die Füchsin angebunden. Im Gegensatz zum Hund, der resigniert seine Rolle als unfreies Haustier trägt, denkt die Füchsin aber auch weiterhin nicht daran, sich zu unterwerfen: Sie stiftet Unruhe unter den Hühnern des Hofes, hetzt diese gegen den aufgeblasenen Hahn auf und tötet schließlich, zur großen Wut der Försterin, den Hahn, der sich unvorsichtiger Weise zu nah an die Füchsin herangewagt hat. Als der Förster droht, die Füchsin zu schlagen, zerbeißt sie den Strick und flieht zurück in den Wald.

 

2. Akt
Unter großem Jubel der Tiere des Waldes kehrt die Füchsin zurück und beschimpft den Dachs, der allein in seiner großen Höhle lebt. Dem großen Auflauf nicht gewachsen, sucht der Dachs schlussendlich das Weite und überlässt sein Heim der triumphierenden Füchsin.

Ganz kann die Füchsin nicht von den Menschen lassen und nähert sich ihnen gelegentlich, um sie zu verwirren. Etwa den Schulmeister. Als sich dieser nach einem Kartenspiel mit dem Förster und dem Pfarrer in Páseks Gastwirtschaft auf den Heimweg macht, verbirgt sie sich hinter einer Sonnenblume, die sie hin und her bewegt: Der angetrunkene Schulmeister meint die von ihm unglücklich geliebte Terynka vor sich zu sehen und läuft voller Leidenschaft und immer wieder stolpernd auf die Sonnenblume zu. Auch der Pfarrer wird durch die Füchsin unbewusst an eine Frau seiner Vergangenheit erinnert, der er beinahe erlegen ist und die ihn schließlich mit einem Fleischergesellen betrogen hat. Mehrere Schüsse des Försters machen den Neckereien der Füchsin ein Ende und vertreiben sie.

Wenig später verliebt sich die Füchsin in einen prächtigen Fuchs, der ihr den Hof macht und sie, unter dem Jubel der Waldtiere, zur Frau nimmt. 

 

3. Akt
Der Wilddieb Harašta, der in Kürze Terynka heiraten wird, trifft einige Zeit später ebenfalls auf die Füchsin. Sie provoziert und reizt den Wilddieb, der zunächst außerstande ist, die Füchsin zu erschießen, weil er in der Hitze des Gefechts auf die Nase fällt. Als sich die Kinder der Füchsin auf seinen abgestellten, mit Geflügel gefüllten Korb stürzt und Harašta die herumwirbelnden Feder sieht, schießt er voller Wut in die Menge und tötet die Füchsin.

Doch der Tod der Füchsin bedeutet nicht das Ende. Wieder allein im Wald erkennt der Förster das Wunder der sich immer wieder erneuernden Natur. Wieder nähert sich ihm ein junger Frosch, abermals ein junges Füchslein, das ihm in die Arme fällt…

 

Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von AGRANA.

Inhaltsangabe "Das schlaue Füchslein"

erzählt von Chen Reiss